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Städtetour Belgien - Gent, Antwerpen und Brügge

Heute stellen wir drei der schönsten Städte in Belgien vor, die sich für uns immernoch wie Geheimtipps anfühlen!

Ein Hauch von Nostalgie weht mir um die Nase, wenn ich die drei Glanzstädte in Belgien anschaue. Seit meinen jungen Jahren, in denen ich immer wieder Berglen versucht habe, komme ich nicht mehr fort von diesen wunderschönen Orten, die mich jede Ferienzeit rufen. Ich bin sicher, ich bin da nicht allein!

Gent ist bekannt für seine zwei Wasserwege. Die Leie und die Scheldt fließen hier zusammen und prägen das Bild der Universitätsstadt, die im Mittelalter ein wichtiger Stadtstaat war. Bis heute jedoch ist das mittelalterliche Flair in der Altstadt nicht gewichen, genau wie in Brügge, der wunderschönen Kleinstadt im Norden Belgiens mit ihren zahlreichen Kirchen, die prunkvoller nicht sein könnten. Auch hier gibt es einige Flussarme, die der Stadt den Namen Venedig des Westens verliehen haben. Antwerpen dagegen ist durch seinen großen Bahnhof bekannt. Auch hier weht Ihnen mittelalterliches Flair um die Nase.

Alle drei Städte sind sehenswert und spiegeln das Leben der Belgier auf ihre besondere Art und Weise wider. Wir hatten erst einen Artikel über das Stadt-Camping in Deutschland, doch Belgien steht dem in nichts nach! Wenn ihr noch nicht in den Genuss gekommen seid, macht einen schnellen Frühjahrscheck fürs Wohnmobil und lasst euch von mir in die Glanzstädte entführen!

Gent – ein Schmuckstück im Hinterland der belgischen Küste

Die wunderschöne Hafenstadt Gent liegt am Zusammenfluss der Leie und der Scheldt, also zwischen zwei Flüssen, die sich gemächlich durch die Landschaft von Belgien schlängeln und erst hier vereinen. Die Stadt kann mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten glänzen, wie die antike Burg Gravensteen, die St.-Bavo-Kathedrale und zahlreiche Museen. Ebenfalls ist sie für ihre faszinierenden Bauwerke bekannt.

Wer mehr über die Geschichte von Belgien lernen möchte, sollte auch dem Stadsmuseum Gent einen Besuch abstatten, welches mit seinem rustikalen Turm an ein Zauberschloss erinnert. Zahlreiche Artefakte sind hier aufgereiht und bieten einen Einblick in vergangenen Zeiten der Region. Auf dem großen Marktplatz befinden sich das Genter Rathaus und die Bürgerhäuser, die schon mehrere Jahrhunderte auf dem Buckel haben. Auch das Designmuseum, welches am Ufer der Leie steht, hat einen besonderen Charme, äußerlich wie innerlich. Nicht nur heimische Designer stellen hier ihre Kunstwerke aus, sondern auch Leute mit internationalem Rang.

Wenn man nicht so der Städter ist, sondern eher eine Reise ins ruhige Bauernleben bevorzugt, kann man dem Huis van Alijn einen Besuch abstatten. Das Landmuseum mit seinen schmucken, kleinen Häusern ist eine wahre Pracht. Und dazu befinden sich im Umland auch zahlreiche Campingplätze, die mit einer kurzen Anfahrt nach Gent eine großartige Voraussetzung für einen Besuch schaffen.

Brügge – Venedig des Westens

Ein Campingurlaub rund um Brügge bietet besondere Momente der Ruhe. Wer Kultur schnuppern möchte und eine einzigartige Geschichte mit einer Menge Attraktionen verknüpfen will, ist hier richtig. Die mittelalterliche Stadt, die entfernt an Venedig erinnert, weil zahlreiche Kanäle und kleine kopfsteingepflasterte Gassen verschiedene Märkte verbinden, ist ein echtes Touristen-Highlight.

Bei einem Tagesausflug hier ist ein Stadtspaziergang ein absolutes Muss, um alle Sehenswürdigkeiten miteinander zu verbinden. Eine davon ist der Belfried, der Kirchturm, der von fast allen Orten in der Stadt aus sichtbar ist. So kann man sich schonmal nicht verlaufen und hat auch die Möglichkeit, beim Aufstieg auf den Turm die Stadt von einer anderen Perspektive aus zu erleben. 366 Stufen und 83 Meter Höhe – dann erwartet dich der gigantische Ausblick über Brügge und die nähere Umgebung.

Die Heilig-Blut-Basilika ist ein weiterer gigantischer Ort. Nicht nur die Innenräume sind prunkvoll und altertümlich, sondern auch ein Tropfen Blut von Christus selbst soll hier in einer Flasche aufbewahrt werden. Der sagenumwobene Ort ist eng mit den Kreuzzügen im Elsass verbunden. Wer Brügge besucht, kann auch eine Grachtenfahrt machen, denn das Netz der Kanäle ist schier endlos. Dabei kommt man auch an der Bonifazius-Brücke vorbei, die aussieht, als hätte sie schon einige Jahrhunderte auf dem Buckel, auch wenn sie in Wirklichkeit erst im 20. Jahrhundert erbaut wurde. Die Brücke befindet sich im Arentshof, einem Viertel mit altertümlichen Häusern und einigen Plätzen, die mit Kunstwerken geschmückt sind. Die riesigen Bäume bieten nicht nur Schutz vor der Witterung, sondern rascheln auch mit den Blättern, sodass eine innere Ruhe ausgestrahlt wird. Von hier aus ist es nur ein Katzensprung zur Liebfrauenkirche, dem zweitgrößten Backsteingebäude der Welt mit 115,50 Metern und einem echten Michelangelo im Inneren.

Als krönenden Abschluss des Ausflugs ist ein Besuch in einer der zahlreichen Schokoladen-Manufakturen ein besonderes Highlight für Schleckermäuler. Im Choco-Story Schokoladenmuseum erfahren Gäste Antworten auf viele Fragen über Geschichte, Herstellung und Export von Schokolade und können bei einer Verkostung die besten Sorten genießen. Um die Mittagszeit wird ein Besuch im Frietmuseum empfohlen, vor allem, wenn du noch keine Alternative für ein deftiges Mahl gefunden hast. Denn hier wird die Geschichte der Fritten offenbart und natürlich auch gleich eine leckere Portion serviert.

Antwerpen – von Rubens bis zur Burg Steen 

Moderner als die beiden anderen Städte ist Antwerpen. Die große Stadt hat viel Kultur und Kunst zu bieten, kann mit zahlreichen Museen beeindrucken und ist bekannt für ihre Architektur am Antwerpen-Centraal, dem großen Bahnhof. Wer sich ohne Auto fortbewegen möchte und die Stadt in ihrem ganzen Glanz wahrnehmen will, hat in drei Campingplätze im direkten Stadtzentrum eine gute Alternative. Hier gibt es nicht nur einen geräumigen Zeltplatz und Stellplätze für den eigenen Karavan, sondern auch Jutezelte und Wohnwagen zum Mieten.

Von hier aus ist es nicht weit bis in die Innenstadt, wo zahlreiche Sehenswürdigkeiten warten. Eine davon ist Chinatown, mit seinem majestätischen Tor und zahlreichen Geschäften. Ganz in der Nähe befindet sich auch der Zoo, der zwar klein ist und mitten in der Stadt liegt, doch zahlreiche Tierarten aufweist. Bei einem Stadtspaziergang sollten das Stadthuis, also das Rathaus, die Liebfrauenkirche und der Grote Markt mit dem Brabobrunnen ebenfalls nicht fehlen. In der Altstadt kann man auch zahlreiche Zunfthäuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert erleben. 

Nach unzähligen geschichtlichen Highlights ist ein Besuch im Viertel Sint Andreas ein guter Abschluss der Tour. Die lokalen, hippen Cafés sind nicht nur urig, sondern zum Teil auch wirklich ausgefallen. Früher herrschte hier die blanke Armut, heute dagegen gibt es im Viertel viele schöne Eindrücke. Geschichtsträchtig geht es auch im Vlaeykensgang zu, einer kopfsteingepflasterten kleinen Gasse, in der urige Holzbänke stehen und bunte Türen das Bild prägen. Hier gibt es ausgefallene Kunstgalerien, Antiquitätengeschäfte und Glockenspielkonzerte – ein Ort zum Verweilen.

Fazit

Belgien hat sehr viele Schmuckstücke zu bieten, auch wenn das Land als Reiseziel nicht auf der Favoritenliste vieler steht. Dadurch gibt es aber auch zahlreiche Geheimtipps, wie die belgische Nordseeküste mit ihren Badeorten, die endlos erscheinenden Ardennen mit den verträumten Wiesen, auf denen der Nebel im Herbst hängt und natürlich auch die Glanzlichter, die drei Städte, die kulturell die größten Highlights des Landes sind – Gent, Brügge und Antwerpen.

Städtetour Belgien - Gent, Antwerpen und Brügge

Campingplatz
Campingplätze in der Stadt: Von Hamburg bis München

Wir stellen euch unsere liebsten Campingplätze in und um die größten Städte Deutschlands vor!

Campen muss nicht nur im Hinterland und der Wildnis sein. Auch in der Nähe einiger der schönsten Städte Deutschlands gibt es zahlreiche Optionen für einen tollen Campingurlaub, den man leicht mit der einen oder anderen Städtereise kombinieren kann! Heute führen wir euch durch ganz Deutschland, von einer Stadt zur nächsten, und zeigen euch, wo ihr Stadt-Campen könnt!

Willst du die Städte Deutschlands mal auf ganz andere Weise erleben? Dann schnapp dir deine Campingausrüstung und begib dich auf die Suche nach den schönsten Campingplätzen in den Städten Deutschlands! Von Hamburg über Berlin bis hin nach München gibt es eine große Auswahl an tollen Campingplätzen, um echtes Outdoor-Feeling zu genießen. Die Städtetrips bieten mit Sightseeing, Shopping und Kulturgeschichte eine tolle Abwechslung zum Campingurlaub.

Viele Plätze haben inzwischen ihr Angebot „aufgewertet“ und sind speziell auf das Stadtcamping mit besonders guter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ausgerichtet. So kann man es sich individuell einrichten und kann je nach Lust und Laune eher auf dem Platz unterwegs sein und hat dennoch jederzeit die Möglichkeit nach Belieben in die Bahn zu steigen und innerhalb kürzester Zeit die Hotspots der Großstädte zu sehen. Hier findest du einen Überblick über die besten Campingplätze in Deutschlands größten Städten.

Egal ob Nord-, Ost-, Süd- oder Westdeutschland – mit diesem Überblick über die schönsten Campingplätze in und um deutsche Städte bist du bestens gerüstet für deinen Trip ins Grüne in Stadtnähe! Pack also deine Sachen und los geht’s!

Hamburg

Hamburg ist bekannt für seine grünen Parks und malerischen Seen, sodass hier viele Naturliebhaber gerne campen. Ein besonders schöner Platz ist der KNAUS Campingpark Hamburg, der direkt im Grünen liegt. Hier kannst du herrliche Sonnenuntergänge genießen und das Leben im Freien in vollen Zügen auskosten. Der Park bietet Platz für Wohnwagen und Zelte sowie verschiedene Dienstleistungen wie Sanitäranlagen, Stromversorgung und eine nahegelegene Einkaufsmöglichkeit.

Etwas außerhalb Hamburgs liegt der Campingplatz Land an der Elbe bei Hamburg am Stover Strand. Der Park verfügt über zwei parkähnliche, naturbelassen angelegte Stellplätze und ist ideal für Reisende, die Hamburg erkunden möchten. Der Platz bietet zahlreiche Annehmlichkeiten wie Duschen, Kochmöglichkeiten und eine Waschküche.

Berlin

Camping in Berlin, der Hauptstadt selbst, ist eine großartige Möglichkeit, die Stadt und die umliegenden Naturgebiete zu genießen. Es gibt mehrere Campingplätze in und um Berlin, die eine Reihe von Einrichtungen und Aktivitäten für Camper anbieten:

City Camping Berlin liegt nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum entfernt und bietet eine entspannte Atmosphäre, umgeben von Grünflächen und Seen. Es gibt zahlreiche Aktivitäten wie beispielsweise einen Fahrradverleih, einen Biergarten oder Angelmöglichkeiten, zwischen denen man hier wählen kann. Der ganzjährig geöffnete Campingplatz bietet außerdem ein Frühstücksbuffet sowie einen Brötchenverkauf. Freies WLAN gibt es auf diesem Campingplatz ebenfalls.

Ein weiterer beliebter Platz ist der Campingpark Berlin, der etwas außerhalb Berlins liegt. Der Platz befindet sich direkt an der ehemaligen Berliner Mauer. Hier kannst du am Badesee campen und zugleich die pulsierende Metropole erkunden. Mit dem Bus kann man bequem ins Zentrum gelangen und so die zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt erkunden.

Köln

Es gibt mehrere schöne Campingplätze in und um Köln, die eine Reihe von Einrichtungen und Aktivitäten für Camper anbieten.

Campingplatz Berger ist hier einer unserer Favoriten. Am Stadtrand von Köln gelegen, bietet der Platz eine friedliche und ruhige Umgebung zum Campen. Der Campingplatz verfügt über Stellplätze für Zelte, Wohnwagen und Wohnmobile, sowie über eine Reihe von Einrichtungen wie Einkaufsmöglichkeiten oder einen großen Spielplatz. Der Platz liegt direkt am Rhein und ist von viel Grün umgeben und bietet eine ruhige, natürliche Umgebung.

Campingplatz Stadt Köln ist da auch nicht groß anders! Dieser Campingplatz liegt inmitten des Landschaftsschutzgebietes, nicht weit vom Kölner Stadtzentrum entfernt. Der Platz befindet sich direkt am Rhein im Grünen und bietet eine Reihe von Stellplätzen für Zelte, Wohnwagen und Wohnmobile. In der offenen Küche lässt es sich hervorragend kochen. Frische Lebensmittel gibt es direkt im Kiosk, welches sich direkt auf dem Gelände befindet.

Frankfurt

Camping in Frankfurt ist eine aufregende Möglichkeit, die lebendige Stadt auf eine entspannte, neue Art kennenzulernen. Es gibt mehrere Campingplätze in und um Frankfurt, die eine Reihe von Einrichtungen und Aktivitäten für Camper anbieten.

Etwas weiter außerhalb befindet sich der Campingplatz am Rhein Rüdesheim. Dieser Platz bietet eine tolle Atmosphäre und ist direkt an einem beheizten Freibad gelegen. Über 180 Stellplätze stehen den Gästen hier zur Verfügung. Neben dem Schwimmbad und einem Abenteuerspielplatz werden hier auch viele weitere Aktivitäten wie Tennis oder Minigolf angeboten.

München

Ganz im Süden Deutschlands landest du schließlich in München. Hier empfehlen wir dir den Campingplatz Wolfratshausen. Dieser familienfreundliche Platz liegt zwar etwas außerhalb, bietet jedoch alles, was das Camperherz begehrt: von gemütlich angelegten Parzellen mit Grillmöglichkeit bis hin zur gut ausgestatteten Sanitäranlage.

Ein weiterer Geheimtipp, allerdings nur für Übernachtungen im Zelt, ist THE TENT Munich. Hier gibt es besonders günstige Plätze, eine Gästeküche sowie diverse Freizeitaktivitäten.

Fazit

Wir hoffen, dass du nun einen kleinen Überblick über die schönsten Campingplätze in unseren deutschen Städten erhalten hast. Natürlich gibt es noch viele weitere tolle Orte, an denen man in Stadtnähe übernachten kann. Wenn du also Lust auf ein Abenteuer hast, dann packst du am besten sofort deine Sachen und los geht's! Viel Spaß beim Entdecken der schönsten Campingplätze in Deutschland!

Campingplätze in der Stadt: Von Hamburg bis München

Abenteuer
Die schönsten Freizeitparks im Norden von Deutschland

Wir mögen kein eigenes Disney haben, aber diese Freizeitparks im Norden von Deutschland haben trotzdem viel zu bieten!

Viele Menschen fliegen in weite Ferne, durchqueren Wüsten und Steppen in Afrika, derweil liegt die wohl schönste Küste direkt vor unserer Haustür. Wir meinen hier natürlich die Nord- und Ostseeküste, die Deutschlands Norden besonders macht. Gerade für Familien mit Kindern gibt es hier zahlreiche Aktivitäten und auch einige schöne Freizeitparks! Wir haben bereits in der Vergangenheit einen Beitrag über die schönsten Freizeitparks in Baden-Württemberg geschrieben. Heute richten wir unseren Kompass nach Norden aus!

Egal ob Karls Erlebnishof oder die nördlichen Center Parcs, alles ist einen Besuch wert. Hier können Familien und Kinder Spaß haben, denn die Parks sind aufs Feinste ausgestattet, verfügen über zahlreiche Ferienwohnungen und Ferienhäuser und bieten viele Optionen an Verpflegung! Außerdem gibt es dort neben zahlreichen Aktivitäten auch noch Schwimmbäder mit Rutschen und viele andere Einrichtungen.

Eine kräftige Prise weht über den Weißenhäuser Strand von Schleswig-Holstein. Es gibt zahlreiche Campingplätze in der Umgebung von Lübeck und an einem besonders schönen und sonnigen Tag ist der Besuch des Hansaparks eine Superoption. Natürlich gibt es hier zahlreiche Aktivitäten für Groß und Klein. Er zählt zu den fünf größten Freizeitparks mit 125 Aktivitäten. Ein Tag reicht für einen Besuch hier gar nicht aus. Die Karussells und Achterbahnen bieten nicht nur den Kindern einen reizvollen Ferienalltag, sondern auch den Eltern, die ebenfalls auf ihre Kosten kommen und sich einen Stoß Adrenalin abholen können.

Der Park liegt in Sieksdorf an der Ostsee. Ein Ausflug nach Lübeck würde den Urlaub abrunden. Weiter nördlich, nahe der Stadt Schleswig, befindet sich ein weiterer Freizeitpark in Schleswig-Holstein. Familien-Freizeitpark Tolk-Schau stammt aus den 60er Jahren und startete damals als Märchenwald. Heute gibt es hier zahlreiche Attraktivitäten mehr. Auch Ponyreiten und Spaß für die Allerkleinsten stehen hier im Mittelpunkt. Neben endlos weiten Stränden und wunderschönen Badeorten bietet Schleswig-Holstein viel für Ihre Kinder und macht den Urlaub dadurch zu etwas ganz Besonderem.

Freizeitparks in der Lüneburger Heide

Die Lüneburger Heide ist eine der schönsten Landschaften Deutschlands. Sie befindet sich vor den Toren Hamburgs und ist auch sehr gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Auch wenn die Heide nur von Anfang August bis Anfang September blüht, so ist die Region doch ein Ganzjahresreiseziel.

Neben der einzigartigen Landschaft sind auch die kulturreichen Städte wie Uelzen, Lüneburg und Bad Bevensen zu erwähnen. Wer im ländlichen  Teil des Nordens seinen Urlaub verbringen und quirlige Städte wie Hamburg meiden möchte, der ist hier in der Region genau richtig. Wer sich einen Freizeitpark in der Heide sucht, ist auf der sicheren Seite. So kann man die Kultur und die Romantik der Landschaft mit zahlreichen Attraktionen verbinden.

Der Serengeti Park Hodenhagen, durch den man mit dem eigenen PKW poltern kann, ist ein beliebter Tierpark. Die Steppe Afrikas wird hier mitten nach Deutschland gebracht. Elefanten, Geparden, Löwen und Antilopen leben in ihrem ursprünglichen Lebensraum. Mit einem Speedboot kann man auch als Familie die Gewässer des Parks kennenlernen oder eine Quadsafari unternehmen. Hier wirst du dir vorkommen, als wärst du direkt im Herzen Afrikas.

Ein ganz anderes Erlebnis für die Familie ist der Heidepark in Soltau. Hier gibt es 7 riesige Achterbahnen, ein Peppa Pig Land und die Abenteuer unter den Kleinen können hier auch das Drachenzähmen meistern. Spaß und Spannung sind für die ganze Familie vorprogrammiert. Einen guten Campingplatz findet man in der Nähe ebenfalls!

Nordseeküste und ihre Reize

Die Nordseeküste zieht sich von Niedersachsen bis hinauf nach Sylt und an die Grenze Dänemarks. In zahlreichen schönen Küstenorten scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Alte Fischerboote liegen hier in den Häfen und die Strände sind vor allem im Frühsommer noch ziemlich leer und übersichtlich. Doch auch die Freizeitaktivitäten sind hier in der Region sehr groß. Gleich drei bekannte Parks ziehen sich entlang der Küste Ostfrieslands.

Der Störtebeker Park in Wilhelmshaven ist ein Spiel- und Lernpark, der perfekt für kleinere Kinder ist. Auch die Nordsee-Spielstadt Wangerland als Indoorspielplatz ist ein idealer Ort für Kinder und deren Bedürfnisse. Auf kleinen Karussells können sich Kindergeister in besondere Welten versetzen lassen. Auch die Erwachsenen kommen bei dem Besuch auf ihre Kosten.

Aqua Mundo dagegen ist ein Freizeitbad, welches auch an windigen und trüben Tagen besucht werden kann und fast so viel bietet wie ein ganzer Freizeitpark. Mit zahlreichen Rutschen und warmen Schwimmbecken lässt es große und kleinere Kinderherzen höher schlagen. Das Erlebnisbad in Butjardingen hat nicht nur eine besonders große und vielfältige Poollandschaft, sondern auch mehrere komfortable Restaurants. Hier wird der Urlaubstag zu einem besonderen Erlebnis.

Parks an der Ostseeküste

Auch wenn sich die Wellen hier nicht so schäumend wie an der Nordsee brechen, ist doch für Spiel und Spaß bei der ganzen Familie auch hier gesorgt, zum Beispiel auf dem Baggerspielplatz in Rostock, wo man mit richtigen Baggern üben und fahren kann. Der Park zielt zwar eher auf die älteren Kinder ab, doch auch Erwachsene hegen so manchen Traum, einmal solch ein Gefährt zu lenken. Das muss kein Traum bleiben! Erwachsene und Kinder können hier Bob der Baumeister spielen und ihre Abenteuer mit einem ruhigen Ostseeurlaub in Warnemünde oder Wismar verbinden.

Wer dagegen Urlaub auf der Insel Rügen macht, findet im Rügen Park Gingst ein besonderes Ausflugsziel. Neben der riesigen Schaukel Komet und den Teppichrutschen gibt es zahlreiche nachgebaute Miniaturen, die einen Ausflug hierher sehr lohnenswert machen. Neben dem Kreml, dem Weißen Haus und den in Felsen gemeißelten Präsidenten der USA befinden sich hier auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten aus Deutschland und Europa, sowie der Triumphbogen aus Paris, die Frauenkirche aus München und das Kolosseum aus Rom. Für die pochenden Kinderherzen gibt es die Familienachterbahn, einen Hüpfberg, eine Pferdebahn, sowie einen Streichelzoo.

Fazit

In den schönen nördlichen Regionen Deutschlands finden Suchende zahlreiche einzigartige Parks, die für den Familienurlaub eine neue Herausforderung bilden. In deren Nähe gibt es meist wunderschöne Campingplätze in idyllischer Natur. Es ist also egal, ob man sich den Heidepark in Soltau aussucht oder hoch hinaus an die Küsten der Ost- und Nordsee fahren will. Es gibt genug sehenswerte Freizeitparks und andere attraktive Sehenswürdigkeiten in Küstennähe und im Hinterland.

Die schönsten Freizeitparks im Norden von Deutschland

Abenteuer
Camping in Rumänien – Natur und ein osteuropäisches Flair

Wir zeigen die die schönsten Regionen in Rumänien und beraten dich für deine nächste Campingreise gen Osten!

Rumänien ist ein riesiges Land mit großer Variation in seiner bildhübschen Landschaft. Es wird häufig als „Garten der Karpaten“ bezeichnet und ist landschaftlich sehr reizvoll und vielfältig. Im nördlichen Teil und in der Mitte des Landes befinden sich die schönsten Skigebiete, die gerade im Winter für viele Urlauber eine wahre Herausforderung sind. Im Osten dagegen befindet sich die Küste des Schwarzen Meeres. Nicht umsonst wurden die Badeorte dort nach Planeten benannt. Jupiter, Saturn und Venus sind nur drei der Glanzlichter, die sich in den letzten Jahren zu hochwertigen Badeorten etabliert haben.

Für einen Campingurlaub ist Rumänien besonders geeignet. Denn hier gibt es oft noch günstige Preise, die man besonders im Moment in anderen Teilen Europas nicht mehr erwarten kann. Überall auf seiner weitreichenden Fläche, sogar rund um Bukarest, sind Campingplätze zu finden, die sich als familienfreundlich erweisen. 

Siebenbürgen und das Dracula-Schloss

In der Region Siebenbürgen, in der sich nicht nur das bedeutende Schloss Bran befindet, das laut den Geschichten von Dracula bewohnt wurde, sondern auch ein großes Skigebiet, welches jedoch nicht überlaufen ist, kann man modernes Urlaubsflair erleben, das der Vergangenheit Respekt zollt. Der Ursprung wurde hier bewahrt und besonders deshalb zählt diese Region als ein Geheimtipp für Camper. Tausende Touristen pilgern jährlich zum Wahrzeichen Rumäniens, dem Schloss von Vlad Dracula, ähnlich, wie es im berühmten Klassiker von Bram Stoker beschrieben wird. Es befindet sich auf dem gigantischen Dietrichsstein, einem Felsen, der sich majestätisch hoch über das gleichnamige Dorf Bran erhebt.

Auch Brasov mit seinen schimmernden und schneebedeckten Hängen, den zahlreichen Skipisten und Liften liegt hier in der Nähe und ist ein besonderes Highlight für einen günstigen, aber attraktiven Skiurlaub.

Im Sommer lädt die Region mit ihren zahlreichen naturverbundenen Campingplätzen zum Wandern ein. Die hohen Berge des Perșani-Gebirges, was auf Deutsch so viel wie Geisterwald heißt, beherbergen zahlreiche Skiorte.  Doch das ist nicht die einzige Option für Camping am Skigebiet im Land. Rumänien verfügt über 98 Skigebiete mit 234 Pistenkilometern und 159 Liftanlagen. Brasov ist das Zweitgrößte mit 24 Pistenkilometern.

Die Seebäder an der Schwarzmeerküste und die Hafenstadt Constanta

Rumänien ist ein facettenreiches Land mit hohen Bergen, aber auch wunderschönen Stränden. Gerade im Sommer ist die Schwarzmeerküste von Constanta bis hinauf ans Donaudelta eine Traumkulisse. Das Schwarze Meer ist ein kleineres Binnenmeer und deshalb sehr warm im Sommer. Es klatschen keine gichtigen Wellen gegen den Strand, wie an der Nordsee, alles ist ruhig und die Strände sind hier nicht überfüllt, wie in Griechenland oder Italien. Das mag schade für Surfer sein, wenn sie jetzt nicht gerade auf Kitesurfing stehen, aber für einen entspannten Badeurlaub ist es sehr nett.

Constanta ist das pulsierende Herz der Küste. Hier leben um die 300.000 Einwohner und ein großer Hafen versorgt die Region. Rund um Constanta gibt es zahlreiche Campingmöglichkeiten. Vor allem südlich der Stadt, wie im Vorort Efoire. Entlang der Südküste reiht sich ein Campingplatz an den nächsten. Hier werden Stellplätze angeboten, doch auch Mobilheime, in die man für Ihren Urlaub ohne Umschweife fertig einziehen kann und die einer Ferienwohnung in nichts nachstehen.

An den Stränden am Schwarzen Meer gibt es zahlreiche riesige Muscheln für die Sammlung zu Hause. Die feinsandigen Strände sind flach abfallend und für die ganze Familie geeignet, inklusive der Kleinsten. Südlich von Constanta befinden sich zahlreiche kleine Seebäder, in denen wenig Tourismus vorhanden ist und in denen man in Ruhe den Urlaub verbringen kann.

Das Donaudelta an der Grenze der Ukraine

Die Donau, als zweitlängster Fluss Europas, bietet viel unberührten Naturraum. Sein Lauf führt durch zahlreiche verschiedene Länder, wie Deutschland, Österreich, Ungarn und Slowenien, bis er entlang der Grenze zu Bulgarien Rumänien durchquert und im Schwarzen Meer in einer Delta-Mündung endet. Auch hier ist die Tierwelt nahezu unberührt.

Hier kann man eine unbeschwerte Schifffahrt zu all den Orten erleben, die hier angefahren werden. Das Delta liegt ca. 2 Fahrstunden von der Stadt Constanta entfernt im Nordosten des Landes und in der Nähe der ukrainischen Grenze. Wunderschöne kleine Inseln befinden sich im breiten Fluss, der sich gemächlich Richtung dem Schwarzen Meer begibt. Eine üppige Tier- und Pflanzenwelt von mehr als 4000 Tieren und 300 Vogelarten ist hier beheimatet im Gebiet Dobrudscha und ist mit Auen, Schilfrohr-Gebieten, Wasserstellen und Wiesen bedeckt. Neben Reihern und Gänsen kann schon einmal ein Pelikan seine Schwingen erheben und dem Himmel entgegenfliegen. 

Auch wenn diese Region eine unserer liebsten ist, ist sie im Moment vielleicht eher mit Vorsicht zu genießen. Vielleicht ist es klug, hier erst auf das Ende des Ukrainekonflikts zu warten.

Entlang der Donau in die Hauptstadt Bukarest

Alte Straßenbahnen, wunderschöne Kirchen und Kathedralen und der Fluss Dâmbovița prägen das Stadtbild von Bukarest. Die majestätische Donau liegt ebenfalls nur 68 Kilometer von der Hauptstadt entfernt. Wie eine riesige Lebensader durchfließt sie Rumänien und endet im Schwarzen Meer nach über 2.580 Kilometern. Entlang des Ufers schlängeln sich hier auch zahlreiche Campingplätze mit wunderschönen Mobilheimen und Stellplätzen unter wuchtigen Eichen und Buchen hindurch. Und auch die Hauptstadt des Landes, Bukarest, liegt auf dem Weg!

Bei einem Rundgang durch die Hauptstadt von Rumänien gibt es viele wunderschöne Bauwerke, wie zum Beispiel den Triumphbogen, der nachts hell erleuchtet ist und das Athenäum, ein Konzerthaus aus dem Jahre 1888. Ein stattliches Gebäude ist auch der Palast des Volkes, der Parlamentssitz des Landes. Die prunkvollen Bauten wurden in den letzten 30 Jahren restauriert und sind bei einem Besuch von Bukarest aus unbedingt anzuschauen. Doch auch die ländliche Seite von Rumänien ist in der Stadt vertreten. Schau mal auf den bunten Klatschmohnwiesen im König-Michael-I-von-Rumänien Park vorbei. Idyllisch liegt ein See inmitten der Anlage und lässt einen denken, man befände sich nicht in der renommierten Hauptstadt, sondern auf ländlichem Terrain. Auch ein angrenzender Wald lädt zum Verweilen und zur Ruhe ein. 

Fazit

Rumänien ist vor allem im Osten des Landes unserer Meinung nach sehr sehenswert. Hier befinden sich auf einem Weg von knapp 1300 Kilometer die schönsten Naturlandschaften, Kulturzentren und Städte des Landes, in mancher Hinsicht sogar Europas!

Camping in Rumänien – Natur und ein osteuropäisches Flair

Campingplatz
Die besten Campingplätze in Tschechien

Wenn du in Tschechien Campingplätze suchst, bei denen du auf nichts verzichten mussten, haben wir die perfekte Auswahl!

Wir waren alle schon in Italien, Österreich, Frankreich und Spanien. Die beliebtesten Ziele um uns herum sind jedes Jahr wieder schön, doch manchmal braucht man eben etwas Neues! Und wenn dieses Neue dabei auch noch günstiger ist, ist das in Zeiten aktueller Inflation. Tschechien ist gerade jetzt ein beliebtes Ziel für Camper in Deutschland!

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Wenn ihr mit dem Wohnmobil oder dem Wohnwagen nach Tschechien fahren wollt, findet ihr nachfolgend eine Liste mit unseren liebsten tschechischen Campingplätzen, die auch den hohen deutschen Standards entsprechen. So müsst ihr wirklich nichts aufgeben!

1. Camping am See Vaclav

Dieser Platz kann nicht nur mit seiner schönen Lage am Westufer des Jesenice- Stausees, sondern auch mit einer sehr guten Ausstattung punkten. Er bietet auf 5 Hektar 150 Standplätze für Urlauber (Größe: je 100 – 150 qm).

Für die Versorgung ist gesorgt:

  • Wasser und Strom (10 Ampere-Steckdosen) ist ebenso gesorgt wie für die
  • Abwasserentsorgung. Es gibt
  • Duschen und Einzelwaschkabinen mit Warmwasser
  • eine behindertengerechte Sanitärkabine
  • Waschmaschinen und Trockner
  • einen Wickelraum sowie
  • WLAN auf dem gesamten Gelände

Auch das leibliche Wohl muss nicht leiden, durch:

  • eine Gaststätte
  • einen Imbiss
  • einen Brötchenservice
  • einen Kiosk und
  • einen Lebensmittelladen nur 50 m vom Platz entfernt

Und natürlich gibt es hier auch viel zu tun! Sei es:

  • Baden und Bootfahren im See (v.a. für Kinder schön: die Badeplattform mit Rutsche und die aufblasbare Wasserspiellandschaft im See)
  • Ein spannendes Sportprogramm
  • Ein Hallen- und Freibad in 5 bzw. 12 km Entfernung
  • Kur- und Wellnessanwendungen in 5 km Entfernung
  • Der Golfplatz in 10 km Entfernung
  • Organisierte Busfahrten nach Pilsen und Prag

Für Kinder gibt es auch ein Animationsprogramm und einen Spielplatz. Sogar Hunde sind erlaubt! Von Mitte Mai bis Anfang/Mitte September könnt ihr hier einen großartigen, preisgünstigen Urlaub verbringen.

weitere Infos und Bewertungen zum Campingplatz *

2. Camping Dana Troja

Dieser Campingplatz mit Pension, den ich zuerst bei TripAdvisor gefunden habe und der dort von 141 Rezensenten mit 5 Sternen bewertet wurde, ist ein guter Ausgangspunkt für die Besichtigung der tschechischen Hauptstadt Prag. Denn der Campingplatz Dana Troja liegt, wenn auch in einem ruhigen und grünen Stadtteil, nur 15 Fahrminuten vom Zentrum der „Goldenen Stadt“ entfernt. Sogar noch näher liegen der Zoo und der Botanische Garten von Prag sowie das Barockschloss Troja.

Es gibt:

  • Strom- und Wasseranschluss
  • Kostenloses WLAN auf dem ganzen Gelände
  • Duschen mit warmem Wasser
  • Eine Außenküche
  • Waschmaschinen und Trockner
  • Einen Minimarkt 
  • Einen Spielplatz.

Ganz in der Nähe des Platzes gibt’s einen Supermarkt, ein Restaurant und eine Bushaltestelle. Auch Haustiere sind in diesem ganzjährig geöffneten Campingpark erlaubt! Bewertungen, Bilder und weiteres findest du auch bei Camping.info *

3. Camping Drusus

Dieser moderne, familienfreundliche Platz liegt nur etwa 10 km vom Prager Stadtzentrum entfernt und ist glücklicherweise trotzdem sehr ruhig. Hier findet man 70 Stellplätze mit Wasser- und Stromanschluss (16 Ampere Steckdosen), kostenloses WLAN auf dem ganzen Gelände, Waschmaschinen und Trockner sowie sehr für ihre Sauberkeit gelobte Sanitärräume. Ebenfalls besonders gelobt wird die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft des Platzbetreibers sowie die gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. So kommt man in rund 30 Minuten mit Bus und U-Bahn ins Zentrum von Prag!

Für das leibliche Wohl gibt’s auf dem Platz einen Lebensmittelladen, einen Imbiss und ein Restaurant. In all diesen Locations bekommt man auch das Bier aus der dem Camp angeschlossenen kleinen Brauerei.

Eure Kleinen können sich auf dem zum Platz gehörenden Spielplatz oder im Miniclub austoben, alternativ auch vielleicht auf dem nahegelegenen Tennisplatz oder auf der ebenfalls nahen Bowlingbahn. Auch mit dem Hund können sie hier spielen, da Hunde vor Ort gerne gesehen sind!

4. Euro Air Camp

Das Euro Air Camp könnte man wohl am besten mit den Worten „klein aber fein“ beschreiben. Denn dieser am Rand des Ortes Vrchlabi in Nordböhmen gelegene Platz bietet zwar nur 11 Stellplätze, dafür aber alles, was man als Camper braucht, wie Strom- und Wasseranschluss, Abwasserentsorgung, teilweise WLAN, gepflegte Sanitärräume sowie Waschmaschinen und Trockner.

Für die Versorgung mit Lebensmitteln müsst ihr den Platz zwar verlassen, aber sowohl der nächste Lebensmittelladen als auch der nächste Supermarkt ist jeweils nur 1 km entfernt. Was es dagegen auf dem Platz gibt, sind ein Restaurant und ein Brötchenservice, die zumindest die wichtigsten Mahlzeiten am Tag vereinfachen.

Wie gesagt ist der Platz recht klein, dafür ist er aber ein engagiert geführter Familienbetrieb und bietet schon durch seine idyllische Lage am Ortsrand und durch seine überschaubare Größe viel Ruhe.

Da das Euro Air Camp im bergigen Nordböhmen liegt – der Ort Vrchlabi, zu dem es gehört, wird oft als „Tor zum Riesengebirge“ bezeichnet – ist es ein guter Stützpunkt für Wintersportler, aber ganzjährig natürlich auch für Wanderer und Naturfreunde. Wer Campingplätze direkt am Skigebiet mag, der ist hier gut beraten! Neben wandern und/oder Wintersport treiben kann man in und rund ums Camp auch:

  • Schwimmen/Baden im platzeigenen Pool oder im 12 km entfernten Hallenbad
  • Fahrradfahren (Räder können auf dem Platz ausgeliehen werden) oder
  • einen Rundflug über die Gegend machen, denn das Euro Air Camp liegt ganz in der Nähe eines kleinen Privatflugplatzes, bei dem man auch gerne einen Flug klarmacht.

Für die Kids gibt’s einen Spielplatz, der beste Freund des Menschen ist aber leider nicht erlaubt, da der Platz eine “Keine Haustiere”-Regel hat. Mehr Tipps und einen ausführlichen Überblick findet man auch unter dem folgenden Link *

5. Camping 2000

Dieser im ländlichen  Nordböhmen gelegene Campingplatz bietet viele Annehmlichkeiten für kleine Kinder und eignet sich deshalb sehr gut für Familien, Wanderer und Naturliebhaber. Und weil man sich auf dem Camping 2000 mitten in einem der besten Wintersportgebiete von Tschechien befindet, kommen dort auch Wintersportler voll auf ihre Kosten.

Hier ist auf einem Wiesengelände Platz für 130 Wohnmobile/-wagen, die jeweils durch Hecken voneinander getrennt sind.

Die Grundvoraussetzungen für einen entspannten Campingurlaub sind auf dem Camping 2000 gegeben, denn er verfügt über:

  • Strom- und Wasseranschlüsse (Steckdosen an den Standplätzen von 6–16 Ampere)
  • Die Möglichkeit, sein Abwasser loszuwerden und seine Gasflaschen aufzufüllen
  • WLAN auf dem ganzen Platz
  • Sanitärstationen (die Duschen + Waschkabinen haben natürlich Warmwasser und es gibt mietbare und damit ganz „private“ Sanitärkabinen)
  • Waschmaschinen & Trockner

Essen & Trinken und alles, was man sonst so braucht, bekommt man:

  • in der Gaststätte
  • dem Imbiss
  • dem Lebensmittelladen des Platzes sowie durch den
  • Brötchenservice

Und der nächste Supermarkt liegt auch nur 2 km entfernt.

Mögliche Unternehmungen auf oder in der Nähe des Platzes beinhalten:

  • Ein Unterhaltungsprogramm
  • Baden/Schwimmen im hauseigenen Pool
  • Mehrere Sportplätze (z.B. zum Fußball- oder Badminton-Spielen)
  • Sportprogramme
  • Beachvolleyball
  • Kur- und Wellnessangebote 2 km entfernt
  • Ein Golfplatz 2 km entfernt
  • Ein Badesee, auf dem man auch Wasserski- und Kanufahren kann, 5 km entfernt
  • Ein Hallenbad 15 km entfernt
  • Ein Bus zum 4 km entfernten Skigebiet/Skilift

Trotz all diesen Vorteilen sind Reisende mit Hund hier leider im Nachteil, weil die pelzigen Freunde auf dem Platz nicht erlaubt sind. Auch wer körperliche Behinderungen hat, sollte sich die Reise zweimal überlegen, weil der Platz keine angepassten Sanitäranlagen hat.

6. Camping Chvalsiny

Dieser gepflegte, vom ADAC mit 4 Sternen bewertete Familien-Campingplatz besticht mit einer schönen, ruhigen Lage mitten in der Natur mitten in Südböhmen, etwa 10 km von der UNESCO Weltkulturerbe-Stadt Cesky Krumlov (Krumau) entfernt. Der malerisch an einem bewaldeten Hang, Feldern, einem See sowie dem Naturpark Blansky Les gelegene Camping Chvalsiny bietet 140 Stellplätze für Touristen! Auf diesen findet man alles, was das Campen erleichtert, darunter Strom, Wasser, Abwasserentsorgung, platzweites WLAN sowie Zugang zu gepflegten Sanitäranlagen sowie zu Waschmaschinen und Trocknern.

Da dieser Campingplatz nicht nur direkt an einem Bade- und Angelsee liegt, sondern auch über ein eigenes, beheizbares Freibad verfügt, ist er ein idealer Standort für Wassersportler, andere große und kleine Wasserratten und Angelcamper.

Aber auch eher landaffine Sportler, weniger Sportbegeisterte sowie die ganz Kleinen können sich hier gut beschäftigen, denn der Platz bietet verschiedene Sport- und Unterhaltungsprogramme, sowie einen Spielplatz und ein Kinderanimationsprogramm. Ansonsten kann man hier  - inmitten der nur leicht hügeligen und deshalb auch für ungeübte Fußgänger geeigneten Landschaft Südböhmens – gut wandern, um Beispiel in dem benachbarten Naturpark. Und natürlich sollte man auch der Weltkulturerbe-Stadt Cesky Krumlov einen Besuch abstatten.

Das Camp hat ein eigenes Restaurant und bietet einen Brötchenservice. Weitere Gaststätten gibt’s in der unmittelbaren Nachbarschaft und der nächste Lebensmittelladen ist etwa 500 Meter entfernt. Auch dein Hund kommt hier unter! 

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7. Safari Park Resort/Safari Kemp

Zum Schluss noch ein eher kleiner, aber spezieller Campingplatz. Denn wie sein Name schon sagt, ist dieser zum Ort Dvur Kralove gehörende Platz Teil eines Safariparks und damit das tschechische Pendant zum Safaripark im norddeutschen Hodenhagen, der ebenfalls einen angeschlossenen Campingplatz hat.

Wenn ihr also Lust auf eine Safari habt, aber in nächster Zeit weder nach Afrika noch nach Hodenhagen kommt, könnte das Safari-Camp in Dvur Kralove die richtige Anlaufstelle für euch und eure Familie sein.

Der Campingplatz bietet 22 Stellplätze für Mobilheime, die über Wasser- und Stromanschluss verfügen. Für die Abwasserentsorgung ist ebenso gesorgt wie für WLAN, Sanitärräume mit warmem Wasser (behindertengerechte Toiletten sind vorhanden, aber keine behindertengerechten Duschen) und Waschmaschinen. Und dass es an einem touristisch so gut erschlossenen Platz einen Lebensmittelladen, ein Restaurant sowie einen Kinderspielplatz gibt, versteht sich fast von selbst.

Die mit Sicherheit größte Attraktion ist hier aber das Safari-Camp, zu dem man als Hausgast, sei es auf dem Campingplatz oder den zum Zoo gehörenden Hütten oder Hotel, für die Dauer seines Aufenthalts freien Eintritt hat. Und eure Kinder werden sich bestimmt darüber freuen, dass ein Teil des Campingplatzes als Auslauf für Zebras und Antilopen dient, sodass man diesen Tieren sehr nahe kommen kann.

Die besten Campingplätze in Tschechien

Mit Hund
Camping mit Hund: Tipps für das passende Reisefahrzeug

Du kannst deinen Hund nicht einfach auf den Nebensitz packen. Hierauf solltest du beim Fahrzeug fürs Campen mit Hund achten.

Camping mit einem Hund ist eine großartige Möglichkeit, die Natur zu erleben und dabei Zeit mit dem besten vierbeinigen Freund zu verbringen. Mit der richtigen Planung und den richtigen Vorbereitungen kann es eine wundervolle, aufregende und unvergessliche Reise werden. Um sicherzustellen, dass dein Camping-Abenteuer angenehm verläuft, ist es wichtig, das beste Basisfahrzeug für dich und deinen Vierbeiner auszuwählen. In diesem Artikel werden wir Tipps geben, worauf du bei der Wahl des passenden Fahrzeugs achten solltest. Also ab ins Abenteuer!

Oft ist es gar nicht so einfach, das passende Reisefahrzeug für sich und seinen Hund zu finden. Wenn du jedoch weißt, worauf du achten musst, ist die Sache schon deutlich einfacher. Egal, ob du ein Wohnmobil, ein Auto oder einen Campervan besitzt, mietest oder kaufst – es ist wichtig, dass das Fahrzeug groß genug für deinen Hund ist. Eine Checkliste hilft dir, herauszufinden, welches Fahrzeug die richtige Größe für dich und deinen Hund hat.

Stelle sicher, dass das Fahrzeug ausreichend Platz für die sichere Unterbringung deines Hundes bietet, damit die Fellnase auch genug Platz zum Schlafen oder Spielen hat. Es ist auch ratsam, ein Fahrzeug zu nutzen, das über ausreichend Gepäckraum verfügt. Hier kannst du alles Nötige für dich und deinen Vierbeiner unterbringen – von Futter über Leckerlis bis hin zu Spielzeug oder Decken. Gesetzlich ist man dazu verpflichtet, den Hund während der Fahrt zu sichern. Am besten eignet sich hierfür eine Transportbox. Ansonsten gibt es ebenso diverse Ausbaumöglichkeiten für das Wohnmobil.

Im Grunde gibt es 3 Möglichkeiten, den Hund während der Fahrt zu sichern:

  • Sicherung mit Anschnallgurt: Diese Lösung ist wohl die kostengünstigste, allerdings sollte man sich bewusst sein, dass es oft nicht die sicherste ist.
  • Unterbringung in einer Hundebox: Die Box sollte auf die Größe des Hundes angepasst sein und ausreichend Platz bieten. Die Box muss während der Fahrt gut verstaut und gesichert werden.
  • Individueller Ausbau im Wohnmobil: Diese Option ist zwar am kostenintensivsten, bietet allerdings die höchste Sicherheit für alle Beteiligten. Zu dieser Option kannst du am besten greifen, wenn du direkt von Anfang beim Camperausbau für deinen Hund planst.

Individueller Ausbau des Wohnmobils

Je nach Wunsch kann am Wohnmobil ein individueller, speziell auf Hund und Geldbeutel abgestimmter Umbau vorgenommen werden. Hierfür gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Anbietern auf dem Markt. Art und Umfang an Umbauten, die vorgenommen werden können, sind vielfältig. Beim individuellen Ausbau eines Wohnmobils sollten aber einige Dinge beachten werden:

Angenehme Einstiegshöhe

Dieser Punkt wird oft vernachlässigt, doch wenn du mit deinem Hund auf Reisen bist, solltest du an den Zugang zum Gefährt denken. Einige Wohnmobile verfügen über einen hohen Einstieg, bei dem ältere oder kleinere Hunde Probleme haben, von allein ein- oder auszusteigen. Einstiegsrampen können hier eine große Unterstützung bieten.

An kalten Tagen

Im Frühling, Herbst oder Winter kann es sehr schnell unangenehm kalt für den besten Freund des Menschen werden. Viele Wohnwagen sind aufgrund ihres Gewichts und ihres Platzes nur mäßig isoliert. Die Kälte erreicht oft zuerst den Hund in seinem Körbchen und dann erst den Menschen, der sich jedoch gut mit einer dicken Bettdecke schützen kann. Normale Hundebetten bieten für diese Fälle oft keinen ausreichenden Kälteschutz. Durch eine Thermo-Hundedecke, eine andere Platzierung des Hundekörbchens oder eine zusätzliche Isolierung des Campers, kann der Vierbeiner besser geschützt werden.

Waschmöglichkeiten und Wasserquelle

Mit einer Außendusche ist man zudem völlig autark unterwegs. Die Möglichkeit, den Hund mit einer Außendusche zu säubern, kann die Sauberkeit im Camper deutlich erhöhen. Eine Außendusche ist nicht nur vorteilhaft für den felligen Begleiter, sondern kann auch eine bequeme Lösung für alle Insassen darstellen. Besonders bei einem Urlaub am Strand oder bei plötzlichem Regen, wenn die Schuhe mit Schlamm bedeckt sind, ist eine Außendusche eine sehr sinnvolle Möglichkeit des Ausbaus.

Auf dem Campingplatz angekommen

Um gute Erfahrungen mit deinem Hund auf dem Campingplatz zu machen, sind auch vor Ort ein paar Dinge zu beachten. Zuerst solltest du dich über die Campingplätze informieren. Es ist wichtig, dass du dir die Regeln und Anforderungen jedes Campingplatzes gut durchliest, damit du sicherstellen kannst, dass du den Anforderungen entsprichst und dass der Campingplatz zu deinen Vorstellungen passt. Einige Campingplätze erfordern Impfpapiere oder stellen besondere Anforderungen an Hundebesitzer.

Schaue zudem, wie die folgenden Punkte beantwortet werden können: Hat dein Vierbeiner ausreichend Platz? Gibt es in der Nähe Wasserquellen? Sind andere Tiere in Reichweite? Diese Fragen helfen dir bei der Wahl des richtigen Campingplatzes für dich und deinen Hund.

Wenn du einen Platz gefunden hast, an dem du campen möchtest, bereite dich darauf vor, indem du die nötigen Utensilien für deinen Hund wie Leine, Futter und Wasserschüsseln vorbereitest. Es ist auch hilfreich, Snacks mitzunehmen. Nimm auch immer Rücksicht auf andere Camper und beachte die Regeln mit deinem Hund. Und vor allem anderen, nimm dir die Zeit, um mit deinem Hund die Natur zu genießen! Geht gemeinsam wandern oder schwimmen!

Plane also den Aufenthalt und recherchiere vorab zu den Reisezielen - sodass sowohl du als auch dein Hund unvergessliche Momente genießen könnt! Dein Hund wird die Freiheit lieben und auch für dich wird es eine Wonne sein!

Camping mit Hund: Tipps für das passende Reisefahrzeug

Abenteuer
Ein Geheimtipp für Camper – die französischen Alpen

Wer die Alpen mit dem Camper erkunden will, kann in den französischen Alpen viel entdecken!

Jeder kennt die Alpen von Österreich, der Schweiz und Süddeutschland. Sie sind bekannt und beliebt, genau wie Südtirol im Norden Italiens, mit der urigen Stadt Meran und dem quirligen Bozen. Doch warst du schon einmal in den französischen Alpen? Diese stehen den Alpen anderer Länder nämlich in nichts nach!

Ein kurzes Nachdenken lässt uns wohl an den Mont Blanc denken, den höchsten Berg des Hochgebirges mit stattlichen 4800 Metern. Doch es gibt noch viele andere schöne Orte, die man hier besuchen kann. Greif einfach mal zur Karte und sieh dich nach geeigneten Campingplätzen um, die nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter ein exzellentes Highlight sind. Die Campingplätze bieten zahlreiche Möglichkeiten für Wohnmobile und Wohnwagen, jedoch auch feststehende Hütten, wie Mobilheime.

Auvergne-Rhône-Alpes – So viel zu sehen!

Eine Kuhherde grast am Ende des Ortes Mieussy, weiter oben erhebt sich eine kleine Kirche mit einem Zwiebelturm. Die Welt scheint hier noch in einer anderen Zeit zu leben. Es gibt sogar eine Käserei, wo man die lokale Handwerkskunst bewundern kann und auch selbst in den Genuss kommt! Vor allem der Raclette-Käse hier ist eine Delikatesse für sich.

Liebevoll drückt sich die Zwiebelkirche an den Hang und bei einem Rundgang durch Mieussy findest du bestimmt auch eine Lieblingsgasse mit alten Häuschen und verträumten Ecken. Mieussy ist nur eine der zahlreichen kleinen Ortschaften in den Rhone-Alpen, der französischen Region des Hochgebirges.

Auch Saint Jermaine ist solch ein idyllischer Ort. Direkt am Hang thront ein katholisches Kloster mit Gänsen, zahlreichen Katzen und einem riesigen Garten. Der Blick, der über den ganzen Ort reicht, ist vor allem an leichten Sommertagen ein Genuss. Doch auch im Winter, wenn es schneit, wird es hier idyllisch.

Ort der Reichen und Schönen - Charmonix

Weiter im Süden befindet sich die Gegend um Mont Blanc. Schneebedeckte Gipfel, wunderschöne Täler und unzählige Wanderrouten lassen dich dieses Sinnbild der Natur ganz aus der Nähe erleben.

Wer schon nicht auf den legendären Mont Blanc hinauf will, weil vielleicht die Bahn gerade nicht fährt, sollte einen Ausflug zum La Mer de Glace machen. Dieser ist zwar bei weitem nicht so hoch, wie der Hausberg der Region, doch ein Geheimnis für Wanderer und Naturfreunde. Ein nostalgischer Zug schlängelt sich direkt vom Bahnhof des Ortes hinauf auf den 1913 Meter hohen Berg. Nur, weil er weniger bekannt ist als der Mount Blanc, stellt seine Schönheit ihm in nichts nach. Hoch oben gibt es auch eine Eishöhle, die 580 Stufen vom Bahnhof des Berges entfernt liegt.

Wenn du edel speisen möchtest und noch dazu einen idealen Blick über das reiche und schöne Charmonix werfen willst, solltest du dem Restaurant Refuge du Montenvers einen Besuch abstatten. Hier gibt es auch das leckere Käsefondue, für das die Alpen rund um die Schweiz und Frankreich bekannt sind. Charmonix selbst ist eine Heimat der Schönen und Reichen. Es gibt zahlreiche kleine Läden, aber auch urige Cafés zum Aufwärmen an einem kalten Wintertag.

Annecy – französisches Venedig

Die Sonne lacht hinter den bunten Häusern hervor und lässt die Kanäle in vollem Glanz erstrahlen. Annecy ist eine Kleinstadt am gleichnamigen See, einem typischen Alpensee, der vor 18000 Jahren entstanden ist. Rund herum befinden sich zahlreiche Campingplätze, die zum Teil auch ganzjährig genutzt werden können. Wer Wintercamping in den Alpen anstrebt, könnte dafür kaum einen besseren Ort finden. Mit dem richtigen Vorzelt für den Winter, ist man auch vor Schnee geschützt. Dann noch eine Erdgasheizung und man kann auch im Winter einen tollen Urlaub im Camper am See verbringen!

Direkt am See befinden sich Campingplätze, die direkt aufs glänzende Wasser blicken, worin sich die Sonne in tausend Lichtereffekten spiegelt. Der Lac d’Annecy, als zweitgrößter Binnensee Frankreichs, ist Urlaubsziel Nummer 1 für Camper und Urlauber. Hier gibt es eine wunderschöne Alpenschlucht und zahlreiche Wanderwege durch die umliegenden Wälder und hinauf auf die Berge. Am schönsten ist jedoch ein Stadtbummel durch Annecy, welches italienisches Flair verströmt. Im Dezember gibt es an den Wochenenden sogar einen Weihnachtsmarkt! Auch die hiesige Burg ist auf jeden Fall einen Besuch wert, die aus dem 12. Jahrhundert stammt und ist seit 1959 unter Denkmalschutz steht.

Skiurlaub auf einem Hochplateau bei Morzine

Es gibt zahlreiche wunderschöne Skiorte rund um Mieussy. Einer davon ist Morzine, der hoch oben in den Alpen liegt. Rund um den Ort gibt es Pisten und Skilifts. In Morzine selbst befinden sich zahlreiche kleine Geschäfte und eine leckere Chocolaterie. Auch eine der typischen französischen Patisserien ist immer einen Besuch wert. Patisserie ist keine Backrichtung, sondern ein Handwerk, das in ganz Frankreich bekannt und beliebt ist. Wer hier tätig sein möchte, der muss eine spezielle Ausbildung machen und kann dann verschiedene Kuchen und Törtchen fein kreieren.

Doch auch sonst hat Morzine noch einiges zu bieten. Zum Beispiel fahren hier Shuttlebusse zu einer 10 Minuten entfernte Gondelstation, die über graue Felsen und sehr steil hinauf nach Avoriaz führt. Der moderne Skiort liegt hoch oben in den Alpen und ist nicht mit dem Auto erreichbar. Hier oben gibt es nur Fußgänger und Pferdekutschen, damit alles in seinem Ursprung bewahrt wird. Wenn du hier ankommst und die knapp 600 Kilometer Skipiste drum herum nutzen willst, solltest du auf einen Pferdeschlitten nicht verzichten.

Genf - Frankreich und Schweiz zugleich

Wenn du deinen Urlaub in den charmanten französischen Alpen verbringen willst, dann sollte auch ein Besuch in Genf nicht fehlen. Wenn du jetzt denkst “Ist Genf nicht in der Schweiz?” liegst du damit nicht falsch! Der Großraum Genf ist allerdings eine Region, die Frankreich und die Schweiz sich teilen. Also kann auch ein Urlaub in den französischen Alpen einen Besuch am Genfer See beinhalten, sowie eine Reise zu zahlreichen anderen Sehenswürdigkeiten, wie dem Dom, den zahlreichen hochwertigen Geschäften in der Einkaufsstraße und dem Völkerbundpalast.

Wenn du dir vor Ort eine Tageskarte für den öffentlichen Bus- und Bahnverkehr holst, kannst du ebenfalls bequem die Boote nutzen, die als Fähren über den See gleiten. Ein Leuchtturm schmückt den Ort, der durch seine Banken und internationalen Organisationen weltweit bekannt ist. 

Du musst aber nicht in die Schweiz übersetzen, um in der Region viel zu erleben. Ein schöner kleiner Ort auf der französischen Seite des Gewässers ist Thonon-les-Bains. Was man bei einem Besuch der französischen Städte wissen muss, ist, dass die Franzosen nur bis 14 Uhr ihr Mittagessen servieren und viele Restaurants nachmittags nur für einen Umtrunk offen haben. Deshalb sollte man frühzeitig vom Campingplatz losfahren, um das Mittagessen auf keinen Fall zu verpassen.

Fazit

Die französischen Alpen sind mindestens genauso sehenswert wie die von Österreich, der Schweiz und Italien. Die Landschaft hier ist ursprünglicher, die Natur noch so, wie vor 50 Jahren und auch die Bauweise der Häuser und Orte wurde klein gehalten. Deshalb sind vor allem Natur- und Wanderfreunde mit dem Campingbus in der Region an der richtigen Adresse.

Ein Geheimtipp für Camper – die französischen Alpen

Abenteuer
Im Voraus buchen oder spontan unterwegs?

Solltest du deinen Urlaub spontan angehen oder deine Reise im Voraus planen und buchen? Wir beraten dich!

Wenn es um die Planung einer Reise geht, streiten sich die Geister. Der eine möchte möglichst flexibel sein und bucht spontan eine Bleibe, der andere geht lieber auf Nummer Sicher, bucht jetzt statt abzuwarten und genießt, dass alles seinen vorbestimmten Gang geht. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile – welche, erfährst du im Folgenden.

Manche planen ein Jahr oder sogar länger im Voraus, andere eher Monate, Wochen oder Tage vorher. Wenn mit dem Arbeitgeber der Urlaubszeitraum schon abgeklärt ist, steht dem nichts im Wege, besonders dann nicht, wenn eine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen wurde. Sollte nun doch etwas dazwischenkommen – sei es Krankheit oder etwas anderes – kann die Übernachtung problemlos annulliert und – im besten Fall – auf einen nächstmöglichen Zeitraum verschoben werden.

Hier gilt es, auf den Veranstalter der Reise zu achten und sich die Bedingungen des zu buchenden Paketes ganz genau anzuschauen – am besten zusammen mit allen beteiligten Personen, die gegebenenfalls bei der Reise dabei sind. Manches steht nur im Kleingedruckten. Bei Unsicherheiten sollte schnellstmöglich Klarheit geschaffen werden. Schließlich sind viele der begehrten Plätze schon kurze Zeit nach Veröffentlichung eines Angebotes weg.

Die Devise heißt: Schnell sein, aber nicht unvorsichtig werden und bei Unklarheiten direkt beim Anbieter nachhaken und sich Auskunft geben lassen.

Wer Sicherheit und Verlässlichkeit schätzt, ist mit einer im Voraus gebuchten Reise gut beraten. Alles unter Dach und Fach zu haben, kann die Nerven sehr beruhigen. In der Regel klappt es mit den Buchungen – egal, ob es um eine Übernachtung, Bahnfahrt oder Busreise geht. Die Veranstalter sind nämlich an ihre Geschäftsbedingungen und touristische Vorgaben gebunden.

Gute Gründe, im Voraus zu buchen:

  • Planungssicherheit (Ausnahmen sind unvorhergesehen Ereignissen)
  • Das Thema ist schon geklärt, was für viele beruhigend wirkt.
  • Der Betrag, der im Rahmen der Reise ausgegeben wird, ist kalkulierbar.
  • Sehenswürdigkeiten können nach einem optimal getakteten Plan besichtigt werden.
  • Die eigene Verantwortung ist geringer, da die Reiseveranstalter einen Teil davon tragen.

Gründe, eher nicht im Voraus zu buchen:

  • Ohne Reiserücktrittsversicherung kann es zu Problemen kommen.
  • Manche Anbieter verschleiern ihre Leistungen, man muss also genau hinschauen.
  • Vor Ort fehlt gegebenenfalls die Flexibilität, die Übernachtung zu wechseln oder spontan Orte zu besuchen, die einen interessieren.
  • Seitens des Veranstalters kann es trotz Buchung zu Änderungen kommen.
  • Wer noch nie an einem Ort war, ist an die Planung gewissermaßen gekettet.

Wann du im Voraus buchen solltest:

  • Du schätzt Sicherheit und Verlässlichkeit.
  • Du bist weniger gestresst, wenn alles geregelt ist.
  • Du planst gerne ausführlich und detailliert.
  • Du bist für mehrere Personen verantwortlich und willst keine Risiken eingehen.

Spontan unterwegs - Carpe Diem mit dem Camper

Einfach die Sachen schnappen und sich auf den Weg machen – ein Traum von vielen. Wer sich ganz auf eine neue Kultur, den Ort, die Menschen und alle weiteren Eindrücke einlassen möchte, für den eignet sich eine spontane Reise. Denn hier stehen alle Türen offen, wenn man nur aufmerksam seine Umgebung betrachtet. So fallen Übernachtungsmöglichkeiten ins Auge, an die mit einer Planung im Voraus nicht zu denken gewesen wäre – zum Beispiel unauffällige Pensionen in Nebenstraßen, versteckte Zeltplätze oder sogar individuelle Personen, mit denen man spontan ins Gespräch kommt und die noch ein Gästezimmer zur Verfügung haben.

Langweilig wird es so auf jeden Fall nicht. Wer aktiv auf der Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit ist, findet in der Regel eine, oft sogar zu einem besonders guten Preis, da Last Minute oft noch einzelne Plätze frei sind, auch auf Campingplätzen. Unser Gehirn ist ein guter Problemlöser. Und wer sich nicht im Voraus entscheidet, was alles gebucht und besucht wird, der kann auch einfach einen Ruhetag einschieben, wenn er nötig wird, oder eine Innenstadt besuchen.

Ob es also um einen Stellplatz, Sehenswürdigkeiten oder etwas anderes geht – meistens findet sich mindestens eine Option für das Gesuchte. Wer oft spontan unterwegs ist, stärkt damit sein Selbstvertrauen. Wer das Problemlösen übt, wird besser darin und kann seine Reise unbeschwert genießen. Ein gewisser Abenteuergeist gehört jedoch dazu. Nicht jedem liegt das spontane Unterwegssein.

Man sollte also Risikobereitschaft und Durchhaltevermögen mitbringen, da unterwegs nicht unbedingt alles nach Plan geht. Es kann ein Bus ausfallen, der Anschlusszug gecancelt werden oder es müssen mehrere Pensionen abgeklappert werden, um ein freies Zimmer zu finden. Wer solche Vorkommnisse nicht scheut und genug Rücklagen hat, um eine neue Lösung in Betracht zu ziehen, der kann beherzt spontan die Reise angehen und alle Eindrücke genießen, die auf ihn zukommen. Reizvoll ist es allemal.

Gute Gründe für die spontane Reise:

  • Es ist abenteuerlich und reizvoll.
  • Flexibilität: Pläne können unterwegs genauso schnell umgeworfen werden, wie sie entstehen.
  • Das Selbstvertrauen wird gestärkt, wenn man kleine Hürden meistert.
  • Man hat auf jeden Fall etwas zu erzählen.
  • Man muss nicht im Voraus wissen, was er vor Ort zu erleben gibt.

Was gegen das spontane Reisen spricht:

  • Es gibt keine Übernachtungssicherheit. Im Notfall muss man erfinderisch werden.
  • Bei spontanen Neuplanungen kann es teuer werden, wenn man Pech hat.
  • Du hast oft weniger Optionen bei der Wahl von Stellplatz oder Campingplatz.
  • Es kann einen nervlich belasten, wenn die Dinge nicht so laufen, wie geplant.
  • Reservegeld ist unbedingt erforderlich, da man keinen festen Kostenplan erstellen kann.

Warum die spontane Reise besser für dich sein könnte:

  • Du liebst Abenteuer.
  • Du willst Rückschläge in der Planung leichter einstecken können.
  • Du hast Geld als Reserve dabei, falls etwas schiefgeht.
  • Du möchtest dich persönlich weiterentwickeln.
  • Du bist spontan und risikobereit.

Fazit für die Reiseplanung

Ob Abenteurer oder Planer, für beide Varianten gibt es Pro und Contra. Noch dazu muss nicht alles geplant und auch nicht alles spontan angegangen werden. Wem die Übernachtung wichtig ist, der kann diese buchen und für den Rest mehr Spielraum lassen. Wer durchgetaktete Unternehmungen liebt, für den eignet sich eine Busreise in einer Gruppe, in der man ganz die Verantwortung abgeben kann.

Es kommt nur darauf an, wonach dir der Sinn steht. Dein Traumurlaub kann spontan, geplant oder beides sein.

Im Voraus buchen oder spontan unterwegs?

VanLife
Leben im Wohnmobil oder Wohnwagen - Was für Kosten fallen an?

Mit dem Leben im Wohnwagen oder Wohnmobil kommen viele versteckte Kosten und Schwierigkeiten. Hier sind unsere Tipps!

Das Leben in einem Wohnmobil ist für viele Menschen eine Möglichkeit, Freiheit und Unabhängigkeit zu genießen, ganz ohne an einen Ort gebunden zu sein. Ob du nun reist oder einfach nur an einem Ort lebst, ein Zuhause auf vier Rädern bietet eine flexible Wohnlösung, die für viele attraktiv ist.

Eine der größten Vorteile des Lebens in einem Wohnmobil ist die Möglichkeit, die Kosten für Wohnraum zu reduzieren. Im Vergleich zu einer herkömmlichen Wohnung oder einem Haus sind die monatlichen Kosten für ein Wohnmobil in der Regel viel niedriger. Ein Wohnwagen kann gekauft oder gemietet werden, was je nach persönlicher Situation und Vorlieben mehr oder weniger attraktiv sein kann.

Insgesamt kann das Leben in einem Wohnmobil oder Wohnwagen eine kostengünstige Alternative zum traditionellen Wohnen sein. Es bietet Flexibilität und Freiheit, erfordert aber auch eine sorgfältige Planung und Überwachung der Ausgaben. Wenn du das Leben in einem Wohnmobil in Erwägung ziehst, solltest du sorgfältig die Kosten und die Vorteile abwägen, um sicherzustellen, dass es für deine Bedürfnisse und deinen Lebensstil geeignet ist.

1. Kauf oder die Miete des Wohnmobils selbst

Bei dem Kauf eines Wohnmobils können Kosten anfallen, die über den reinen Kaufpreis hinausgehen. Je nach Land und Region können beim Kauf eines Wohnmobils verschiedene Steuern und Gebühren relevant werden, wie z.B. Mehrwertsteuer, Zulassungsgebühren oder Umweltabgaben.

Außerdem ist es ratsam, das Wohnmobil vor dem Kauf von einem Fachmann inspizieren zu lassen, um mögliche Schäden und Mängel zu identifizieren, damit nachträglich keine bösen Überraschungen auftauchen. Um das Wohnmobil in einem guten Zustand zu halten, sollte man sogar regelmäßige Wartungsarbeiten durchführen lassen.

Je nach persönlichen Vorlieben können zusätzliche Ausstattungen und Zubehör erforderlich sein, beispielsweise eine Solaranlage, ein Fahrradträger oder Navigationssysteme.

2. Campingplatz oder Stellplatz

Wenn dann alles mit dem Wohnwagen in Ordnung ist, sollte man sich überlegen, in welches Land man mit dem Wohnmobil reisen möchte, oder generell wo man es abstellen kann. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Wohnwagen kostengünstig abzustellen.

Viele Campingplätze bieten günstige Stellplätze für Wohnwagen an. Hier kann man je nach Lage und Ausstattung des Platzes zwischen verschiedenen Preiskategorien wählen. Manche Campingplätze bieten auch Langzeit-Stellplätze an, bei denen man für längere Zeit bleiben kann und oft Rabatte auf die monatlichen Gebühren erhält.

Es ist möglich, private Stellplätze von Einzelpersonen oder Unternehmen zu mieten. Man kann z.B. in einer Anzeige im Internet oder in der Zeitung nach Stellplätzen suchen. Hier kann man oft günstigere Angebote finden als auf einem Campingplatz. Es ist jedoch wichtig, sich vorher über die rechtlichen Rahmenbedingungen zu informieren und sicherzustellen, dass der Stellplatz den eigenen Anforderungen entspricht.

In manchen Ländern und Regionen ist es sogar erlaubt, mit dem Wohnwagen frei zu stehen. Das bedeutet, dass man den Wohnwagen auf einem öffentlichen Parkplatz oder an einem anderen Ort ohne spezielle Stellplätze abstellen kann. Allerdings ist diese Option oft mit gewissen Einschränkungen verbunden, z.B. bezüglich der Aufenthaltsdauer oder der Ausstattung des Wohnwagens, oder direkt illegal! In Europa ist Wildcampen an vielen Orten verboten!

3. Treibstoff und Wartungskosten für das Fahrzeug

Die Kosten für den Antrieb bei Wohnwagen hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Art des Wohnwagens, der Anzahl der gefahrenen Kilometer, dem Kraftstoffverbrauch des Zugfahrzeugs und dem aktuellen Kraftstoffpreis.

Größere, schwerere Wohnwagen erfordern normalerweise größere Zugfahrzeuge, die mehr Kraftstoff verbrauchen als kleinere Autos. Es ist auch wichtig zu berücksichtigen, dass das Fahren mit einem Wohnwagen einen höheren Kraftstoffverbrauch verursacht als das Fahren ohne. Die Wahl des besten Camper-Basisfahrzeugs kann hier ausmachen!

4. Kosten für Versicherungen (Wohnwagen- und Autoversicherung)

Man sollte seinen Wohnwagen auf alle Fälle versichern, um sich vor finanziellen Verlusten zu schützen, wenn das Wohnmobil durch Diebstahl, Unfall, Vandalismus oder Naturereignisse beschädigt oder zerstört wird. Der genaue Preis für eine Wohnwagenversicherung hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie dem Wert des Fahrzeugs, der Art der Nutzung, dem Alter und der Versicherungsgeschichte.

Die Kosten für eine Wohnwagenversicherung können je nach Art der Deckung und anderen Faktoren zwischen einigen hundert und mehreren tausend Euro pro Jahr liegen. Wer statt eines Wohnwagens ein Wohnmobil mit auf die Straße nimmt, muss auf jeden Fall eine Versicherung erwerben, da, genau wie mit einem üblichen Auto, ohne Versicherung keine Fahrerlaubnis besteht.

5. Strom, Wasser und Abfallentsorgung

Wenn man sich dazu entscheidet, in einem Wohnmobil zu wohnen, muss man sich auch Gedanken über die Versorgung mit Strom, Wasser und die Abfallentsorgung machen.

Überprüft, ob das Wohnmobil mit einer Batterie oder einem Generator ausgestattet ist. Eine voll aufgeladene Batterie oder ein Generator können helfen,den Strombedarf während der Fahrt zu decken.

Wenn man auf einem Campingplatz übernachtet, sollte man überprüfen, ob es einen Stromanschluss gibt. Stellt sicher, dass ihr über das richtige Kabel und den richtigen Adapter verfügt, um das Wohnmobil mit Strom zu versorgen. Man sollte auf jeden Fall vermeiden, mehrere Geräte gleichzeitig zu benutzen und zu laden, da dies zu einer Überlastung führen kann und den Stromfluss unterbrechen kann.

Wenn man auf einem Campingplatz übernachtet, sollte man auch überprüfen, ob es Wasseranschlüsse gibt. Stellt sicher, dass Ihr über das richtige Schlauchsystem und die richtigen Adapter verfügt, um den Wassertank zu füllen. Wer länger nicht auf Campingplätzen unterkommen kann oder will, sollte beim Kauf eines Frischwassertanks auf eine höhere Kapazität achten!

Vermeide es nebenbei auch, Abfälle in der Natur oder in Gewässern zu entsorgen, da dies neben dem offensichtlichen Schaden an der Umwelt auch Geldstrafen mit sich bringt. Mülltrennung ist auf dem Campingplatz ohnehin besser, da man hier die richtigen Wege zur Verfügung hat, um so ziemlich alles loszuwerden.

Zusammenfassend sollte man sich über die Strom-, Wasser- und Abfallentsorgung an dem Ort, an den man fährt, informieren und sicherstellen, dass die örtlichen Fakultäten die notwendigen Ausrüstungen und Anschlüsse haben, um diese zu decken. Beachtet immer die Umwelt und entsorgt den Abfall ordnungsgemäß.

Fazit zum Leben im Wohnmobil oder Wohnwagen

Letztendlich hängen die Ausgaben von den individuellen Umständen ab. Es ist wichtig, die Kosten sorgfältig zu kalkulieren und abzuwägen, welche Art des Wohnens den eigenen Bedürfnissen und finanziellen Möglichkeiten am besten entspricht.

Leben im Wohnmobil oder Wohnwagen - Was für Kosten fallen an?

Abenteuer
Die schönsten Ziele beim Camping in Schottland

Was ist schöner, als im Camper durch die Highlands zu fahren? Wir geben euch die besten Ziele fürs Camping in Schottland mit.

Zwischen Hagis und den hohen Highlands gibt es mehr zu entdecken, als viele Leute glauben. Vor allem für Familien mit Kindern ist das Land im Norden von Großbritannien ein Highlight. Nicht nur landschaftlich, sondern auch wegen der zahlreichen Campingplätze, die mitten in der Natur und zwischen gigantisch hohen Bergen liegen.

Schottlands höchster Berg, der Ben Nevis, mit über 1300 Metern, ist ein Naturphänomen der Superlative. Im Winter ist er tief eingebettet in Puderzuckerschnee, im Sommer ist er ein bezauberndes Ziel für viele Bergsteiger und Wanderfreunde. Doch das ist nur ein Bruchteil dessen, was man auf einer Schottlandreise in den Mittelpunkt stellen kann. 

Die Hauptstadt Edinburgh mit vielen Kuriositäten

Stürmisch peitscht die Nordsee gegen die Strände rund um Edinburgh. Zahlreiche Campingplätze, die auch ganzjährig bewohnt werden können, ziehen tausende Gäste zur Hauptstadt Schottlands. Urige kleine Häuser und ein majestätisches Schloss über mittelalterlichen Straßenzügen prägen die Hauptstadt Schottlands, Edinburgh, ein Domizil für Familien und Camper, doch auch bekannt für renommierte Sprachschulen und deren Abschlüsse. Die Stadt selbst hat viele Sehenswürdigkeiten zu bieten, zum Beispiel Holyrood Park mit seinem Palast, ein ganzjährig beliebtes Ausflugsziel.

Wer etwas ganz Ungewöhnliches in Edinburgh erleben will: Die Frau mit den meisten Piercings der Welt lebt hier! Elaine Davidson, mittlerweile Mitte 50, betreibt einen kleinen Shop mit dem Namen Tropical Rainbow Paradise Shop, in dem Wahrsagungen stattfinden und Zöpfe geflochten werden. Mit mehr als 11.000 Piercings, Tendenz steigend, wurde diese Frau bereits im Jahr 2000 ins Guinnessbuch der Rekorde aufgenommen. Wer in ihrem Geschäft etwas Geld liegen lässt, kann sich das mal selbst ansehen!

Die Highlands in all ihrem Glanz

Egal, ob Diana Gabaldon oder Nora Roberts – viele Autoren haben sich die mystische Landschaft der Highlands für ihre kuriosen Geschichten ausgedacht und die Magie in ihnen gesehen. Die Highlands selbst sind für die Einwohner von Großbritannien und vor allem für die Schotten so begehrt, wie für uns Deutsche die Alpen, wenn nicht sogar mehr. Mystische Ruinen, altertümliche Burgen und romantische Bergseen, die Lochs genannt werden, warten hier auf Urlauber, dazwischen zahlreiche Campingplätze für Wohnmobile, Wohnwagen und Zelte.

Loch Ness ist wohl der bekannteste See in Schottland. Bereits seit 1899 wird hier ein Seeungeheuer vermutet. Am Anfang war die Geschichte unscheinbar, doch als Straßen rund um den See gebaut worden sind, haben viele Leute behauptet, die hübsche „Nessi“ schon zu Gesicht bekommen zu haben. Wer selbst einen Blick auf das Biest werfen will, das sich vielleicht im See versteckt, kann eine Schifffahrt über den See machen und dort in das beliebte Gasthaus einkehren.

Wer hierher reist, sollte auf jeden Fall das etwas außerhalb gelegene Schloss Urquhart in seine Must-Have-Liste aufnehmen. Dieses liegt am Rande des Dorfes Drumnadrochit und stammt aus dem 13. Jahrhundert. Bei einer Führung kann man in die mystische Geschichte des frühen Schottlands eintauchen.

Der wohl schönste Ort der Highlands ist Glencoe Valley, mit seinen Mooren, den riesigen Bergen und schroffen Tälern. Dazu ist es auch der Ausgangspunkt zahlreicher beeindruckender Wanderungen. Die Welt ist hier noch, wie vor 200 oder 300 Jahren. Und von hier aus kann man auch leicht die Drei-Schwestern-Berge und den Fluss Cloe besuchen, die für viele die zwei Hauptattraktionen der Highlands sind.

Dundee – Kleines Juwel an der Nordsee

Vor allem im Sommer ist ein Ausflug nach Dundee ein absolutes Highlight. Hier gibt es nicht nur wunderschöne Klippen, eines der kleinsten Cottages in Großbritannien und alte Ruinen, sondern auch viele Obstfelder und die wohl leckerste Marmelade im ganzen Königreich. Die kleine Stadt am Meer ist nicht nur mittelalterlich und idyllisch, sondern auch reich an Obst und Gemüse. Auch ein Caravan-Park liegt direkt am Meer und hat einen Zugang zum breiten Sandstrand, auf dem sich die hohen Wellen der Nordsee brechen.

Das Wahrzeichen der Stadt ist das Broughty Castle am Ufer des Tay. Diese alte Burg wurde um 1460 von George Douglas gebaut und erhebt sich noch heute majestätisch über Dundee. Auch auf der anderen Seite des Tay befinden sich zahlreiche alte Gebäude. Das wohl bekannteste ist das ehemalige Zisterzienserkloster Balmerino in der Nähe des gleichnamigen Ortes.

Der raue Norden in vollem Glanz

Je nördlicher man in Schottland kommt, desto besonderer wird der Glanz und das Licht in den Bergen. Ein weiteres Highlight ist hier das Glenfinnan Viadukt. Bereits in den Harry Potter Filmen war die zwischen Fort William und Mallaig gelegene Brücke auf der Zugreise zu sehen. Wer sich einmal in den Glanz des Hogwarts Expresses begeben möchte, der kann zweimal täglich den Jacobite Dampfzug beobachten, wie er 10:55 und 15:00 Uhr das Viadukt überquert.

Fort William, als nördliche Stadt, liegt ganz in der Nähe. Sie hat einen einzigartigen Charme mit ihren urigen Häusern, die sich am Wasser entlangschlängeln und einem quirligen Stadtzentrum mit zahlreichen Geschäften, Restaurants und Pubs. Die Pubs dürfen in Großbritannien nicht fehlen. Hier gibt es auch leckeres Guinness-Bier, mit dem man den Abend der Reise ausklingen lassen kann, auch wenn das Bier natürlich irisch und nicht schottisch ist. Auch deftige Speisen, wie Lamm in Minzsoße, stehen meistens auf der Speisekarte.

Möchtest du stattdessen lieber die Geschichte Schottlands einmal näher kennenlernen? Dann besuche am besten in Fort William das West Highland Museum. Von der regionalen Geschichte bis hin zum Jakobitenaufstand 1745 wird hier alles detailliert beschrieben und wiedergegeben. Naturfreunde können einen Ausflug in die wilde Landschaft um die Steall Falls machen, zu den berühmten 120 Meter hohen Wasserfällen. Gigantisch plätschert das kühle Nass über die Felsen und endet direkt vor deinen Füßen.

Wer sich in die Vergangenheit zurückversetzen lassen möchte, der sollte Old Inverlochy Castle besuchen, ein Schloss, wie es in dem Roman „Feuer und Stein“ beschrieben wird.

Fazit

Packe noch heute deine Koffer und genieße das nördliche Flair in Schottland. Auch im Sommer wird es hier nicht zu heiß und vor allem Abenteurer kommen hier ganzjährig auf ihre Kosten. Dabei spielt es keine Rolle, ob du dir beim Campen im Winter ein knackiges Lagerfeuer vor der Hütte entfachen oder im Sommer gemächlich im kühlen Wasser des Lochs baden willst. Schottland ist ein Ganzjahresreiseziel für die ganze Familie. Nicht nur Nessi fühlt sich hier wie zu Hause!

Die schönsten Ziele beim Camping in Schottland

Abenteuer
Schwarzwald – Wandern und Camping

Im Schwarzwald will man einfach wandern! Wo das geht und wo man danach und davon campen kann, zeigen wir euch heute!

Der Schwarzwald, das beliebteste Urlaubsziel unter den deutschen Mittelgebirgen, wenn es nach Zahlen geht. Gleichzeitig findet sich hier auch das größte und höchste zusammenhängende Mittelgebirge in Deutschland. Und auch wenn der schwarze Wald, von dem der Name stammt, zu großen Teilen gefällt wurde, ist das Gebirge von sich aus immer noch sehr beeindruckend.

102 Gipfel mit über 1000 Metern gibt es hier. Am berühmtesten ist wohl der Feldberg – der höchste Berg des Schwarzwaldes – mit seinen 1493 Metern Höhe und dazugehörigem Camping am Skigebiet. Und auch, wenn die Industrie nicht vor dem Wald haltgemacht hat, verzaubert der Schwarzwald an vielen Orten noch heute mit seiner Naturbelassenheit.

Wandern, Campen, Angeln – das und vieles mehr bietet die grüne Idylle. Sieben der schönsten Wanderrouten und sieben der besten Campingplätze haben wir im Folgenden für euch herausgesucht.

1. Feldbergsteig

Der berühmte Weg zum Feldberg hält knackige Anstiege und tolle Ausblicke bereit. Und auch lernen kann man hier in Person: 77 Erlebnispunkte bieten Wissenswertes für Groß und Klein entlang des Weges. Die Belohnung der Route ist die Sicht auf die Schweizer Alpen und die Vogesen.

Unterwegs kommt man am Bismarckdenkmal und vielen Hütten wie der Zastler Hütte vorbei. Zum Schluss wartet auch der traumhafte Feldsee auf ausdauernde Wanderer. Die Route beginnt am Haus der Natur im Ort Feldberg, ist etwa 12,5 Kilometer lang und wurde vom deutschen Wanderinstitut aufgrund ihrer Schönheit als Premium-Wanderweg ausgezeichnet.

2. Bernauer Hochtalsteig

Kulinarisch geht es auf dieser Route zu: Neben Bergwiesen, Weiden und gelegentlichen Liegen gelangen Wanderer auf dem Bernauer Hochtalsteig auch an die Hütte Krunkelbach. Hier gibt es selbstgemachtes Brot und Bergkäse zu genießen – optimal für die Rast. Zu guter Letzt lockt der Bernauer Panoramaweg mit seiner Aussicht – er zählt zu den schönsten Wanderrouten im Süden des Schwarzwaldes. Wer also Zeit hat, kann viel auf einer Strecke erleben!

3. Der Wasserfallsteig

Eine Wanderung auf dem Wasserfallsteig ist ideal für die warme Jahreszeit, denn das Ziel ist der erfrischende, 50 Meter hohe Fahler Wasserfall. Der Weg beginnt am Feldbergpass und führt durch Wiesen und Wälder. Wer mag, kann zum Schluss im Hotel Sternen den Tag ausklingen lassen – mit etwas Glück gibt es eine Live-Musik-Veranstaltung mit Kerzenlicht.

4. Todtnau – Zauberweg am Hasenhorn

Dieser Weg ist mit seinen zahlreichen Spielstationen für Kinder von 5 bis 10 Jahren gemacht. Er misst gerade einmal 4,4 Kilometer und wird auch „Zauberweg“ genannt. Unterwegs erleben die Kleinen Schnitzereien, eine Höhle mit Fledermäusen und einen mysteriösen Zauberstein sowie eine Stelle zum Grillen. Infotafeln, die den Weg säumen, erzählen eine Geschichte, was dem Weg zusätzliche Bedeutung verleiht!

5. Koppenhöfen – Mummelsee Rundweg mit Hochmoorweg

Der Mummelsee Rundweg bei Koppenhöfen geht in Seibelseckle los. Der 5,67 Kilometer lange Rundweg führt durch die Hochmoore und zu dem sieben Meter hohen Bismarckturm, der über der Gegend thront, ideal für einen Blick in die Ferne. Zum Schluss der Route winkt der Mummelsee als Belohnung, der zu einer Rast einlädt.

6. Über den Karlsruher Grat bei Ottenhöfen

Der 12 Kilometer lange „Genießerpfad“ führt zum Karlsruher Grat und den Wasserfällen im Edelfrauengrab. Unterwegs werden die Wanderer mit Ausblicken auf die Berge Hornigsgrinde mit 1163 Metern Höhe und Schliffkopf mit 1054 Metern Höhe belohnt. Im Gottschlägtal laden 180 Stufen und sieben Kaskaden zum Entdecken ein.

7. Vom Nagoldtal in die Monbachschlucht bei Bad Liebenzell

Hier wird es nass: In dem vier Kilometer langen Talabschnitt bahnt sich der Monbach seinen Weg und fließt über Terrassen Richtung Nagold – ein besonders schöner Anblick. Weitere Highlights auf der Route sind der Monakamer Altar, Burg Liebenzell und der Kurpark in Bad Liebenzell, alles an einem Nachmittag erreichbar, wenn man die Beine in die Hand nimmt.

Die besten Campingplätze im Schwarzwald

1. Campingplatz Lug ins Land

Der ideale Ort für Reit-Fans: Direkt neben dem Campingplatz bietet ein Reiterhof Programme für die Ferien der Kinder an – vom Kinderclub über Ponyreiten bis hin zu Stockbrot am Lagerfeuer gibt es hier viel zu erleben. Auch in der Nähe des Platzes sorgt ein Schwimm- und Thermalbad für Erholung und Spaß. Der terrassierte Campingplatz ermöglicht es, den Blick in die einprägsame Region schweifen zu lassen.

2. Camping Schluchsee

Direkt am klaren Schluchsee – dem größten See im Schwarzwald – liegt ein Campingplatz, der das ganze Jahr über geöffnet ist und sich dank eines großen Freizeitangebotes und Familienfreundlichkeit großer Beliebtheit erfreut. Für kleine Einkäufe eignet sich ein Shop, für Genießermomente das Restaurant mit Terrasse. Bei schlechtem Wetter sorgt ein Kinderspielzimmer für große Augen. Schöne Ausflugsziele in der Nähe sind der Titisee-Neustadt und Freiburg.

3. Campingplatz Bühlhof 

Naturnähe und beste Aussicht sind hier – zwischen Hinterzarten und Titisee-Neustadt – garantiert. Durch die Stufen-Anordnung ergibt sich der Blick auf den Titisee und die umliegende Berglandschaft. Der See mit Strandbad ist in wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen. Im Sommer liefert der Brötchendienst auf dem Campingplatz Backwaren, Getränke sind jederzeit verfügbar.

4. Camping Langenwald

Natur pur– dafür steht dieser Platz mit Bach, der von Wald umgeben ist. Handy-Empfang gibt es hier kaum – Naturfreunde wird das nicht abschrecken. Entschleunigen ist hier angesagt. Der Brötchenservice und die warme Küche versorgen die Gäste. Von Mai bis September hat das Freibad vor Ort geöffnet – ein Erlebnis für alle und eine willkommene Abkühlung im Sommer nach einer Wanderung in der Umgebung.

5. Das Schwarzwaldcamp

Unter hohen Tannen tummeln sich im Schwarzwaldcamp die Zelte. Wer nur an die üblichen Campingzelte denkt, kennt die anderen Varianten noch nicht: Übernachtet werden kann hier auch in Tipis und Baumzelten. Sogar eine ausgediente Gondel steht für die Nacht zur Verfügung. In der Nähe des Campingplatzes erfreut sich der Schluchsee, der sich in einem heilklimatischen Kurgebiet befindet, großer Beliebtheit.

6. Feriencamping Badenweiler

Privat geführt und an einem Südhang gelegen, vom Blick auf die Badenweiler Burg ganz zu schweigen: Auf diesem Campingplatz geht es ruhig zu. Doch auch Entdecker kommen auf ihre Kosten: Freizeitbad, Spielwiese, Grillplatz, Kicker, Tischtennis und Leihbücherei sorgen dafür, dass es nie langweilig wird. Die Rezeption bietet frische Backwaren und andere Objekte des täglichen Bedarfs an. Für Entspannung eignet sich die Cassiopeia-Therme.

7. Camping Steingrubenhof

Mit 760 Metern über dem Meeresspiegel und der Schwarzwald-Panoramastraße ganz in der Nähe sorgt der Campingplatz an Steingrubenhof für vielfältige Eindrücke. Ob Ferienwohnung, Camper oder Zelt – zum Übernachten bietet das terrassierte Gelände viel Platz und Abwechslung. Ausflüge in den Europapark Rust, Natur oder in die Städte Basel oder sogar nach Straßburg sind von hier aus auch ideal!

Fazit

Die vielfältige Auswahl an Wanderwegen und Campingplätzen macht es sicher nicht leicht, sich zu entscheiden, worauf man sich im Schwarzwald konzentrieren will. In jedem Fall ist die Erholung bei einer solchen natürlichen Idylle gewiss. Von moosbewachsenen Schleichpfaden über schicke Ferienwohnungen bis hin zu Abenteuerspielplätzen ist alles gegeben. Somit steht einem Rundum-Sorglos-Urlaub nichts mehr im Wege.

Schwarzwald – Wandern und Camping

Abenteuer
Seen in Ostdeutschland – Tipps für den Badeurlaub

Wir stellen unsere liebsten Seen in Ostdeutschland vor, egal ob ihr baden wollt, Wassersport sucht oder einfach nur Seeluft!

Wenn es wärmer wird und wir alle wieder richtig Lust auf Eis bekommen, dann ist Baden angesagt! Im Sommer zieht es Jung und Alt ins kühle Nass. Ob planschen, am Strand entspannen oder Wasserski versuchen – die Möglichkeiten sind schier endlos.

Was es am Strand zu erleben gibt, ist für jeden anders. Manche lieben den Wassersport, andere wollen nur an den schönsten Stränden Deutschlands liegen und ausspannen. Manche baden am liebsten auch ganz ohne Badehose und Bikini und suchen sich einen FKK-Strand!

Für die Badesaison haben wir für jeden von euch Tipps parat: Hier sind die 10 schönsten Seen in Ostdeutschland.

1. Cospudener See, Sachsen

Der ehemalige Tagebau in der Nähe von Leipzig ist heute ein beliebtes Ausflugsziel. Er hält den längsten Strand in Sachsen bereit und bietet einen elf Kilometer langen Rundweg für Spaziergänger, Läufer, Radfahrer und Inline-Skater. Parkplätze befinden sich direkt am See.

Vom Hafen starten Ausflugsdampfer – so lässt sich das Panorama bewundern. In der Ferne ist der Freizeitpark Belantis zu erkennen. Ein Restaurant, eine Sauna direkt am See, zahlreiche Sportangebote sowie ein FKK-Bereich runden das Angebot ab.

2. Wannsee, Berlin

Der sogenannte „Große Wannsee“ ist ein beliebtes Ziel der Berliner und Potsdamer. Nicht ohne Grund, schließlich bietet der Strand echtes Urlaubsfeeling. Hier wurde nämlich originaler Ostsee-Sand aufgeschüttet.

Ob Surfen, Segeln oder Tretboot fahren – es ist für jeden was dabei. Auch ein FKK-Bereich, Gastronomie und Parkplätze sind vorhanden.

3. c, Bayern

Mit seiner Lage am Fuß der Zugspitze und seiner einzigartigen Kulisse zählt der Eibsee in Bayern zu den beliebtesten Badeseen Deutschlands. Das Wasser des Bergsees erwärmt sich nur langsam – ideal also für die hohen Lufttemperaturen des Hoch- und Spätsommers.

Im flachen Wasser haben die Kinder ihren Spaß. Als Freizeitangebote stehen Ruderboot und Stand-Up-Paddling zur Auswahl. Wer mag, kann bei einer Bootstour entspannen und den Ausblick genießen.

Auch Gastronomie ist hier vorhanden, ebenso wie ein FKK-Bereich, Parkplätze und eine Seilbahn zur Zugspitze.

4. Kulkwitzer See, Sachsen

Am Kulkwitzer See hat sich die Taucherszene besonders gut entwickelt, da das Wasser des „Kulkis“ besonders klar ist. Unter Wasser befindet sich sogar ein Schiffswrack, das es zu erkunden gilt. Wer lieber über der Oberfläche Action sucht, kann am Nordufer beim Wasserski oder Wakeboarden Adrenalin ausschütten.

Das Westufer des Sees bietet einen Abenteuerspielplatz und eine Schiffsgaststätte vor Ort versorgt hungrige Gäste. Ein weiteres Highlight ist der acht Kilometer lange Rundweg, der sowohl zu Fuß als auch mit dem Fahrrad viel Spaß macht und eine atemberaubende Aussicht bietet.

Neben den vier offiziellen Badestellen rund um den Kulkwitzer See gibt es auch einen FKK-Bereich.

5. Großer Goitzsche-See, Sachsen-Anhalt

Das im Landkreis Bitterfeld gelegene Gewässer – ein ehemaliger Tagebau – zählt zu den größten Badeseen Deutschlands. Drei Strandbäder versprechen im Sommer Vergnügen: das Strandbad am Pegelturm, bei Mühlbeck und am Niemecker See.

Segeln, Tauchen und Surfen sind hier beliebte Wassersportarten. Bekannt wurde der See, der auch „Bernsteinsee“ genannt wird, durch seinen Wakeboard-Park – bis zu 30 km/h sind hier mit dem Board drin.

Vom Pegelturm bis zur Halbinsel Pouch fahren regelmäßig Schiffe, auf denen man sich bei einer kühlen Brise hervorragend entspannen kann. Für Radfahrer und Fußgänger bietet sich dagegen eher der 30 Kilometer lange Rundweg um den See an.

Für Verpflegung vor Ort, Parkplätze und einen FKK-Bereich ist gesorgt. Sogar ein Campingplatz ist nicht allzu weit weg.

6. Brombachsee, Bayern

Im fränkischen Seenland bietet der Brombachsee zahlreiche Sportmöglichkeiten – ob Segeln, Surfen, Kitesurfen, Tauchen oder Boot fahren, hier ist für jeden was dabei. Fünf Freizeitanlagen, Kinderspielplätze und idyllische Sandstrände machen den Brombachsee zu einem Erholungsgebiet, das besonders Familien anzieht.

Sowohl eine Bootstour mit dem Trimaran vor Ort, als auch der 17,5 Kilometer lange Rundweg bieten bestes Panorama und Urlaubsfeeling. Der Weg lässt sich bei Bedarf auch abkürzen, sodass der Genuss sowohl für kleine als auch große Wanderer gewiss ist.

Ein FKK-Bereich, zahlreiche Veranstaltungen, ein Segelhafen und vieles mehr runden das Angebot vor Ort ab.

7. Bleilochtalsperre, Thüringen

Mit einem Fassungsvolumen von 215 Millionen Kubikmetern handelt es sich bei der Bleilochtalsperre um den größten Stausee in Deutschland. Dazu lässt es sich auch außen herum hervorragend wandern, Rad fahren und erholen, denn der Wald bietet Wege für alle Kategorien und eine idyllische Atmosphäre gleich dazu.

Vier offizielle Badestellen mit Sandstrand gibt es am Stausee. Hier lassen sich Boote und Fahrräder mieten. Auch ein FKK-Bereich ist vorhanden – Gastronomie und Parkplätze ebenso.

8. Müritz, Mecklenburg-Vorpommern

Als größter See der Mecklenburgischen Seenplatte stellt die Müritz ein beliebtes Ziel dar. Von Sportarten wie Kanufahren oder Segeln über naturbelassene Badestellen bis hin zu einer besonders guten Wasserqualität gibt es hier kaum etwas auszusetzen.

Vogelbeobachter können mit etwas Glück Kraniche und Fischadler entdecken. Wer lieber am Strand entspannt, ist mit den Badestellen am Bolter Kanal oder in der Badebucht Mili in Rechlin Nord gut beraten.

Als Highlight für die Übernachtung bietet sich das Schlafen im Hausboot an. Auch der 88 Kilometer lange Rundweg ist empfehlenswert, denn er führt durch den Müritz-Nationalpark und die Städte Waren und Röbel. Auch ohne FKK-Bereich ist die naturbelassene Kulisse besonders schön und lohnend für einen Ausflug im Sommer.

9. Godnasee, Brandenburg

Hier treffen eine sehr gute Wasserqualität, der idyllischer Wald, einladende Pfade und FFK-Strände aufeinander. Der rund 18 Hektar große Godnasee besticht mit seiner Natürlichkeit.

Die Region hält weitere Seen wie den 13 Kilometer entfernten Scharmützelsee bereit. Dieser bietet sich aufgrund seiner vielfältigen Freizeitangebote als Alternative zum Godnasee an, sollte es dort mal zu voll werden.

10. Chiemsee, Bayern

Mit Volleyballfeld, Restaurant, Liegewiesen und FKK-Bereich ausgestattet, erfreut sich der größte See Bayerns großer Beliebtheit. Zahlreiche Strandbäder bieten hier Raum für Erholung und Badespaß.

Der Chiemsee wurde durch Gletscher geformt. Ursprünglich war er sogar dreimal größer. Auch heute hat er noch beachtliche Ausmaße und wird oft das „Bayerische Meer“ genannt. Baden, Segeln, Surfen und Flanieren sind in dieser Gegend ein besonderer Genuss. Beliebte Ausflugsziele sind die Schlösser und Inseln der Region. Wo soviel geboten ist, ist natürlich auch das Camping am Chiemsee ein beliebtes Ziel von April bis Oktober.

Fazit

Ob an Land, auf dem Wasser oder unter der Oberfläche – Seen sind nicht nur schön anzusehen, sondern auch für Erfrischung, Spaß und Erholung ideal. Adrenalin-Junkies kommen ebenso auf ihre Kosten – und zwar mit Wakeboarding, Stand-Up-Paddling oder anderen Sportarten. Es ist für jeden etwas dabei und auch für Naturisten gibt es ein breites Angebot und es muss nicht immer zum FKK an die Ostsee gehen. Wir hoffen, dass euch die Liste Inspiration für den nächsten Sommerausflug gegeben hat.

Seen in Ostdeutschland – Tipps für den Badeurlaub

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