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Kur- und Bäderstädte mit dem Wohnmobil in Hessen entdecken

In Hessen könnt ihr für eure nächste Reise mit dem Wohnmobil die schönsten Kur- und Badestädte Deutschlands sehen.

Eine Bädertour durch Hessen bringt euch an den schönsten Kurstädten vorbei, die das Bundesland zu bieten hat. Einzigartige Parks, aber auch viele idyllische Stadtzentren und Fachwerkstädte reihen sich im Süden von Hessen aneinander, all das auf einem kurzen Weg. Schaut mit eurem Wohnmobil die schönsten Flecken an, die mitten in einer idyllischen Lage im Mittelgebirge liegen.

Beginnend im Taunus, mit zahlreichen kleinen und großen Städten, die sich idyllisch an das Gebirge schmiegen, führen wir euch heute durch die Kur- und Bäderstädte Hessens!

Bad Schwalbach - Wiesbaden - Bad Camberg – Bad Homburg – Bad Nauheim - Bad Orb

Bad Schwalbach – kleine Stadt mit wunderbarem Erholungsfaktor

Das kleine und unscheinbare Bad Schwalbach liegt an den Südhängen des Taunus und ist eines der ältesten Heilbäder Hessens. Seit 2014 ist es ein bedeutendes Kneippkurbad. Eine Besonderheit für diese Region ist, dass Bad Schwalbach im Süden an ein weiteres Heilbad grenzt, an Schlangenbad, was bedeutet, dass dir die Optionen nicht ausgehen, auch wenn dir eins der Bäder nicht gefallen sollte.

Neben Thermalbäder und Kurparks haben die Altstädte der beiden Bäder zahlreiche antike und alte Häuser zu bieten, die dank regelmäßiger Renovierungen immer in neuem Glanz erstrahlen. Eingebettet im schönen Taunus kannst du hier deine Kurreise genießen und vom angenehmen Gebirgsklima profitieren.

Das Kurhaus existiert schon seit 1879 und wurde im Renaissance-Stil errichtet. Im Kurpark gibt es verschiedene Quellen, die mit Heilwasser gesegnet sind und bei denen sich so mancher Kurreisende unterwegs gerne eine Flasche Wasser abfüllt. Durch das viele Eisen und andere Mineralien wird dem Wasser eine heilende Wirkung nachgesagt. Außerdem befindet sich im Park die historische Bad Schwalbacher Kurbahn, die auf den Schienen der alten Moorstransportbahn fährt. Insgesamt gibt es 5 Haltestellen, die sich Waldsee, Schwalbenbrunnen, Golfhaus, Moorgruben und Moorbadehaus nennen. Im Sommer ist die Bahn an Sonn- und Feiertagen in Betrieb.

Ein idealer Campingplatz, nur 8 Kilometer von Bad Schwalbach entfernt in Heidenrod, ist der Wisperpark. Hier gibt es zahlreiche Wohnmobilstellplätze und eine gute Anbindung nach Bad Schwalbach und Schlangenbad. Der Platz liegt mitten in der Natur und ihr werdet mit Vogelstimmen am Morgen geweckt und könnt am Abend die Wildtiere auf ihrem Marsch in den Wald beobachten. Was gibt es Schöneres, als Kurstädte und die umliegende Natur zu genießen?

Wiesbaden – Kurhauptstadt mit Flair

Vom Lande in die Stadt erreicht ihr Wiesbaden. Die Kurstadt hat zwar einen großen Park und heiße Quellen, die bis zu 60 Grad heiß sind, unter anderem den Kochbrunnen, aber auch ein quirliges Stadtleben, mit zahlreichen Buslinien, vielen Shoppingmöglichkeiten und einer großen Innenstadt.

Beschaulicher geht es in den Stadtteilen Frauenstein, Freudenstadt oder Bierstadt zu, die relativ ländlich gelegen sind. Schierstein ist einer der schönsten Naturhäfen am Rhein. In Erbenheim befindet sich die Domäne Mechtildshausen mit ihren vielen Kühen, drei Eseln und zahlreichen Pferden und Ziegen. Gerade für Familien mit Kindern ist das ein ideales Ausflugsziel. Hier gibt es auch einen kleinen Hofladen, in dem Obst und Gemüse verkauft werden und eine Bäckerei mit Milcherzeugnissen vom Bauernhof. Die Kühe sind vor allem für kleinere Kinder ein Highlight.

Ein anderer Ausflugstipp ist der Neroberg mit seiner Bergbahn. Von unten nach oben dauert die Fahrt nur knappe 8 Minuten und ihr kommt in einer anderen Welt an. Nach einer kurzen Strecke durch den Wald erreicht ihr nach ca. 10 Minuten die hiesige russisch-orthodoxe Kirche. Auch das Opel-Schwimmbad mit einem gigantischen Blick über die Stadt im Talkessel ist für Urlaub zur warmen Jahreszeit ideal geeignet. Der perfekte Campingplatz für einen Besuch in Wiesbaden ist der Campinghof Gimbach, der mitten im Grünen liegt und zum Verweilen einlädt. Hier gibt es auch einen Gasthof mit hessischen Speisen, wie grüner Soße mit Kartoffeln und gekochten Eiern oder Handkäs mit Musik, leckerem alten Käse mit Zwiebeln, soviel ihr vertragen könnt.

Bad Camberg – ein Juwel mit Fachwerkhäusern

Am nächsten Tag fahrt ihr mit dem Wohnmobil weiter ins beschauliche Bad Camberg, das mitten im Taunus liegt. Auch hier gibt es einen wunderschönen, schattigen Kurpark, ein Kneippheilbad, sowie einen Kräutergarten. Zahlreiche Fachwerkhäuser erheben sich in der Innenstadt. Besonders auf dem Marktplatz um den Brunnen herum und um die Ziegenskulptur befinden sich zahlreiche kleine Boutiquen in antiken Fachwerkhäusern. Schön ist auch der Weg vom Kurpark zurück durch die Altstadt und in die untere Stadt mit ihren zahlreichen Wohnhäusern.

Etwas außerhalb von Bad Camberg liegt idyllisch im Gebirge und an einem Hang die Vogelburg Weilrod mit zahlreichen Papageien und anderen Ziervögeln. Diese machen bei verschiedenen Shows mit und sind so zahm, dass man sie füttern kann. Manchmal setzen sie sich sogar auf deine Schulter! In einem kleinen Souvenirgeschäft am Eingang gibt es auch zahlreiche Papageien und Vögel als Kuscheltiere und Mitbringsel, sodass die Kleinen eine physische Erinnerung an ihren Ausflug mitnehmen können.

Ein besonders schöner Campingplatz für die Reise durch den Taunus ist der Campingplatz Weilrot-Altweilnau. Dieser befindet sich mitten im Naturpark und ist ganzjährig geöffnet. Neben Angeln, Reiten und Golfen, könnt ihr hier die friedliche Idylle genießen. Hunde sind auf dem Platz ebenfalls willkommen.

Bad Homburg – Großer Kurpark und schöne Aussichten

Weiter geht die Reise über Bad Soden am Taunus nach Bad Homburg vor der Höhe. Auch hier gibt es allerhand Sehenswertes, wie das alte Römerkastell Saalburg und das Freilichtmuseum Hessenpark, in der Nähe der Stadt. In einem kleinen Park mit zahlreichen Fachwerk- und Bauernhäusern, sowie Tieren, wie Ziegen, Kühen und Schweinen, lässt sich das Leben der vergangenen Jahrhunderte nachempfinden.  Gleich daneben ist die „Lochmühle“, ein Freizeitpark für kleinere Kinder. Auch hier sind zahlreiche Ziegen und Bauernhoftiere beheimatet. Noch dazu gibt es einige Karussells und Fahrgeschäfte.

In Bad Homburg dominiert der wunderschöne Kurpark mit zahlreichen seltenen Baumarten und einer Kurklinik. Ein Besuch der Stadt und der näheren Umgebung lohnt sich bei der Reise durch die Kurstädte von Südhessen auf jeden Fall. 

Ein idealer Campingplatz für einen Stopp liegt in der Nähe von Bad Nauheim am Hegbacher See. Idyllisch ist er auf alle Fälle, denn hier inmitten der Wälder und direkt am Gewässer könnt ihr so richtig entspannen und eure Zeit in der Natur genießen. Grillhütten und ein Restaurant am Eingang gehören ebenfalls zum Campingplatz.

Bad Nauheim – uriges Zentrum und leckerer Kuchen

Ein weiterer lohnenswerter Stopp mit dem Wohnmobil ist Bau Nauheim mit seinem riesigen Kurpark am See. Hier gibt es ein Gradierwerk, aber auch einen Kräutergarten. Jedes Jahr findet ein Kneipp-Gesundheitstag statt, der hier gefeiert wird, meist im Mai. Und das ist bei weitem noch nicht alles! Im Rosenmuseum sind nicht nur beliebte Düfte zu Hause, sondern auch die gesamte Geschichte einer einzigartigen Blume, die bei vielen in Parks und Gärten nicht wegzudenken ist. Rosen sind das Symbol der Liebe und haben hier im Kurort einen besonderen Platz gefunden. Die Kuranlage der Stadt nennt sich Sprudelhof. Diese entstand 1905 im Jugendstil. Ein imposantes Bauwerk dieser Epoche bereichert die Stadt zusammen mit dem Trinkkurhaus.

Bad Orb – Salinen und Heilstätten

Am weitesten im Osten unserer Reise liegt Bad Orb, inmitten des Spessarts. Bekannt ist die Kurstadt auch für ihre Dampfkleinbahn, die sich auf 7,5 Kilometer hinzieht. Sie beginnt im Bahnhof von Wächtersheim und wurde 1901 eröffnet. Mittlerweile fährt die Schmalspurbahn von April bis Oktober an Sonn- und Feiertagen mit der alten Lokomotive Emma aus dem Jahre 1923.

In den Toskana Thermen zwischen wunderschön bewaldeten Berghängen lässt es sich sehr schön relaxen. Der hier gelegene Spessart ist eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands. Solltet ihr Lust auf Wandern haben, dann folgt dem Eselsweg, der von Schlüchtern nach Großheubach bei Miltenberg führt und direkt an Bad Orb vorbeikommt.

Fazit

Nirgendwo liegen die Kurstädte so eng zusammen, wie in Mittel- und Südhessen. Sogar Wiesbaden, die Hauptstadt Hessens, ist eine Kurstadt. Doch auch das beschauliche Bad Schwalbach, Bad Homburg vor der Höhe mit seinem alten römischen Kastell und Bad Orb im Spessart bieten zahlreiche Aktivitäten für Camper und die ganze Familie. 

Kur- und Bäderstädte mit dem Wohnmobil in Hessen entdecken

Campingplatz
Camping am Comer See in Oberitalien

Wir entführen euch an den Comer See in Oberitalien und zeigen euch, welche Ziele ihr hier auf keinen Fall verpassen dürft!

Italien ist ein vielfältiges Land. Im Süden befindet sich im Westen das ligurische Meer und im Osten die Adria mit ihren einzigartigen und wunderschönen Sandstränden und Badeorten. Doch auch im Norden ist Italien beliebt für einen Urlaub an einem der drei größten Seen des Landes. Diese heißen Lago del Garda, Lago Maggiore und Lago di Como. Wer also das Süßwasser dem Salzwasser vorzieht, kann in Italien problemlos auch am See einen mediterranen Badeurlaub erleben.

Der Comer See, wie der Lago di Como auf Deutsch heißt, ist der drittgrößte See des Landes und befindet sich unweit der Schweizer Grenze. Bei einem Campingurlaub hier, ist es also nicht ausgeschlossen, dass ihr das eine oder andere Ziel auch in der Schweiz ansteuern könnt, auch wenn die Camping-Regionen in Italien allein schon große Vielfalt bieten.

Como am Comer See

Wie jeder der Oberitalienischen Seen hat auch der Comer See eine Seehauptstadt, diese hier mit dem recht offensichtlichen Namen Como. Hier gibt es, wie auch am Gardasee, mehrere größere Städte, die touristisch sehr relevant und für einen Campingurlaub ideal sind. Die meiste Kultur, Kunst und Historik jedoch bietet Como selbst, ein Ort, der unbedingt einen Besuch wert ist. Der Dom in Como ist ein herausragender gotischer Bau. Zahlreiche Ornamente sind im Inneren zu besichtigen und der Eintritt ist kostenlos. Die Stadt Como befindet sich am Südufer und hat eine wunderschöne Seepromenade, die mit bunten Häusern gesäumt ist. Diese und auch der Hafen öffnen sich zum See hin. Besonders beliebt für Como sind die Seidenprodukte, die es in den urigen Gassen der Hauptstadt gibt. Mildes Klima und klares Wasser machen Como zu etwas ganz Besonderem. Doch natürlich ist Como nicht alles, was es hier zu sehen gibt.

Der Leuchtturm Faro Voltiano

Wie an vielen großen Bergseen gibt es hier einen Leuchtturm, der Faro Voltiano heißt. Auch der Genfer See und der Bodensee haben einen bezaubernden Turm, der den Menschen nachts früher den Weg gezeigt hat. Heute sind die Leuchttürme meist ein Symbol für Touristen, da Schiffe, zumindest auf Seen, ihre Navigation nicht mehr brauchen. Der Faro Voltiano ist 30 Meter hoch und wurde 1927 errichtet, zu Ehren des 100. Todestag des Physikers Alessandro Volta. Como verfügt ebenfalls über das Villenviertel Brunate und die Standseilbahn, die hoch hinauf zu einem Aussichtsturm fährt.

Entspannter Scheitelpunkt Bellagio

Das Städtchen Bellagio ist ebenfalls zauberhaft mit seiner grünen Halbinsel am Scheitelpunkt des Sees. Die Berge erheben sich majestätisch hinter den aristokratischen Häusern und prächtigen Villen, die sich in der Abendsonne im See spiegeln. Durch die üppig blühende Natur ist der Ort ein wahres Paradies. Ein weiteres Highlight, was die Stadt zu verzeichnen hat, ist die autofreie Innenstadt. Gassen und Treppen schmiegen sich gemächlich an den Hang und an der Uferpromenade könnt ihr entspannt flanieren. Möchtet ihr einfach mal eure Ruhe und dem Trubel des Zentrums entkommen, so schaut euch die prächtigen Parkanlagen der Villa Serbelloni und Villa Melzi an. Hier blühen nicht nur Zypressen, sondern auch Rosen, Rhododendren und Kamelien.

Das Dorf der Veliebten Varenna

Ein anderer traumhafter Ort ist Varenna, der an der Ostküste liegt und als einstiges Fischerdorf gilt. Man nennt ihn „Dorf der Verliebten“ und das nicht umsonst, denn hier liegt ausgesprochene Romantik in der Luft. Enge Gassen und Terrkotta-Dächer prägen das Stadtbild und noch dazu kommt das Castello di Vezio, von dem aus ihr einen einzigartigen Blick über den legendären Comer See habt. Nur 1000 Seelen leben in dieser kleinen Stadt und dazu gibt es einen wunderschönen Sandstrand, den sich Varenna mit Cernobbio, der Stadt nebenan, teilt.

Andere bezaubernde Orte am See

Weitere einzigartige Städte sind Cernobbio an der Westküste mit den schönsten Adelsvillen, wie der Villa d’Este und der Villa Erba. Auch Laglio ist einen Besuch wert, denn der Ort mit 900 Einwohnern liegt inmitten der hohen Berge an der alten Römerstraße, die sich einst von Como bis Chiavenna schlängelte. Hier lebt sogar George Clooney in einer Villa aus dem 18. Jahrhundert. Die Isola Comacina, als einzige Insel im See, sollte ebenfalls nicht auf der Reiseliste fehlen. Sie hat eine römische Festung und war bis zum 12. Jahrhundert von Menschen bewohnt. Hartgesottene können hier den Badeort Moltrasio besuchen. Das Wasser ist zwar nicht besonders warm, doch im Sommer bietet es eine angenehme Abkühlung und einen Treffpunkt für die Mailänder High Society. Zuletzt entdeckt ihr Natur pur in der Schlucht Orrido di Bellano. Denn dieses Naturwunder liegt im Osten des Sees im gleichnamigen Bellano. Der Fluss Pioverna höhlte den Felsen schon vor 15. Millionen Jahren aus.

Campingplätze am Comer See

Campingplatz Gardenia

Einige wunderschöne Campingplätze liegen rund um den Comer See, bei denen jeder etwas ganz Eigenes zu bieten hat. Zum Beispiel der familiengeführte Platz „Gardenia“, der in Domaso liegt und einen eigenen Strand besitzt. Er hat nur 91 Stellplätze und ist deshalb nicht zu überlaufen. Wer eher Ruhe als viele Aktivitäten erleben will, ist hier richtig. Das lokale Wassersportzentrum liegt in der Nähe des Platzes und eine Bar mit Terrasse bietet Frühstück und Aperitif an. Zweimal im Monat ist hier ein Wochenmarkt, wo es frische und lokale Produkte gibt.

Campingplatz Spiaggia

Wer den Sonnenuntergang über dem See genießen möchte und eine romantische Ader hat, der kann den Campingplatz Spiaggia in Lecco buchen. Denn hier paart sich ein wunderschönes See- und Bergpanorama mit dem Sonnenuntergang zu später Abendstunde. Die Farben scheinen ineinander zu verschmelzen. Unterstrichen wird das ganze Spektakel mit einer italienischen Pizza oder Pasta in der Strandbar des Platzes. 

Camping Le Vele

Wenn ihr euren Urlaub als Glamper verbringen möchtet und einen glamourösen Campingplatz sucht, dann seid ihr im Camping Le Vele sehr gut aufgehoben. Denn dieser Platz mit einem Pool, Fitnessbereich und Wellnessangeboten liegt nicht nur zentral, sondern hat alles, was das Herz begehrt. Auch einen typischen italienischen Espresso könnt ihr genießen und Mietboote ausleihen. Bei nur 50 Stellplätzen wird das familiäre Flair erhalten bleiben. Familien mit Kindern dagegen entscheiden sich häufig für den Campingplatz Europa, der in Domaso liegt. Hier gibt es ein beheiztes Babyschwimmbecken, eine Spielhalle für Kinder mit Babyecke und ein Fitnessstudio mit Whirlpool und Pool-Bar. So kommt ihr alle auf euren Geschmack und könnt das Leben am Comer See so richtig genießen.

Ausflüge in die Umgebung

Das nahe Mailand ist nicht nur für seinen historischen Dom und die Scala bekannt, sondern auch seit Jahrhunderten für die Mode, die um die ganze Welt geht.  Doch es gibt noch viel mehr in der Stadt zu sehen, das ebenfalls einen Besuch lohnt, darunter das Schloss Sforza mit zahlreichen Museen oder der Sempione Park, vor allem in der Nebensaison ein Geheimtipp.

Besonders schön ist ein Trip zum Luganer See. Der See ist kleiner als der Lago di Como und doch bietet er allerhand Sehenswürdigkeiten. Landschaftliche Schönheiten sind hier zum Beispiel der Parco Ciani mit Blick auf den See und Swissminiatur, ein Park mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten aus der Schweiz, die in Miniatur hier nachgebaut worden sind. Der Ort Lugano, der größte am See, hat eine wunderbare, nostalgische Altstadt mit engen Gassen und Bauwerken aus den vergangenen Jahrhunderten.

Fazit

Der Comer See ist immer eine Reise wert. Hier gibt es wunderschöne Campingplätze für Familien mit Kindern, aber auch für Pärchen. Zahlreiche Orte rund um den See sind sehenswert, aber auch die Strände, die den See im Sommer zu einem beliebten Badeparadies machen. Auch wenn der Bergsee meist kühl ist, so bietet er doch allerhand Attraktionen für Wassersportler im Sommer. Sehenswerte Orte sind vor allem Como, aber auch die einzige Insel im See, Isola Comacina. Es erwartet euch ein einzigartiger Urlaub am wundervollen Comer See, wo sich Wassersportaktivitäten und Bergwandern vereinen lassen.

Camping am Comer See in Oberitalien

Abenteuer
Die letzten Sonnenstrahlen im Herbst tanken

Der Herbst kann eine wundervolle Zeit für Camperreisen sein. Wir zeigen euch unsere liebsten Ziele für die späte Saison!

Die Campingsaison mag gerade erst so richtig anfangen, doch bald schon neigt sie sich wieder dem Ende zu und man möchte noch ein letztes mal ausfahren und die Herbstferien der Kinder genießen. Zwei Wochen Sonne tanken und noch dazu viel Kultur, Landschaft und Natur erleben – das ist der Traum. Doch was sind die besten Reiseziele für diese alljährliche Situation? Schaut euch die Landkarte an und entscheidet genau, was ihr zusammen mit der Familie erleben möchtet.

Kinder sind häufig von Tieren begeistert und könnten sich mit dem Almabtrieb in Südtirol auch im späten Sommer anfreunden, doch auch noch einmal ins kühle Nass des Mittelmeeres eintauchen, wenn ihnen hier der Sinn danach steht. Da Portugal und Andalusien mit dem Wohnmobil etwas weit entfernt sind für eine Herbstferien-Reise, ist die Südküste Frankreichs eine sehr gute Alternative. Von der Provence bis hinunter ans Mittelmeer könnte der Roadtrip mit dem Wohnmobil gehen, aber auch einfach entlang der 250 kilometerlangen Côté d’Azur von der italienischen Grenze bis nach Marseille. So werden Sonne getankt und die letzten warmen Temperaturen so richtig ausgekostet.  

Almabtrieb in Südtirol

Der Almabtrieb im schönen Brixtental ist eine besondere Tradition. Schon seit vielen Jahren werden die Kühe Mitte Oktober hoch oben von der Alm in ihre Ställe und auf die Weiden im Tal getrieben, denn nur hier können sie den Winter behaglich verbringen. Stürmische Winde kommen im Herbst oft in den Alpen auf. Das ist alles andere als romantisch für die Rinder, die den Sommer über auf den saftigen Weiden der Berghänge verbringen und dem Plätschern des rauschenden Wildbachs lauschen.

Im Brixental ist es schon lange Gang und gäbe, dass die Kühe zu gegebener Zeit in ihre Ställe zurückgebracht werden, doch keinesfalls, ohne eine große Zeremonie abzuhalten. Und dabei könnt ihr heftig mitfeiern. Die Kühe werden verkleidet und es wird genau eine Woche lang gefeiert. Farben, Düfte und Klänge wechseln sich ab und nicht nur für das Vieh ist das ein besonderer Augenblick, sondern auch für die Urlauber und Gäste, die hier ihre schönsten Urlaubstage verbringen. Traditionelle Musik wird gespielt und es gibt ein deftiges Festmahl Südtiroler Art. Regionale Schmankerl stehen ebenfalls zur Verkostung bereit.

Nicht nur die Kühe finden ihren Weg auf die Weiden im Tal zurück oder in die Ställe, sondern auch Ziegen, Schafe und andere Tiere, die hoch oben in den saftigen Wiesen der Alpen grasen und den lauen Sommer dort genießen dürfen. Kränze aus Tannengrün hängen um die Hälse der Kühe, doch auch Glocken, Spiegel und andere Deko, die das Fest zu einem bunten Durcheinander werden lässt. Sollte es einen Todesfall auf der Alm geben, tragen die Kühe schwarze Bänder, für jeden Anlass gibt es das richtige Beiwerk. Doch auch, wenn die Kühe Trauer tragen, können wir diesen bunten Zug und das Fest nur empfehlen.

In der Nähe des Brixentals gibt es auch zahlreiche Campingplätze, wo ihr mit eurem Wohnmobil parken und nächtigen könnt. Was gibt es Schöneres, als am frühen Morgen ein deftiges Frühstück mit Blick auf die Alpen zu genießen, die teils an den Spitzen schon mit Schnee bedeckt sind, während im Tal noch die Sonne scheint und milde Temperaturen herrschen? Ein besonderes Highlight für den Nachwuchs ist der Alpinolino-Entdeckerpark mit den zahlreichen Attraktionen in Westendorf. Hier gibt es verschiedene Wanderwege mit kindgerechten Attraktionen.

Campingwelt Brixen ist ein idyllisch gelegener Campingplatz mit Spielmöglichkeiten für die Kinder und zahlreichen Wohnmobilstellplätzen. Er liegt an einem Hang und bietet einen guten Blick auf die Welt der Alpen. Ein Außenbecken sorgt im Sommer für Erfrischung. Ein weiteres Highlight ist eine Übernachtung auf dem Panorama Campingplatz Westendorf, welcher hoch oben in den Alpen gelegen ist.

Côté d’Azur – blaue Küste im Glanz

Die letzten Sonnenstrahlen im Herbst könnt ihr an der schönen Côté d’Azur tanken, der schönen Südküste Frankreichs, die sich gemächlich am Mittelmeer entlangschlängelt und zahlreiche Attraktionen und urige Ziele bietet. Die Küstenlänge beträgt 250 Kilometer und erstreckt sich von der Grenze Italiens, vom Ort Menton bis nach Cassis bei Marseille. Auf dem Weg von Osten nach Westen gibt es auch im Herbst noch allerhand Abenteuer zu erleben. Auf einer Rundreise erlebt ihr die schönsten Orte, die es an der Südküste Frankreichs zu entdecken gibt. Nizza ist der Startpunkt der Rundreise im Osten der blauen Küste. Hier gibt es einen kleinen Campingplatz außerhalb der Stadt direkt am Meer. Von diesem aus könnt ihr auch die ersten beiden Städte Cannes und Nizza selbst erkunden. 

Cannes ist vor allem bekannt als die Filmfestspielstadt, doch bietet ganzjährig wunderschöne Strände, auch im Spätsommer und Herbst. In Nizza gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, wie die Promenade des Anglais, das Museum von Marc Chagall und der Parc de la Colline du Chateau. Auch Monaco ist einen Besuch wert, der Zwergstaat, der von Fürsten regiert wird und ein beliebtes Formel 1 Ziel ist. Es ist gänzlich am Hang erbaut und verfügt über steile Klippen.

Von hier aus geht die Wohnmobilreise am 3. Tag weiter nach Saint Tropez. Viele Prominente verbringen hier ihren Urlaub, also könnt auch ihr einen Tag gemütlich am Strand genießen und euch die hübsche Altstadt auf der Halbinsel anschauen. Vielleicht läuft euch ein Sternchen aus Film und Fernsehen über den Weg. Hotels sind hier sehr teuer, doch der Park St. James Gassin ist ein Highlight. Der Campingplatz mit zahlreichen Wohnmobilstellplätzen und Mobilheimen bietet ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Er befindet sich in den Wäldern von Gassin, inmitten der Natur eingebettet und nur einen Steinwurf von der Altstadt von Saint Tropez entfernt.

Ein weiterer Punkt eurer Reise entlang der Küste sollte der Ort Toulon mit seiner niedlichen Altstadt und dem Berggipfel Mont Faron sein. Wenn ihr den Weg zur Seilbahn findet, könnt ihr den Blick über das Mittelmeer, die vorgelagerte Insel und die Stadt genießen. Solltet ihr Stadtleben mit Badespaß verbinden wollen, dann ist Camping La Presqu'İle eine wahre Oase des Glücks. Eingebettet zwischen Bäumen liegen hier die Wohnmobilstellplätze und ein großer Pool macht auch an kühleren Tagen die Kinder glücklich. Denn manchmal brandet das Meer an dieser Stelle und die Wellen sind zu hoch zum Plantschen.

Der letzte Stopp entlang der Küste ist Marseille, eine riesige Hafenstadt. Sie ist die größte der gesamten Côté d’Azur. Hoch oben auf dem Berg thront die Notre Dame Basilika, die auf alle Fälle einen Besuch wert ist. Marseille ist ein Mix aus einem typischen Touristenort und einer dynamischen Großstadt. Der Campingplatz Garlaban - Marseille Provence bietet alles, was ein Urlauberherz hier begehren könnte. Von einem Pool über zahlreiche Stellplätze und Blockhütten bis hin zu modernen sanitären Anlagen. Er liegt im Hinterland der Côté d’Azur versteckt in einem Wald.

Fazit

Der Herbst ist in ganz Europa eine beliebte Reisezeit. Vor, nach und während der Herbstferien wird meist noch eine ausgiebige Wohnmobilrundreise geplant. Die einen möchten die Berge im goldenen Licht des Oktobers erstrahlen sehen, die anderen wiederum fühlen sich im Süden Frankreichs so richtig wohl. Wichtig jedoch ist, dass die Sonne und das Wetter eine entscheidende Rolle spielen und das ist in Österreich und Südfrankreich meistens der Fall. Die blaue Südküste Frankreichs ist für ihre vielen Sonnentage bis hinein in den Oktober bekannt und auch in Österreich zum Almabtrieb versüßt warmes und sonniges Wetter das Event.

Die letzten Sonnenstrahlen im Herbst tanken

Abenteuer
Die schönsten Schlösser und Burgen in Dänemark

Ihr wollt auch außerhalb der Heimat mal Mittelalter-Flair erleben? Dann reist zu den Burgen und Schlössern in Dänemark!

Burgen und Schlösser gibt es viele in Deutschland, doch noch mehr findet ihr auf einer Reise durch das schöne Dänemark, unserem nördlichen Nachbarn. Das ist bei weitem nicht der einzige Grund für eine Reise, doch ein schöner Bonus für das ohnehin beliebte Reiseland! Bei einem Wohnmobilurlaub können beide verbunden werden. Die schönsten Schlösser gibt es im östlichen Teil des Landes, auf den Inseln Langeland, Seeland und Fünen. Sie befinden sich in der Ostsee und sind nicht nur landschaftlich, sondern auch kulturell sehr beliebt. Welche Route euch die schönsten Festungen der Vergangenheit erleben lässt, zeigen wir euch heute! 

Schloss Gravenstein in Graasten – Schloss Nordborg auf Als - Schloss Egeskov auf Fünen – Valdemars Slot Tasinge – Tranaeker Slot Langeland – Schloss Nyborg in Nordfünen - Schloss Fredericksborg auf Seeland

Der Beginn einer wunderbaren Schlösserreise durch den Norden

Die Rundreise durch Dänemark beginnt, wie so oft in Flensburg. Von hier aus ist es nur ein Katzensprung bis hinauf nach Graasten, in eine kleine und urige Stadt, die mit einem riesigen weißen Schloss aufwarten kann. Und noch dazu ist das Schloss die Sommerresidenz der königlichen Familie. Eigentlich leben Margarethe und ihre Lieben in Kopenhagen, doch in den heißen Sommermonaten ist es manchmal eine Wohltat, die stickige Stadt zu verlassen und sich auf dem Land niederzulassen. Das wissen die Adligen genauso gut wie wir!

Schloss Gravenstein oder auf Dänisch Graasten liegt im Süden, unweit der Broager Halbinsel mit seiner großen Kirche und der alten Ziegelei, die heute ein Museum ist. Schloss Gravenstein hat eine lange Geschichte, die bereits Mitte des 16. Jahrhunderts mit dessen Bau begann. Im Schlossgarten lässt es sich auch an heißen Tagen verweilen und einen Blick über den See werfen, auf dem die Schwäne mit ihrem Nachwuchs dahinziehen. Es gibt zahlreiche kleine Flaniermöglichkeiten und Restaurants zum Einkehren, sogar mit direktem Blick auf den Slotsoen, den Schlosssee, der den Ort so sehr prägt. Mit seinen 4200 Einwohnern wirkt die Ortschaft beschaulich und die viel zahlreichen Häuser in schwedischer Architektur laden zum Verweilen ein. Campen könnt ihr in Broager Strandcamping, auf der südlich gelegenen Halbinsel. Hier, direkt am Strand und dem Meer, befinden sich zahlreiche Wohnmobilstellplätze.

Halbinsel Als und weiter mit der Fähre nach Fünen

Anders als Graasten, aber genauso geschichtsträchtig, ist das Schloss Nordborg, welches sich auf der Halbinsel Als befindet. Das weiße Schloss zieht jährlich viele Urlauber an, die hier in den großen Gärten verweilen und sich die steile Küste der nördlichen Halbinsel anschauen. Der Leuchtturm Nordborg ist ebenfalls ein Highlight und einen Besuch wert. Er leuchtet bereits seit 1904 den Booten den Weg entlang der kantigen Küste. Von Als tuckert gemächlich die bauchige Fähre hinüber zur Märcheninsel, nach Fünen, mit all seinen Sehenswürdigkeiten und dem Bann zur Natur. Mit dem Wohnmobil geht es also weiter von Fynshav nach Boyden auf Fünen. Die Überfahrt dauert knapp eine Stunde und schon könnt ihr im Obstgarten Dänemarks, wie Fünen auch genannt wird, euren Urlaub fortsetzen. Das bekannteste Schloss der Insel ist Egeskov, wo ihr mindestens einen Tag verbringen solltet, um die Anlagen und das Museum anzuschauen. Der Eintritt von ca. 25 Euro lohnt sich auf alle Fälle, denn Kunst und Kultur haben hier eine besondere Note, mit der sie sich vereinen.

Auch die Schlossgärten sind prunkvoll und stilvoll angelegt. Innen ist Schloss Egeskov ein Museum der Zeltreisen. Hier könnt ihr staunen, wie früher die Zelte aufgeschlagen wurden. Besonders für Campingfreunde ist dies ein absolutes Muss. Geselligkeit und ein Abend an einem prasselnden Lagerfeuer stehen hier im Mittelpunkt. Es gibt viel Geschichte zu erleben, die in den Räumen des Outdoormuseums aushängt, und die von Campern mit Herz niedergeschrieben und weitergegeben wurde. Mittlerweile steht hier auch Glamping im Mittelpunkt, das „Glamouröse Camping“, welches sich in den letzten Jahren bei vielen Urlaubern durchgesetzt hat. Luxuszelte und eine Ausstattung für einen idealen Outdoorurlaub bieten alles, was das Herz begehrt, und das mitten in der unberührten Natur zwischen saftigen und grünen Wiesen und Wäldern.

Nun geht es weiter zum Svendborg Sund Camping. Dieser liegt im Süden von Fünen, in der Nähe der Hafenstadt Svendborg, die zum Verweilen und Kaffeetrinken einlädt. Von hier aus ist es nur eine kurze Fahrt nach Tasinge zu Valdemars Slot, welches direkt am Meer liegt. Svenborg Sund Camping liegt ebenfalls an der See und bietet Urlaubern alles, was das Herz begehrt. Neben Stellplätzen gibt es Chalets, Zelte und Safariunterkünfte, die Glamping, wie es in Egeskov beschrieben wurde, mit dem wahren Camping verbinden.  

Langeland und vieles mehr

Am nächsten Tag geht die Reise weiter nach Langeland. Hier gibt es das einzigartige Schloss Trenaeker mit all seinen Wäldern, in denen zahlreiche Kunstwerke ausgestellt werden. Die Windmühle, die etwas weiter nördlich der Schlossanlage liegt, hat an verschiedenen Tagen geöffnet und bietet Kaffee und Kuchen an. In den Ferien sind hier meistens auch die Öffnungszeiten der verschiedenen Anlagen länger, deshalb empfiehlt es sich, den Schlösserurlaub auf den Sommer und die Sommerferien zu verlegen. So habt ihr genug Zeit, euch zwei Anlagen pro Tag anzuschauen, weil diese von 10 bis 17 Uhr geöffnet haben. Auch eine Mühlenführung in die höheren Etagen des Bauwerks wird angeboten, sowie zahlreiche Spielzeuge für Kinder, die einen bunten Nachmittag versprechen.

Tranaeker selbst hat ein Souvenirmuseum in seinen alten Ställen, sowie ein hochwertiges und antikes Restaurant im alten Pferdestall. Das Schloss jedoch ist privat und kann nicht besichtigt werden, doch bei einem Spaziergang durch die Wälder kannst du zumindest seine Ausmaße erahnen.

Unser zweites Schloss, das heute noch auf dem Plan steht, ist Valdemars Slot, welches ebenfalls eine wunderbare Geschichte hat. Früher stand hier einmal die mittelalterliche Burg Kærsgård. Später wurde dann das Schloss im Renaissancestil auf seinen Ruinen erbaut. Die Reste der alten Burg wurden in dieses integriert und bis heute erhalten. An einigen Tagen im Jahr kommen die Besitzer hierher und nutzen ihr Schloss privat, doch im Sommer und zur Ferienzeit können die Prunkräume, sowie ein kleines Jagd- und Trophäenmuseum besucht werden. Dann sind auch das Café mit dem kleinen Teepavillon und Blick zum Meer geöffnet.

Es gibt an Weihnachten einen Markt mit zahlreichen Buden und verschiedene Konzertveranstaltungen während des Jahres und in den Torhäusern können sogar Ferienwohnungen gemietet werden. Was gibt es Schöneres, als am Morgen nach dem Aufstehen einen dampfenden Kaffee direkt vor dem Meer zu genießen. 

Die Reise geht weiter…

Von Tasinge und Langeland geht es erstmal wieder zurück auf die schöne Insel Fünen. In Hesselager gibt es einen einzigartigen Campingplatz, der direkt am Meer liegt und ungefähr halb so weit entfernt ist, wie das nächste Ziel, das Schloss Nyborg. Es liegt direkt an der Brücke nach Seeland, die den kleinen Belt überquert. Schloss Nyborg ist die älteste Schlossanlage Dänemarks und der erste Sitz des Königs. Es wurde bereits 1170 erbaut und von Herzog Knud Prislavsen in Auftrag gegeben. Im Schloss gibt es heute ein Museum, zu dem die beiden Halbtürme gehören und das Torhaus, das noch aus Zeiten Eriks stammt. Leider ist vom alten Königspalast nur noch ein Trakt erhalten, doch der große Festsaal zeugt noch immer von Prunk und Glamour. Eine große Ausstellung erstreckt sich über drei Säle und beinhaltet die Geschichte der Zeit des Danehofs, wo Königin Margarethe I. und Christian III. regierten. 

Von hier aus geht es dann zur schönen Insel Seeland, die mit ihren Inseln Omö und Aggersö im Süden einzigartige Landschaften aufweist. Natürlich gibt es auch zahlreiche Schlösser, die während der Tour auf Seeland angeschaut werden können. Eins davon ist Schloss Fredericksborg bei Kopenhagen, aber auch Schloss Rosenborg und das königliche Schloss direkt in Kopenhagen. All diese Zeugnisse vergangener Zeiten glänzen wortwörtlich mit viel Kunst und Prunk. Fredericksborg wurde am Anfang des 17. Jahrhunderts erbaut und ist heute das größte Renaissanceschloss in ganz Skandinavien, welches sich majestätisch erhebt und in dessen Gärten ihr wundervoll verweilen könnt. Besondere Merkmale sind der Neptunbrunnen, aber auch die Marmorgalerie im Königsflügel. Bei einer Führung durch das Schloss erlebt ihr ganze 500 Jahre dänische Geschichte, die mit einer Sammlung von Portraits, Möbeln und Kunstgegenständen abgerundet wird.

Fazit

Natürlich gibt es noch viel mehr Schlösser in Dänemark. Auch in anderen Teilen des Landes, wie auf der Halbinsel Djursland und auf Jütland. Doch diese Tour hier kommt an den punkvollsten Schlösser und Burgen ihrer Art auf den Ostseeinseln vorbei und ist deshalb besonders. Die Reise sollte vorwiegend in den dänischen Sommerferien gemacht werden, denn nur dann sind viele Schlösser geöffnet und können auch von Innen besucht werden. Wunderschöne Museen spiegeln die Geschichte von Dänemark in all ihren Jahrhunderten wider.

Die schönsten Schlösser und Burgen in Dänemark

Abenteuer
Deutsche Fachwerkromantik und Stadtkultur

Viele reisen ins Land, nur um die schönsten Fachwerkhäuser zu sehen. Auch wie sollten uns mal eine Fachwerktour gönnen!

In Deutschland gibt es wunderschöne Fachwerkstädte, die sich vom Süden des Landes bis in den hohen Norden ziehen. Die dazugehörige touristische Straße nennt sich Deutsche Fachwerkstraße und verläuft von Meersburg am Bodensee im Süden bis südlich von Hamburg im Norden. Unterwegs kommt ihr an bezaubernden Altstädten vorbei, die mit ihren Bauwerken schon seit dem Mittelalter Eindruck schinden.

Die beliebtesten Fachwerkstädte Deutschlands liegen vorwiegend in Baden-Württemberg, Hessen und Niedersachsen. Hier könnt ihr eine einzigartige Wohnmobiltour von Süden nach Norden planen und dabei die wundervollsten und romantischsten Städte des Landes entdecken. Insgesamt ist die Fachwerkstraße Deutschlands nahezu 3000 Kilometer lang und ihr erlebt 700 Jahre berühmte Fachwerkgeschichte. Wenn das kein Grund ist, eine Tour mit dem Wohnmobil entlang zahlreicher berühmter Orte zu machen, dann wissen wir auch nicht, was euch überzeugt!

Heidelberg – Michelstadt – Büdingen – Frankfurt - Trebur – Ginsheim - Mainz

Memories of Heidelberg – Fachwerkstadtkern unterhalb des Schlosses 

Heidelberg ist zwar kein Geheimtipp, doch ein Besuch in der Stadt lohnt sich auf alle Fälle. Die am Neckar gelegene Fachwerkstadt könnt ihr mit einem Ausflug nach Neckarsteinach verbinden. Der kleine Ort ist mit drei Burgen gesegnet, die sich idyllisch den Berg hinaufschlängeln. Wanderungen zwischen den Fachwerkhäusern der Altstadt sind möglich, aber auch ein Spaziergang den Hang hinauf zu allen drei Burgen wäre ein Highlight für den sonnigen Ausflugstag.

Heidelberg selbst sollte ebenfalls auf dem Plan stehen, denn hier gibt es nicht nur den großen Marktplatz und zahlreiche hochwertige Restaurants, sondern auch das Schloss, das immer wieder einen Besuch wert ist. Die alte Anlage verfügt über wunderschöne Gärten und eine romantische Weinstube. Der Blick vom Schloss aus über den Neckar ist ebenfalls sehr beliebt. Die Alte Brücke überspannt den Fluss, wie ein Kleiderbügel. Ein weiteres besonderes Highlight für Familien mit Kindern ist das Märchenparadies Heidelberg hoch oben über der Stadt auf dem Königsstuhl. Mit der Bergbahn geht es hoch hinauf zum Ziel. Der Park ist vor allem für Kleinkinder gut geeignet und verfügt über eine Pferdeeisenbahn und Discoskooter.

In der Nähe von Heidelberg befinden sich drei Campingplätze, die zahlreiche Wohnmobilstellplätze haben. Sie liegen direkt am Neckar, östlich der Innenstadt. Camping Heidelberg Familie Weber ist ein kleiner, familiär geführter Campingplatz. Hier kann man sich entspannen und die Ruhe genießen. Er ist von April bis Oktober geöffnet. Ein weiterer idyllisch gelegener Campingplatz ist der an der Friedensbrücke, auch außerhalb der Innenstadt, in Neckargemünd mit direktem Zugang zum Fluss. Camping Haide liegt ebenfalls hier in der Nähe.

Michelstadt – ein Juwel im Odenwald

Eine der schönsten Fachwerkstädte im Odenwald ist Michelstadt, welche das ganze Jahr über ein beliebtes Reiseziel ist. Andere Städte, die sich in der Nähe befinden, verfügen ebenfalls über Fachwerkhäuser, wie Heppenheim und Sinsheim mit ihrem beliebten Stadtkern. Die Häuser sind alle denkmalgeschützt und müssen beim Kauf so wieder hergerichtet werden, wie sie ursprünglich erbaut wurden.

Michelstadt jedoch ist besonders einen Besuch wert. Das alte Rathaus, die beleuchteten Straßen rund um die Weihnachtszeit, die hier besonders zum Bummeln auf dem Weihnachtsmarkt einlädt und die zahlreichen verwinkelten Gassen laden zum Verweilen ein. Entlang der alten Stadtmauer könnt ihr mit der ganzen Familie schlendern und den ein oder anderen Spielplatz für die Kleinen finden. Das Fachwerkeldorado, welches sich quer durch die ganze Innenstadt zieht, bildet einen Kontrast zur alten Burg, die sich majestätisch erhebt und ein Teil der Stadtmauer ist. Die Stadt ist ein wahrer Geheimtipp und die Größte des Odenwaldkreises.

Vor den Stadttoren befindet sich das Schloss Fürstenau, ein idealer Ausflugstipp für Wanderer. Wer nur einen kurzen Besuch vorsieht, kann eine Übernachtung auf dem Wohnmobilstellplatz in Stadtnähe buchen. Ist jedoch ein mehrtägiger Aufenthalt vorgesehen, empfiehlt sich der Safari Campingplatz Bullau, der mit seinen Mobilheimen aufwarten kann und mitten in der Natur liegt. Hier gibt es für die Sommermonate einen Pool und viele Wälder zum Wandern.

Büdingen – die wohl schönste Fachwerkstadt Deutschlands

Ein weiteres, unbekanntes Juwel liegt vor den östlichen Toren von Frankfurt. Büdingen ist wirklich einzigartig, was die Fachwerkdichte angeht. Von den 2,4 Millionen Fachwerkgebäuden, die es in Deutschland heute noch gibt, besitzt Büdingen allein schon 450. Damit gehört die Stadt zu den beliebtesten Fachwerkstädten Deutschlands, hat jedoch noch viele andere Sehenswürdigkeiten zu bieten, wie die alte Metzgerei mit ihren Schauräumen, das Schloss und ein 50er Jahre Museum, aber auch eine sehr intakt gehaltene Stadtmauer. Hier befindet sich ein wunderschöner Spielplatz für die Kleinen.

Im Heuson-Museum wechseln immer wieder die Ausstellungen und geben in verschiedenen Themen einen weitreichenden Einblick. Die Geschichte der Stadt und des Umlands wird hier zusammengefasst und sehr überschaubar dokumentiert. Auch archäologische Fundstellen in und um Büdingen werden hier erwähnt und Fundstücke ausgestellt. Der Wilde Stein ist ein Aussichtspunkt mit einem wunderschönen Blick über die kleine Stadt, die vom Seemenbach durchflossen wird. In der Altstadt befinden sich zahlreiche Skulpturen und Wasserspiele. Ein Spaziergang ist ein Highlight für die ganze Familie. Etwas außerhalb rundet der Wildpark den Ausflug ab, der mit Rehen, Hirschen und Ziegen mitten im Wald liegt. Wenn ihr stadtnah campen möchtet, dann empfiehlt sich der Wohnmobilstellplatz an der Jägerwiese. Alle anderen Campingplätze befinden sich außerhalb des Stadtgebietes.

Von Frankfurt bis Mainz Fachwerkromantik erleben 

Die Fachwerkstraße, die sich quer durch Deutschland zieht, durchquert auch die Umgebung von Frankfurt. Frankfurt Höchst zum Beispiel ist ein Teil davon, mit seinem alten Uhrenturm und dem Mainufer. Aber auch die kleinen Städte Trebur und Ginsheim, sowie die Rheinland-Pfälzer Hauptstadt Mainz. Fachwerkkultur findet ihr in der Innenstadt rund um den Dom. Hier gibt es zahlreiche alte Häuser, in denen kleinen Geschäfte untergebracht wurden. In den oberen Etagen sind Wohnungen zu finden. Neben den beliebten Häusern solltet ihr unbedingt eine Schifffahrt auf dem Rhein machen und euch die Kirchen anschauen. Die Stephanskirche hoch oben in der Oberstadt, in der Nähe des Gautors, ist für die berühmten Chagall Fenster bekannt. Die Kirche wurde im I. Weltkrieg schwer zerstört. Erst 1979 mit 91 Jahren wurde Marc Chagall, ein jüdischer Künstler, beauftragt die Fenster in all seinem Glanz zu gestalten. Die prachtvolle Christuskirche steht inmitten der Kaiserstraße und bietet ebenfalls einen guten Kontrast zum Rhein.

Die Stadtgeschichte von Mainz erlebt ihr im Landesmuseum, auf dessen Dach ein riesiges goldenes Pferd thront. Es befindet sich auf der Großen Bleiche, unweit des Rheins und bietet eine Sammlung von alten Zeugnissen der Region. Fahrt ihr über den Rhein, so gelangt ihr nach Ginsheim, in einen kleinen Stadtteil, der zu Mainz gehört und über einige Fachwerkhäuser und einen Seitenarm des Rheins verfügt. Mit einem Tretboot oder Kajak könnt ihr hier entlangschippern und die Seele baumeln lassen. Euer Wohnmobil könnt ihr entweder stadtnah auf dem Wohnmobilstellplatz in der Martin-Luther-King Straße abstellen oder auf dem naturbelassenen Campingplatz Bleiau am Rhein in Gustavsburg, der sehr zentral liegt und auf dem sogar Esel beheimatet sind. Solltet ihr eure Fachwerktour im Sommer unternehmen, so gibt es einen kleinen Strandabschnitt auf der Bleiau, nahe der Bootsanleger, wo ihr baden und in einer Strandmuschel ausspannen könnt.    

Fazit

Die Fachwerkstraße zieht sich von Meersburg am Bodensee bis hoch hinauf in den Norden. Nur ein kleiner Teil davon kann während einer Wohnmobiltour besucht werden, doch wir empfehlen die Reise trotzdem für alle Elemente, die möglich sind. Besonders beliebt sind die kleineren Städte in Mitteldeutschland, die idyllisch im Grünen liegen, doch trotzdem gesegnet sind mit wunderschönen Fachwerkhäusern aus dem 16. Jahrhundert. Die Gebäude in den Innenstädten stehen unter Denkmalschutz und sind meist schon mehrere hundert Jahre alt. Sie verbinden Kultur mit Natur und lassen euch euren Aufenthalt auf den schönsten Campingplätzen rund um die Fachwerkstädte Mitteldeutschlands genießen.

Deutsche Fachwerkromantik und Stadtkultur

Abenteuer
4 Weihnachtsmärkte mit dem Wohnmobil erkunden

4 Weihnachtsmärke die 2023 auf unser Bucketliste für das Wochende mit dem Wohnmobil gehören

Weihnachten kommt immer so plötzlich. Grade ist es noch Sommer und plötzlich ist das Jahr quasi schon wieder vorbei! Doch nur weil die kalte Jahreszeit am Ende immer kommt, heißt das nicht, dass man den Camper direkt einmotten muss, bis es wieder warm wird. Eine etwas andere Reise, die ihr auf eure Liste setzen könnt, ist die Tour über die Weihnachtsmärkte in Deutschland. Viele Menschen mögen Wintercamping in Deutschland, da zu dieser Zeit die Touristenziele nicht überlaufen sind. Ihr könnt euren angesagten Städtetrip oder den Trip aufs Land mit dem ein oder anderen Weihnachtsmarkt kombinieren und leckeren Glühwein schlürfen und Schokofrüchte schlemmen. Noch dazu weht ein Hauch von Romantik um die Nase.

Route: Dresden – Leipzig – Erfurt – Bamberg – Annaberg-Buchholz

Wunderschöner Striezelmarkt und Kultur in Dresden

Dresden ist eine der schönsten Städte Deutschlands. Zahlreiche Museen sorgen für eine vielfältige Kultur, die die lange Geschichte der Stadt demonstriert, vom Mittelalter, über die Bombardierung im Zweiten Weltkrieg, bis heute. Das Hygienemuseum hat eine weitreichende Ausstellung über Skalpelle und den menschlichen Körper. Die Besonderheit hier jedoch ist, dass es ein Kindermuseum gibt, welches spielerisch den kleinen Gästen das Thema näher bringt, ohne dass es langweilig wird. Ein Familientrip lohnt sich also auch!

Doch auch das Grüne Gewölbe, die Semperoper und die Frauenkirche bieten jede Menge Abwechslung. Um die Weihnachtszeit wird auf dem großen Marktplatz der Striezelmarkt aufgebaut, der schon seit vielen Jahren Tradition ist. 1434 wurde er erstmals erwähnt und zählt damit zu einem der ältesten Weihnachtsmärkte in Deutschland. Leckere Bratwürste, heißer Glühwein und gebrannte Mandeln sind nicht die einzigen Delikatessen, die hier jährlich aufgetischt werden. Es gibt auch Schnitzkunst, Lederhandwerk und viele andere Waren an Ständen zu begutachten, die vom Dresdner Weihnachtsmarkt nicht mehr wegzudenken sind.

Dresden ist ein Ganzjahresreiseziel, doch um die Weihnachtszeit erstrahlt die Stadt in einem ganz besonderen Glanz. Eure Zelte und Wohnmobile könnt ihr auf dem Campingplatz Dresden-Mockritz, der auch im Dezember geöffnet hat, aufschlagen. Er ist nur im Februar geschlossen und heißt seine Gäste hier zum Weihnachtsmarktbummel herzlich willkommen. Eine Alternative wäre der Wohnmobilstellplatz Radebeul, der ebenfalls ganzjährig geöffnet ist und auch zur Weihnachtszeit für seine Besucher einen idealen Stellplatz bietet.

Leipzig – von Auerbachs Keller und Goethe bis zum größten Weihnachtsmarkt Deutschlands 

Zahlreiche Sehenswürdigkeiten machen Leipzig zu dem, was es heute in den Augen derer, die die Stadt lieben, ist. Der berühmte Goethe hat hier seinen legendären „Faust“ geschrieben und die Location Auerbachs Keller darin sogar mitwirken lassen, was die Stadt auch zu einem beliebten Ziel für Literaturreisen macht. Jeder, der einmal ein Themenrestaurant der Superlative erleben möchte, ist hier willkommen und kann sich mit feinster sächsischer Küche verwöhnen lassen. Doch nicht nur das, auch der Bahnhof ist eine Nummer für sich. Er ist gleichzeitig ein riesiges Einkaufszentrum, wie es kein Zweites in Deutschland gibt. Der Zoo, einer der größten in Ostdeutschland, zieht jährlich zahlreiche Besucher an.

Die urige Innenstadt mit ihren Gründerzeithäusern bietet einen guten Einklang mit dem Weihnachtsmarkt, der bereits seit dem 15. Jahrhundert veranstaltet wird und mit 300 Ständen einer der größten Weihnachtsmärkte in Deutschland ist. Er befindet sich auf dem Augustusplatz und zieht mit seinem Märchenwald in der Vorweihnachtszeit vor allem Familien mit Kindern an. Schlendert auch ihr über den einzigartigen Markt und genießt das weihnachtliche Feeling. Übernachten könnt ihr mit eurem Gefährt auf dem Knaus Campingplatz Leipzig-Auensee. Dieser liegt in Stadtnähe, jedoch mitten in der Natur und ist mit seinen Finnhütten und Bungalows ein ideales Ziel für Camper. Doch auch Wohnmobilstellplätze sind genug vorhanden.

Erfurt – Landeshauptstadt Thüringens und Stadt des Kika

Klein und doch voller Erlebnisse ist die Landeshauptstadt Erfurt, die zwar zahlreiche Vororte und sogar einen Flughafen hat, aber eher mit ihrem überschaubaren Stadtzentrum mit vielen schönen Sehenswürdigkeiten glänzt. Dazu gehören die Krämerbrücke, die sich majestätisch über den Fluss Gera spannt, der Fischmarkt, der Hirschgarten, ein sehr beliebter Platz mit Brunnen und schönen Wiesen und der Dom, der eines der imposantesten Bauwerke Thüringens ist.

Neben all den Sehenswürdigkeiten, den urigen Cafés und zahlreichen Plätzen gibt es hier ausgewählte Skulpturen, die für Zuschauer des Kikas eine besondere Rolle spielen, unter anderem den für den Osten so typischen Sandmann, aber auch den Fuchs, die Elster, Bernd das Brot, Käpt'n Blaubär, sowie Pittiplatsch und Schnatterinchen. Mitten auf dem Anger erheben sich die Maus und der kleine Elefant aus der Sendung mit der Maus. Gerade mit kleineren Kindern ist solch ein Stadtspaziergang ein besonderes Ereignis. In der Touristinfo gibt es eine besondere Stadtkarte dafür, sodass schnell die gesamten Skulpturen, auch die Tigerente und Tabaluga, gefunden werden können. Einige sind nicht einmal 400 Meter auseinander.

Dieser Spaziergang ist sommers, wie winters eine Herausforderung für die kleinen und großen Gäste. Ein weiteres Highlight um die Weihnachtszeit ist jedoch der riesige Markt auf dem Domplatz, der wunderschöne Holzschnitzereien von Käthe Wohlfahrt, aber auch zahlreiche Glühweinstände und Würstchenbuden hat. Den Weihnachtsmarkt gab es bereits 1850 und jedes Jahr ist er das absolute Highlight und der größte Weihnachtsmarkt des Bundeslandes Thüringen. In 200 Holzbuden mit einem Riesenrad, einer Pyramide am Eingang und einem gigantischen Weihnachtsbaum ist der Markt ebenfalls einer der beliebtesten der Region.

Wenn ihr direkt in der Stadt einen Campingplatz finden wollt, um mit der Straßenbahn und den Bussen weiterzukommen, dann ist der Campingpark Erfurt wohl die beste Wahl, da er zentral gelegen ist und über Wohnmobilstellplätze, aber auch Holzhütten verfügt. Etwas weiter außerhalb, vor den Toren, befindet sich der Campingplatz am See Erfurt. Beide Plätze sind ganzjährig geöffnet und heißen auch in der Weihnachtszeit Besucher willkommen. 

Bamberg – bayrisches Juwel an der Regnitz

Knackig kalt ist es, wenn ihr über die Steinbrücke schlendert und einen direkten Blick auf das Rathaus habt, welches sich auf einer kleinen Insel inmitten des Flusses befindet. Es ist das Wahrzeichen von Bamberg, genau, wie der Dom, der über der Stadt aufragt. Ein Teil Bambergs am Fluss wird Kleinvenedig genannt, weil die bunten Häuser an Venedig erinnern und direkt an der Regnitz liegen. Im Sommer schippern hier Schiffe mit vielen Gästen entlang, im Winter jedoch ist der Fluss von einem dünnen Schneekleid an den Ufern bedeckt. Bamberg ist eine antike Kleinstadt in Franken, die viel Kultur aufweist. Der katholische Dom zum Beispiel ist ein einzigartiges Bauwerk aus vergangenen Zeiten. Er liegt auf einer Anhöhe, unweit der Altstadt. Auch die Alte Hofhaltung befindet sich hier in der Nähe. Im Winter zieht sich ein wunderschöner Weihnachtsmarkt durch die ganze Stadt und lädt seine Gäste zum Verweilen ein.

Seit 1911 gibt es einen Weihnachtsmarkt in der Stadt, der sich jedoch auf einem anderen Platz, als heute befindet. Im Moment nimmt der größte Teil des Marktes den Maxplatz ein und das einmal jährlich seit 60 Jahren. Die Campinginsel ist ein Wohnwagenstellplatz und Campingplatz, der ganzjährig geöffnet ist und sich idyllisch in der Natur befindet. Der Weg zur Stadt ist jedoch auch nur ein „Katzensprung“ und vor allem am Abend, wenn die Bauwerke alle beleuchtet sind, ein Highlight schlechthin. Die Gastgeber heißen euch herzlich willkommen.

Annaberg-Buchholz  - Stadt der Holzschnitzerei im Erzgebirge

Auch das Erzgebirge ist ein besonderes Reiseziel, vor allem in der Weihnachtszeit. Denn hier wurde die Schnitzkunst schon in den vergangenen Jahrhunderten praktiziert und in die ganze Welt exportiert. Riesige Nussknacker und Schwibbogen stehen in der Landschaft und werden in der Weihnachtszeit beleuchtet. Einer der schönsten Weihnachtsmärkte der Region ist der Annaberger Weihnachtsmarkt, der meistens sogar mit Schnee gesegnet ist. Das liegt an der einzigartigen Lage des Erzgebirges. In Morgenröthe-Rautenkranz, welches in der Nähe von Annaberg-Buchholz liegt, werden regelmäßig die kältesten Temperaturen Deutschlands gemessen.

Mit einer entsprechenden Puderzuckerschicht heißt euch der Weihnachtsmarkt in Annaberg willkommen.  Empfehlenswert ist der Wohnmobilstellplatz mitten in der Stadt, von dem aus, der Weihnachtsmarkt nur einen kurzen Fußweg entfernt stattfindet. Da Annaberg-Buchholz eine kleine und idyllische Stadt mitten im Erzgebirge ist, reichen wenige Stunden, um Sehenswürdigkeiten, Museen und Weihnachtsmarkt entdecken zu können.

Fazit

Die neuen Bundesländer haben wunderschöne Weihnachtsmärkte, die alljährlich wieder ihre Pforten öffnen. Mit 200 oder 300 Ständen ist die Auswahl an Schokofrüchten, Glühwein und Holzschnitzereien sehr groß. Das Highlight eines jeden Weihnachtsmarktes in der Region ist die Thüringer Rostbratwurst, die nirgends in Deutschland so lecker schmeckt, wie in ihrer Heimat, in Thüringen und Sachsen. Und mit dem Camper hält dich nichts davon ab, sie direkt von der Quelle zu holen!

Weihnachtsmarkt mit Wohnmobil

Campingplatz
Unsere liebsten Campingplätze in Slowenien

Wildcampen ist leider nicht überall möglich. Was Slowenien Wildcampern stattdessen bietet, könnt ihr hier sehen!

Slowenien ist ein Land, das viele einfach nicht auf dem Schirm haben. Doch das ist eine Schande! Mit atemberaubender Natur und einigen der schönsten Landschaften Europas, will man einfach nur in die Landschaft fahren und dort ein Zelt aufstellen, egal ob man alleine hier ist, oder Camping mit Familie in Slowenien sucht.

Gesetzlich ist Wildcamping in Slowenien leider verboten. Die Kontrollen sind besonders in der Hochsaison häufig und gestalten es schwierig, einen geeigneten Platz für das Zelt zu finden. Wenn du bereit bist, auf normales Camping umzusteigen, können wir dir einen der folgenden slowenischen Zeltplätze empfehlen. Dich erwarten Nadelwälder, klare Badeseen und die Adria – der wohl bekannteste Fluss des Landes.

1. Camp Spik

In einem grünen Tal eingebettet, findest du Camping Spik, das bei Gozd Martuljek und Kranjska Gora liegt. Umgeben von den eindrucksvollen Bergen Sloweniens lässt sich die Landschaft wunderbar genießen. Gar nicht weit entfernt sind die Grenzen zu Italien und Österreich – du brauchst bis dahin gerade einmal 30 Minuten. Der Campingplatz Spik eignet sich hervorragend, um den Triglav Nationalpark zu durchwandern – ein Highlight stellen die Wasserfälle dar, an die Besucher gelangen, wenn sie dem klaren Bergbach durch eine Schlucht folgen.

Zurück auf dem Campingplatz wartet ein Kletterspielplatz auf die Kinder, während Eltern die Beine hochlegen und die Kulisse genießen können.

2. Camp Natura

Dieser Ort bietet mit seinen Bäumen sehr viel Schatten und ist damit perfekt für die heißen Sommermonate. Auch ein Pool zur Abkühlung ist dabei: Wasserrutschen und Schwimmbecken sind die willkommene Abwechslung nach einem erlebnisreichen Ausflug in die schöne Umgebung. Gelegen ist der Campingplatz Natura in dem malerischen Kurort Podčetrtek – umringt von Wald- und Wiesenlandschaften. Wer mag, kann das 800 Meter entfernte Hotel besuchen und sich ein Bild von dem dortigen Thermalbad und den Sport- und Kureinrichtungen machen.

3. Camping Terme 3000

Für Campinggäste ist der Eintritt in die angrenzende Therme inklusive. Du kannst in dem Ort Moravske Toplice – im Nordosten Sloweniens – also nicht nur campen, sondern auch relaxen oder das Frei- und Hallenbad genießen. Zahlreiche Wasserrutschen lassen bei Groß und Klein jedenfalls keine Langeweile aufkommen.
Für Radler bietet sich vom Campingplatz aus eine Tour ins Murgebiet an.

4. Camp Bohinj

Mitten im idyllischen Nationalpark Triglav kannst du die Nacht verbringen – umgeben von üppigem Grün und ganz nah am See Bohinj, der mit seiner smaragdgrünen Farbe alle Blicke auf sich zieht. Auch Wohnmobile und Wohnwagen sind auf dem Campingplatz Bohinj willkommen. Reservierungen sind übrigens nicht möglich, das heißt, dass du als Camper einfach vorbeikommen und dir einen Platz aussuchen kannst. Der Zeltplatz eignet sich gut für Wanderungen durch den Nationalpark und ist sehr beliebt, also lohnt es sich, lieber früher als später anzureisen … oder du informierst dich vorher telefonisch, wie die Lage auf dem Zeltplatz ist.

5. Camping Sobek

Kulinarik trifft auf Badespaß – dieser Campingplatz im Norden Sloweniens befindet sich in einer Schleife des Flusses Sava, wo auch der direkte Einstieg für Canyoning oder Rafting ist. Auf dem Platz direkt gibt es einen smaragdgrünen See, eine Bar direkt am See und hält ein vorzügliches Restaurant bereit. Für Genießer ist es also die perfekte Gelegenheit, Sonne zu tanken, im Wasser zu entspannen und besondere Gerichte zu probieren. Ein kleiner Supermarkt für den täglichen Bedarf ist auf dem Platz ebenso zu finden. Für Kinder gibt es einen Wasserspielplatz und ganz in der Nähe gibt es tolle Ausfkligsmöglichkeiten, die einen atemberaubenden Blick auf die Julischen Alpen und die Karawanken zulassen oder einfach den Bleder See mit seinem türkisblauen Wasser erstrahlen lassen.

6. Camping Koren

Ein klasse Ort für Sportler: Von geführten Wanderungen über Mountainbiketouren bis hin zu Abenteuern mit dem Kajak bleiben hier keine Wünsche offen. Wer es etwas ruhiger mag, kann das Steilufer des Flusses Sočaund erkunden, an dem das Eco Camping Koren zu finden ist. Großer Beliebtheit erfreut sich auch der nicht weit entfernte Hochseilgarten mit Kletterturm.

Nicht ohne Grund landete der Campingplatz Koren 2021 in der Liste der beliebtesten Zeltplätze in Slowenien – hier gibt es Action, Spaß, Entspannung und puren Naturgenuss. Wer mag, kann auch mit einem Campingfahrzeug anreisen oder eines der Eco Chalets testen.

7. Brajda Camping

Mit 20 Plätzen ist das Brajda Camping ein eher kleiner Zeltplatz, dafür jedoch umso idyllischer, denn er liegt am Rand von Štorje und gehört zu einem Gutshof. In der Hauptsaison finden sich viele Gäste ein –  zeitig zu buchen lohnt sich also. Die Inhaber sind freundlich und stehen bei sämtlichen Fragen zur Verfügung. Wer mag, kann Kirschen von den dortigen Bäumen pflücken – doch Obacht: Für Baumwollzelte sollte eine Plane als Schutz vor Flecken mitgebracht werden.

Der Zeltplatz liegt nah an der Autobahn und eignet sich somit gut als Zwischenhalt oder für Ausflüge in die Region. In der Nähe befinden sich ein Gestüt und die Škocjan-Höhlen. Ob wandern, radeln oder eine Erkundungstour zur malerischen Adria – an Möglichkeiten mangelt es hier nicht.

8. Camping Bled

Baden, wandern, tauchen – auch hier hast du die Qual der Wahl. Im positiven Sinne natürlich. Der Campingplatz Bled am Fuße der Julischen Alpen bietet nicht nur bewaldete Felshänge ringsum, sondern auch den Bleder See und tolle Wanderrouten durch die üppigen Wälder. Nach einer solchen Unternehmung kannst du dir ein Ruderboot für den See ausleihen, um die Insel in dessen Mitte zu erkunden oder einfach das kühle Nass genießen, das an heißen Tagen Groß und Klein freut. Wenn du gerne tauchst, hast du die Möglichkeit, an einem Tauchkurs teilzunehmen. Radbegeisterte können sich jederzeit ein Fahrrad ausleihen und den Triglav Nationalpark erkunden – damit brauchst du dein eigenes nicht mitzunehmen und sparst Gepäck.

9. Saksida Wind & Camping Resort

Weinfans aufgepasst: Wenn du schon immer zwischen Weinbergen kampieren wolltest, kommt hier die perfekte Gelegenheit. Ein kleines Weingut vor Ort bietet nämlich einige Stellplätze für Zelte, Wohnmobile und Wohnwagen an und serviert sogar Gerichte mit hauseigenen Weinen zum Probieren. Zudem gibt es nicht weit entfernt ein Schwimmbad, dass für eine willkommene Abwechslung sorgt.

10. Camp Dolina

Wer es klein, gemütlich und weniger turbulent mag, kann diesen familiengeführten Campingplatz für seinen Urlaub einplanen. Die Umgebung ist perfekt für Ausflüge zu Fuß oder mit dem Fahrrad – aber auch mit dem Auto kommt man gut vom Fleck, denn das Camp Dolina liegt nah an der Autobahn und ermöglicht so Ausflüge nach Ljubljana oder Maribor.

In der Mitte des Zeltplatzes befindet sich ein kleiner Pool und die Zelte, Wohnmobile und -wagen finden auf Rasen unter Obstbäumen ihren Platz.

Fazit

Slowenien sollte als Reiseziel nicht unterschätzt werden. Es handelt sich zwar um ein vergleichsweise kleines Land, doch die Landschaft spricht für sich: kristallklare Flüsse und Seen, smaragdgrüne Wasser, dichte Wälder und schroffe Berglandschaften, die jeden Wanderer sehnsüchtig werden lassen. Wer Slowenien erleben möchte, hat auf einem Zeltplatz inmitten der reichen Natur sehr viele Möglichkeiten – ob relaxen, spazieren, mountainbiken (wenn man einen Fahrradträger hat), tauchen oder einfach die Aussicht genießen, es liegt ganz an dir.

Die schönsten Campingplätze in Slowenien für Wildcamper

Abenteuer
Der ulitmative Roadtrip durch Jütland

Wer einen anderen Teil unseres nördlichen Nachbars erleben will, muss Jütland besuchen, eine der schönsten Regionen Dänemarks

Dänemark, unser nördlicher Nachbar, ist ein ideales Reiseland für Campingbegeisterte und Familien. Hier gibt es nicht nur wunderschöne Campingplätze mit Stellplätzen und Mobilheimen, sondern auch kleine, abgegrenzte Grundstücke, die für eine Nacht bezogen werden können. Meist stehen kleine Holzunterstände zur Verfügung, in denen du vor dem Wetter geschützt bist und deinen Schlafsack ausrollen kannst.

Djursland – Kalo – Ebeltoft – Frederickshavn – Skagen – Hirtshals – Lökken – Blokhus – Hanstholm – Klitmöller – Agger – Nyköbing Mörs – Thisted – Aalborg

Der Beginn einer wundervollen Reise

Die Rundreise beginnt im Süden von Dänemark und führt dich hinauf bis ins wunderschöne Skagen. Auf dieser Tour lernst du nicht nur Land, Kultur und Leute kennen, sondern wirst mit kleinen, urigen Städten vertraut gemacht und lernst die unberührte Landschaft von Jütland kennen, die auch in ihrem Heimatland einen einzigartigen Charakter hat.

Die Reise beginnt in Flensburg, von hier aus sind es nur wenige Kilometer über die dänische Grenze und von dort an fühlst du dich, als wärst du in einer anderen Welt. Das Autofahrverhalten der Dänen ist viel ausgeglichener als in Deutschland, die Autobahn verläuft mitten durch grünes Land, vorbei an Wäldern, grasenden Kuhherden und einzelnen Bauernhöfen. Hoch hinauf in den Norden geht es einige Stunden, bis ihr das erste Ziel erreicht, die Halbinsel Djursland. Ein kleiner Campingplatz in der Nähe von Ebeltoft, einer Stadt, die einen besonderen Ruf hat, breitet sich vor deinem Auge aus. Aufgrund ihrer spektakulären Lage ist sie die einzige Stadt an der dänischen Ostsee, an der es Sonnenuntergänge über dem Meer gibt. Sie liegt gemütlich in einer Bucht und ist berühmt für ihre quietschbunten Häuser, die sich eng aneinander schmiegen. Rund um Ebeltoft gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Kultur, Geschichte und die atemberaubende Landschaft miteinander zu kombinieren.

Das wunderschöne Djursland hat eine kleine Insel namens Kalo, die mitten im Meer liegt. Hier führt ein steiniger Weg quer durch die Ostsee, ein Damm. Auf der Insel befindet sich ein altes Fort, der Meilenstein einer bedeutenden Geschichte. Hierhin kann man für einen wundervollen Blick auf Land und See eine Wandertour unternehmen. Doch auch die Schlösser der Region sind sehr sehenswert. Wunderschöne Paläste mit altertümlichen Sälen und Fluren, sowie riesig angelegte Parks prägen das Landschaftsbild. Gammel Estrup mit seinem Herrenhofmuseum, aber auch Rosenholm Slot und Sostrup sind Träger der weitreichenden Geschichte auf der Halbinsel.

Das Ende der Welt oder doch der Anfang?

Die Reise führt dich weiter in den Norden hinauf, entlang der unscheinbaren und klaren Ostsee. Vorbei geht es an Städten wie Aalborg, Frederickshavn und Saeby bis ins wunderschöne Skagen. Nicht umsonst wird die Stadt auch „das Ende von Dänemark“ genannt, denn hier, wo Ost- und Nordsee in einem atemberaubenden Farbenspiel zusammenfließen ist der nördlichste Punkt des Landes erreicht. Du siehst nichts als endloses blaues Meer im Farbenspiel der Natur. Zwei majestätische Leuchttürme haben jahrelang die Schiffe um die gefährliche Spitze gelotst. Grön Fyr, der Größere der beiden, ist heute auch noch ein beliebter Ausflugsort. Der Turm kann erklommen werden, sodass ihr einen Blick über die Ost- und Nordsee und das Zusammenspiel des Wassers werfen könnt.

Mit Traktoren ist es möglich, direkt an die Spitze zu gelangen oder ihr folgt einfach dem Sandstrand bis zum Ende und genießt es, mit einem Fuß im brandenden Nordseewasser zu stehen und dem anderen in der seichten Ostsee. Die kleine, urige Stadt mit ihren weißen Häusern hat ebenfalls sehr viel zu bieten. Wenn ihr einen Stopp am nördlichsten Punkt Dänemarks einplant, sollte vor allem für Familien mit Kindern der Besuch des Teddybärenmuseums nicht fehlen. Dieses liegt mitten in einer kleinen Häuserzeile, idyllisch mit einem Vorgarten, der ebenfalls mit zahlreichen Teddybären bestückt ist. Ein wichtiges Artefakt aus der Geschichte, ist der Teddybär, der den Untergang der Titanic überlebt hat. Auch dieser hat hier ein dauerhaftes Zuhause gefunden.

Bevor das Ortsschild von Skagen hervortritt, findet ihr einen kleinen Waldweg, der von der Hauptstraße abzweigt. Hier befindet sich die Gamle Kirke, eine alte Kirche, die wie so viele nostalgische Bauwerke in Norddänemark, versandet ist. An einigen Tagen ist die Kirche geöffnet und ihr könnt in dem alten Steingebäude bis unter die Holzdecke spazieren. Hier gibt es einen wunderbaren Blick über die Dünen und den Wald, sogar der Hafen von Skagen ist am Horizont erkennbar. Die Kirche befindet sich mitten im Wald auf einem kleinen, abgelegenen Stückchen Erde. Nur der eine oder andere Camper verirrt sich ab und an auf den Parkplatz dieser Kirche. Hier kann er für eine Nacht einen Platz finden und dann weiterreisen. Wer jedoch offiziell in Skagen campen möchte, der kann sich zwischen Skagen Camping und Grenen Camping entscheiden. Einzigartiger kann ein Urlaub nicht sein, denn hier, mitten in der Natur, gibt es viel zu entdecken.

Hirtshals und die Westküste von Dänemark

Der Norden von Dänemark ist das ganze Jahr über ein Highlight. Im März ist es hier häufig möglich, das ein oder andere Nordlicht zu sehen und im Sommer wird es erst 2 Uhr nachts richtig dunkel, während 4 Uhr morgens schon die Sonne über der rauen Nordsee aufgeht. Nur 60 Kilometer von Skagen entfernt liegt die Stadt Hirtshals. Hier fahren die Fähren nach Norwegen ab. Es gibt ein riesiges Meerwasseraquarium, indem sogar Mondfische leben und einen knubbeligen weißen Leuchtturm hoch oben auf den Klippen. Direkt darunter befindet sich Hirtshals Camping, ein einzigartig gelegener Campingplatz mit Blick zum Fyr, dem dänischen Leuchtfeuer und der Nordsee.

Von Hirtshals aus ist ein Ausflug in den Künstlerort Lönstrup möglich, der mit kleinen Booten und einem winzigen Hafen wie ein Bilderbuchidyll ausschaut. Doch auch der Rudbjerg Knude, ein versandeter Leuchtturm, der schon jahrelang verlassen und Symbol einer langen Geschichte ist, liegt nur unweit der Stadt entfernt. Von hier aus könnt ihr wunderbar wandern und die Dünen genießen. Weiter südlich davon liegt der schöne Ort Lökken mit seinen gelben Häusern, dem breiten Autostrand und Bunkern aus dem Zweiten Weltkrieg.

Lökken wird häufig als schönste Stadt Dänemarks bezeichnet und sie macht ihrem Namen alle Ehre. Man könnte meinen, hier wäre die Zeit stehen geblieben. Doch auch ein Seebad weiter südlich, Blokhus, der nach den vielen weißen Blockhütten am Strand benannt ist, ist ein Urlaubsort mit viel Idylle und Ruhe. Ihr könnt wählen zwischen Bokhus By Camping und etwas außerhalb in den umliegenden Wäldern Blokhus Natur Camping. Die beiden Campingplätze sind für Wohnmobilreisen ideal.

Die Küste der Jammerbucht geht in den Nationalpark von Thy über. Die bekanntesten Städte hier sind Hansholm, Agger und Klitmöller, welches ein Wasserskiparadies schlechthin ist, das kein Wassersportler verpassen sollte. Auch hier gibt es einige Übernachtungsmöglichkeiten für eine Wohnmobilreise. In Hanstholm Camping und Nystrup Klitmöller Camping ist sogar Camping mit Hund erlaubt. Es gibt zahlreiche Campingplätze entlang der dänischen Nordsee, doch auch am Limfjord, welcher das Land im Norden zerschneidet.

Exotisches Limfjord in Dänemarks Norden

Dänemark muss nicht immer mit dem Meer verbunden werden, sondern auch der Limfjord hat zahlreiche schöne Orte, die für eine Campingrundreise ideal sind. Nyköbing Mörs zum Beispiel, hoch oben auf einer grünen Insel. Der berühmte Lodbjerg Fyr, ein Leuchtturm mit Café, mitten im Wald, hoch über den Klippen der Nordsee, liegt hier in der Nähe. Die Wohnmobiltour kann mit einem kleinen Abstecher nach Aalborg beendet werden. Denn diese Stadt hat neben zahlreicher Kultur auch viele Shoppingmöglichkeiten in der Innenstadt zu bieten. Direkt am Fjord liegen einige schöne Familiencampingplätze, wer jedoch die Ruhe in der typischen Großstadt sucht, der kann nach Egholm mit der Fähre hinüberfahren und dort auf dem Campingplatz direkt am Anleger übernachten. Egholm Shelderplads heißt dieser.

Fazit

Wie ihr seht, bietet Campen in Dänemark nicht nur spektakuläre Landschaften, sondern auch größere Städte, die ihr trotz eines Wohnmobilurlaubs bequem besuchen könnt. Einzigartig ist die Landschaft um den Limfjord herum, doch auch die Ost- und Nordseeküste, die unterschiedlicher nicht sein könnte. Die Ostsee ist eher ruhig. Hier gibt es einige beliebte Wiesenstrände oder kleinere Abschnitte. Der wohl bekannteste Strand ist Palmenstrand in Frederikshavn, hier empfängt euch ein Hauch der Südsee im rauen Norden. Die Nordseeküste dagegen ist stürmisch und wild und zieht sich von Agger im südlichen Norden bis hinauf nach Skagen. Auf den breiten Autostränden gibt es viele Möglichkeiten zum Relaxen und Ausspannen.

Der ulitmative Roadtrip durch Jütland

Abenteuer
Jedermannsrecht und grüne Idylle: Wildcamping in Schweden

Schweden ist ein echtes Paradies für Wildcamper, denn hier gilt das sogenannte Jedermannsrecht. Noch nie davon gehört?

Dieses Land ist ein echtes Paradies für Wildcamper, denn hier gilt das sogenannte Jedermannsrecht. Noch nie davon gehört? Macht nichts. In diesem Beitrag erklären wir dir den Begriff und wo du in Schweden die besten Plätze für deinen Trip in die grüne Idylle findest.

Doch bevor es gleich los geht mit den Tipps klären wir noch die Frage: „was ist das Jedermannsrecht?“

Dieses Recht existiert seit 1994, ist in der Verfassung verankert und besagt, dass das Land von Personen besessen werden kann, jedoch jedem zur Verfügung steht. Das schließt Privatgrundstücke genau wie private Wälder ein.

In der logischen Folge kannst du in Schweden übernachten, wo du möchtest – sofern es dich oder andere Personen nicht gefährdet. Nationalparks und Naturschutzgebiete zählen zu den Ausnahmen, um die tierischen Bewohner nicht zu stören und Pflanzen zu schützen. Falls es doch einmal zum Kontakt mit wilden Tieren gibt solltest du dich auch angemessen verhalten.

Das Jedermannsrecht gilt landesweit und bleibt überall im Land gleich – unabhängig von der Region.

Mit einem Zelt kannst du nahezu in jedem Winkel Schwedens die Nacht verbringen. Allerdings gilt für das Abstellen eines Campers wieder andere Regeln. In diesem Fall müsstest du dich genauer informieren, was gilt und wo es passende Stehplätze gibt.

Nahrung aus der Natur beziehen? – in Schweden erlaubt

Inbegriffen im Jedermannsrecht ist das Sammeln von Beeren, Pilzen und essbaren Pflanzen. Wenn du dich also gut auskennst, kannst du beherzt zugreifen. Alles, was der schwedische Waldboden hergibt und sich nicht in einem Nationalpark oder Naturschutzgebiet befindet, kannst du für deine Outdoorküche oder zum schnellen Verzehr verwenden.

Bist du Angler? Dann kannst auf Beutefang gehen. Durch das Fischereirecht kannst du außerhalb von Naturschutzgebieten sogar angeln, wenn du keinen Fischereischein besitzt –anders als in Deutschland.

Unser Tipp:

Verlasst euch bei der Suche nach Lebensmitteln jedoch nicht alleine auf die Nahrung aus der Natur, denn es kann jederzeit auch zu einer Notfallsituation kommen in der ihr einen entsprechenden Proviant zur Notfallversorgung als Reserve dabei haben solltet.

Was ist trotz Jedermannsrecht zu beachten?

Auch, wenn das Kampieren auf Privatgrundstücken erlaubt ist – so solltest du doch vorher fragen, bevor du dein Zelt aufschlägst. Sonst könnte es zu einer Schrecksekunde für den Grundstücksbesitzer und Verwirrung kommen. Am besten fragst du diesen vorher um Erlaubnis oder hältst einen großzügigen Abstand zu Wohngegenden und Häusern ein.

Generell gilt: Achte auf die Natur – zum Beispiel junge Bäume – und verlasse den Platz so, wie du ihn vorgefunden hast. Passe beim Lagerfeuer auf, behalte es im Blick und lösche es vor der Abreise großzügig und naturfreundlich. Pflücke gerne Beeren, sammle Pilze, geh‘ angeln: Bediene dich in der Natur, aber nimm nur soviel, wie du wirklich brauchst.

5 spektakuläre Orte für Wildcamping in Schweden 2023

Natur pur – hierkommen Abenteuer auf ihre Kosten. Lerne an diesen tollen Orten die Seele Schwedens kennen.

1.       Die Steinküste

Sie befindet sich im nördlichen Teil der Insel Gotland und zählt zu den schönsten Küsten des Landes – die Steinküste, die nicht nur eine traumhafte Kulisse, sondern auch einen tollen Blick auf das Meer bietet. Es gibt hier lange Strände und wer mag, kann nach Herzenslust schwimmen, surfen und tauchen gehen.

2.       Der Asnen-See

Hier kommen Angler auf ihre Kosten, denn der See ist fischreich und dank des Jedermannsrechtes kann ganz nach Belieben geangelt werden. Hechte, Zander und Flussbarschem kannst du hier fangen. Oder du schnappst dir ein schönes Buch und genießt den Blick über den in der Sonne glitzernden See.

3.       Der Skulpturenpark Wanas

Werke sowie Skulpturen von Rembrandt, Roslin und Rubens können im Schloss von Wanas bewundert werden – diese Kunstsammlung befindet sich im Süden Schwedens und ist einzigartig. Die Figuren stehen teils im Wald, was den Park noch ein bisschen besonderer macht. Wenn du in der Nähe einen guten Platz für dein Zelt findest, kannst du Wildcamping mit Kultur kombinieren.

4.       Am Kvarnjärn

Hier geht es ruhig zu. Der kleine See ist in die wunderschöne schwedische Wald- und Wasserlandschaft Schwedens eingebettet und bietet einen guten Kontrast zu den lauten Städten. Im Naturreservat Glaskogens lässt sich prima wandern, angeln oder Kanufahren. Sogar kostenlose Feuerholzstellen sind verfügbar – perfekt für ein gemütliches Beisammen sein am Lagerfeuer. Nur im Sommer an sehr trockenen Tagen ist es verboten, ein Feuer zu zünden – ganz nach dem Prinzip des Umweltschutzes.

5.       Eine unbewohnte Insel

Ein besonderes Highlight ist der See Ivösjön in Skåne, der in Südschweden zu finden, zahlreiche Inseln bereithält und als Kanugebiet sehr begehrt ist. Wer ein Campingpaket beim Wetlandi Nature Resort mietet, kann die Nacht auf einer der unbewohnten Inseln verbringen – warum auch nicht?

 

5 einsteigerfreundliche Naturzeltplätze in Schweden

Wer für seine Übernachtung mehr Zivilisation möchte und weniger wilde Natur, kann einen derfolgenden Zeltplätze auswählen. Perfekt für alle, die sich ans Wildcampingherantasten wollen.

 

1.       Vildmarkscamping Värmland

In einem Naturschutzgebiet auf einem Bauernhof gelegen, bietet das Vildmarkscamping Värmland eine tolle Übernachtungsmöglichkeit für alle, die das simple Leben lieben. Zu finden ist es zwischen Filipstad und Mokom. Ein Kaltwasseranschluss ist vorhanden – genau wie ein Plumpsklo, ein Stromkabel sowie eine leihbare Gießkanne zum Duschen. Alternativ ist der drei Kilometer entfernte Badeplatz am See eine gute Option.

2.       Vildmarkscamping Hätteboda

100 % ökologisch. Dieser Zeltplatz befindet sich am Quellsee des Miens und bietet eine Küche, Toiletten, Grillplätze, Duschen und sogar eine Sauna. Nah gelegen gibt es dreikleine Badestege, die zum Ruderboot- oder Kanufahren einladen. Ein schöner Ort für die ganze Familie, denn an Freizeitmöglichkeiten mangelt es hier nicht.

3.       Bettna

Willkommen im Södermansland. Direkt am See Yngaren findest du diese Übernachtungsmöglichkeit. Das Wasser im See hat sogar Trinkwasserqualität – perfekt also für einen Einstieg ins Wildcamping. Vor Ort gibt es einen Spielplatz, es kann gebadet werden und das Dorf Bettna ist nur wenige Kilometer entfernt.

4.       Halmstad, Östra Stranden

Strandfansaufgepasst – in der Nähe von Halmstad kannst du hinter Dünen kampieren. Zum Glück sind diese etwas vom Strand abgetrennt, sodass du deine Nachtruhefindest. Um die Ecke gibt es eine Toilette und Dusche sowie einen Spielplatz und einen großzügigen Parkplatz, der sich für Wohnmobile eignet. Hier bist dualso sehr flexibel, was das Übernachten angeht. Ein reiner Campingplatzbefindet sich in der Nähe – er heißt Hagöns Camping.

5.       Bolmensee

Den Campingplatz Marin & Fritid in Bolmen erreicht man über Dänemark mit der Fähre zwischen Puttgarten und Rodby sowie Helsingor und Helsingbor. Auf dem Bolmensee hast du die Möglichkeit, von Insel zu Insel zu paddeln und dir eine zum Übernachten auszusuchen, wenn dir die Idee vom Wildzelten besser gefällt als das Nächtigen auf dem besagten Campingplatz, der Kanus verleiht.

 

Unser Fazit

Schweden bietet nicht nur kulinarische Genüsse wie die berühmten Köttbullar – kleine Fleischbällchen –, sondern auch wunderschöne Natur, Berge, kristallklare Seen und außergewöhnliche Sehenswürdigkeiten. Durch das Jedermannsrecht kannst du dich sehr frei bewegen und hast viele Optionen – wie Angeln, am Lagerfeuersitzen oder eine köstliche Mahlzeit aus den Geschenken von Mutter Natur zubereiten. Du hast beim Camping in Schweden die Wahl zwischen abgelegenen, idyllischen Orten für Wildcamping und Zeltplätzen, die bei ebenso spektakulärer Kulisse etwas mehr Komfort bieten.

Wildcamping in Schweden - Jedermannsrecht, grüne Idylle und Top Locations für 2023

Aktiv Urlaub
Alleine campen in Nordrhein-Westfalen – so macht es Spaß

Damit keine Einsamkeit aufkommt erhältst du in diesem Artikel Tipps für einen entspannten Single Camping-Urlaub in NRW

Denken wir an Camping, haben wir oft Bilder von Freunden oder Familien auf dem Campingplatz im Kopf. Doch immer mehr Menschen entscheiden sich für eine Reise ohne Begleitung. Damit keine Einsamkeit aufkommt, erhältst du in diesem Artikelwertvolle Tipps für einen entspannten Camping-Urlaub im bevölkerungsreichsten Bundesland.

Ausreichend Lesestoff und Medien mitnehmen

Eine Campingreise ohne Begleitung kann ziemlich einsam sein. Umso wichtiger ist gute Unterhaltung im Camper. Mache dir vor der Abfahrt eine Liste mit allen Büchern, die du auf der Reise lesen möchtest. Gerade jetzt ist ausreichend Zeitvorhanden, die im Alltag an anderer Stelle fehlt. Natürlich kannst du auch andere Medien benutzen. Auf den gängigen Streamingportalen sind zahlreiche Filme und Serien zum Download verfügbar. Damit bist du nicht auf WLAN oder eine schnelle Datenverbindung angewiesen. Zudem kannst du dein Handy per HDMI mit einem Fernseher verbinden, um das Heimkino perfekt zu machen.

Ausflüge inder Umgebung unternehmen

Das Interessante am Camping ist nicht der Platz, sondern die Umgebung. In Nordrhein-Westfalen und insbesondere im Ruhrgebiet liegen viele Campingplätze in der Nähe von Wäldern und beeindruckenden Landschaften. Dortmund ist ein anschauliches Beispiel dafür, denn die Stadt ist von zahlreichen Wäldern umgeben. Der Klausenberg oder das Dellwiger Bachtal lohnen sich alleine landschaftlich. Auf vielen Pfaden wachsen seltene Pflanzen und leben einzigartige Tierarten. Das gilt auch für viele andere Regionen. Kaufe dir im Internet eine Karte und erkunde auf eigene Faust die Umgebung. Festes Schuhwerk sowie ausreichend Proviant und Wasser sind Pflicht. Nimm dir am besten ein Fernglas für die Naturbeobachtung mit. So wird dir auf der Reise nicht langweilig und es gibt Dutzende Momente für schöne Fotomotive.

Auf Partys gehen oder Frauen in der Nähe treffen

Gerade als Single kann ein Camping-Urlaub schnell langweilig werden. Zudem muss er nicht immer nur mit Naturaktivitäten verbunden sein. In Großstädten wie Dortmund oder Köln gibt es unzählige Möglichkeiten zum Ausgehen und Feiern. Sie bieten schöne Abwechslung zum entspannten Alltag im Camper. Als Single lohnt sich zudem die Suche nach Treffen im Internet. Auf vielen Websites bieten Frauen aufregende Dates an. Fündig werden Interessierte etwa hier in Dortmund. Dort sind eine Vielzahl von Frauen auf der Suche nach Männern, die einen aufregenden Abend verbringen wollen. Auf Wunsch kann es schon einmal heiß hergehen. Das ist wiederum das perfekte Rezept gegen Langeweile während des Campens. Es lohnt sich also, die Augen offenzuhalten.

Ausreichend Verpflegung mitnehmen und vor Ort versorgen

Hunger ist der größte Feind einer angenehmen Zeit. Sorge deshalb ins besondere an abgelegenen Orten für eine ausreichende Verpflegung. Mithilfe eines Campingkochers oder einer Camping-Herdplatte kannst du nach Lust und Laune kochen. Ebenso wichtig sind Snacks für die Ausflüge. Studentenfutter, Nüsse und Brot geben dir Energie für längere Fußwege. Traust du es dir zu, kannst du entlang der Wiesen und Wege nach essbaren Pflanzen ausschauen. Zahlreiche Pflanzen wie der Löwenzahn oder die Brennnessel gelten als wertvolles Wildgemüse. Allerdings ist bei der Bestimmung Vorsicht geboten, da Verwechslungen nie auszuschließen sind. Belege vorher einen Kurs oder nimm an einer Kräuterwanderung teil. Auch ein Bestimmungsbuch mit Zeichnungen der Pflanze helfen weiter.

Alleine campen in Nordrhein-Westfalen – so macht es Spaß

Abenteuer
Flirten auf dem Campingplatz – Tipps und Tricks für die Partnersuche im Urlaub!

Auf jedem Campingplatz lauern zahlreiche Möglichkeiten. Wir verraten, worauf es bei der Partnersuche am Campingurlaub ankommt

Camping ist keineswegs nur etwas für Familien und Paare, sondern auch für Singles. Denn gerade die lockere und legere Art dieser Urlaubsvariante bietet Alleinreisenden gute Möglichkeiten zum Flirten, Daten und gar zum Verlieben. So ist die Reise mit dem Camper für viele Singles die ideale Gelegenheit, ihren Beziehungsstatus zu ändern. Hier gelingt es mühelos und schnell mit Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen und sich näher kennenzulernen. Auf jedem Campingplatz lauern demnach zahlreiche Möglichkeiten, um den Traumpartner zu finden. Doch tun sich viele Camper mit dem Flirten während der Campingreise schwer. Wir verraten, worauf es bei der Partnersuche im Campingurlaub ankommt.

Schon beider Reiseplanung eines Urlaubs mit dem Camper sollte man auf ein paargrundlegende Dinge achten, um die Wahrscheinlichkeit auf einen leidenschaftlichen und heißen Flirt zu erhöhen. Demnach sollten Singles idealerweise außerhalb der Ferienzeiten campen. Denn während der Feriensaison sind häufig überwiegend Familien anzutreffen, so dass sich in diesem Zeitraum keine guten Voraussetzungen bieten, um mit interessanten Männern und Frauen ins Gespräch zu kommen. Auch der richtige Stellplatz ist entscheidend, um andere Singles zu treffen. Hier sollte man Ausschau nach Single-Gruppen oder anderen Alleinreisenden halten, um einem aufregenden Camping-Flirt nichts im Wegestehenzulassen. Im Folgenden haben wir alleinstehenden Camping-Fans einen Ratgeber entworfen, um das Flirten während der Urlaubsreise deutlicherfolgreicher zu gestalten. So erfahren Sie hier alles, um den Urlaub auf dem Campingplatz mit einem Date zu versüßen

Gleichgesinnte suchen und ins Gespräch kommen

Ein Campingplatz ist auch immer ein Abbild der Gesellschaft. Hiertummeln sich Familien mit Kindern, alleinstehende Männer und Frauen sowie Menschen im hohen Alter. Damit das Flirten nicht zur Herausforderung wird, gilt es sich möglichst Gleichgesinnten anzuschließen. Der Kontakt zu anderen Singles kann jedoch auch über digitale Dating-Plattformen hergestellt werden, die auf dem Campingplatz zu finden sind. Denn viele Alleinstehende nutzen mittlerweile das World Wide Web, um Männer und Frauen für einen leidenschaftlichen Flirt, ein erotisches Abenteuer oder besonderen Vorlieben wie Analsex zu finden. Demnach lohnt es sich den Flirt-Radiuseiner Dating-App oder Plattform im Internet auf den Ort des Campingurlaubseinzugrenzen. Die Kontaktaufnahme über ein digitales Flirt-Portal ist dabei unverbindlich und ermöglicht es sich zunächst zu beschnuppern, ehe die Kontaktaufnahme außerhalb einer Dating-App stattfindet.

Sich auf dem Campingplatz kennenlernen und daten

Wenn es zwischen zwei Campern gefunkt hat und sich Schmetterlinge im Bauchentwickelt haben, heißt es ein erstes gemeinsames Date zu planen. Dabei gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um das Date auch auf dem Campingplatz zu verlegen. Ein romantisches Dinner im Camper ist für Fans und Freunde dieser Urlaubsvariante ein echtes Highlight und schafft es sich in gemütlicher Atmosphäre kennenzulernen. Doch sollte das Kochen mit dem Gasbackofen gelernt sein. Denn anders als in der heimischen Küche sind die Möglichkeiten zum Kreieren von Speisen deutlich begrenzt. Demnach sollte man sich an ein Rezeptwagen, welches möglichst wenig Kochgeschirr verlangt. Denn häufig besitzen Camper nur zwei Platten, auf denen gleichzeitig Kochtöpfe oder Pfannen Platz finden.

Freizeitangebote auf dem Campingplatz wahrnehmen

Die meisten Campingplätze in Europa bieten ein umfangreiches Freizeitangebot, bei denen auch Singles voll auf ihre Kosten kommen können. Ob während eines Karaoke-Abends, bei Ballspielen auf dem Volleyballplatz oder eines Grillfests spielt hier keine Rolle. Wichtig ist nur sich unter die Leute zu mischen und sich von seiner besten Seite zu präsentieren. Schon gelingt es ganz einfach mit anderen Singles in Kontakt zu kommen.

Flirten auf dem Campingplatz – Tipps und Tricks für die Partnersuche im Urlaub!

Zubehör & Test
Solarstrom tanken mit der Powerstation

Du willst beim Campen nicht darauf achten müssen, ob der Stellplatz Strom hat? Oder willst du lieber nur grünen Strom tanken?

Wir haben bereits einige Artikel über Powerstationen in Campern verfasst. Eine Powerstation ist sehr wichtig, wenn man bei modernem Camping nicht auf moderne Technologie verzichten will. Mit ihrer Hilfe kann man im Camper Laptops, Smartphones und andere Geräte aufladen, ohne die interne Batterie des Fahrzeugs in Anspruch nehmen zu müssen. Wer also beim Campen nicht allzu viel Wert auf die Einheit mit der Natur legt oder gerne unterwegs arbeitet, kommt um eine Powerstation nicht herum!

Doch woher bezieht die Powerstation ihre Energie? Für Zusatzkosten kann man sie oft auf Campingplätzen anschließen, doch wer freie Stellplätze oder Wildcampen vorzieht, der braucht eine andere Lösung. Doch zum Glück ist Solarenergie überall verfügbar, auch wenn man autark campt!

Für alle Camper, die auch draußen in der wilden Natur nicht auf ihre Technologie verzichten wollen, haben wir uns dem Thema der solaren Powerstation gewidmet! Ist der grüne Strom das Richtige für dich?

Woraus besteht eine solare Powerstation?

Eine solare Powerstation ist recht einfach zu erklären. Im Allgemeinen besteht sie aus zwei Kernelementen: Der Station selbst, die üblicherweise eine größere Box mit Steckdosen ist, sowie Solaranlagen, die sich separat aufbauen lassen. Will man Strom tanken, kann man diese einfach ausklappen. Besonders im Sommer ist das meistens für einen Großteil des Tages möglich.

Natürlich verwendet eine solare Powerstation nicht nur solaren Strom. Ist man beispielsweise auf einem Campingplatz, kann man die Powerstation auch über die Stromzufuhr des Platzes aufladen. Doch was sich mit solarer Energie machen lässt, sollte sie auch nutzen. So muss man keinen Aufpreis zahlen und schützt auch noch Mutter Natur!

Was versprechen die Geräte:

Für Wohnmobilreisende steht das Erkunden und Erleben der Natur ganz oben auf der Liste. Und mit Solarenergie kann man sich weiter vom Netz entfernen, als mit so ziemlich allen anderen Möglichkeiten. Solarer Strom von einer Powerstation erlaubt viel Freiheit, doch das ist bei weitem noch nicht alles. Es gibt viele gute Gründe, warum Firmen wie Growatt sich heutzutage auf die solare Powerstation kontrollieren.

Große Notstromkapazität und Energieeinsparung

Auf dem Campingplatz hat man genügend Strom… bis man ihn nicht mehr hat. Es kann aus allen möglichen Gründen zu Problemen kommen. Sei es, dass der Strom zu teuer ist, sei es, dass die Systeme einen Ausfall haben, oder sei es sogar, dass ein Platz mit elektrischen Anschlüssen geworben hat, aber am Ende gar keine hatte, oft ist der Strom vom Stecker einfach weg. Hier kann ein voll aufgeladenes solares System retten!

Dazu können Solarsysteme auch Kosten wie Generatorkraftstoff und Plug-in-Gebühren auf Campingplätzen erheblich reduzieren. Und je öfter man mit dem Wohnmobil unterwegs ist, desto schneller rentiert sich diese Investition.

Verschiedene Ausgangsports

Dieser Punkt gilt für die meisten Powerstationen, aber ist nicht zu ignorieren. Im Vergleich zum Strom tanken aus der Autobatterie, hat man hier eine deutlich größere Zahl an Steckdosen zur Verfügung. Mit angeschlossener Solarpaneele können diese auch zahlreiche Geräte ohne zusätzliche Kosten beim Betrieb versorgen!

Laden auch beim Verlassen des Wohnmobils

Ebenfalls ein Vorteil der Powerbank ist, dass sie im Gegensatz zum Camper selbst auch aufladen kann, während der Motor aus ist. So kannst du einen Spaziergang machen oder beim Camping mit Hund den Vierbeiner Gassi führen, während dein Laptop und dein Smartphone im Camper Strom tanken!

Leicht zu tragen

Im Gegensatz zu internen Ports oder einem traditionellen Generator, der ebenfalls oft als Notstrom-Option dient, ist eine selbstaufladende Powerstation sehr leicht zu transportieren. Egal, ob man während einem Picknick oder beim romantischen Camping etwas Sonnenstrom tanken will, oder die Paneelen einfach vor den Camper stellt, die Powerstation ist immer mit dabei!

Umweltfreundlich: durch Solarenergie aufladen

Einer der größten Nachteile des herkömmlichen Wohnmobil-Setups ist die Notwendigkeit, tragbare Generatoren oder Leerlaufmotoren zur Stromversorgung zu verwenden. Beides erhöht den Kraftstoffverbrauch und die Emissionen, und mit dem Lärm eines tragbaren Generators macht man sich auf dem Campingplatz auch keine Freunde.

Leise und umweltfreundliche Solaranlagen fürs Wohnmobil benötigen dagegen nur die Sonnenstrahlen, um Ihre Batterien aufzuladen, während der Umstieg auf Solarenergie gleichzeitig den CO2-Fußabdruck reduziert. Die Abhängigkeit von Generatoren oder Landstromanschlüssen nimmt sofort ab und man ist nicht mehr so stark auf das Stromnetz angewiesen, um Abenteurer mit Strom zu versorgen.

Die Growatt INFINITY 1500 Powerstation im Check:

Die Growatt INFINITY 1500 Powerstation im Check:

Wir haben uns nach einigen Optionen für gute Solar-Powerstationen umgesehen und bei Growatt haben wir allgemein positive Ergebnisse gefunden, die unsere Neugier geweckt haben. Die Features klangen für uns auch gut. Wie man auf der Website lesen kann:

  • 1512Wh starke Kapazität & 2000W Leistung - vorsorgt mehrere Geräte und Anlagen mit Energie.
  • Vollladung an der AC-Steckdose in 2 Stunden - Von 0 % bis 80 % aufgeladen in 1 Stunde, voll in 2 Stunden.
  • Über Solarpanel in 2,5 Stunden voll - unterstützt bis zu 800 W Solareingang für das Aufladen im Freien.
  • 14 Ausgangsports, inkl. eine kabellose Lademöglichkeit - kann gleichzeitig bis zu 14 anderen Geräte aufladen.
  • Unterbrechungsfreie Stromversorgung (UPS) – Zuverlässige 24/7-Notstromversorgung für Ihren kritischen elektrischen Strombedarf bei Störungen im Stromnetz.
  • Intelligente APP Steuerung - Überwachen, Steuern, Aktualisieren der Firmware und einfacher Zugang zum Kundensupport.

Unser Fazit:

Hier sind einige interessante Dinge dabei! Besonders angesprochen hat uns die schnelle Aufladung. Wir hatten schon mit anderen Powerstationen in der Vergangenheit das Problem, dass sie deutlich langsamere Ladezeiten als die heimische Steckdose bieten. Zu einem gewissen Grad kommt das erwartet, doch niemand will fünf Stunden warten, bis das Smartphone aufgeladen ist.

Auch die Notstromversorgung ist immer ein Plus. Besonders bei Solarstrom kommt es oft vor, dass einem einfach das Sonnenlicht ausgeht. Mit einer kurzen Ladezeit und solider Versorgung wird dieses Problem hier unterbunden.

Solarstrom tanken mit der Powerstation - Growatt im camper4all Check

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