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DCHV und CIVD begrüßen Wiedereröffnung des Kfz-Handels

von Markus 15. Sep 2022 ⏱ 3 min

Die Bundesregierung und die Regierungen der Bundesländer haben den Kfz-Handel nach vierwöchiger Corona-bedingter Schließung wiedereröffnet. Der Deutsche Caravaning Handels-Verband (DCHV) und der Caravaning Industrie Verband (CIVD) begrüßen diese Entscheidung als entscheidenden Schritt zur Sicherung der Liquidität in der Caravaningbranche. Die Wiedereröffnung erfolgt unter strengen Hygiene- und Abstandsauflagen zum Schutz von Kunden und Mitarbeitern. Nach Branchenangaben ermöglicht dies die Bedienung der weiterhin vorhandenen Nachfrage nach Freizeitfahrzeugen und sichert zehntausenden Beschäftigten ihre Arbeitsplätze.

Vier Wochen Zwangsschließung: Dramatische Auswirkungen auf die Caravaningbranche

Die letzten vier Wochen waren eine schwierige Zeit für die Caravaningbranche. Aufgrund der Anordnung von Bund und Ländern, den Vertrieb von Kraftfahrzeugen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu untersagen, mussten alle Caravaning-Handelsbetriebe in Deutschland Mitte März temporär schließen. Infolgedessen brach die Liquidität in der Branche abrupt und in bisher unbekanntem Maße ein.

Branchenverbände: "Überlebenswichtige Liquidität gesichert"

Der Deutsche Caravaning Handels-Verband (DCHV) und der Caravaning Industrie Verband (CIVD) begrüßen daher ausdrücklich die heutige Entscheidung der Bundesregierung und der Regierungen der Bundesländer, den Kfz-Handel wiederzueröffnen.

"Das ermöglicht uns, die weiterhin vorhandene Nachfrage nach Freizeitfahrzeugen bald wieder zu bedienen und sichert unserer Branche überlebenswichtige Liquidität", erklärt Oliver Waidelich, Geschäftsführer des DCHVs. "Die Politik hat die Dringlichkeit der Problematik und die Wichtigkeit der Wiedereröffnung des Kfz-Handels für die Wirtschaft und zehntausende Beschäftige in Deutschland erkannt", ergänzt Daniel Onggowinarso, Geschäftsführer des CIVDs.

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Strenge Hygiene- und Sicherheitsauflagen für den Neustart

In der Praxis bedeutet die Wiederaufnahme des Geschäftsbetriebes eine komplette Umstellung der gewohnten Arbeitsabläufe. Die Wiedereröffnung erfolgt unter strikten Auflagen hinsichtlich Hygieneregeln und physischem Abstand aller Personen, um eine weitere Verbreitung des Coronavirus einzudämmen und Kunden wie Mitarbeiter gleichermaßen zu schützen.

Unsere Erfahrung aus vergleichbaren Situationen in anderen Branchen zeigt, dass die Umsetzung derartiger Schutzmaßnahmen zunächst eine Herausforderung darstellt, sich aber als notwendige Voraussetzung für nachhaltigen Geschäftserfolg erweist.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wann können Caravan-Händler wieder öffnen?

Die Wiedereröffnung des Kfz-Handels erfolgt bundesweit zeitnah nach der Entscheidung von Bund und Ländern. Die genauen Termine können je nach Bundesland variieren.

Welche Hygienemaßnahmen gelten in den Handelsbetrieben?

Die Geschäfte müssen strenge Hygiene- und Abstandsregeln einhalten, um Kunden und Mitarbeiter vor einer Coronavirus-Übertragung zu schützen. Dazu gehören physische Distanzierung und verschärfte Hygienestandards.

Ist die Nachfrage nach Freizeitfahrzeugen trotz Corona-Krise vorhanden?

Laut Aussage der Branchenverbände ist die Nachfrage nach Freizeitfahrzeugen weiterhin vorhanden, konnte aber aufgrund der vierwöchigen Zwangsschließung nicht bedient werden.

Wie viele Arbeitsplätze sind in der Caravaningbranche betroffen?

Nach Angaben des CIVD-Geschäftsführers sind zehntausende Beschäftigte in der deutschen Caravaningbranche von der Situation betroffen.

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Markus

KFZ-Bastler & Wohnmobil-Experte

Hobbybastler mit eigener Werkstatt für sein Reisemobile. Seit 22 Jahren spezialisiert auf Wohnmobil-Technik, Umbauten und Wartung.

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