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Survival Notverpflegung: ✓auch beim Camping ein verlässlicher Begleiter

Klingt Survival für dich nach Wochen alleine im Wald, von Beeren und Wildpflanzen leben? Haben ist besser als Brauchen!

Survival klingt für dich nachwochenlangem alleine im Wald sein und sich mit Beeren und Wildpflanzen irgendwie durchzuschlagen? Dass es diese Umstände nicht braucht, um trotzdem  Verwendung für Survival Notverpflegung zu haben, zeigt dieser Beitrag. Er stellt die verschiedensten Vorteile der Notverpflegung heraus und zeigt auf, was passiert, wenn trotz aller Vorbereitung mal ein paar Tage ohne Nahrung überbrückt werden müssen.

Was ist Survival Notverpflegung?

Als Element der Notfallausrüstung ist Survival Notverpflegung ein Oberbegriff für unterschiedliche Arten von Notverpflegung. Bestandteile reichen von Müsliriegeln über Energydrinks, Dauerwaren, Travellunch, Einmannpackungen (EPA), spezielle Outdoor-Nahrung, Fertiggerichte bis hin zum kompletten Notvorrat. Längst nicht nur bei der Bundeswehr liegen die Einsatzbereiche. Heute reichen sie vom Camping über spezielle Survival Outdoor-Touren, bis hin zu Notsituationen aller Art.

Also ja: Es bedarf nicht erst einer Überlebenssituation, um die Vorteile von Notverpflegung nutzen zu können.

Was sind die Vorteile von Survival Notverpflegung?

Verglichen mit anderen Nahrungsmitteln bietet die Notnahrung eine Vielzahl an Vorteilen. Sie weist ein geringes Gewicht auf und ist gut in Bezug auf den Transport geeignet. Von enormem Vorteil ist auch ihre lange Haltbarkeit. Tritt beispielsweise eine nicht planbare Situation auf, wie eine Reifenpanne mit dem Camper, dann können vor Monaten bis Jahren gekaufte Produkte zum Einsatz kommen, bis der Zugang zu anderen Lebensmitteln wieder hergestellt ist.

Notnahrung stellt auch die Versorgung mit benötigten Nährstoffen wie Eiweiß und Kohlenhydraten sowie Kalorien sicher und halten so den Hunger in Schach. Eine leichte Zubereitung ist gewährleistet. Das spart Zeit für das Zubereiten und eine schnelle Versorgung ist gewährleistet. Da es so verschiedenste Angebote (wie Einmannpackungen, Studentenfutter, Hartkekse, Trinkwasser und Co.) gibt, sollte beim Kauf am besten der mögliche Einsatzbereich etwas eingegrenzt werden.

Welche Rolle spielt das Wasser?

Laut Angaben von Ärzten kann ein junger, gesunder Mensch etwa drei bis vier Tage unabhängig von einer Wasserzufuhr überleben. Mit Wasser, aber ohne eine Nahrungszufuhr ist ein Mensch laut Medizinern auch viel länger Überlebensfähig, was jedoch auch mit der Gesundheit und dem Gewicht des individuellen Menschen zusammenhängt.

Schätzungen zufolge kann ein Mensch ohne die Zufuhr von Nahrung wochenlang auskommen. Wer es genauer wissen will, der kann grob davon ausgehen, dass 60 Tage ohne Nahrung im Notfallmöglich sind. Dieses Wissen kann zur Beruhigung dienen, wenn aus welchem Grund auch immer mal die letzte Nahrung verbraucht ist und auch keine Notnahrung  (mehr) vorhanden sein sollte. Trotzdem sollt ein einem solchen Fall das schnelle Auffinden von Nahrung im Fokus stehen, da ein Nahrungsverzicht über eine längere Zeit weitreichende Folgen für jede Körperzelle haben kann und der Körper seine Aktivität von Tag zu Tagherunterschraubt.

Unser Fazit

Es bedarf keiner Überlebenssituation, um die Vorteile von Notverpflegung nutzen zu können. Auch beispielsweise beim Camping und bei Outdoor-Touren ist Survival Notverpflegung eine gern genutzte Alternative zu handelsüblichen Lebensmitteln.

Zu den Vorteilen der Notverpflegung zählt, dass sie weniger Gewicht hat und gut transportierbar ist. Besonders vorteilhaft ist weiterhin die lange Haltbarkeit der Notnahrung, wodurch sie auch gekauft werden kann, lange bevor sie zum Einsatz kommt. Über sie können beispielsweise die Bedarfe an Eiweiß, Kohlenhydraten und Kalorien gedeckt werden und ihre Zubereitung ist sehr leicht, wenn es überhaupt einer Zubereitung bedarf.

Während Erste-Hilfe-Ausrüstung und die klassische Reiseapotheke inzwischen zum Standard im Camper gehört und auf Checklisten ihren festen Platz hat, darf der Survival Notverpflegung auch ein fester Platz eingeräumt werden. Ob Produkte dieser Notverpflegung bei Outdoor-Touren als Leichtgewichte mit in den Rucksack wandern oder ob im Pannenfall die Ernährung kurzfristig über diese Produkte gesichert werden muss, spielt im Grunde keine Rolle. Vorbereitung ist immer besser als im Fall der Fälle unvorbereitet vor dem Problem zu stehen.

Die Vorteile von Survival Notverpflegung

Zubehör & Test
Energiesparendes Kochen im Wohnmobil

Um Ressourcen zu sparen, müssen wir auf Reisen aber sparsam mit dem Kochen sein. Wir zeigen euch wie!

Frisches, leckeres Essen sollte immer eine Priorität sein. Und da es auch im Urlaub schnell zu teuer wird, jeden Abend in einem Restaurant die lokale Küche zu genießen, müssen wir wohl oder übel unser eigenes Essen kochen! Das ist ja auch kein Problem. Vom Lagerfeuer bis zum Gasbackofen haben wir auf unserem Blog schon viele Wege beleuchtet, wie ihr auch auf dem Campingplatz keine Abstriche beim Abendessen machen müsst. Doch heute geht es eher um eine praktische Frage zu dem Thema.

Wenn du auf der Straße unterwegs bist, möchtest du sicherstellen, dass du deine begrenzten Ressourcen optimal nutzt. Das gilt auch für deine Energieversorgung, sei es die Batterie deines Campervans oder eine Powerstation. In diesem Beitrag zeigen wir dir einige smarte Tipps und Tricks, wie du im Wohnmobil energiesparend kochen kannst, ohne dabei auf leckeres Essen verzichten zu müssen.

1. Die richtige Kochtechnik wählen

Die Wahl der richtigen Kochtechnik kann einen großen Unterschied beim Energieverbrauch machen. Es gibt viele Optionen, wie du dein Essen im Camper zubereiten kannst. Gaskocher oder Gasgrills sind oft energieeffizienter als elektrische Kochplatten, da sie schneller aufheizen und weniger Zeit benötigen, um die gewünschte Temperatur zu erreichen. Eine Gaskochplatte ist daher eine gute Wahl, um Energie zu sparen.

2. Topfdeckel verwenden

Es mag fast zu offensichtlich erscheinen, um es überhaupt zu erwähnen, aber das Verwenden von Topfdeckeln kann den Energieverbrauch erheblich reduzieren. Durch das Abdecken der Töpfe wird die Hitze im Inneren gehalten, was die Kochzeit verkürzt und den Energieverbrauch senkt. Außerdem verhinderst du so, dass sich überall im Camper Dampf absetzt, also eine pure Win-Win-Situation!

3. Passende Topfgröße wählen

Achte darauf, dass du Töpfe und Pfannen verwendest, die zur Größe deiner Kochplatten passen. Wenn der Topf zu klein ist, geht Wärme verloren, und wenn er zu groß ist, wird unnötig Energie verschwendet. Die klügste Methode kann hier sein, an sich eher kleinere Töpfe zu verwenden, da du im Camper normalerweise nicht die größten Portionen kochst und zu viel Kochgeschirr einfach nur Platz wegnimmt.

4. Energiesparende Kochgeräte nutzen

Moderne Campingkocher und -öfen sind oft speziell entwickelt, um energieeffizient zu sein. Schau dich nach Geräten um, die mit geringerem Gasverbrauch arbeiten und dennoch optimale Ergebnisse erzielen. Besonders wenn du eine Powerstation zum Kochen verwenden willst, kann ein hoher Energieverbrauch bedeuten, dass dein gerät mit der Ladestation vollkommen inkompatibel ist.

5. Einmal kochen, mehrmals verwenden

Plane Mahlzeiten so, dass du Reste für spätere Mahlzeiten verwenden kannst. Auf diese Weise musst du nicht jedes Mal von Grund auf kochen und kannst die bereits aufgewendete Energie effizienter nutzen. Aufwärmen ist auch an sich energieeffizienter als frisch zu kochen, also setze ich gerne auf Mahlzeiten, die auch aus der Kühlbox noch gut schmecken, wie Eintöpfe oder Curry.

6. Wärmenutzung optimieren

Nach dem Kochen bleibt oft noch Wärme im Herd oder im Ofen zurück. Nutze diese Restwärme, um Speisen warmzuhalten oder Dinge aufzuwärmen, anstatt zusätzliche Energie zum Aufheizen zu verwenden. Besonders im Camper heizt das Kochen auch die ganze Umgebung auf. Besonders beim Wintercamping kannst du diesen Nebeneffekt zu deinem Vorteil nutzen!

7. Vorkochen und aufwärmen

Wenn du eine längere Fahrt vor dir hast oder an einem Ort ohne Kochgelegenheiten übernachtest, kannst du Mahlzeiten zu Hause vorkochen und dann im Wohnmobil aufwärmen. Dies spart nicht nur Energie, sondern erspart dir auch den Ärger, unterwegs kochen zu müssen.

8. Schnelle Kochmethoden verwenden

Nutze Schnellkochmethoden wie Dampfgaren oder Mikrowellen, um Zeit und Energie zu sparen. Diese Methoden erhitzen die Lebensmittel effizient und erfordern oft weniger Energie als herkömmliches Kochen.

9. Regional und saisonal kochen

Verwende frische, regionale und saisonale Zutaten, die weniger Energie für Transport und Lagerung benötigen. Solche Lebensmittel sind nicht nur umweltfreundlicher, sondern oft auch geschmackvoller. Und so kannst du auch ganz ohne in ein Restaurant zu gehen ein Gefühl für die lokale Küche bekommen! Für mich gehört das regionale Essen einfach zum Urlaub dazu.

10. Gut isolierte Kochutensilien verwenden

Verwende gut isolierte Kochutensilien, um die Wärme besser zu halten. Thermoskannen und isolierte Behälter können auch verwendet werden, um Speisen warmzuhalten, ohne zusätzliche Energie zu verbrauchen. Auch bei Töpfen gibt es einige Marken und Modelle, die Wärme besser halten als andere.

11. Sonnenenergie nutzen

Wenn dein Wohnmobil über Solarpaneelen verfügt, kannst du besonders im Sommer die Sonnenenergie nutzen, um deinen Kocher oder Ofen zu betreiben. Solarbetriebene Kochgeräte sind eine umweltfreundliche Option, um beim Kochen Energie zu sparen. Aber Vorsicht, die meisten Solarpowerstationen tun sich mit Geräten schwer, die viel Strom fressen. Achte also darauf, dass dein Solarkraftwerk und deine Kochstation wirklich kompatibel sind!

Fazit: Energiesparend und genussvoll unterwegs

Energiesparendes Kochen im Wohnmobil bedeutet nicht, dass du auf leckere und abwechslungsreiche Mahlzeiten verzichten musst. Mit einigen klugen Entscheidungen und einfachen Tricks kannst du die Energieeffizienz verbessern und gleichzeitig köstliche Gerichte zubereiten. Denke daran, dass jedes bisschen Energie, das du einsparst, nicht nur deinen Geldbeutel schont, sondern auch einen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt leistet.

Energiesparendes Kochen im Wohnmobil

Zubehör & Test
Frische Wäsche unterwegs - Wäsche waschen auf Reisen mit dem Wohnmobil

Wir geben euch Tipps, wie ihr auf euren Camperreisen eure Wäsche frisch und sauber halten könnt!

Bei Reisen mit dem Wohnmobil ist es wichtig, dass wir das Fahrzeug sorgfältig beladen. Das heißt, dass wir nur packen sollten, was wir unbedingt brauchen und Abstriche machen, wo immer das nötig ist. Für unsere Kleidung bedeutet das, dass wir für alles, was über eine Wochenendreise hinausgeht, nicht einfach für jeden Tag Kleidung mitnehmen und die schmutzige Wäsche in einen Sack stopfen können, bis wir wieder daheim sind, besonders nicht, wenn wir ein permanentes Van Life im Camper leben. Wir müssen Wege finden, unterwegs zu waschen.

Ja, ich weiß, es mag nicht gerade das aufregendste Thema sein, aber hey, saubere Kleidung ist ein Muss, auch auf Urlaubsreisen. Und tatsächlich muss das Ganze nicht zu kompliziert sein, wie es sich jetzt vielleicht anfühlt! Keine Sorge, wir werden dir zeigen, wie du deine Wäsche unterwegs bewältigen kannst, ohne deinen Abenteuergeist zu verlieren.

Egal, wohin dich dein Camper trägt, sei es Wintercampen in Schweden oder ein heißer Sommer an der Adriaküste – eines ist sicher: Deine Kleidung wird schmutzig. Doch wie gehst du damit um, wenn du keinen Zugang zu einer herkömmlichen Waschmaschine hast? Keine Sorge, wir haben einige Tipps für dich, wie du auf deinen Camperreisen deine Wäsche sauber halten kannst.

1. Planung ist der Schlüssel

Alles funktioniert besser, wenn du von Anfang an weißt, was du vorhast. Und von Anfang an kann hier bedeuten, dass du schon beim Grundriss deines Campers die Wäsche einplanst, falls du vorhast, eine Waschmaschine mitzunehmen. Aber spätestens, bevor du dich auf den Weg machst, solltest du überlegen, wie du deine Wäsche auf der Reise waschen willst. Unterschätze nicht, wie viel Kleidung du tatsächlich benötigst. Plane im Voraus und packe nur das Nötigste ein, um Platz und Gewicht zu sparen, aber auch genug, dass du zwischen Waschintervallen nicht nackig dastehst.

2. Handwäsche für kleine Mengen

Für kleine Mengen an Wäsche, wie Unterwäsche und Socken, ist Handwäsche die einfachste und oft die beste Option. Packe ein umweltfreundliches, biologisch abbaubares Waschmittel ein, das speziell für Handwäsche geeignet ist. Fülle einen Eimer oder die Spüle (wenn du im Camper eine hast) mit Wasser, gib das Waschmittel hinzu und lasse die Kleidung einweichen. Anschließend kannst du die Kleidung sanft reiben und auswringen, bevor du sie zum Trocknen aufhängst. Ganz einfach, wenn auch ein wenig Aufwand!

3. Waschsalon oder Campingplatzanlagen nutzen

Viele Campingplätze bieten Waschsalons mit Waschmaschinen und Trocknern an. Ja, falls du das nicht wusstest, große Waschsalons mit festen Waschmaschinen gibt es immer noch in den meisten großen Städten! Ein Waschsalon kann eine großartige Option sein, wenn du besonders viel zu waschen hast. Vergewissere dich, dass du ausreichend Kleingeld für die Münzwaschmaschinen mitnimmst und nutze die Zeit, während deine Wäsche läuft, um dich zu entspannen oder die Umgebung zu erkunden. Zwar kostet dich hier jeder Durchlauf Geld, doch ist dieser Weg der beste, wenn du dir einfach keine Sorgen um die Wäsche machen willst.

4. Tragbare Waschmaschinen

Es gibt tragbare Camping-Waschmaschinen, die speziell für den Gebrauch in Wohnmobilen entwickelt wurden. Diese kleinen Waschmaschinen passen problemlos in deinen Wohnraum und ermöglichen es dir, deine Wäsche im Fahrzeug zu waschen. Einige Modelle sind manuell zu bedienen, während andere über Strom laufen. Sie können besonders praktisch sein, wenn du längere Zeit unterwegs bist, aber nehmen auch sehr viel Platz weg, was sie zu einer vergleichsweise ungeliebten Option macht. Hast du aber den Raum übrig, kann eine mobile Waschmaschine eine gute Lösung für die Wäsche sein!

5. Biologisch abbaubares Waschmittel wählen

Wenn du deine Wäsche auf Campingplätzen oder in der Natur wäschst, denke daran, ein biologisch abbaubares Waschmittel zu verwenden. Am Ende musst du dein Abwasser immer entsorgen und wenn es nicht mit irgendwelchen starken chemischen Mitteln verpestet wurde, ist das deutlich einfacher. Dazu ist es auch noch umweltfreundlich und schont die Natur. Achte auch darauf, dass du nur die empfohlene Menge verwendest, um übermäßige Umweltauswirkungen zu vermeiden.

6. Effizientes Trocknen

Das Trocknen deiner Wäsche kann eine Herausforderung sein, besonders wenn das Wetter nicht mitspielt. Nutze sonnige Tage, um deine Wäsche im Freien aufzuhängen. Wenn das nicht möglich ist, kannst du einen Wäscheständer oder eine Leine im Wohnmobil verwenden. Achte aber darauf, dass die Wäsche gut belüftet ist, um Schimmelbildung zu vermeiden.

7. Die Natur als Waschmaschine nutzen

Wenn du in der Nähe eines Flusses oder Sees campst, könntest du sogar die Natur als Waschmaschine nutzen. Mit biologisch abbaubarem Waschmittel kannst du deine Wäsche im kühlen Wasser waschen und am Ufer zum Trocknen aufhängen. So haben es unsere Vorfahren auch gemacht, also warum sollten wir das nicht können? Achte aber darauf, ob das Gewässer besonders geschützt ist, bevor du deine Wäsche reinsteckst. Du willst ja nicht vom Campingplatz fliegen, weil du deinen See verpestet hast.

Fazit: Frische Kleidung auf jedem Abenteuer

Das Wäschewaschen auf Reisen mit dem Wohnmobil mag anfangs etwas herausfordernd erscheinen, aber mit der richtigen Planung und den geeigneten Methoden kannst du immer frische Kleidung haben, egal wie weit du von zu Hause entfernt bist. Denke daran, dass es bei der Reise im Wohnmobil um Freiheit und Flexibilität geht, und das schließt auch das Wäschewaschen mit ein. Wenn du dich gut vorbereitest und genug Wäsche einpackst, schaffst du das schon!

Frische Wäsche unterwegs - Wäsche waschen auf Reisen mit dem Wohnmobil

Familie
Zelten mit Baby - 10 Tipps für die erste Reise mit deinem Neugeborenen

Wir haben 10 Tipps gesammelt, die eure erste Reise mit eurem neugeborenen Nachwuchs angenehmer machen können!

Jeder Camper mit Kindern wünscht sich, dass seine Kinder früh lernen, das Interesse am Campen zu teilen. Und wir wollen nicht sagen, dass es hier ein “zu früh” gibt! Oft nimmt man das Baby natürlich eher mit, weil man muss. In den ersten Jahren ist die Nähe zu den Eltern besonders wichtig und beizeiten findet sich einfach kein Babysitter. Doch das bedeutet auch nicht, dass man immer zu Hause bleiben muss!

Und das Baby dabei zu haben kann auch eine positive und spannende Erfahrung sein, ein erstes richtiges Abenteuer mit einem neuen Familienmitglied! Aber wie bei jedem Abenteuer erfordert auch das Camping mit einem Neugeborenen eine sorgfältige Planung und Vorbereitung. In diesem Beitrag haben wir einige Tipps für frische Mamas und Papas gesammelt, um ihren ersten Zelturlaub so angenehm wie möglich zu gestalten.

Wer schon auf einem Campingplatz war, hat bestimmt schon Familien mit Babys vor Ort erlebt. Manchmal läuft man einfach an ihnen vorbei, manchmal wird man von Schreien geweckt. Doch es zeigt vor allem anderen an, dass du nicht allein bist, wenn du deinen Nachwuchs mitbringst. Du kannst das schaffen. Und mit diesen Tipps kannst du viel Stress bereits vor der Reise beseitigen. Es heißt, es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Vorbereitung. Dasselbe gilt für viele andere schwierige Situationen! Wenn du im Voraus planst, kannst du viel Stress vermeiden!

1. Sicherheit geht vor

Es gibt viele Risiken, die wir auf Camperreisen einfach hinnehmen, weil sie schwer zu vermeiden sind und wir wissen, dass wir es aushalten. Mit einem Baby ändert sich das alles. Die Sicherheit deines Babys hat immer höchste Priorität. Bevor du losfährst, stelle sicher, dass dein Zelt stabil ist und nach dem Aufbau felsenfest steht. Wenn du mit einem Reisebett für dein Baby reist, platziere es an einem sicheren Ort, fern von potenziellen Gefahren wie offenen Feuerstellen, steilen Hängen oder Wasserquellen. Finde all die Sicherheitslöcher, für die dir sonst die Zeit fehlt. Mit einem Baby willst du nichts riskieren.

2. Wetterfeste Ausrüstung

Die Wetterbedingungen können sich schnell ändern, besonders wenn du in den Bergen oder in waldigen Gebieten campst. Stelle sicher, dass du für dein Baby geeignete Kleidung in verschiedenen Schichten mitnimmst, um es warm und trocken zu halten. Denke auch daran, wetterfeste Decken und Unterlagen für das Baby zu packen, um es vor Feuchtigkeit und Kälte zu schützen. Du solltest natürlich für jede Reise wetterfest packen, doch besonders für ein Baby, das große Temperaturunterschiede schlechter aushält, ist Kleidung für jede Situation wichtig. So musst du auch vor Regentagen oder Gewitter keine Angst haben.

3. Bekannte Schlafumgebung

Wenn es eine Sache gibt, die jeder über Babys weiß, dann ist es, dass sie einen leichten Schlaf haben. Das lassen sie auch sehr gerne jeden in Hörweite wissen! Wenn du also stundenlanges Schreien vermeiden willst, solltest du sicherstellen, dass dein Nachwuchs eine gute Schlafumgebung hat. Babys fühlen sich am wohlsten, wenn sich alles um sie vertraut anfühlt. Nimm wenn möglich das gewohnte Bett oder die gewohnte Matratze deines Babys mit ins Zelt. Das kann dazu beitragen, den Schlaf deines Babys während der Reise zu verbessern.

4. Essens- und Wickelbereich

Richte im Zelt einen separaten Bereich für das Füttern und Wickeln deines Babys ein. Packe genügend Windeln, Feuchttücher, Babycremes und alles, was du für die Pflege deines Babys benötigst. Achte darauf, dass der Bereich sauber und hygienisch bleibt. Wenn du nicht nur mit Zelt da bist, sondern auch ein Reisefahrzeug mitnimmst, kann auch hier eine Wickelstation helfen. So hast du im Zelt schon etwas mehr Platz.

5. Sonnenschutz und Insektenschutz

Babys haben eine extrem empfindliche Haut, die vor Sonnenlicht und Insekten geschützt werden muss. Trage immer Sonnencreme auf, wenn du das Baby der Sonne aussetzt, und nutze geeignete Insektenschutzmittel, um Mückenstiche zu verhindern. Du kannst auch ein Moskitonetz über dem Babybett oder der Babyschale verwenden, um es vor Insekten zu schützen. Und wenn du schon dabei bist, häng auch eins vor Tür und Fenster, dann musst du dich auch nicht mit dem Ungeziefer herumschlagen!

6. Ruhezeiten beachten

Babys benötigen viel Schlaf, um gesund und glücklich zu sein. Wenn du mit deinem Kind das eine oder andere Campingabenteuer erleben willst, ist es vielleicht klüger, noch einige Jahre zu warten. Achte darauf, dass du genug Ruhezeiten für dein Baby einplanst und dich nach seinem Schlafplan richtest. Ein ausgeruhtes Baby ist ein zufriedenes Baby, das die Campingreise genauso genießen kann wie du. Deine Zeltnachbarn werden sich auch freuen!

7. Bekannte Nahrungsmittel

Das Gute an Babys ist, dass ihre Ernährung relativ einfach ist. Muttermilch schmeckt überall gleich und Babyfutter lässt sich sehr leicht einpacken und muss nicht groß zubereitet werden. Wenn du keine Muttermilch geben willst oder kannst, kannst du natürlich auch die Säuglingsnahrung, die du dem Baby als Ersatz gibst, von zu Hause mitbringen. Das Wichtigste ist, dass du deinem Baby vertraute Nahrung gibst, damit es sich außer Haus nicht zu fremd fühlt.

8. Entspannte Einstellung

Erwarte nicht, dass alles perfekt läuft. Auch mit aller Vorbereitung kommt es eben manchmal zu einer unerwarteten Situation. Babys können unvorhersehbar sein, und es kann Momente geben, in denen du dich gestresst fühlst. Denke daran, dass es normal ist, Fehler zu machen und Herausforderungen zu überwinden, und sei geduldig mit dir selbst und deinem Baby. Das Wichtigste ist, Zeit miteinander zu verbringen und die gemeinsame Reise zu genießen.

9. Erste-Hilfe-Kit für Babys

Dieser Punkt ist besonders wichtig: Stelle sicher, dass du ein Erste-Hilfe-Kit für Babys mitnimmst, das alle notwendigen Medikamente, Verbandsmaterialien und andere wichtige Artikel enthält, die ein Kleinkind in der Reiseapotheke braucht. Wie bereits gesagt, es kann immer zum Unerwarteten kommen. Du weißt nie, wann du es brauchen könntest, und es ist immer besser, vorbereitet zu sein. So ist dein Baby auch im Notfall sicher.

10. Flexibilität und Spaß

Das Wichtigste bei einer Reise mit deinem Neugeborenen ist, den Moment zu genießen. Wenn dir die Reise keine Freude macht, hättest du ja auch daheim bleiben können. Also finde den Spaß, finde die Ruhe und gönn dir auch mal eine Pause. Sei flexibel und passe deine Pläne an die Bedürfnisse deines Babys an, aber erlaube dir auch den einen oder anderen Abend Ruhe, in dem dein Partner oder vielleicht ein Freund auf dem Campingplatz auf das Baby aufpasst. Das erste Campingabenteuer deines Babys sollte eine schöne und positive Erfahrung sein, die euch beiden in Erinnerung bleibt. Also mach dich nicht fertig, wenn nicht alles perfekt läuft und genieße die gemeinsame Zeit.

Zelten mit Baby - 10 Tipps für die erste Reise mit deinem Neugeborenen

Zubehör & Test
Der Fernseher im Campervan oder Wohnmobil - Eine alte Kontroverse

Wie einfach ist der Fernseher im Camper umzusetzen?Und widerspricht der TV im Campervan nicht dem Prinzip des Campens?

Nicht jeder Tag einer Camperreise ist nur Wandern und Abenteuer. Neben Workshops auf dem Campingplatz, Wanderungen oder Stadttouren, will man manchmal einfach einen Nachmittag im Camper bleiben. Und manchmal ist auch ein Brett- oder Kartenspiel einfach zu viel Aufwand. Auch im Van Life will man manchmal einfach nur vor der Glotze sitzen und einen Film gucken.

Der Fernseher im Camper ist etwas, das viele von Grund auf ablehnen. Immerhin wollen die meisten ja raus aus dem Haus, um der Natur näherzukommen! Das heißt aber nicht, dass jeder so fühlen muss. Ich persönlich schätze es, auch in der Ruhe der Natur einige meiner liebsten Klassiker anschauen zu können. Und mit modernen Klimaanlagen, Powerstationen und anderem Schnickschnack ist Technologie auf Reisen ja auch kein absurder Gedanke.

Welche Möglichkeiten gibt es?

Ein Fernseher im Camper ist nicht unmöglich, aber vergleichsweise selten. Ein zentraler Grund dafür ist einfach Platz, wer auf Reisen geht, muss seinen Camper sorgsam beladen und entscheiden, was wirklich notwendig ist. Andere haben einfach kein Interesse an einem Fernseher im Camper. Das heißt aber nicht, dass es keine Möglichkeiten auf dem Markt gibt, den Traum vom TV im Camper zu erfüllen! Hier sind einige, die uns auf unseren Reisen begegnet sind.

Integrierter Fernseher

Einige moderne Campervans und Wohnmobile sind bereits mit integrierten Fernsehern ausgestattet. Diese sind oft an strategisch günstigen Stellen im Fahrzeug platziert, wie zum Beispiel an der Wand oder an der Decke. Sie können über eine Antenne oder über externe Quellen wie Satelliten- oder Kabelanschlüsse empfangen werden. Manchmal kann man mit ihnen auch während der Fahrt einen Film gucken, zumindest wenn man nicht der Fahrer ist. Aber Vorsicht! Lass dich nicht ablenken!

Tragbarer Fernseher

Wenn dein Campervan oder Wohnmobil keinen eingebauten Fernseher hat, kannst du problemlos einen tragbaren Fernseher mitnehmen. Diese Geräte sind kompakt, leicht und können je nach Modell mit Batterien, einer Powerstation oder über den Zigarettenanzünder des Fahrzeugs betrieben werden. Einige tragbare Fernseher verfügen über integrierte DVD-Player oder USB-Anschlüsse, sodass du deine eigenen Filme und Shows ganz einfach mitnehmen kannst.

Beamer

Ein zentrales Problem mit jeder Art von Fernseher ist der Platz, den er einnimmt. Ein Beamer bietet eine elegante Lösung! Das eigentliche Gerät ist klein und braucht keinen Bildschirm, da es einfach deine Wand in einen verwandelt. Und sofern du es nicht mit den Hängeschränken übertrieben hast, hast du im Camper bestimmt auch irgendwo eine relativ freie Wand, die eine gute Leinwand abgibt.

Smartphones und Tablets

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Smartphones oder Tablets zu nutzen, um unterwegs Inhalte zu streamen. Mit mobilen Daten oder WLAN-Hotspots kannst du problemlos auf Plattformen wie Netflix, YouTube oder andere Streaming-Dienste zugreifen. Der Bildschirm ist zwar kleiner, aber keine andere Option ist platzsparender. Du kannst auch im Vorfeld schon Medien herunterladen, damit du unterwegs alles anschauen kannst, für das du daheim keine Zeit hattest!

Worauf muss ich achten?

Die Auswahl des Modells ist nur die halbe Miete. Wenn du deinen Camper mit einem Fernseher ausstatten möchtest, egal welcher Art, musst du auch die folgenden Punkte bedenken:

  • Energieversorgung: Denke daran, dass der Betrieb eines Fernsehers Strom erfordert. Achte darauf, dass deine Batterien oder deine Powerstation ausreichend Kapazität haben, um den Fernseher zu betreiben, ohne die anderen wichtigen elektronischen Geräte im Fahrzeug zu beeinträchtigen. Tragbare Fernseher sind oft energieeffizienter, aber achte dennoch darauf, die Batterien im Auge zu behalten.
  • Befestigung und Stabilität: Bei einem integrierten Fernseher ist die Befestigung wichtig, um sicherzustellen, dass er während der Fahrt nicht herunterfällt oder sich löst. Bei einem tragbaren Fernseher musst du sicherstellen, dass er stabil platziert ist und nicht umkippen kann. Bei einem so komplexen Gerät mit einer großen Glasscheibe auf der einen Seite kann jeder Sturz der letzte sein.
  • Empfang: Überlege, wie und ob du Fernsehsignale empfangen möchtest. Integrierte Fernseher können oft über Antennen oder Kabelanschlüsse lokale Sender empfangen. Für externe Quellen wie Satellitenempfang benötigst du die entsprechende Ausrüstung. Aber die einfachste Lösung ist, einfach komplett auf das Signal zu verzichten. DVDs, Blu-Rays oder idealerweise W-LAN-Zugriff und Streaming-Services machen den Prozess deutlich einfacher.

In Maßen genießen

Während ein Fernseher im Campervan sicherlich eine unterhaltsame Ergänzung sein kann, ist es wichtig, eine ausgewogene Nutzung zu finden. Denke daran, dass du auf Reisen bist, um die Welt um dich herum zu entdecken. Einige der besten Erinnerungen entstehen oft, wenn wir unsere Bildschirme beiseitelegen und die Natur, die Menschen und die Kultur um uns herum genießen.

Ich persönlich liebe es, nicht allzu viel für den Urlaub zu planen. Ich buche spezifische Museumsbesuche oder Touren für einen oder zwei Tage in der Woche und mache den Rest davon abhängig, worauf ich Lust habe. Oft ist das Wandern oder Radeln, im See oder Meer baden oder einfach entspannen. Manchmal ist das Fernsehen. Aber wenn ich nur vor dem Fernseher sitze, hätte ich genauso gut daheim bleiben können!

Fazit: Die Wahl liegt bei dir

Letztendlich hängt die Entscheidung, ob du einen Fernseher in deinem Campervan oder Wohnmobil haben möchtest, von deinen persönlichen Vorlieben ab. Auch das Modell ist dir komplett überlassen. Ein Fernseher kann eine schöne Möglichkeit sein, etwas Komfort und Unterhaltung auf deine Reise zu bringen, doch das können auch Bücher oder andere Hobbys, die sich auf Reisen mitnehmen lassen. Am Ende bestimmst du, was du von deiner Reise willst. Und wenn das einige verregnete Abende mit deiner liebsten Filmreihe sind, hat niemand ein Recht, das zu kritisieren!

Der Fernseher im Campervan oder Wohnmobil - Eine alte Kontroverse

Familie
Die 7 besten Brett- und Kartenspiele für deine Camperreise

Wir empfehlen dir unsere liebsten Brett- und Kartenspiele für die regnerischen Tage auf deiner nächsten Campingreise.

Gemeinsam spielen, gemeinsam lachen

Eine Camperreise mit der Familie oder Freunden kann ein unvergessliches Erlebnis sein. Man verbringt Zeit in der Natur, entdeckt neue Orte und genießt die Freiheit der Straße. Doch es gibt auch Momente, in denen das Wetter nicht mitspielt und man einfach Regentagen im Wohnmobil hat oder man einfach einen ruhigen Abend verbringen möchte. Genau für diese Zeiten sind Brett- und Kartenspiele ideal! Sie bringen die Familie zusammen, sorgen für gute Laune und lassen die Zeit wie im Flug vergehen.

Als leidenschaftliche Camperin und begeisterte Spielerin habe ich im Laufe der Jahre viele Spiele ausprobiert und weiß, dass die richtige Unterhaltung wichtig ist. Einige der Spiele wurden zu absoluten Favoriten, die in keinem Campingurlaub fehlen dürfen. Hier stelle ich euch sieben der besten Brett- und Kartenspiele vor, die für jede Altersklasse und Spielvorliebe etwas bieten.

1. UNO Flip – Der Klassiker mit extra Spannung

UNO kennt jeder, doch mit UNO Flip kommt eine spannende Wendung ins Spiel! Die Karten haben eine helle und eine dunkle Seite, die das Spielgeschehen plötzlich komplett verändern können. Gerade beim Camping ist das ein echter Hit, weil es schnell erklärt ist, wenig Platz braucht und für jede Menge Lacher sorgt. Perfekt für Familien mit Kindern ab 7 Jahren.

2. Hitster – Musikraten mit Nostalgie-Faktor

Hitster ist ein innovatives Musikquiz-Spiel, das mit einer App gekoppelt wird. Ihr müsst Musik-Hits der letzten Jahrzehnte in die richtige Reihenfolge bringen und euch dabei auf euer Gehör und eure Erinnerungen verlassen. Gerade beim Camping, wenn man den Tag Revue passieren lässt und gemeinsam am Tisch sitzt, sorgt dieses Spiel für ausgelassene Stimmung.

3. Skyjo – Einfach, schnell und super unterhaltsam

Skyjo ist eines dieser Spiele, das man immer wieder spielen kann. Es ist leicht zu verstehen, bietet aber dennoch genug Strategie, um nicht langweilig zu werden. Jeder versucht, möglichst niedrige Punktzahlen zu sammeln, während sich das Spiel immer wieder durch neue Züge ändert. Da es kaum Platz braucht und bis zu acht Spieler mitmachen können, ist es ein echter Allrounder für jede Camperrunde.

4. Just One – Teamwork und Kreativität gefragt

Dieses kooperative Partyspiel ist ideal für Gruppen, die zusammenrücken wollen. Ein Spieler muss ein Wort erraten, während die anderen ihm Hinweise geben – doch doppelte Hinweise fallen weg! Das sorgt für lustige und unerwartete Momente. Gerade in geselliger Runde beim Camping eine tolle Option für gemeinsames Raten und Spaß.

5. Dorfromantik – Entspannte Strategie für alle

Dorfromantik ist ein wunderschönes, kooperatives Legespiel, bei dem man gemeinsam eine idyllische Landschaft aufbaut. Es gibt keine Hektik, keine Konkurrenz – nur entspanntes Planen und Gestalten. Ideal für einen ruhigen Campingabend mit Partner oder Familie.

6. Das verrückte Labyrinth – Ein Klassiker mit Tiefgang

Dieses Spiel ist ein echter Evergreen, der für Jung und Alt geeignet ist. Man schiebt Gänge hin und her, um Schätze zu erreichen und Mitspieler zu blockieren. Besonders toll für Familien mit Kindern, da es einfach zu lernen, aber doch anspruchsvoll genug für Erwachsene ist.

7. Catan – Das Strategiespiel für lange Abende

Wenn ihr eine etwas längere Spielrunde an einem verregneten Campingtag sucht, dann ist Catan genau das Richtige. Ressourcen sammeln, handeln und bauen – dieses Spiel begeistert seit Jahrzehnten. Ein wenig Platz im Camper braucht man dafür schon, aber die strategische Tiefe und der Spielspaß sind es absolut wert.

Meine persönlichen Erfahrungen: Spieleabende, die in Erinnerung bleiben

Ich erinnere mich noch gut an einen verregneten Abend in den Alpen, als wir eigentlich ein Lagerfeuer geplant hatten. Stattdessen saßen wir im Wohnmobil, der Regen prasselte auf das Dach, und wir griffen zu Skyjo. Stundenlang haben wir gespielt, gelacht und gar nicht bemerkt, wie die Zeit verging.

Ein anderes Mal, auf einem Stellplatz in Frankreich, haben wir eine große Runde Just One gespielt – mit anderen Campern, die wir dort kennengelernt hatten. Plötzlich saßen wir mit Fremden zusammen und hatten den lustigsten Abend der Reise. Brettspiele bringen Menschen zusammen – egal ob Familie oder neue Bekanntschaften!

Fazit: Spiele bringen Campingabenteuer auf das nächste Level

Die Wahl der Spiele hängt natürlich von euren Vorlieben und Mitreisenden ab. Doch eines ist sicher: Mit der richtigen Auswahl an Brett- und Kartenspielen wird euer Campingurlaub noch unvergesslicher. Ob für strategische Herausforderungen, kreative Raterunden oder schnelle, lustige Partien – für jede Stimmung und Situation gibt es das perfekte Spiel.

Also, packt eure Lieblingsspiele ein und genießt gesellige Spieleabende unter dem Sternenhimmel oder im warmen. Denn manchmal sind es genau diese kleinen Momente, die eine Reise besonders machen.

Die 7 besten Brett- und Kartenspiele für deine Camperreise

Zubehör & Test
Lagerung im Camper - Faltschränke oder Hängeschränke?

Heute stellen wir euch zwei einfache und effiziente Lösungen für die Lagerung im Camper vor: Faltschränke und Hängeschränke!

Die wichtigste Frage vor jeder Camperreise ist nicht, wo man hinwill oder wie viel es kosten darf. Die wichtigste Frage ist “Was kann ich diesmal alles mitnehmen?” Egal, ob es nur um eine kurze Reise für ein Wochenende geht, oder ob man sich auf einige Monate Van Life vorbereiten will, der begrenzte Platz im Camper ist ein konstantes Problem, mit dem man sich auseinandersetzen muss.

Und auch wenn wir einen Weg finden, alles unterzubringen, ist das Problem damit noch nicht gelöst. Als Nächstes kommt die Frage, wie wir unsere Sachen am besten organisieren können, um den begrenzten Platz optimal zu nutzen. Während große und schwere Gegenstände oft gestapelt werden können, wenn man den Camper geschickt belädt und Bereiche wie die Campingküche oder das Badezimmer im Camper feste Ecken für sich haben, sind kleinere Objekte, die man regelmäßig braucht, oft schwieriger unterzubringen.

Zum Glück gibt es hier nicht nur eine Lösung, sondern gleich zwei! Faltschränke und Hängeschränke bieten beide effiziente Lagerlösungen für Camper, wenn auch mit verschiedenen Herangehensweisen und einigen Unterschieden. Beide haben ihre Vorzüge, aber auch Nachteile für Reisefahrzeuge. Heute wollen wir euch beide Optionen im genaueren Detail präsentieren und euch die Gründe zeigen, warum sowohl der eine als auch der andere euch bei der Nutzung des vertikalen Raums im Camper helfen können.

Faltschränke: Flexibilität und einfacher Aufbau

Wenn du auf der Suche nach einer flexiblen und leicht aufzubauenden Lagerungslösung bist, könnten Faltschränke deine erste Wahl sein. Diese Schränke bestehen oft aus einem stabilen Rahmen, der mit strapazierfähigem Stoff bespannt ist. Das Material ist in der Regel leicht und lässt sich kompakt zusammenfalten, wenn du unterwegs bist. Der Aufbau ist in der Regel unkompliziert und erfordert keine speziellen Werkzeuge.

Damit kommen viele Vorteile. Zunächst einmal das leichte Gewicht selbst. Nicht nur Raum ist im Camper begrenzt, auch das Gewicht darf nicht zu hoch werden, wenn man den Wagen noch steuern können und nicht in eine höhere Gewichtsklasse aufsteigen will. Auch bieten Faltschränke eine Menge Vielseitigkeit. Du kannst sie leicht an verschiedenen Stellen im Camper aufstellen, je nachdem, wo du gerade zusätzlichen Stauraum benötigst. Auch wenn du die Campinglocation wechselst, kannst du sie problemlos zusammenklappen und im Fahrzeug verstauen. Sie sind besonders praktisch für Campingneulinge, die noch nicht genau wissen, wie sie ihren Stauraum organisieren wollen.

Als Mittelpunkt zwischen klassischen Schränken und einer Faltkiste, mit den besten Elementen von beiden, kann ein Faltschrank deine Lagerung deutlich vereinfachen! Das einzige, was zu beachten bleibt, ist, dass ein Faltschrank mit seinem dünnen und leichten Gehäuse nicht für die Lagerung von allem gedacht ist. Wenn du etwas wirklich Schweres in deinem Camper verstauen willst, ist der Faltschrank der falsche Weg.

Hängeschränke: Maximale Ausnutzung der vertikalen Fläche

Auf der anderen Seite haben wir Hängeschränke, die die vertikale Fläche deines Campers nutzen. Diese Schränke werden an den Wänden oder der Decke befestigt und ermöglichen es dir, den Boden freizuhalten und die Fläche optimal auszunutzen. Der horizontale Raum deines Campers wird ja schon genug genutzt, aber die Wände sind meistens noch komplett unberührt! Mit Hängeschränken gewinnst du große Mengen an Stauraum dazu, der sonst einfach verschwendet wäre. Das ist besonders in kleineren Campern von Vorteil, in denen jeder Zentimeter zählt.

Hängeschränke sind großartig, wenn du eine größere Menge an Campingausrüstung hast oder viele Kleidungsstücke mitnehmen möchtest. Auch für eine Campingküche sind sie großartig, da du hier deine Kochutensilien und Gewürze problemlos unterbringen kannst. Auch Messer können im richtigen Hängeschrank untergebracht werden, wobei das natürlich nicht ohne Gefahr ist. Sie sind allerdings meistens mit Türen oder Reißverschlüssen ausgestattet, um deine Sachen sicher zu verstauen und vor Staub zu schützen.

Hängeschränke nutzen Platz, den sonst nichts nutzt und sind deswegen nie eine schlechte Idee. Ich habe noch keinen Camper gesehen, der auf dieses Hilfsmittel verzichtet hat.

Die Entscheidung treffen: Welches ist besser?

Nun wird dir vielleicht aufgefallen sein, dass wir die beiden Optionen nicht wirklich in Konflikt gestellt haben. Und damit hast du vollkommen recht! Es gibt nämlich keinen Konflikt. Beide Verstauungslösungen haben gleichwertig einen Platz in deinem Camper verdient. Faltschränke sind eine effiziente Lagerlösung für den Boden, Hängeschränke für die Wände. Beide haben ihre Vorzüge, aber bis auf begrenzten Raum, womit sie beide helfen, stehen sie nicht im Konflikt.

Während ich persönlich mehr Hängeschränke als Faltschränke nutze, ist keiner der beiden eine schlechte Option. Besorg dir einfach, was du brauchst und wofür du noch Platz hast!

Fazit: Deine Campingbedürfnisse im Mittelpunkt

Egal für welchen Schranktyp du dich entscheidest, oder ob du etwas von beiden in deinen Camper mitnimmst, denke daran, dass die Organisation der Schlüssel ist. Nutze Behälter, Körbe und andere Aufbewahrungslösungen, um den Raum innerhalb der Schränke effizient zu nutzen und Ordnung zu halten. So kommt dir auch nie alles chaotisch entgegen, wenn du deinen Schrank fixt!

Bevor du dich auf den Weg machst, überlege, wie du deine Lagerung optimieren kannst. Denke an die Art des Campings, den du machst, die Anzahl der Mitreisenden und die Art der Ausrüstung, die du benötigst. Letztendlich geht es darum, den Raum zu schaffen, den du brauchst, um dein Campingabenteuer in vollen Zügen zu genießen. Solange dir das gelingt, ist es gar nicht wichtig wie! Zerdenke deine Optionen nicht!

Lagerung im Camper - Faltschränke oder Hängeschränke?

VanLife
Dein Badezimmer im Camper - Was ist möglich und was ist realistisch?

Mit dem Badezimmer im Camper musst du dich auch unterwegs nicht um deine Hygiene sorgen. Doch wie realistisch ist das?

Wir alle wollen, dass unser mobiles Zuhause dieselben Annehmlichkeiten bietet, wie ein festes Heim. Das heißt eine Campingküche, ein bequemes Bett, ein Homeoffice, aber auch ein Badezimmer. Wir sind im Camper allerdings leider auch an gewisse Grenzen gebunden. Und letztere Option ist vielleicht die, die am schwersten gut umzusetzen ist.

Wenn es um das Badezimmer im Camper geht, stehst du vor einer der spannendsten, aber auch herausforderndsten Entscheidungen bei der Gestaltung deines rollenden Zuhauses. Ein Badezimmer zu haben macht so viele Aspekte des alltäglichen Lebens einfacher, etwas, das du bestimmt weißt, wenn du schonmal auf einem Campingplatz warst und das gemeinsame Bad nutzen musstest. Aber es gibt auch einige realistische Überlegungen, die du beachten solltest. Egal, wie gut du ein Bad umsetzen kannst, es wird nie alles bieten, das ein Bad in einer festen Wohnung bieten kann. In diesem Artikel werden wir erkunden, welche Möglichkeiten du hast und was realistisch für dein eigenes rollendes Bad ist.

Bevor wir in die Details eintauchen, lass uns einen Blick auf die verschiedenen Möglichkeiten werfen, wie du ein Badezimmer in deinem Camper integrieren könntest. Denn natürlich brauchst du nicht alles, damit du dich täglich waschen, die Zähne putzen und dich potenziell schminken kannst.

1. Voll ausgestattetes Badezimmer

Diese Option bietet dir die volle Bandbreite an Annehmlichkeiten, die du von einem Badezimmer erwarten würdest, einschließlich Toilette, Dusche, Waschbecken und Stauraum. Es kann zwar etwas mehr Platz und komplexe Installation erfordern, aber es bringt den Komfort eines "echten" Badezimmers mit sich. Dieses Konzept ist in einem Campervan quasi unmöglich, aber wer einen Wohnwagen nutzt oder wirklich viel Raum in einem Wohnmobil opfern will, kann hier finden, was er oder sie sucht!

2. Nasszelle oder Kombinationsbad

Bei dieser Variante wird der Badebereich als Nasszelle gestaltet, in der eine eingebaute Toilette und Dusche im selben Raum untergebracht sind. Diese Option spart merkbar Platz und ist daher in Wohnmobilen und Campervans beliebt, auch wenn sie immer noch eine ganze Menge Platz für den Badebereich fordert.

3. Tragbare Toilette und Außendusche

Wenn ein fest installiertes Badezimmer in deinem Camper nicht realistisch ist, könntest du eine tragbare Campingtoilette und eine Außendusche in Betracht ziehen. Diese Option erfordert weniger bauliche Veränderungen und kann in kleineren Fahrzeugen gut funktionieren. So braucht dein Bad quasi gar keinen Platz, aber du kannst eben nicht alles im Camper machen. Auch ein Waschbecken ist so schwer zu ersetzen.

Realistische Überlegungen für dein Camper-Badezimmer:

Während es verlockend sein kann, ein luxuriöses Badezimmer im Camper zu haben, gibt es einige praktische Überlegungen, die du berücksichtigen solltest. Nicht alles ist möglich, egal wie sehr man es sich wünscht. Denk auch darüber nach, was tatsächlich machbar für das Reisefahrzeug ist, das du nutzt.

1. Platzbedarf

Ein Badezimmer nimmt Raum weg, der anderweitig genutzt werden könnte. Überlege, wie viel Platz du für ein Badezimmer opfern möchtest und ob es deine Gesamtnutzung des Wohnraums beeinflusst. Diese Frage ist sehr abhängig davon, was für ein Fahrzeug du nutzt. Ein Wohnwagen hat natürlich deutlich mehr Platz für ein ausführlich installiertes Bad als ein umgebauter Campervan.

2. Gewicht und Belastung

Ein voll ausgestattetes Badezimmer mit Wassertanks, Toilette und Dusche kann das Gewicht deines Campers erhöhen. Stelle sicher, dass dein Fahrzeug die zusätzliche Belastung bewältigen kann und dass das zusätzliche Gewicht den Wagen nicht in eine höhere Gewichtskategorie schiebt. Dann könnte sich nämlich die Gesetzeslage zu deinem Camper ändern, in manchen Situationen dramatisch!

3. Wasserversorgung und Abwasserentsorgung

Ein Badezimmer erfordert eine zuverlässige Wasserversorgung und eine Möglichkeit, das Abwasser zu entsorgen. Dies kann spezielle Systeme erfordern und muss gut durchdacht sein. Du brauchst dafür nicht nur einen Wasserfilter, sondern auch Wege, Wasser zu lagern und Wasserzufuhren auf Campingplätzen. Diese sind jedoch normalerweise Standard!

4. Wartung und Reinigung

Ein Badezimmer im Camper erfordert regelmäßige Wartung und Reinigung, um ein angenehmes und hygienisches Umfeld zu gewährleisten. Stelle sicher, dass du bereit bist, dich um diese Aufgaben zu kümmern. Nichts ist gefährlicher als Keime, die sich ungestört in einem Frischwassertank entwickeln.

5. Kosten

Der Einbau eines Badezimmers kann kostspielig sein, sowohl in Bezug auf die Materialien als auch auf die Installation. Setze ein realistisches Budget fest und erkunde verschiedene Optionen, um die beste Wahl für deinen Camper zu treffen.

6. Kompromisse eingehen

Manchmal sind Kompromisse notwendig. Überlege, welche Badezimmerfunktionen für dich am wichtigsten sind und welche du bereit bist aufzugeben. Manchmal musst du hier schmerzliche Abstriche machen, aber am Ende wirst du glücklich sein, die richtige Wahl getroffen zu haben!

Fazit: Dein persönliches Camper-Badezimmer

Die Entscheidung, ein Badezimmer in deinem Camper zu haben, hängt von deinen individuellen Bedürfnissen, Prioritäten und dem verfügbaren Platz ab. Während ein luxuriöses Badezimmer wie zu Hause verlockend klingen mag, ist es wichtig, realistisch zu bleiben und die praktischen Herausforderungen zu berücksichtigen. Ein gut durchdachtes Badezimmer kann jedoch das Campingerlebnis erheblich verbessern und dir mehr Unabhängigkeit auf deinen Reisen verschaffen.

Denke daran, dass es nicht nur um die Annehmlichkeiten geht, sondern auch um die Freude, die das Leben im Camper mit sich bringt. Ganz gleich, für welche Option du dich entscheidest, genieße die Freiheit, die Schönheit der Natur zu erkunden und unvergessliche Abenteuer in deinem Camper zu erleben.

Dein Badezimmer im Camper - Was ist möglich und was ist realistisch?

Abenteuer
Typische Reisekrankheiten und wie du sie in den Griff bekommst

Wenn Reisekrankheiten ins Spiel kommen, ist der Campingspaß schnell weg. Aber kein Grund zur Sorge. Wir haben die Lösung!

Der Sommer ist am Zenit, die Kinder sind in den Ferien und niemand will bei dieser Hitze daheim bleiben! Wir wollen raus, auf die Straße, an den See oder ans Meer! Doch natürlich bringt die Straße ihre eigenen Gefahren mit sich, die uns aber nichtden Urlaub vermiesen sollten!

Wenn du genauso wie wir die Freiheit des Campens liebst, dann weißt du sicherlich auch, dass das Erkunden neuer Orte manchmal mit unerwünschten Reisekrankheiten einhergehen kann. Doch keine Sorge! Wir haben die häufigsten Reisekrankheiten recherchiert und die besten Tipps und Tricks zusammengestellt, wie du diese lästigen Beschwerden in den Griff bekommen kannst.

Wie dir auffallen wird, sind die meisten dieser sogenannten Reisekrankheiten tatsächlich nicht wirklich Krankheiten im traditionellen Sinn. Viele davon sind eher Beschwerden, mit denen wir auf langen Fahrten oder beim Camping häufiger zu kämpfen haben. Wenn du tatsächliche Krankheitssymptome auf der Reise entwickelst, die über diese üblichen Probleme hinausgehen, dann kannst du für die erste, valide Orientierung online einen Symptom-Check machen!

Die berüchtigte Reiseübelkeit

Reiseübelkeit, auch als Bewegungskrankheit bekannt, verschont auch die erfahrensten Reisenden nicht. Sie tritt auf, wenn dein Gleichgewichtssinn durch die Bewegungen des Fahrzeugs gestört wird, sei es auf langen Autofahrten, Bootsfahrten oder sogar im Wohnmobil. Wenn du also merkst, dass dir mulmig wird, versuche Folgendes:

  • Schau aus der Frontscheibe: Halte deinen Blick auf den Horizont gerichtet, um deine Augen und dein Innenohr zu synchronisieren. Das kann helfen, die Übelkeit zu verringern.
  • Frische Luft: Öffne ein Fenster oder steige kurz aus dem Fahrzeug aus, um frische Luft zu schnappen. Frische Luft kann Wunder wirken, um Übelkeit zu lindern.
  • Sitze bequem: Setze oder lege dich in eine bequeme Position, in der du dich sicher fühlst. Schließe die Augen, wenn nötig.
  •  Ingwer: Ingwer ist ein natürlicher Helfer gegen Übelkeit. Versuche, ihn in Form von Ingwertee oder Keksen zu dir zu nehmen, um die Symptome zu lindern.
  • Kaugummi kauen: Schon allein die Kaubewegung kann helfen. Warum nicht mit Ingwer kombinieren und Ingwerkaugummi kaufen?

Höhenkrankheit im Gebirge

Wenn du dich in höher gelegene Gebiete begibst, sei es zum Wandern oder Campen in den Bergen, kann die Höhenkrankheit zuschlagen. Sie tritt aufgrund des niedrigeren Sauerstoffgehalts in der Luft auf. Besonders im Camper willst du wirklich nicht im hohen Gebirge auf der Fahrt den Kopf verlieren. Hier sind einige Ratschläge, um der Höhenkrankheit einen Strich durch die Rechnung zu machen:

  • Langsame Akklimatisierung: Steige langsam in die Höhe auf, um deinem Körper Zeit zur Anpassung zu geben. Plane Zwischenstopps, um dich schrittweise an die Höhe zu gewöhnen und wenn du starke Druckunterschiede auf dem Innenohr merkst, mach am besten sofort eine Pause!
  • Ausreichende Flüssigkeitszufuhr: Trinke ausreichend Wasser, um Austrocknung zu vermeiden. Dein Körper benötigt mehr Flüssigkeit in größeren Höhen.
  • Leichte Mahlzeiten: Vermeide schwere, fettige Mahlzeiten, die deine Verdauung belasten könnten. Setze stattdessen auf leicht verdauliche Kost.
  • Medikamente: Bei schwerwiegenderen Symptomen kann die Einnahme von Medikamenten wie Acetazolamid in Absprache mit einem Arzt helfen.

Der alte Begleiter – Sonnenbrand

Es ist verlockend, stundenlang in der Sonne zu entspannen, aber vergiss nicht, dass die Sonnenstrahlen nicht nur deine Stimmung aufhellen, sondern auch deine Haut schädigen können. Ein Sonnenbrand kann nicht nur schmerzhaft sein, sondern auch langfristige Auswirkungen haben, die zu Hautkrebs führen können. Natürlich kannst du dich auch durch Urlaub außerhalb der Hauptsaison schützen, wenn die Sonne weniger stark herabknallt. Wenn du doch im Hochsommer campen möchtest, helfen dir diese Tipps:

  • Sonnenschutzmittel: Offensichtlich aber wichtig: Verwende Sonnencreme mit ausreichend hohem Lichtschutzfaktor und trage sie regelmäßig auf, besonders nach dem Schwimmen oder Schwitzen. Je höher, desto besser, du kannst es mit Lichtschutzfaktor eigentlich nicht übertreiben!
  • Schutzkleidung: Trage luftige, aber schützende Kleidung, um deine Haut vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen. Ein Hut und eine Sonnenbrille sind ebenfalls empfehlenswert.
  • Schatten: Bleib wenn möglich im Schatten, besonders während der intensiven Sonnenstunden zwischen 10 und 16 Uhr. Die Markise deines Campers ist hier eine gute Lösung, auch ein Sonnenschirm auf dem Campingplatz kann helfen.

Magen-Darm-Beschwerden auf Reisen

Eine Veränderung der Ernährung und des Wasserkonsums auf Reisen kann dazu führen, dass dein Magen-Darm-System verrücktspielt. Auch das Essen von Nahrungsmitteln, die normalerweise nicht Teil deiner Diät sind, kann für deinen Körper anstrengend sein. Oder vielleicht stimmt einfach etwas mit dem Wasser auf dem Campingplatz nicht. Hier sind einige Tipps, um deinen Bauch glücklich zu halten:

  • Hygiene: Achte auf eine gute Hygiene, besonders beim Essen und Trinken. Vermeide es, ungefiltertes Wasser zu trinken und wasche dir regelmäßig die Hände. Auch das Wasser vom Campingplatz filterst du am besten erst, bevor du es trinkst.
  • Lebensmittelwahl: Probiere lokale Gerichte, aber achte darauf, dass sie frisch zubereitet sind. Vermeide rohe oder halbgare Speisen, um Lebensmittelvergiftungen zu verhindern.
  • Magenfreundliche Snacks: Packe magenfreundliche Snacks wie Zwieback, Reiswaffeln oder Bananen ein, die leicht verdaulich sind und bei Bedarf den Magen beruhigen können.
  • Körper beobachten: Achte auf deine Symptome und ob sie sich über die üblichen Beschwerden hinaus entwickeln. Sollte es dazu kommen, kontaktiere unbedingt einen Arzt!

Jetlag – Für die fernsten Reisen

Langstreckenflüge können zu einem lästigen Jetlag führen, der deine innere Uhr durcheinanderbringt. Aber auch wenn der Name sich auf Flugzeuge bezieht, kann dir dasselbe auch auf Campingreisen passieren, sofern du weit genug von zu Hause weg bist, dass sich die Zeitzone ändert. Doch es gibt Möglichkeiten, wie du die Anpassung erleichtern kannst:

  • Frühzeitige Anpassung: Versuche, dich schon vor deiner Reise an die Zeitzone deines Ziels anzupassen, indem du deine Schlaf- und Essgewohnheiten entsprechend änderst.
  • Schlaf richtig für die Zone: In deinen ersten Nächten solltest du akkurat für die Zeitzone schlafen gehen, nicht für deine innere Uhr, auch wenn du nicht wirklich müde bist. Nur so kannst du dich richtig eingewöhnen.
  • Tageslicht nutzen: Verbringe so viel Zeit wie möglich im Tageslicht. Das hilft deinem Körper, sich schneller an die neue Zeitzone anzupassen, da deine innere Uhr so einfacher ein Gefühl für den Tagesablauf bekommt.

Fazit – So schützt du dich vor Reisekrankheiten

Reisekrankheiten, oder viel mehr Reisebeschwerden, können zwar ärgerlich sein, aber sie sollten dich nicht davon abhalten, die Welt zu erkunden. Mit den richtigen Vorbereitungen und einigen bewährten Tipps kannst du diese Beschwerden minimieren und deine Reise in vollen Zügen genießen. Und sollte sich das Problem als ernster erweisen, als du denkst, scheu nicht davor zurück, einen Arzt anzurufen!

Typische Reisekrankheiten und wie du sie in den Griff bekommst

Wohnwagen
Camping mit dem Wohnwagen - Die wichtigsten Tipps für Anfänger

Wir haben die wichtigsten Tipps gesammelt, die Wohnwagen-Anfänger vor der ersten Campingreise brauchen.

Du sitzt bei der aktuellen Hitze zu Hause. Du siehst auf dein Smartphone, auf deinen PC, siehst Leute in der Natur, die in Sehen springen, in schattigen Zelten sitzen oder die kühlen Wälder genießen. Du siehst Van Life-Influencer, die in ihren modifizierten Wohnwagen über die Straßen fahren und dahin fahren, wo es am angenehmsten ist. Und du willst das auch… aber weißt gar nicht, wo du anfangen sollst!

Herzlich willkommen in der aufregenden Welt des Wohnwagencampings! Ob du gerade deinen ersten Wohnwagen gekauft hast oder im Moment noch darüber nachdenkst, einen zu mieten, wir wollen dir helfen, deinen Van Life-Traum diesen Sommer zu erfüllen! Camping mit einem Wohnwagen bietet dir die Freiheit, die Welt zu erkunden, während du den Komfort und die Bequemlichkeit eines rollenden Zuhauses genießt. Aber natürlich ist das alles leichter gesagt als getan!

Damit das mit dem Tun nicht so schwierig wird, wie es sich aktuell anfühlt, hier unsere Tipps für dein erstes Abenteuer mit dem Wohnwagen!

Wohnwagen - Was und woher?

Bevor du in die Welt des Wohnwagencampings startest, brauchst du natürlich den richtigen Wohnwagen! Hier kommen viele Fragen auf, allen voran “Woher bekomme ich einen?” Wenn du nicht bereits einen Wohnwagen hast, empfehlen wir auf jeden Fall, zunächst einen Wohnwagen zu mieten. Wohnwagen sind nicht billig und bevor du nicht weißt, ob mit ihnen zu Reisen dir überhaupt Spaß macht, solltest du nicht so viel Geld investieren.

Wenn du dich für die Methode entschieden hast, über die du an den Wohnwagen kommst, ist die nächste Frage, für welches Modell du dich entscheiden solltest. Denke über die Größe, das Gewicht und die Ausstattung nach. Ein kleinerer Wohnwagen mag für einen einzelnen Camper einfacher zu manövrieren sein, während ein größeres Modell mehr Platz für Komfort bietet und auch einen Familienurlaub ermöglicht. Vergiss nicht, auch das Zugfahrzeug zu berücksichtigen und sicherzustellen, dass es die erforderliche Zugkraft hat.

Packlisten erstellen und Üben

Bevor du deine erste Campingreise mit dem Wohnwagen unternimmst, probiere das Packen zu Hause aus und überleg dir gut, was du wirklich brauchst, am besten mit einer Packliste. Das kann helfen, den Stauraum optimal zu nutzen und zu verstehen, wie du alle notwendigen Dinge unterbringst. Außerdem empfiehlt es sich, das Fahren und Rangieren des Wohnwagens auf einem sicheren Parkplatz zu üben, bevor es auf die Straße geht, da das Gewicht und damit auch die Manövrierfähigkeit mit Wohnwagen sehr anders ist, als im PKW.

Auch solltest du hier überlegen, was du wirklich brauchst und was eher schön zu haben ist. Im Wohnwagen wie im Camper hast du begrenzten Platz, der möglichst effektiv genutzt werden muss. Hier heißt das, alles, was nicht mit muss, daheim zu lassen!

Die richtige Route wählen

Deine erste Reise sollte dich nicht überfordern. Das heißt zum einen, dass du bei deinem Ziel am besten nichts zu extremes wählen solltest, sondern vielleicht einen standardmäßigen Campingplatz ins Auge fasst, aber es bedeutet auch, dass die Route selbst dich nicht in die Knie zwingen sollte.

Für deine erste Reise mit dem Wohnwagen empfehle ich, eine einfachere Route zu wählen. Vermeide engste Straßen, steile Berge und überfüllte Städte, die mit dem Wohnwagen nicht nur schwierig sind, sondern auch echt gefährlich werden können. Eine gut geplante Route, die dich zu Campingplätzen oder Stellplätzen mit ausreichend Platz und Annehmlichkeiten führt, wird deine Erfahrung angenehmer machen.

Campingplatzreservierungen

Wenn du, wie im Intro beschrieben, spontan ein Sommerabenteuer suchst, geh direkt auf Google und sieh dich nach Optionen um! Besonders in der Hochsaison ist es wichtig, im Voraus Campingplatzreservierungen vorzunehmen. Dadurch kannst du sicherstellen, dass du einen Platz mit den gewünschten Annehmlichkeiten bekommst. Das dürfte jetzt schwierig sein, doch vielleicht findest du ja noch einen Platz fürs Campen im Herbst! Außerhalb der Hauptsaison ist das Campen ohnehin entspannter, besonders für Anfänger.

Informiere dich auch über die spezifischen Regeln und Vorschriften von Campingplätzen, die du ins Auge fasst, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.

An- und Abkoppeln des Wohnwagens

Das korrekte An- und Abkoppeln des Wohnwagens ist eine wichtige Fertigkeit, die du beherrschen solltest. Achte darauf, dass der Wohnwagen sicher am Zugfahrzeug befestigt ist und dass die Bremsen richtig funktionieren. Übe diesen Vorgang mehrmals, bevor du auf die Straße gehst. Und auch wenn du denkst, dass du dich inzwischen auskennst, überprüfe es weiter. Richtiges Koppeln ist wirklich etwas, bei dem du keine Fehler machen willst.

Fahrweise und Geschwindigkeit

Beim Fahren mit einem Wohnwagen ist es wichtig, eine angemessene Geschwindigkeit zu wählen und vorausschauend zu fahren. Das gilt sowohl für deine Sicherheit als auch für das Gesetz. Fahrzeuge mit verschiedenen Gewichtsklassen haben unterschiedliche Regelungen und dasselbe gilt für Fahrzeuge mit Anhänger. Vergiss auch nicht, dass solche Gesetze üblicherweise nicht das Leergewicht meinen, sondern das tatsächliche Gewicht auf der Straße.

Vermeide plötzliche Bremsmanöver und halte ausreichend Abstand zu anderen Fahrzeugen. Bedenke auch, dass das Bremsverhalten mit einem angehängten Wohnwagen anders ist als ohne.

Gas, Wasser und Elektrizität

Auch beim Leben auf der Straße brauchst du alles, was man eben so zum Leben braucht. Und dein Wohnwagen braucht das auch! Mache dich mit den Systemen deines Wohnwagens vertraut, insbesondere mit den Gas-, Wasser- und Elektrizitätsversorgungen. Lerne, wie du diese Systeme sicher bedienst und beachte die Sicherheitsvorkehrungen beim Umgang mit Gas.

Für deine eigene Versorgung sollten Wasser und Elektrizität auch nicht fehlen. Ein Wasserfiltergerät und ein guter Wasserspeicher, sowie eine starke Powerstation können dir hier viele Sorgen ersparen, wenn ein Campingplatz mal nicht so gut ausgestattet ist, wie man das manchmal gerne hätte.

Sauber Parken und Nivellieren

Schon auf der Fahrt, bei dem einen oder anderen nötigen Zwischenhalt, wirst du damit konfrontiert, dass man mit einem Wohnwagen eben nicht so viel Freiheit beim Parken hat wie normalerweise. Nicht jeder Parkplatz erlaubt überhaupt Camper und Abhänge sind besonders schwierig.

Beim Parken auf dem Campingplatz ist es wichtig, den Wohnwagen auf einem ebenen Untergrund zu platzieren. Verwende gegebenenfalls Nivellierkeile, um Unebenheiten auszugleichen. Richte den Wohnwagen so aus, dass du eine angenehme Aussicht von deiner Tür oder deinem Fenster aus hast.

Entspannung und Genuss

Denke daran, dass es beim Camping mit dem Wohnwagen in erster Linie um Entspannung und Genuss geht. Nutze die Gelegenheit, die Natur zu erleben, neue Orte zu entdecken und das einfache Leben in vollen Zügen zu genießen. Schaffe dir eine gemütliche Atmosphäre im Wohnwagen, koche leckere Mahlzeiten und genieße die Freiheit, die das Campingleben bietet.

Wir wollen dir mit dieser Liste keine Sorgen machen, bei all den Dingen, die es zu beachten gibt. Sieh sie eher als einen Weg, wie du Sorgen vermeiden kannst! Wenn du gut vorbereitet bist, kannst du auf deiner Reise einfach abschalten, ohne Panik schieben zu müssen. Und wer weiß, vielleicht wird auch aus dir ein richtiger Van Lifer!

Camping mit dem Wohnwagen - Die wichtigsten Tipps für Anfänger

Zubehör & Test
Festes Bett oder täglicher Umbau - Was macht mehr Sinn für deinen Camper?

Doch die Frage bleibt: Was ist die beste Lösung fürs Bett im Camper? Wir vergleichen das feste Bett mit dem Umbaubett!

Das Van Life ist beliebter denn je, trotz all der Sorgen, die es bereiten kann. Wer wirklich den eigenen Van ausbauen möchte und sich jeden Traum vom Heim auf der Straße erfüllen will, der ist vom Grundriss an mit vielen Fragen konfrontiert. Braucht es eine feste Campingküche? Ist Platz für ein kleines Badezimmer? Und wie viel Freizeitraum ist tatsächlich möglich?

Eine für mich sehr wichtige Frage war auch die, ob ich in ein festes Bett investieren sollte. Wer sich Camper auf Instagram ansieht, hat bestimmt schon viele Lösungen gesehen, vom festen Bett bis hin zum Umbaubett, das bei Nacht quasi den ganzen Camper belegt. Ich habe sogar einen Freund, der sich ein verstaubares Bett in eine Holzkiste gebaut hat… was mir immer etwas zu sehr nach Sarg aussah, aber das heißt nicht, dass es nicht kreativ ist! 

Heute will ich auf diese Frage genauer eingehen. Mach das feste Bett im Camper Sinn? Wenn ja, wann? Wenn nicht, was für Optionen bietet die Alternative?

Festes Bett: Verlässlicher Komfort und Bequemlichkeit

Ein festes Bett im Wohnmobil oder Campervan bietet eine Menge Komfort und Bequemlichkeit, die schwer zu übertreffen sind. Nach einem langen Tag des Fahrens oder Wanderns will niemand mehr ein Bett aufbauen. Doch bietet das feste Bett noch viele weitere Vorteile:

  1. Schnell einsatzbereit: Mit einem festen Bett musst du nicht jeden Abend dein Bett aus dem Sitzbereich umwandeln. Du kannst einfach hineinschlüpfen und einschlafen, wann immer du möchtest. Manchmal ist auch der kleine Aufwand einfach zu viel… und bei vielen Campern ist der Aufwand alles andere als klein.
  2. Komfort: Feste Betten sind oft bequemer als umgebaute Sitzbereiche. Die Matratzen sind in der Regel dicker und bieten eine bessere Unterstützung für einen erholsamen Schlaf, weil sie nicht mobil sein müssen.
  3. Platz: Da das Bett fest installiert ist, hast du unter dem Bett oft zusätzlichen Stauraum für Ausrüstung oder andere wichtige Dinge. Zwar nimmt das Bett auch Platz weg, doch wenn es auch als Lagerbereich dient, ist das Platz, den du eh so genutzt hättest!

Täglicher Umbau: Flexibilität und Vielseitigkeit

Andererseits hat auch der tägliche Umbau des Wohnbereichs seine Vorteile. Was du an Komfort und Simplizität aufgibst, gewinnst du in anderen Bereichen, ganz besonders in Raum… und auch in Vorteilen für das Bett an sich!

  1. Mehr Platz am Tag: Durch das tägliche Umwandeln des Schlafbereichs in einen Sitzbereich gewinnst du tagsüber mehr Platz im Wohnmobil. Das ist besonders nützlich, wenn du drinnen kochen möchtest oder an einem regnerischen Tag im Inneren deines Campers Zeit verbringen musst. Ein Raum, den das Bett nicht braucht, kann etwas anderes ausfüllen, auf das du sonst verzichten müsstest! Und auch bei Nacht merkst du den Platzunterschied, denn aufgebaut ist dein Bett selbst ebenfalls nur wenig an Platzgrenzen gebunden!
  2. Gewichtseinsparungen: Fest installierte Betten sind oft schwerer als umgebaute Sitzbereiche, was sich auf den Kraftstoffverbrauch und die Manövrierbarkeit des Fahrzeugs auswirken kann. Und wir müssen alle den Gedanken daran im Kopf gehalten, dass ein Wagen, der zu viel wiegt, schnell über die legale Gewichtsklasse herausklettern kann, wenn wir den Camper nicht richtig beladen.
  3. Kostenersparnis: Campervans oder Wohnmobile mit täglich umgebautem Schlafbereich sind in der Regel günstiger in der Anschaffung als solche mit festen Betten. Feste betten sind in Wohnwagen einfach beliebter, also findet man sie im Camper oft nicht in der Massenproduktion.

Die Entscheidung zwischen einem festen Bett und dem täglichen Umbau hängt von deinen individuellen Bedürfnissen und Prioritäten ab. Hier sind einige Überlegungen, die dir bei der Entscheidung helfen können:

  1. Platzbedarf: Wenn du viel Platz benötigst, um verschiedene Aktivitäten im Inneren des Wohnmobils zu erledigen, kann ein täglich umgebauter Raum sinnvoller sein. Wenn du zum Beispiel dein Homeoffice im Camper aufbauen willst, könntest du einen zusätzlichen Arbeitsbereich brauchen.
  2. Budget: Die Kosten für ein Wohnmobil mit festem Bett sind oft höher. Wenn dein Budget begrenzt ist, kann ein umwandelbarer Raum eine wirtschaftlichere Option sein.
  3. Reisestil: Dein persönlicher Reisestil und deine Vorlieben spielen ebenfalls eine Rolle. Einige Reisende bevorzugen die Gemütlichkeit eines festen Bettes, während andere die Flexibilität eines umwandelbaren Raums schätzen.
  4. Selbstbau vs. Kauf: Wenn du vorhast, dein Wohnmobil selbst auszubauen, kann die Entscheidung für einen umwandelbaren Raum die Umsetzung deiner Ideen erleichtern.

Fazit

Es gibt keine eindeutige Antwort auf die Frage, ob ein festes Bett oder der tägliche Umbau besser ist. Beide Optionen haben ihre Vor- und Nachteile, und die richtige Wahl hängt von deinen persönlichen Bedürfnissen und Vorlieben ab. Bevor du dich entscheidest, ist es ratsam, verschiedene Modelle und Grundrisse zu testen und die Vor- und Nachteile für dich selbst auszuloten.

Egal, für welche Option du dich entscheidest, erinnere dich immer daran, dass das ultimative Ziel deiner Camperreisen darin besteht, Spaß zu haben. Ob du nun in einem gemütlichen festen Bett oder in einem umgewandelten Wohnbereich schläfst, die Erfahrungen und Erinnerungen, die du auf deinen Abenteuern sammelst, sind es, die zählen. Und wenn eine der Optionen dir einfach nicht gefällt, brauchst du gar kein anderes Argument! Dass du dich wohlfühlst, ist am wichtigsten.

Festes Bett oder täglicher Umbau - Was macht mehr Sinn für deinen Camper?

VanLife
10 Tipps für ein effektives Homeoffice im Campervan

Wie kannst du im Van Life leben und gleichzeitig noch einem Job nachgehen? Wir geben dir unsere Tipps fürs mobile Homeoffice!

Heutzutage entscheiden sich immer mehr Menschen dafür, ihren Lebensstil auf das Van Life umzustellen. Die Freiheit, die Nähe zur Natur und die Flexibilität sind unschlagbare Vorteile dieses Lebensstils, ganz zu schweigen davon, dass man sich nicht mit Miete, Hypotheken oder den anderen Schattenseiten des Eigenheims herumschlagen muss. Bei steigenden Mieten und immer teureren Eigenheimen, ist das zu Hause im Camper für viele die bessere Lösung geworden. Und es hat auch seine Vorteile, immer und überall zu Hause sein zu können!

Doch wer komplett in den Camper umziehen möchte, ist früher oder später mit einer wichtigen Frage konfrontiert: Wie geht das finanziell? Was ist, wenn du während deiner Abenteuer auch arbeiten musst? Keine Sorge, in diesem Beitrag teilen wir 10 unschätzbare Tipps für ein effektives Homeoffice im Van Life, um die Balance zwischen Arbeit und Abenteuer zu finden. So kannst auch du im Camper arbeiten, ohne dabei die Freuden deines Vanlifes zurücklassen zu müssen! Denn wir alle wissen, wie schnell das Büro im Zuhause zum Stressfaktor werden kann…

Tipp 1: Die Wahl des richtigen Fahrzeugs

Du willst deinen Camper in ein Homeoffice verwandeln, in dem du allerdings auch lebst? Dann achte darauf, dass dein Fahrzeug ausreichend Platz für ein komfortables Arbeitsumfeld bietet. Ein größerer Van oder ein umgebauter Wohnwagen könnte eine bessere Wahl sein, um genügend Raum für deinen Schreibtisch, Stauraum für Büromaterialien und eine gute Belüftung zu haben. Auch willst du zumindest etwas Trennung zwischen Arbeit und Leben schaffen können, auch im Alltag. Ein Tisch, den du nur für die Arbeit verwendest, kann da Wunder wirken… aber nimmt leider auch Platz ein.

Tipp 2: Der perfekte Arbeitsplatz

Wähle deinen Arbeitsplatz weise. Du wirst viel Zeit dort verbringen, also sollte er ergonomisch und inspirierend sein und nicht zu sehr ablenken. Setze deinen Schreibtisch in die Nähe eines Fensters, um Tageslicht und frische Luft zu genießen. Nutze Organizer und Ablagen, um Ordnung zu halten. Und finde Orte, an denen du deine Arbeitsmaterialien nach Feierabend verstauen kannst. Wir haben alle während der Pandemie gelernt, wie schwierig es sein kann, jemals den Arbeitsplatz zu verlassen. “Aus dem Auge aus dem Sinn” ist hier die Devise!

Tipp 3: Zuverlässige Internetverbindung

Ein stabiles Internet ist für das Homeoffice unerlässlich. Investiere in mobile WLAN-Hotspots oder prüfe im Voraus die Netzabdeckung an den Orten, an denen du arbeiten wirst. Am besten ist hier ein Campingplatz, der W-LAN anbietet, oft auch kostenlos! Aber im Fall der Fälle tut es auch ein Hotspot mit dem mobilen Netz auf dem Smartphone. Nur kontinuierlicher Zugang zum Internet ermöglicht reibungslose Kommunikation und Arbeit auf der Straße.

Tipp 4: Zeitmanagement und Routinen

Strukturiere deinen Arbeitstag, um Ablenkungen zu minimieren. Setze klare Arbeitszeiten und Pausen fest, um die Produktivität zu steigern. Eine Routine gibt dir auch das Gefühl von Normalität, selbst wenn du unterwegs bist. Und hier kann auch wieder die Trennung vom Freizeitleben helfen. Wenn deine klare Arbeitszeit vorbei ist, sollte auch dein Gehirn von der Arbeit gelöst sein.

Tipp 5: Geräuschisolierung

Im Van Life ist es schwierig, sich vor Geräuschen von außen abzuschotten. Verwende Geräuschisolierungsmaterialien, um die Umgebungsgeräusche zu minimieren und deine Konzentration aufrechtzuerhalten. Auch ein abgelegener Stellplatz kann hier echt helfen, es arbeitet sich einfach besser auf einem ruhigen Campingplatz als am Rand der Autobahn. Und nicht jeder Lärm ist schlecht! Ich persönlich arbeite bei Gewitter viel besser.

Tipp 6: Stromversorgung und Energieeffizienz

Stelle sicher, dass du genügend Strom für deine Arbeitsgeräte hast. Solarpanels können eine großartige Option sein, um deine Energieversorgung nachhaltig zu sichern. Denke auch über energiesparende Geräte nach, um den Energieverbrauch zu minimieren. Und natürlich ist eine Powerstation für deinen Camper unerlässlich!

Tipp 7: Notfallplanung

Selbst die besten Pläne können scheitern. Hab einen Notfallplan für den Fall, dass deine Technologie ausfällt oder du an einem Ort ohne Internet landest. Notizbuch und Stift können in solchen Situationen wertvolle Werkzeuge sein. Auch ein Smartphone kann im Fall der Fälle als Notizzettel dienen… zumindest bis auch hier der Strom ausgeht.

Tipp 8: Kreative Arbeitsmethoden

Lass dich von der Umgebung inspirieren! Nutze die Schönheit der Natur, um deine Kreativität zu fördern. Arbeite im Freien, wenn das Wetter es zulässt, oder gestalte deinen Arbeitsplatz mit persönlichen Gegenständen, um eine angenehme Arbeitsatmosphäre zu schaffen. Wenn du dein Zuhause schon mit deinem Büro teilst, sollte dein Büro sich auch wie ein Zuhause anfühlen!

Tipp 9: Prioritäten setzen

Im Van Life hast du begrenzte Ressourcen und Raum. Aber du hast auch begrenzte Kontrolle von Vorgesetzten. Das mag toll klingen, macht es aber auch schwieriger, sich an klare Ziele und Regeln zu halten. Setze eindeutige Prioritäten für deine Arbeit und dein persönliches Leben. Vermeide es, dich von übermäßiger Arbeit ablenken zu lassen und nimm dir Zeit, die Natur und das Reisen zu genießen.

Tipp 10: Soziale Interaktion nicht vernachlässigen

Arbeiten im Van kann manchmal einsam sein. Suche nach Gelegenheiten, um mit anderen Reisenden oder Einheimischen in Kontakt zu treten, sei es auf dem Campingplatz oder als Treffen unter Freunden. Das Teilen von Erfahrungen und das Knüpfen von Kontakten kann nicht nur inspirierend sein, sondern auch eine willkommene Abwechslung bieten… und es hält dich nach all der einsamen Arbeit auch einfach geistig gesund!

Fazit: Dein Büro auf der Straße

Das Van Life bietet die einzigartige Möglichkeit, Arbeit und Abenteuer auf innovative Weise zu kombinieren. Mit den richtigen Planungsschritten und einer positiven Einstellung kannst du ein erfolgreiches Homeoffice im Van Life gestalten. Wir sind hier viel auf die potenziellen Schwierigkeiten eingegangen, doch wollen wir dir das mobile Büro absolut nicht vermiesen. Für mich war es die Rettung schlechthin, als die Pandemie angefangen hat. Vielleicht kannst auch du einen klareren Kopf für die Arbeit auf der Reise finden!

10 Tipps für ein effektives Homeoffice im Campervan

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