Festival Sommer 2023 – Packliste und Tipps
Abenteuer Sarah Müller-Benedikt · 09.02.2023 · 6 min Min. Lesezeit

Festival Sommer 2023 – Packliste und Tipps

Wir geben euch jetzt schon die Tipps, wie ihr den Festival-Sommer 2023 mit eurem Camper am besten nutzen könnt!

Obwohl in Deutschland so langsam das Regenwetter überhandnimmt und die Winterjacken wieder aus den hintersten Ecken des Kleiderschrankes gekramt werden, lohnt es sich auch jetzt schon, einen Blick auf den nächsten Sommer zu werfen. Denn wie jeden Sommer wird es auch im Jahr 2023 einige wenige Wochenenden geben, an denen Ihr aus dem Alltag ausbrechen und in eine andere Welt eintauchen könnt. In ganz Deutschland beginnt im Frühling bzw. Sommer die Festival-Saison. Für Menschen mit eigenem Camper kann das einen großartigen Grund darstellen, spontan in die unterschiedlichsten Ecken Deutschlands zu fahren oder auch mal über die Landesgrenzen hinaus die Festivals unserer Nachbarn in den Niederlanden oder der Schweiz unsicher zu machen. Festivals wie das Southside, Rock am Ring, Dockville oder auch die weniger bekannten, wie Appletree Garden oder Allgäus Finest machen richtig viel Spaß und laden dazu ein, all die aufgeladene Energie aus dem Alltag auf der Tanzfläche rauszulassen.

Doch das, was uns alle immer wieder auf die Festivalgelände dieses Landes zieht, ist oftmals nicht das tolle Lineup, die kreative Marketingstrategie oder das Design der Mainstage. Was wir an Festivals lieben, sind die Momente mit Freunden, wenn man gemeinsam am Campingplatz sitzt, Geschichten über die guten alten Zeiten erzählen und nostalgisch in den süßen Erinnerungen schwelgt, unterbrochen von der einen oder anderen Beschwerde über eine der schwächeren Bands oder die Schattenseite des Van Life. Es ist das Bier trinken und Spiele spielen, besondere Outfits tragen und neue Menschen kennenlernen. All diese Dinge machen Festivals zu dem, was sie sind: ein Ort, um Zeit mit großartigen Menschen zu verbringen und dabei die Sau rauszulassen, während man neue Hits für die Spotify-Playlist entdeckt.

Vorteile vom Camper auf Festivals

Wer schonmal ein Festival im Zelt und danach im Camper erlebt hat, der weiß, dass es mit einem Camper um einiges entspannter und erholsamer sein kann. Viele hartgesottene Festival-Fans sind auf Festivals auch Verfechter eines Zeltes, ich muss jedoch ehrlich gestehen, dass ich mich schon oft über den Van als Rückzugsort gefreut habe, vielleicht mit einer Strandmuschel oder einer Picknickdecke davor, um etwas Frieden im Freien zu finden.. Denn der Van hat auf Festivals viele Vorteile.

Zum einen bist Du bei Wind und Wetter geschützt. Während andere knöcheltief im Matsch versinken, kannst du gemütlich mit 4 Freunden im Van trinken und eine gute Zeit erleben. Erholsame Nächte sind – wenn man will – einfacher zu bekommen als im Zelt, denn es ist ruhiger, wärmer und gemütlicher im gewohnten Camper-Bett zu schlafen. Und besonders wer eine Campingtoilette im Camper hat, hat auf einem Festival das große Los gezogen. Die Festival-Duschen und Toiletten zu meiden, ist nämlich meistens nicht ganz verkehrt. Was man dort oft vorfindet will nun wirklich keiner erleben.

Was ist wichtig und was kann eher zu Hause bleiben? Ich kann hier nur aus meiner Erfahrung sprechen, daher kann diese Liste auch unvollständig sein und muss natürlich nochmal von jedem individuell angepasst werden. Ich hoffe jedoch, euch ein paar Tipps geben zu können, die auf Festivals mit einem Van hilfreich sind.

#1 Die richtige Festival-Garderobe

Auf Festivals ist es einerseits wichtig, was man trägt und gleichzeitig auch total egal. Das ist der Charme dabei. Du kannst rumlaufen, wie du willst, wie du es in deinem Alltag niemals machen würdest und keinen interessiert es. Auf den meisten Festivals werden die Prioritäten nicht auf eine elegante oder teure Garderobe gelegt.

Und genau, weil es so egal ist, was man trägt, sind Festivals super Orte, um outfittechnische Wagnisse einzugehen. Dieses eine Teil, das man im Alltag nie trägt, weil man denkt „passt das zu mir?“ Auf dem Festival kannst du es tragen. Ich liebe das und gehe auf Festivals immer all out und suche mir witzige Outfits aus, stelle verrückte Farbkombinationen zusammen und ziehe die Sonnenbrille meiner Oma an.

Und noch ein Tipp, den Euch eure Mutter wahrscheinlich schon gegeben hat: Allwetter-Kleidung. Je nach Region kann das Wetter in 36 Stunden von sonnig zu regnerisch umschlagen.

#2 Spaß-Artikel

Das Wichtigste für ein Festival ist für mich der Spaß. Daher gilt: Komische Sachen, die Spaß machen, sind ein absolutes Muss. Dazu gehören Trinkspiele wie Bierpong, Kartenspiele wie zum Beispiel Uno und der klassische Spieleunfug wie Jenga und Looping Louie. Aber auch Gadgets wie ein Planschbecken, ein Volleyball für Footvolley oder eine Slackline können euren Stellplatz zu einem kleinen Paradies für euch und eure Freunde machen. Dadurch wirkt ihr auch direkt cooler und einladender für andere Festivalteilnehmerinnen und Festivalteilnehmer. So lernt man ganz leicht neue Leute kennen!

#3 Genug Getränke und Snacks

Für mich auch essenziell auf einem Festival sind gute Drinks und leckere Snacks. Ich mochte lange keine aufwändigeren Drinks und habe gemütlich Dosenbier getrunken. Seitdem ich jedoch vor einiger Zeit einmal in einer Bar in einem Surfcamp ausgeholfen habe und die Basics hinter der Bar lernen durfte, und natürlich auch den ein oder anderen Drink selbst probiert habe, macht es mir richtig Spaß für Freunde und Familie Getränke zu zaubern. Dasselbe gilt auch auf Festivals. Also rechnet mit euren Freunden grob durch und plant lieber ein bisschen extra ein. Und probiert gerade auch mal etwas anderen aus als Bier – Mojitos und Aperol sind lecker und ein großartiges Erfrischungsgetränk, um ein bisschen Abwechslung reinzubringen.

Und zu guter Letzt: Vergesst nicht euer gut ausgestattetes Erste Hilfe Set. Nur für alle Fälle.

Bis dahin: genießt die Vorfreude auf den tollen Festival-Sommer.

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