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Wie sicher bin ich im Wohnmobil bei einem Gewitter?

Wir informieren euch, wie ihr mit eurem Wohnmobil im Gewitterfall sicher unterwegs seid und wie ihr euch am besten schützt.

Zuerst mal kurz und schnell gesagt: Zur Sicherheit solltest du alle Fenster und Türen in jeder Form beim Camping von Wohnmobil und Wohnwagen verschließen. Dann hast du schon mal das Erste, das du für deine Sicherheit und die deiner Mitcamper beim Camping tun kannst, bei Gewitter getan.

Seit jeher hat das Wetter im Leben der Menschen eine große Rolle gespielt. Vor allem auch, ehe sie sesshaft wurden und in feste Häuser gezogen sind. Wie wir Camper lebten sie fast ausschließlich und zu jeder Jahreszeit draußen.

Wie damals, können heutzutage Unwetter wie beispielsweise Gewitter über den Ort hereinbrechen, an dem du es dir gerade gemütlich gemacht hast. Doch damals beobachteten die Menschen die Natur noch mit anderen Augen und wussten, wie sie sich bei einem Gewitter zu verhalten haben. Sie wurden auch nicht immer so einfach überrascht, wie sich Camper heutzutage vom Wetter überraschen lassen. Sicherheit bei den meisten Wetterlagen bedeutet, dass wir nicht mehr so umsichtig auf die Hinweise achten müssen, die das Wetter uns gibt. Die dunklen Wolken könnten sich ja auch wieder verziehen und selbst wenn nicht, muss man zumindest nicht die Markise reinigen.

Zumindest glaubt heute kaum noch jemand, dass Petrus mit Steinen rollt, oder dass Unwetter wie Hagel und Blitz eine Strafe der Götter für die Sünden der Menschen sind. Zumindest nicht auf ganz so dramatische Art. Das derzeitige Wetter ist definitiv eine Art Strafe für unsere Taten… jedoch deutlich direkter als durch einen Gott.

Doch egal, wer das schlechte Wetter ruft, wir alle müssen uns darauf vorbereiten. Viele Menschen, vor allem Kinder, bekommen leicht Angst, wenn es blitzt und donnert, die Natur mit Gewalt ihre Kraft zeigt und sich am Himmel über dem Campingplatz oder womöglich sogar beim einsamen Wildcampen im Wald in voller Kraft entlädt.

Zuerst solltest du den Kindern oder anderen ängstlichen Mitreisenden jedoch erklären, wie ein Gewitter überhaupt entsteht. Das nimmt schon mal die erste Angst und lenkt ab.

Wie und wann entsteht also ein Gewitter?

Damit ein Gewitter sich zusammenbraut, müssen ein paar Umstände zusammenkommen. Zuerst muss feuchtwarme Luft in kältere Regionen aufsteigen und der damit transportierte Wasserdampf muss die sogenannte Taupunkttemperatur erreichen und kondensieren. Dadurch entsteht Kondenswärme, wodurch die Dichte der Luft innerhalb der Wolke abnimmt und ungleiche Dichteverhältnisse von Wolken und Umgebungsluft entstehen. Dadurch steigt die Wolke weiter auf, bis sie eine Höhe erreicht hat, in der die Temperatur wieder niedriger ist. Durch vertikale Aufwinde innerhalb der Gewitterwolke entsteht eine Reibungsenergie und die im Wasserdampf enthaltene unterschiedlich großen Eiskristalle transportieren unterschiedlich starke Ladungen. Wenn Auf- und Abwinde aufeinandertreffen, werden sie getrennt, was zu elektrischen Spannungen führt, die sich in einen Blitz entladen.

Einfach gesagt, ein Blitz ist eine sich entladende elektrische Spannung. Die wenigsten Blitze schlagen übrigens in den Boden ein, doch wenn es einer tut und du 10 Kilometer nah dran bist, kann es mit dem nächsten Blitz gefährlich werden. Denn nicht nur im Unwetterzentrum können Blitze entstehen.

Du musst feststellen, wie weit das Zentrum des Gewitters von dir entfernt ist. Dazu kannst du die Sekunden zählen, die zwischen Blitze und  Donner vergehen. Wenn es etwa 30 Sekunden sind, also eine halbe Minute, befindet sich das Gewitter in ca. 10 km Entfernung. Jetzt solltest du Schutz suchen und diesen bis 30 Minuten nach dem letzten Donner nutzen.

Was du zu deinem Schutz bei Blitz und Donner meiden solltest

Blitze suchen sich meist höhere Ziele. Also solltest du niemals auf einem Hügel Schutz suchen oder unter einem Baum. Solche Stellen solltest du unbedingt meiden. 

Also stell dich unter keinen Baum zum Schutz bei Gewitter, der allein auf weiter Flur steht. Im Wald könnte es besser klappen, wenn die Bäume ungefähr dieselbe Höhe haben. Es ist zumindest besser als unter einem einzelnen. Trotz allen Gerüchten über Eichen und Buchen ist tatsächlich jeder Baum eine ziemlich schlechte Option.

Der Tipp, der oft gegeben wird, sich flach auf den Boden zu legen, bringt übrigens auch nichts. Noch etwas solltest du auf keinen Fall tun: im nächsten See schwimmen. Ein gemütliches Schaumbad zu Hause hingegen ist ungefährlich.

Wie schütze ich mich im Freien bei einem Gewitter

Wer Golf spielt, lernt übrigens schon bei der Ausbildung, wie er sich auf einer Golfrunde, wenn er von einem Gewitter überrascht wird, verhalten sollte. Hier heißt es, die Schläger möglichst weit entfernt stehen lassen und in einer Hütte Schutz zu suchen. Die langen Schläger aus Eisen sind natürlich eine Gefahr bei Blitzen, da sie quasi als Blitzableiter fungieren. Am sichersten ist es beim Golfcamping also, beim Wetterumschwung den Schläger loszuwerden.

Ist keine Schutzhütte in der Nähe, ist es am sinnvollsten, sich in einen Graben oder eine Mulde zu setzen, die Füße eng zusammenzustellen, die Beine mit den Armen zu umschließen und den Kopf einzuziehen, also so wenig wie möglich Kontakt mit dem Boden herzustellen. Wenn eine Tasche oder ein Rucksack dabei ist, am besten darauf setzen. Einfach darauf achten, möglichst wenig mit dem Boden in Kontakt zu kommen.

Das haben wir schon in Physik gelernt

Am sichersten bei Gewitter ist der Faradaysche Käfig. Eines der wenigen Dinge, die ich mir gemerkt habe, aus Angst vor Gewittern. Hierbei handelt es sich um ein hohles Objekt,  rundum geschlossen, mit einer Hülle aus elektrisch leitfähigem Material. 

Wo finden wir das? Einfach, der Camper! Eine nähere Beschreibung des Warum und wieso ist jetzt hier nicht so wichtig, die Hauptsache ist, dass es funktioniert. Das bedeutet, dass wenn du mit einem Anhänger zum Camping unterwegs bist und ein Gewitter dich überrascht, das Auto ein sicherer Ort ist, bis es über dich hinweg gezogen ist.

Anders sieht das allerdings bei einem Van mit Faltdach oder einem Wohnmobil aus. Sie bilden nämlich keinen solchen Käfig. Der GFK-Aufbau unterbricht nämlich die sichere Höhle. Hier ist dein Wohnmobil also leider kein sicherer Hafen.

So bist du sicher mit dem Wohnmobil bei Gewitter

Du bist auf der Suche nach dem sichersten Stellplatz für deinen Wohnwagen oder dein Wohnmobil, wenn der Wetterbericht viel Gewitter ankündigt? Das ergibt sich aus den Regeln zur Sicherheit und dazu, was man meiden sollte. Hier heißt das: Hügel, alleinstehende Bäume und große freie Flächen wie einen Fußballplatz oder einen leeren Küstenstreifen.

Wie verhältst du dich aber nun am sichersten bei einem Gewitter im Wohnmobil

Unten stehende Regeln solltest du immer beachten, egal mit welchem Fahrzeug du unterwegs bist.

  • Berühre möglichst keine metallischen Gegenstände, die mit der Karosserie verbunden sind.
  • Verschiebe den Abwasch auf besseres Wetter und das Duschen genauso
  • Vorzelte sind auch eine gefährliche Zone und sollten nicht genutzt werden, während es blitzt und donnert.

Sonderregelungen 

Wie überall gibt es wie auch beim Camping bei Gewitter Ausnahmen, was Wohnwagen oder Wohnmobil betrifft. 

Denn mit GFK- oder Kunststoffaufbau zum Beispiel kommt es darauf an, ob die Kunststoffbeplankung auf einem Metallgerippe befestigt ist. Dann würde das Prinzip des Faradayschen Käfigs gelten. Doch wenn der Wohnwagen oder das Wohnmobil hier rein aus Kunststoff bestehen, gilt das nicht. Wie oben schon beschrieben, liegt das daran, dass weder GFK noch Kunststoff elektrische Leiter sind.

Also besteht kein guter Schutz vor Gewitter beim Camping in solchen Fahrzeugen.

Die Lösung: Die meisten Fahrerkabinen sind aus Metall. Fazit also, da hältst du dich am sichersten auf. Das Fahrerhaus bietet somit nämlich wieder zum Schutz für dich vor Blitzen bei einem Gewitter einen Faradayschen Käfig.

Wie sicher bin ich im Wohnmobil bei einem Gewitter?

Abenteuer
10 Tipps & Gründe für den Winterurlaub an der Nordsee

Wir zeigen euch, warum ihr einen Winterurlaub an der Nordsee vertragen könnt und worauf ihr euch vorbereiten müsst!

Ein Urlaub am Meer ist immer etwas Besonderes – ganz egal zu welcher Jahreszeit! Wenn du dich aber für den Winterurlaub entscheidest, hast du die Möglichkeit, die Faszination des Meeres in seiner ganzen Schönheit zu erleben! 

Die Nordsee ist im Winter ein ganz besonderer Ort. Die Weite, das Meer und die frische Luft sind wie Balsam für die Seele. Besonders schön ist es, im Winter an der Nordsee die Stille bei einem Spaziergang am Strand zu genießen. Viele mögen beim Meer an sich nur an den Sommerurlaub denken, aber ich finde, dass das eine Schande ist! Klar, man kann nicht alles machen, wir würden zum Beispiel kein Nordsee FKK Nacktbaden empfehlen. Doch das Meer hat auch im Winter viel zu bieten! In diesem Blogpost gebe ich euch Tipps für euren nächsten Urlaub an der Nordsee und zeige euch die Gründe, warum ein Urlaub hier in den kalten Monaten besonders schön ist.

Die Nordsee ist im Winter ein wahres Paradies für Naturliebhaber und Erholungssuchende. Die raue Schönheit der Landschaft, die Weite des Meeres und die Einsamkeit der Inseln bieten die perfekte Kulisse für einen erholsamen Urlaub. Mit unseren Tipps wird dein Winterurlaub an der Nordsee unvergesslich!

1. Die Nordsee im Winter ist einzigartig

Die Nordsee ist traumhaft, sowohl im Sommer als auch im Winter. Besonders im Winter bietet sie jedoch eine ganz besondere und einmalige Atmosphäre. Die Landschaft ist geprägt von weißen Stränden und Dünen, das Meer ist ruhig und die Luft ist klar und frisch. Ein Winterurlaub an der Nordsee ist die perfekte Möglichkeit, die Seele baumeln zu lassen und sich zu erholen. Sei es einfach mit Blick auf die See in den Abendstunden oder beim Spaziergang an der Nordsee mit Hund, es gibt viel einzigartiges zu erleben, wenn es am Meer kalt wird.

2. Man kann wunderbar wandern und die Natur genießen

Ein weiterer großer Vorteil eines Winterurlaubs an der Nordsee ist, dass man die atemberaubende Natur in vollen Zügen genießen kann, in einem ganz anderen Licht als im touristengefluteten Sommer. Die Landschaft um die Nordsee herum ist wunderschön und bietet zahlreiche Möglichkeiten für tolle Spaziergänge und Wanderungen. Von den weißen Sandstränden über die steilen Klippen bis hin zu den malerischen Dörfern gibt es hier einfach alles. Auch die Städte an der Nordsee haben einiges zu bieten und sind definitiv einen Besuch wert. Die frische, salzige Seeluft tut einfach gut und ist wie Balsam für die Seele.

3. In den Wintermonaten gibt es viel weniger Touristen

Wie schon erwähnt: In den Wintermonaten gibt es an der Nordsee deutlich weniger Touristen als in den Sommermonaten. Auch Camper überwintern normalerweise eher im Süden, wo es im Winter wärmer ist! Dadurch hat man die Möglichkeit, die Region in Ruhe zu erkunden und sich vom Alltagsstress zu erholen. Verbringe einen Tag auf einer der vielen Nordseeinseln und erkunde sie auf eigene Faust. Es gibt keinen Ort, an dem man sich so gut entspannen kann, wie an der Nordsee im Winter. Genießt Spaziergänge entlang der Deiche bei Sonnenuntergang und erlebt eine ganz besonders romantische Stimmung!

4. In den Wintermonaten kann man besonders gut entspannen

Wie bereits erwähnt, gibt es in den Wintermonaten an der Nordsee deutlich weniger Touristen als in den Sommermonaten. Dadurch hat man mehr Ruhe und kann sich voll und ganz entspannen. Es gibt keinen besseren Ort, um dem hektischen Alltag zu entfliehen und neue Kraft zu tanken. In den norddeutschen Städten findet man gemütliche Cafés und Restaurants, in denen man sich aufwärmen und stärken kann.

5. Hervorragende Wellness-Zeit genießen

Nutze die Gelegenheit für einen Wellness-Tag in einem der zahlreichen Nordseebäder und lasse dich verwöhnen. Die Nordsee bietet zahlreiche Möglichkeiten für einen entspannten Wellness-Urlaub. In den unzähligen Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen an der Nordseeküste gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Wellness-Angeboten. Egal, ob Massagen, Sauna oder Schwimmbad – an der Nordsee kommt jeder auf seine Kosten.

6. Auch kulinarisch hat die Nordsee einiges zu bieten

Neben dem hervorragenden Wellness-Angebot hat die Nordsee auch kulinarisch einiges zu bieten. In den Restaurants an der Küste gibt es frische Fischspezialitäten und andere regionale Leckereien. Auch für Vegetarier und Veganer gibt es mittlerweile viele tolle Angebote. So kommt wirklich jeder auf seine Kosten.

7. Ein wahres Winterwunderland

Wenn ihr im Winter an die Nordsee kommt, werdet ihr euch in einem wahren Winterwunderland wiederfinden. Die ganze Region ist voller weißer Sanddünen, schneebedeckter Wälder und klarer Seen. Es gibt auch viele Aktivitäten, die man im Winterurlaub an der Nordsee unternehmen kann.

Die Nordsee im Winter – für viele ist das ein unvergessliches Erlebnis. Einmal das Meer in seiner ganzen Pracht erleben, die Weite spüren und sich vom Wind umwehen lassen.

8. Buche dir eine Unterkunft mit Blick auf das Meer

Egal, ob Ferienhaus oder Hotelzimmer – suche dir eine Unterkunft aus, von der du direkt auf die Nordsee blicken kannst. So kannst du die raue Schönheit des Meeres jeden Morgen genießen und bei schlechtem Wetter einfach in der Unterkunft bleiben und dem Anblick des stürmischen Meeres zusehen.

9. Nutze die Gelegenheit für Aktivitäten in der Natur

Die Nordsee bietet nicht nur herrliche Strände, sondern auch jede Menge Möglichkeiten für Aktivitäten in der Natur. Zum Beispiel könnt ihr Wattwanderungen unternehmen, an den Stränden spazieren gehen oder mit dem Rad entlang der Küste fahren. Auch im Winter gibt es also jede Menge zu erkunden!

10. Stelle dich auf eisige Winde ein!

Wenn du im Winter an die Nordsee fährst, musst du damit rechnen, dass es windig sein kann – und zwar richtig windig! Zieh dich also warm an! Dicker Mantel, Schal, Handschuhe und Mütze sind hier Pflichtprogramm.

Egal ob man die Weihnachtszeit am Meer verbringt oder einen aktiven Winterurlaub plant, die Nordsee hat für jeden etwas zu bieten. Mit ein paar Tipps und Tricks kann man seinen Aufenthalt an der Nordsee jedoch noch unvergesslicher gestalten. Zum einen sollte man sich die Zeit nehmen, die schönen Landschaften und die frische Luft zu genießen. Zum anderen kann man in den zahlreichen Cafés und Restaurants der Region leckere Gerichte und Getränke kosten und einfach die Zeit genießen.

10 Tipps & Gründe für den Winterurlaub an der Nordsee

Abenteuer
Festival Sommer 2023 – Packliste und Tipps

Wir geben euch jetzt schon die Tipps, wie ihr den Festival-Sommer 2023 mit eurem Camper am besten nutzen könnt!

Obwohl in Deutschland so langsam das Regenwetter überhandnimmt und die Winterjacken wieder aus den hintersten Ecken des Kleiderschrankes gekramt werden, lohnt es sich auch jetzt schon, einen Blick auf den nächsten Sommer zu werfen. Denn wie jeden Sommer wird es auch im Jahr 2023 einige wenige Wochenenden geben, an denen Ihr aus dem Alltag ausbrechen und in eine andere Welt eintauchen könnt. In ganz Deutschland beginnt im Frühling bzw. Sommer die Festival-Saison. Für Menschen mit eigenem Camper kann das einen großartigen Grund darstellen, spontan in die unterschiedlichsten Ecken Deutschlands zu fahren oder auch mal über die Landesgrenzen hinaus die Festivals unserer Nachbarn in den Niederlanden oder der Schweiz unsicher zu machen. Festivals wie das Southside, Rock am Ring, Dockville oder auch die weniger bekannten, wie Appletree Garden oder Allgäus Finest machen richtig viel Spaß und laden dazu ein, all die aufgeladene Energie aus dem Alltag auf der Tanzfläche rauszulassen.

Doch das, was uns alle immer wieder auf die Festivalgelände dieses Landes zieht, ist oftmals nicht das tolle Lineup, die kreative Marketingstrategie oder das Design der Mainstage. Was wir an Festivals lieben, sind die Momente mit Freunden, wenn man gemeinsam am Campingplatz sitzt, Geschichten über die guten alten Zeiten erzählen und nostalgisch in den süßen Erinnerungen schwelgt, unterbrochen von der einen oder anderen Beschwerde über eine der schwächeren Bands oder die Schattenseite des Van Life. Es ist das Bier trinken und Spiele spielen, besondere Outfits tragen und neue Menschen kennenlernen. All diese Dinge machen Festivals zu dem, was sie sind: ein Ort, um Zeit mit großartigen Menschen zu verbringen und dabei die Sau rauszulassen, während man neue Hits für die Spotify-Playlist entdeckt.

Vorteile vom Camper auf Festivals

Wer schonmal ein Festival im Zelt und danach im Camper erlebt hat, der weiß, dass es mit einem Camper um einiges entspannter und erholsamer sein kann. Viele hartgesottene Festival-Fans sind auf Festivals auch Verfechter eines Zeltes, ich muss jedoch ehrlich gestehen, dass ich mich schon oft über den Van als Rückzugsort gefreut habe, vielleicht mit einer Strandmuschel oder einer Picknickdecke davor, um etwas Frieden im Freien zu finden.. Denn der Van hat auf Festivals viele Vorteile.

Zum einen bist Du bei Wind und Wetter geschützt. Während andere knöcheltief im Matsch versinken, kannst du gemütlich mit 4 Freunden im Van trinken und eine gute Zeit erleben. Erholsame Nächte sind – wenn man will – einfacher zu bekommen als im Zelt, denn es ist ruhiger, wärmer und gemütlicher im gewohnten Camper-Bett zu schlafen. Und besonders wer eine Campingtoilette im Camper hat, hat auf einem Festival das große Los gezogen. Die Festival-Duschen und Toiletten zu meiden, ist nämlich meistens nicht ganz verkehrt. Was man dort oft vorfindet will nun wirklich keiner erleben.

Was ist wichtig und was kann eher zu Hause bleiben? Ich kann hier nur aus meiner Erfahrung sprechen, daher kann diese Liste auch unvollständig sein und muss natürlich nochmal von jedem individuell angepasst werden. Ich hoffe jedoch, euch ein paar Tipps geben zu können, die auf Festivals mit einem Van hilfreich sind.

#1 Die richtige Festival-Garderobe

Auf Festivals ist es einerseits wichtig, was man trägt und gleichzeitig auch total egal. Das ist der Charme dabei. Du kannst rumlaufen, wie du willst, wie du es in deinem Alltag niemals machen würdest und keinen interessiert es. Auf den meisten Festivals werden die Prioritäten nicht auf eine elegante oder teure Garderobe gelegt.

Und genau, weil es so egal ist, was man trägt, sind Festivals super Orte, um outfittechnische Wagnisse einzugehen. Dieses eine Teil, das man im Alltag nie trägt, weil man denkt „passt das zu mir?“ Auf dem Festival kannst du es tragen. Ich liebe das und gehe auf Festivals immer all out und suche mir witzige Outfits aus, stelle verrückte Farbkombinationen zusammen und ziehe die Sonnenbrille meiner Oma an.

Und noch ein Tipp, den Euch eure Mutter wahrscheinlich schon gegeben hat: Allwetter-Kleidung. Je nach Region kann das Wetter in 36 Stunden von sonnig zu regnerisch umschlagen.

#2 Spaß-Artikel

Das Wichtigste für ein Festival ist für mich der Spaß. Daher gilt: Komische Sachen, die Spaß machen, sind ein absolutes Muss. Dazu gehören Trinkspiele wie Bierpong, Kartenspiele wie zum Beispiel Uno und der klassische Spieleunfug wie Jenga und Looping Louie. Aber auch Gadgets wie ein Planschbecken, ein Volleyball für Footvolley oder eine Slackline können euren Stellplatz zu einem kleinen Paradies für euch und eure Freunde machen. Dadurch wirkt ihr auch direkt cooler und einladender für andere Festivalteilnehmerinnen und Festivalteilnehmer. So lernt man ganz leicht neue Leute kennen!

#3 Genug Getränke und Snacks

Für mich auch essenziell auf einem Festival sind gute Drinks und leckere Snacks. Ich mochte lange keine aufwändigeren Drinks und habe gemütlich Dosenbier getrunken. Seitdem ich jedoch vor einiger Zeit einmal in einer Bar in einem Surfcamp ausgeholfen habe und die Basics hinter der Bar lernen durfte, und natürlich auch den ein oder anderen Drink selbst probiert habe, macht es mir richtig Spaß für Freunde und Familie Getränke zu zaubern. Dasselbe gilt auch auf Festivals. Also rechnet mit euren Freunden grob durch und plant lieber ein bisschen extra ein. Und probiert gerade auch mal etwas anderen aus als Bier – Mojitos und Aperol sind lecker und ein großartiges Erfrischungsgetränk, um ein bisschen Abwechslung reinzubringen.

Und zu guter Letzt: Vergesst nicht euer gut ausgestattetes Erste Hilfe Set. Nur für alle Fälle.

Bis dahin: genießt die Vorfreude auf den tollen Festival-Sommer.

Festival Sommer 2023 – Packliste und Tipps

Zubehör & Test
Camper-Internet on the Road

Wir geben euch die besten Tipps, wie ihr Internet on the Road funktional bekommt, damit ihr auch im Camper online sein könnt!

3G, 4G, 5G, kein G. 2 Striche, drei Striche, kein Strich.

Internet am Campingplatz und unterwegs ist beim Leben im Camper und auf Urlaubsreisen mit dem Van ein ständiges Thema. Vor allem aber, wenn man kein Internet hat. Egal ob schlechtes Netz oder – in meinem Fall gerade – kein Highspeed-Volumen mehr, eine schlechte oder fehlende Verbindung zum Internet kann ganz schön nervig sein. Denn sind wir mal ehrlich: heutzutage geht auf Reisen nicht mehr viel ohne eine laufende Internetverbindung. Man braucht sie zur Navigation, für die Übersetzer-App, weil man die Landessprache nicht beherrscht und sich zurechtfinden muss oder um die Liebsten über soziale Medien über unsere Reisen auf dem Laufenden zu halten.

Ich bin ganz ehrlich mit Euch. Ich habe eine monatliche Internet-Flatrate mit 20 GB. Es ist gerade die Hälfte des Monats vorbei. Und mein Highspeed-Volumen ist aufgebraucht. Es nervt. Heute morgen bin ich um 9 Uhr von meinem Stellplatz in die nächstgrößere Stadt gelaufen, da es hier ein cooles Hostel direkt am Meer gibt, mit toller Aussicht, gutem Cappuccino und leckerem Lunch – aber vor allem gibt es hier gutes WLAN. Da ich ein Meeting hatte, war ich auf das WLan angewiesen. Blöd nur, dass das Café heute aufgrund eines Events geschlossen war. Somit saß ich zehn Minuten später im Waschsalon, da dies der einzige andere Ort mit offenem WI-FI weit und breit ist.

Lange Rede kurzer Sinn: Es gibt Möglichkeiten, auch unterwegs eine stabile, verlässliche und preiswerte Internetverbindung zu haben, die euch Filme herunterlädt und eure besten Gadgets aktiviert. Darum wird es im heutigen Post gehen und darum, was ihr tun könnt, wenn ihr euch, wie ich, noch um keine dieser Optionen gekümmert habt.

Prepaid-Karte im jeweiligen Land kaufen

Das war die Lösung, die ich bis jetzt immer gewählt habe, wenn ich über längere Zeit in einem Land reisen war. Das hat zum Beispiel in Südafrika und auf Bali sehr gut funktioniert.

Meistens gibt es schon direkt am Flughafen, spätestens aber in der Stadt irgendwo einen Laden, der Euch eine SIM-Karte für das jeweilige Land verkaufen kann. Ihr tauscht einfach die deutsche Karte mit der ausländischen. Und ganz wichtig: bewahrt Eure alte (deutsche) SIM-Karte irgendwo sicher auf. Denn diese könnt ihr normalerweise nach der Reise weiternutzen. Dann könnt ihr im Laden direkt entscheiden, wie viel GB auf die Karte sollen und ob Ihr einen Telefon- bzw. SMS-Tarif dazubuchen wollt. Somit seid ihr flexibel und könnt nach individuellen Vorlieben entscheiden, was ihr braucht und was nicht. Für eine zweiwöchige Reise braucht man eventuell weniger Datenvolumen als für sechs Wochen. Wenn ihr von unterwegs arbeitet, braucht ihr vermutlich auch mehr, als wenn ihr das Handy nur für die übliche Hilfe auf Reisen, wie zum Beispiel zur Navigation benötigt.

Mobiler WLAN-Router inklusive SIM-Karte

Sehr praktisch, wenn ihr mit dem Camper oder Van unterwegs seid. Eigentlich braucht ihr nichts anderes, denn dieses Setup ermöglicht es Euch von eigentlich überall auf das World Wide Web zuzugreifen – egal ob im Wald in Skandinavien, am Meer in Portugal oder am Genfer See in der Schweiz. Je nach Land braucht ihr natürlich auch hier eine passende SIM-Karte, die Preise sind jedoch meistens besser verglichen mit Tarifen fürs Smartphone.

Ich besitze tatsächlich auch einen mobilen Router. Ich habe damals einmalig 50 Euro bezahlt für das Gerät und zehn Tage unbegrenztes Datenvolumen. Nach diesen ersten zehn Tagen muss man die SIM-Karte im Router wieder aufladen. Das kostet hier in Portugal 25 Euro und ermöglicht einen ganzen Monat unbegrenztes Surfen (im Internet). Das finde ich persönlich sehr preiswert, in München habe ich monatlich mehr für meinen WLAN-Anschluss gezahlt.

Ich habe leider zweimal Pech gehabt beim Versuch, meine SIM-Karte aufzuladen: einmal sagte mir die Dame im Mobile-Shop, dass das Gerät zum Aufladen der Karte kaputt sei. Der andere Shop war – trotz offizieller Öffnungszeiten, die etwas anderes versprachen – geschlossen. Aber das ist nun mal Portugal, hier laufen manche Dinge anders. Falls auch ihr mal Pech mit dem Internet habt, gibt es ein paar Tipps, mit denen man zumindest ein paar Tage ganz gut über die Runden kommt.

Cafés mit offenem WI-FI

In Portugal und auch im Rest der Welt gibt es viele Cafés, die euch ein offenes WLAN bieten. Manchmal muss man einfach nur freundlich nach dem Passwort fragen und schon ist man online. Das, gepaart mit einem guten Kaffee und einer süßen Spezialität des Landes und das Leben könnte schöner nicht sein – zumindest zum Arbeiten. Wichtig ist nur, dass ihr auch tatsächlich etwas trinkt, beziehungsweise esst, sonst ist das mit dem Einloggen ins WI-FI vielleicht etwas unhöflich.

Waschsalons

In Portugal gibt es in jedem kleinen Ort eine „Lavanderia", also einen öffentlichen Waschsalon. Das ist hier ganz normal und auch viele Einwohner nutzen das Angebot, um ihre Wäsche kommunal zu waschen. Auch für uns Reisende sind diese Orte natürlich Gold wert – und das nicht nur, um wieder saubere Klamotten zu haben. Denn die meisten Waschsalons verfügen ebenfalls über einen freien WIFI-Zugang, um die Wartezeit angenehmer zu gestalten. Da das WLAN dort auch oft sehr schnell ist, kann man auch mal einen Podcast, eine Serie oder eine neue Roadtrip-Playlist herunterladen. Aber Vorsicht! Viele Waschsalons nehmen keine Karte! Also passt auf, dass ihr das richtige Bargeld im Ausland habt!

Camper-Internet on the Road

Abenteuer
Wo kann man im Wohnmobil am besten überwintern?

Wir teilen die besten Wintercamping Locations mit euch, mit denen ihr im Warmen überwintern könnt!

Die Wintermonate brechen so langsam ein, es wird kälter und das bedeutet für viele: Zeit den Camper startklar zu machen und ab in den Süden zu reisen. Nicht wenige Camper-Begeisterte haben ihre Leidenschaft fürs Reisen im Camper aus ihrer Abneigung zum Winter und zur Kälte entwickelt. Der Camper ermöglicht es, die Wintermonate im warmen Süden Europas zu verbringen. Immer der Sonne hinterher, den blauen Himmel am Horizont und blühende Bäume und Pflanzen soweit das Auge blicken kann. Während viele denken, dass ihr Camping-Kalender im September enden muss, ist Camping im Dezember selbst eine beliebte Tradition für viele!

Mein letzter Wintercamping-Urlaub war in Portugal, wo ich nur über Instagram gemerkt habe, dass meine Freunde in München schon die Winterjacke anhaben, während ich barfuß, in Shorts und T-Shirt aufs Meer blicken konnte. Das hört sich sehr romantisisch an, aber es macht mich einfach glücklich, viel Zeit draußen zu verbringen und das macht mehr Spaß, wenn die Sonne scheint und es warm ist. Daher will ich Euch im heutigen Blogpost von einigen Orten erzählen, an denen ihr mit dem Camper den Winter verbringen könnt.

Die Algarve in Portugal

Es liegt auf der Hand, dass ich diesen Text in Portugal beginne. Portugal macht für den warmen Winter selbst Südafrika Konkurrenz. Das liegt zum einen daran, dass diese beiden Länder für mich landschaftlich gewisse Ähnlichkeiten haben, aber vor allem liegt es daran, dass Portugal eine einzigartige Natur hat, eine tiefgreifende Kultur und liebenswerte Menschen. Überwintern lässt es sich perfekt im Süden des Landes. In Lagos zum Beispiel wird es auch im Winter meistens nicht kälter als 16 Grad und die Sonne ist fast immer in ihrer ganzen Schönheit zu sehen. Vor allem die Landschaft um Lagos finde ich genial. Steilküsten, Strände und Möglichkeiten für lange Wanderungen im satten Grün Portugals.

Außerdem sind hier die Lebenshaltungskosten gering und die Infrastruktur ist vielerorts sehr gut. Für einen Cappuccino mit Hafermilch und ein belegtes Brötchen zahlt man meistens – zumindest in kleinen Städten entlang der Küste – nicht mehr als 3€. Zumindest war das letztes Jahr noch so, man weiß ja aktuell nie so ganz, wie sich die Preislage entwickelt. Für alle, die nach einem großartigen Ziel zum Überwintern suchen: ich kann Euch den Süden Portugals nur wärmstens ans Herz legen.

Sevilla im Süden Spaniens

Wir fahren ein wenig weiter östlich ins Nachbarland Spanien und machen Halt in der romantischen Stadt Sevilla. Auch hier sollte es im Winter nicht kälter als 15 Grad werden. In Sevilla kann man den Alcázar begutachten, den älteste Königspalast Europas. Ein Prunkstück der spanischen Stadt, welches teilweise von der spanischen Königsfamilie bewohnt wird. Doch auch im Van lebt es sich in Sevilla sehr gut. Die Locals sind sehr freundlich, es gibt viele Stellplätze und Infrastruktur für das Leben im Camper. Und von Sevilla aus kann man sehr gut die Natur Südspaniens erkunden – sehr schön für Fahrradtouren und regelmäßige Badepausen an den Stränden entlang der Küste.

Marseille – Hafenstadt mit versteckter Schönheit

Einige Stunden Autofahrt in Richtung Osten und wir befinden uns in der französischen Hafenstadt Marseille. Auch hier lässt es sich im Winter gut aushalten. Ich habe hier Anfang dieses Jahres einen Freund besucht und war überrascht, wie falsch ich gepackt hatte. Anstatt der Pullis waren kurze Hemden und T-Shirts angesagt und Birkenstocks ersetzten die Sneaker. Mit Temperaturen stets über 12 Grad ist es hier nicht so warm wie im Süden Portugals, verglichen mit Minusgraden in Deutschland lässt es sich jedoch hier sehr gut aushalten, besonders wenn man mit dem Wetter Glück hat. In Marseille kann man süße Cafés und Street Art bewundern im Le Cours Julien. Einen tollen Ausblick über die ganze Stadt könnt ihr vom Notre-Dame de la Garde genießen. Bei einem französischen Wein lässt es sich hier auch beim Sonnenuntergang gemütlich sitzen und der Spaziergang hoch und runter ersetzt locker das tägliche Workout-Programm. Eine tolle Stadt für Künstler und Kunst-Begeisterte, sowie Skater und Menschen, die den alternativen Lebensstil mögen.

Das Inselleben auf Sizilien genießen

Sizilien – ich höre schon den kleinen roten Fiat 500 und die quietschgelbe Vespa durch die engen, verwinkelten Straßen fahren. Vielleicht sind sie auf dem Weg zu einem Nachmittag auf dem Segelboot oder kommen gerade aus der Trattoria um die Ecke. Auf Sizilien lebt es sich ganz einfach – Dolce Vita eben. Im Winter wird es hier nicht kälter als 14 Grad, Badehosen können also sicherheitshalber eingepackt werden.

Auch wer archäologische Ausgrabungen mag, ist auf Sizilien ganz besonders richtig, da es schon zu Zeiten der Römer ein Urlaubsparadies war! Noch heute werden neue Ruinen und Schätze auf der Insel gefunden. Und wenn das Wetter klar ist, hat man teilweise sogar einen Blick auf den Ätna, eines der Naturjuwelen Siziliens. Die 2500m des alten Vulkans können in einer Wanderung erschlossen werden und beglücken am Gipfel mit einer einzigartigen Aussicht.

Überwintern kann man im Wohnmobil an so vielen schönen Orten im Süden Europas, entlang des Mittelmeers und an der Atlantikküste in Portugal. Auch Balkanstaaten wie Kroatien laden bei milden Temperaturen und viel Sonne zum Überwintern ein.

Was ich mir für dieses Jahr als Ziel gesetzt habe ist aber etwas ganz eanderes: einen winterfesten Camper bauen mit einer soliden Wohnmobilheizung und einen Winter über im schönen Skandinavien überwintern, vielleicht am Engelberg in Schweden. Denn Überwintern muss ja nicht immer gleich Sonne heißen. Dem grauen, regnerischen Deutschland entkommen, mit dem Ziel, in eine eisige Winterlandschaft im schwedischen Lappland zu fahren, ist auch sehr schön – stelle ich mir zumindest so vor.

Ich hoffe, ich konnte euch ein paar Destinationen vorstellen und Euch ermutigen, einfach mal raus und die Wintermonate im Wohnmobil bzw. Van im warmen Süden oder im winterlichen Norden zu verbringen. Wo auch immer ihr hinfahrt: genießt die kommenden Wintermonate.

Wo kann man im Wohnmobil am besten überwintern?

Zubehör & Test
Belüftung im Wohnmobil - Ventilator und co.

Wir zeigen dir, wie du deinen Camper am besten kühlst und welche Belüftung für dein Wohnmobil effektiv ist!

Frische Luft ist ein Grund für Reisen im Camper – zumindest für mich persönlich. Es ist schön, der Stadt und ihrer teilweise stickigen Luft zu entfliehen. Morgens aufwachen, die Türen und Fenster des Campers öffnen und frische Meeresluft einatmen, etwas besseres gibt es fast nicht. Um auch im Wohnmobil beziehungsweise Van für angenehme Luft zu sorgen und welche weiteren Vorteile eine gute Belüftung in deinem fahrenden Zuhause haben kann, erzählen wir euch heute. Nicht, dass einiges davon nicht offensichtlich wäre.

Also schnall dich an, es wird interessant! Denn die korrekte Belüftung im Van zu gewährleisten ist tatsächlich sehr wichtig. Nicht nur für angenehme Frischluft, sondern auch zur Temperaturregulation und um Feuchtigkeit und Schadstoffe im kleinen Raum zu kontrollieren bzw. loszuwerden. Daher ist es wichtig, eine gute Luftzirkulation in deinem Van oder Wohnmobil herzustellen – und keine Angst, das ist keine Wissenschaft. Es gibt hierfür großartige Lüftungssysteme und Ventilatoren.

Warum du ein Belüftungssystem in deinem Van installieren solltest

Es gibt drei gute Gründe, beim Ausbau deines Campers auf ein funktionierendes Belüftungssystem zu achten. Zum einen hilft es dir dabei, das Klima im Innenraum zu regulieren und eine angenehme Temperatur zum Leben und Schlafen herzustellen. Zweitens wirkt eine gute Belüftung der Feuchtigkeit im Van entgegen. Diese entsteht, während du schläfst, durch hohe Luftfeuchtigkeit draußen und auch einfach nur dadurch, dass du dich im Camper aufhältst und kann Schimmel hervorrufen. Zuletzt ist eine gute Belüftung nützlich, um unerwünschte Gerüche (man denke an eine Campingtoilette im Van oder Abfall aus der Campingküche) aus dem Van zu bekommen, sowie Schadstoffe zu entfernen.

Ventilatoren zur Temperaturregulation

Wer in der Schule aufgepasst hat, weiß, dass kalte Luft im Van nach unten sinkt und heiße Luft aufsteigt. Außerdem kann sich heiße Luft über die Zeit im Inneren des Vans sammeln. Und es gibt nichts Unangenehmeres, als nach einer langen Wanderung zurück zu deinem Camper zu kommen, die Türe zu öffnen und bei 30 Grad Außentemperatur eine Hitzewelle wie einen Vorschlaghammer ins Gesicht zu bekommen. Um dem entgegenzuwirken, kannst du verschiedene Belüftungsoptionen nutzen, vor allem Ventilatoren im Dach des Campers.

#1 Fenster öffnen

Fangen wir mit dem offensichtlichsten an: Einfach das Fenster öffnen. Diese Methode ist die günstigste und einfachste, um Luftzirkulation herzustellen. Du brauchst dafür auch kein besonderes Belüftungssystem. Die Wirksamkeit ist allerdings leider begrenzt. Außerdem ist das Öffnen von Fenstern vor allem bei Nacht nicht die beste Möglichkeit, Luft zirkulieren zu lassen, da es potenzielle Einbrüche begünstigt und zu Schäden durch Wetter führen kann.

#2 Jalousie-Luftöffnungen

Diese Art der Lüftung ist auch ziemlich kostengünstig. Außerdem nutzt sie dir auch bei Nacht, da dauerhaft Luft in den Van strömt, ohne dass ein Sicherheitsrisiko eingegangen werden muss. Diese Lüftungssysteme sind zudem einfach zu installieren. Nachteile finden sich hier jedoch leider auch. Zum einen sie die Jalousien ein visueller Faktor, der einfach nicht jedem gefällt. Ich bin einer von diesen Leuten und das Auge reist eben auch mit. Man will seinen Lebensraum auf vier Rädern so schön wie möglich gestalten und da gehören auch die Fenster dazu. Ein viel wichtigerer Nachteil ist jedoch, dass man bei diesem System auf einen manuellen Luftstrom angewiesen ist. Das heißt, ohne Wind oder dass das Fahrzeug fährt, entsteht wenig bis keine Luftzirkulation.

#3 Manueller Dachventilator

Mein persönlicher Favorit, wenn es um Van-Belüftung geht, ist der Dachventilator. Und das hat mehrere Gründe.

Zum einen sehen diese Ventilatoren sehr stylisch und professionell aus. Zum anderen kann ich im Van kochen, schlafen und auch mal unangenehme Gerüche produzieren, ohne dass ich diese nie wieder aus meinen vier Wänden bekomme. Denn mit dieser Art Dachventilatoren zirkuliert gefühlt minütlich andere Frischluft im Camper.

Diese Ventilatoren sind zwar etwas kostenintensiver, lohnen sich jedoch definitiv, wenn Du planst, mehr Zeit in deinem Camper zu verbringen und einen angenehmen Lebensstandard beizubehalten. Weitere Vorteile sind dabei natürliches Tageslicht vom Dach aus, was für eine angenehme Atmosphäre im Van sorgt und oftmals auch ein eingebautes Fliegengitter, um unerwünschte Gäste fernzuhalten.

#4 Elektrische Dachventilatoren

Das Beste vom Besten sind elektrische Dachventilatoren. Sie haben einen elektrischen Ventilator eingebaut, welcher auf Steuerung oder teilweise auch automatisch rotiert – wie fancy ist das bitte?

Diese Art der Ventilation ist die effektivste, die du bei deinem Camper-Ausbau wählen kannst. Wenn du zwei dieser Ventilatoren vorne und hinten in deinem Dach installierst, erreichst du definitiv die bestmögliche Luftzirkulation. Außerdem kann dieses System auch genutzt werden, während du stehst, was ein RIESIGER Vorteil ist.

Hier eine Liste guter Ventilatoren für deinen Camper:

So, mir wurde jetzt ganz schön warm beim Schreiben dieses Blogposts. Und da ich keine elektrischen Ventilatoren habe, heißt es jetzt: schnell raus an die frische Luft. So wird deine nächste Reise nach Portugal oder Italien bestimmt deutlich angenehmer.

Belüftung im Wohnmobil - Ventilator und co.

Reisemobile
Drei gute Gründe für einen Defender mit Dachzelt

Heute teilen wir unsere Liebe für den Land Rover Defender mit euch und zeigen euch, wie ein Dachzelt ihn aufwertet.

Autos sind für die meisten Menschen nicht viel mehr als ein Fortbewegungsmittel, um von A nach B zu kommen. Sie machen unser Leben leichter und viele Wege angenehmer. Für manche Leute sind Autos auch Statussymbole, mit denen Erfolg und Reichtum nach Außen projiziert werden können. Doch da gibt es noch eine dritte Gruppe: Menschen, die ihr Auto lieben, für die es mehr als eine Blechschale mit vier Rädern ist. Ich zähle mich zu einhundert Prozent zur letzteren Gruppe. Nennen wir sie Autoliebhaber.

Manche Fahrzeuge schaffen es, Gefühle zu wecken. Fahrzeuge, die mehr sind als nur Fortbewegungsmittel, sondern ein Lebensgefühl vermitteln und beim Fahren Freude, Glücksgefühle und Zufriedenheit in uns auslösen. Diese sind die perfekten Basisfahrzeuge, Autos, die begeistern. Für mich ist das der Land Rover Defender. Dieses Fahrzeug ist so einfach, so simpel, so schlicht, so unspektakulär. Seine eckige Silhouette, die daran erinnert, wie Kleinkinder Autos malen, zeichnet den Defender aus. Jedes einzelne Teil an diesem Meisterwerk ist funktional und dient einem Zweck. Kein Schnickschnack, kein unnötiges Design.

Der Defender löst in mir ein Gefühl von grenzenloser Freiheit aus und erinnert mich immer an Afrika. Denn der Defender gehört zu Afrika wie Elefanten, Giraffen und weite Savannen. Hier können seine spezifischen Fähigkeiten von ihrer schönsten Seite strahlen: egal ob Offroad oder auf schlecht geteerten Straßen, der Defender bringt Dich ausnahmslos überall hin. Eines meiner großen Ziele im Leben ist eine Reise durch den Süden des Kontinents in einem Defender mit Dachzelt. Von Südafrika über Namibia, Botsuana, Simbabwe, Sambia, Malawi bis nach Tansania.

Doch was zeichnet das Reisen in einem Defender mit Dachzelt oder einem ausgebauten Defender aus? 

„Offroad? Ich bitte darum.“ (Zitat: Land Rover Defender Werbung, 1970)

Dieses Zitat brachte die Defender-Serie ins Publikum. Und auch alle nachfolgenden Generationen des Defenders haben dasselbe Mindset. Sie wollen raus auf die unbefestigten Straßen dieser Welt, an Orte, die mit normalen Autos oder Vans nicht zu erreichen wären. Sie öffnen dir die Türen in entlegene Landschaften, unbewohnte Gegenden und die unbeschreiblich schöne Natur, die dieser Planet zu bieten hat. Egal ob auf Island in einem höher gelegten Defender Gletscher erkunden wie @benjaminhardman (Instagram), in Kapstadt und Umgebung Sanddünen, Nationalparks und Wälder entdecken wie @benjam (Instagram) oder auf einem Roadtrip durch Mittelamerika mit einem Baby im Defender wie @the_sunnysidephil und @karolinkracht.

Der Defender hat durch technische Merkmale wie den Allradantrieb oder die Möglichkeit, den Reifendruck vom Fahrersitz aus einzustellen, den großen Vorteil, an so gut wie alle Orte dieser Welt zu kommen, ohne Gefahr zu laufen, stecken zu bleiben.

Charakter und Individualität

Ein weiterer Grund für einen Defender ist sein Charakter und die Individualität, die in ihm steckt. Er ist der Urvater ganzer Generationen an Geländewagen und das merkt man dem Defender auch an. Die rustikale Ausstattung bietet zwar wenig Komfort, hat aber, wie zuvor beschrieben, immer einen Nutzen. Alles an und in diesem Fahrzeug hat einen Nutzen.

Außerdem hat der Defender schon seit Jahrzehnten Fans, sodass sich eine wahre Community gebildet hat, in der Gleichgesinnte aufeinandertreffen. Viele Defender haben auf den Lüftungsklappen vorne – der Defender hat unter der Frontscheibe zwei Klappen, die als Klimaanlage fungieren – einen Spruch, der alles über diese Community, das Lebensgefühl und den Defender aussagt: „One Life, Live It“. Diesen Spruch habe ich mir ein wenig zum Lebensmotto erklärt.

Die Dachzelt-Experience

Das Dachzelt kommt mit Vor- und Nachteilen. Jedoch können, wenn man darauf vorbereitet ist, auch hier die Vorteile überwiegen. Denn ein Dachzelt bringt ein anderes Leben auf Reisen mit sich als ein Campervan. Weniger Komfort, oft weniger Platz und keine Wände aus Blech. Gleichzeitig, aber auch mehr Verbundenheit zur Natur, ein einzigartiges Gefühl von Camping und mehr Platz im Innenraum des Autos für eine Küche, Garderobe und Spielzeuge wie Surfboards, Snowboards oder Ähnliches.

Ein Dachzelt ist definitiv angenehm, wenn es trocken ist und warm. In Gegenden wie Skandinavien kann es in den Wintermonaten in einem Dachzelt sehr ungemütlich werden, da man keine Dinge wie Standheizungen verbauen kann. Wer jedoch im Süden Europas, in Afrika oder Mittel- und Südamerika unterwegs ist kann mit einem Dachzelt viel Spaß und tolle Momente haben. Ich erinnere mich gerne an einen Morgen in Südafrika. 6.30 Uhr morgens, Drakensberge im Nordosten Südafrikas (genauer gesagt in Lesotho), einer der schönsten Sonnenaufgänge meines Lebens. Das Licht hat die ganze Weite des Tales, in dem wir waren, in ein unglaubliches Licht getaucht, die umliegenden Berge erstrahlten in einem dunklen Rot. Und inmitten dieser großen, leeren Wiese des Campingplatzes stand ein Defender mit aufgeklapptem Dachzelt. Aus dem geöffneten Eingang hingen vier Füße und der warme Dampf eines frisch gebrühten Kaffees flog aus dem Zelt. Die beiden Personen in dem Zelt hatten einen ganz besonderen Ausblick aus ihrem zwei Meter hohen Dachzelt. In diesem Moment standen für mich zwei Sachen fest: Ich war unendlich dankbar, diesen Moment an diesem Ort verbringen zu dürfen, und ich will mal da sitzen, wo diese Leute damals waren. In einem Defender, mit frischem Kaffee, unter einem Dachzelt. Die Augen auf dem Sonnenaufgang.

Falls auch ihr Interesse am Reisen mit Dachzelt habt, aber keinen Defender besitzt: Es kann trotzdem großartig sein. Ich habe hier in Portugal schon oft einen kleinen Renault Clio oder einen VW Polo mit Dachzelt gesehen. Der Defender hat für mich eine ganz besondere Bedeutung, aber für euch kann jeder andere Wohnwagen genauso bedeutsam werden! Findet, was euch begeistert.

Gute Dachzelte gibt es zum Beispiel hier! Wer stattdessen die Unterschiede zwischen Aufstelldach und Hochdach vergleichen will, kann diese in einem anderen unserer Artikel finden!

Ich wünsche euch einen schönen Tag und hoffe, ich konnte meine Begeisterung für dieses ganz besondere Fahrzeug ein wenig auf Euch übertragen.

Drei gute Gründe für einen Defender mit Dachzelt

Abenteuer
Stressfrei und erholsam verreisen mit diesen Tipps

Richtig entspannt, erholsam und stressfrei reist du mit unseren Tipps!

Der Anfang jeder Reise verspricht Stress. Du willst nichts falsch machen, nichts vergessen, nicht unvorbereitet sein! Aber worauf muss man alles achten? Wir wollen dir heute helfen, an deine nächste Reise mit etwas weniger Stress heranzugehen!

Das richtige Outfit

Der Start gelingt dir, wenn du statt deiner Flip-Flops für den Strand oder den High Heels für das Abendessen Turnschuhe und bequeme Alltagsklamotten auf der Fahrt trägst! Ein Auto zu bedienen ist in Turnschuhen einfach sicherer und sollte etwas passieren, bist du versicherungstechnisch auf der besten Seite.

Es lohnt sich auch sonst eigentlich immer, bequeme Kleider in Reichweite zu haben und sie nicht zu tief im Koffer zu vergraben. Nicht nur Kinder kleckern Eis oder Limonade über die Shirts oder halten andere Überraschungen parat, die einen Kleiderwechsel notwendig machen, auch Erwachsenen kann der Kaffee mal am Lenkrad überschwappen! 

Kalte Getränke erfrischen nur kurz

Wir haben in einem anderen Blogpost einige empfehlenswerte Autobahnraststätten erwähnt. Normalerweise ist der Kaffee an Raststätten etwas teurer und hat wenig Aroma. Gerade mit dem Wohnmobil kannst du natürlich für deinen Proviant selbst sorgen und schlemmen. Aber besonders im Hochsommer, wo man sich leicht verführen lässt, solltest du nicht nur eiskalte Getränke trinken! Das schwächt deinen Körper, der damit beschäftigt ist, den eiskalten Schock auf Körpertemperatur zu bringen. Dadurch schwitzt du nur noch mehr und bist du empfindlich, bekommst es womöglich sogar mit dem Magen zu tun. Es gibt einen Grund, warum Wüstennomaden hauptsächlich von heißem Tee leben! Die Arbeit für den Körper ist deutlich geringer! Also auch mit Absorberkühlschrank oder Kompressorkühlbox solltest du nicht alles so kalt wie möglich trinken!

Reiseapotheke aufbauen

Was die Reiseapotheke alles für Notfälle enthalten sollte, kommt auf die individuelle Gesundheit deiner Mitreisenden an. Was immer sein kann, sind Magen-Darmgeschichten, Verletzungen, Erkältungen, Kopfschmerzen….Störungen, die selbst behandelt werden können, wenn man die entsprechenden Hausmittel und Medikamente für die Erstversorgung dabei hat, die auch ein Apotheker empfehlen würde. Pflaster und Kopfschmerztabletten gehören sicherlich dazu, aber auch deine individuellen Medikamente oder die deiner Mitreisenden, die vor Ort ohne Rezept schwer zu organisieren sind. Auch für dein Haustier solltest du an die wichtigsten Medikamente wie Schmerztabletten denken. 

Für uns gehören Salbeitee, Pfefferminz- und Kamillentee auf jeden Fall ins Gepäck. Auch Allergietabletten können nichts schaden.

Wespen-Vorsorge treffen

Kaum sitzt man im Freien, aber auch drin ist eine da, das haben wir alle diesen Sommer gemerkt. Vor allem die süßen Erfrischungen wie Eis oder Cola haben es den Wespen angetan. In Deutschland gibt es zwei heimische Wespenarten, das eine ist die Gemeine Wespe, das andere die Deutsche Wespe. Kaffee und Kuchen vor dem Wohnmobil am Campingtisch sind mit ihnen in der Nähe ohne Tricks kaum zu genießen. Vor allem Kinder sind in Gefahr, beim Essen oder Trinken gebissen zu werden. Doch wie bei jedem anderen Kampf gegen Insekten, ist nichts zu tun oft die beste Lösung.

Wespen stechen, wenn sie sich bedroht fühlen. Daher ist das panische Zappeln, zu dem wir alle in dieser Situation oft tendieren, tatsächlich alles andere als hilfreich. Auch das immer wieder empfohlene Wegpusten ist nicht empfehlenswert. 

Was helfen kann ist eine Schale mit Zuckerwasser aufzustellen, die die Wespen anlockt. Einfach ein paar Tropfen Essig in die Flüssigkeit tun. Dann werden die Wespen beim trinken erschöpft und schläfrig und müssen letzten Endes nur noch mit der Flüssigkeit entsorgt werden.

Was du unbedingt im Wohnmobil haben solltest falls eine Wespe dich oder einen anderen sticht:

  1. Kühlpads
  2. Zwiebeln gegen den Juckreiz
  3. Einen Stichheiler
  4. Eine kühlende Salbe
  5. Kokosöl
  6. Teebaumöl
  7. Eine Salbe gegen Stiche

Wenn innerhalb von kurzer Zeit oder wenigen Stunden die Schwellung Ausmaße von über zehn Zentimetern annimmt, sollte ein Arzt aufgesucht werden.  Das selbse gilt, wenn sich die Einstichstelle entzündet, natürlich auch wenn eine Wespe in den Mund oder Rachen gestochen hat. 

Luft und Sauerstoff tanken

Ein Trick, um die Luft im Fahrzeug einigermaßen frisch zu halten, ist vor der Abfahrt gut zu lüften und kühl zu parken. Dann braucht man vielleicht gar keine Klimaanlage mehr! Für den Kreislauf und die Gesundheit sollte es im Wohnmobil nicht mehr als 6 Grad Unterschied zu draußen haben. Die Lüftungsdüsen sollten nicht auf Personen gerichtet sein oder Tiere und bei einer Rast solltest du dir unbedingt einen schattigen Platz suchen. Vorsichtshalber solltest du auch einen Sonnenschutz für die Windschutzscheibe dabei haben oder die Windschutzscheibe mit einem hellen Leintuch abdecken. Dasselbe gilt auch für den Kindersitz, der an Metall oder Plastikteilen schnell heiß werden kann.

Wann ist die beste Fahrzeit

Die beste Zeit für lange Fahrten ist Geschmackssache. Mit Kindern und Tieren bietet sich die Nacht an, da sind die Straßen leer und die Grenzen frei und die Temperaturen angenehm. Zum Frühstück geht es dann an ein schönes Ziel und der Urlaub kann schon hier beginnen. Mit Glück hat das Kind bis dahin geschlafen und kann jetzt voller  Vorfreude auf das Meer den Rest der Fahrt unterhalten werden. Das ist aber natürlich auch nicht für jeden das richtige, besonders wenn man schnell schläfrig wird. Empfehlenswert ist es unserer Erfahrung nach, ungefähr 500 Kilometer täglich hinter sich zu bringen. Alles darüber hinaus ist Stress. Da können dann gemütliche Pausen gemacht werden, etwas gegessen und gespielt werden, bis es weitergeht. Dann schlafen die Kleinen mit etwas Glück vielleicht noch mal ein bisschen. Daher beim Packen an das Kuschelkissen und das Kuscheltier denken!

Ein Plan, der so fest ist, wie du ihn willst

Geh nicht planlos an den Urlaub heran, aber achte auch darauf, nicht zu überplanen! Grundlegend kannst du ihn immer noch an die Gegebenheiten, das Wetter oder so anpassen und ändern. Aber was du auch nicht vergessen solltest, ist ein guter Reiseführer von deinem Urlaubsziel und einen Plan, welche Sehenswürdigkeiten dir oder deinen Mitreisenden wichtig sind. Es wäre ärgerlich, wenn du wieder daheim bist und feststellst, was du alles versäumt hast. Zwing dich aber auch nicht dazu, gewisse Zeiten einzuhalten. Du hast die Macht darüber, was du wann im Urlaub machst!

Urlaubszeit - Lesezeit

Ins Gepäck gehört immer Lesestoff. Am schönsten ist es übrigens, einen aufregenden Roman oder Krimi aus der Region, in der du die Ferien verbringst, dabei zu haben. Dann kannst du direkt die dort erwähnten Orte besuchen und wirklich in die Geschichte eintauchen! Besonders für fans von Literaturreisen empfehlen wir diese Art des Urlaubs!

Für Ostseeurlauber empfehlen wir zum Beispiel “Ein Sommer in Niendorf” von Heinz Strunk. In Niendorf haben wir selbst schon einige Urlaube verbracht. Niendorf ist ein Ortsteil von Timmendorfer Strand.

Noch aufregender sind die Thriller von John Grisham, das gilt für alle, doch vor kurzem erschien von ihm “Der Verdächtige” ein Buch, das von der ersten Seite fesselt. 

Natürlich musst du auch nicht bei regionaler Literatur bleiben! Ein Buch zur Entspannung in der Horizontalen, das wir empfehlen können, wäre zum Beispiel “Was im Bett geschah" von Nadia Durrani und Brian Fagan. In “Was im Bett geschah” erzählen die beiden unterhaltend, warum das Bett in allen Kulturen der Geschichte der Menschheit auch eine politische Bedeutung hatte, ja ein politischer Ort war. 

In Anbetracht der Klimakrise ein tolles Buch ist “Die Geschichte der Bienen” von Maja Lunde. Drei Romane in einem erzählen von einem Leben, das die Zukunft der Natur und der Menschheit beschreibt, wenn es so weitergeht wie bisher. Unbedingt lesen! Ein tolles, vorausschauendes, mitreißendes Buch, das nachdenklich macht. 

Nun gilt es nur noch euch/dir allen einen wunderschönen mit schönen Erlebnissen gespickten Urlaub zu wünschen!!!!

Stressfrei und erholsam verreisen mit diesen Tipps

Zubehör & Test
Das Campingklo - Was muss man wissen?

Wir helfen dir bei der Entscheidung, welches Campingklo für dich passt und informieren dich über die Details!

Das Campingklo ist für mich die wichtigste Einrichtung im Camper. Vor allem auf langen Strecken ist es ein großer Vorteil, unabhängig von meistens nicht gerade einladenden und hygienisch bedenklichen Toilettenpausen zu sein. Das Problem ist natürlich der Aufwand der Entsorgung und die Pflege der privaten Einrichtung. Im Austausch bekommt man jedoch Freiheit… und muss sich weniger Sorgen machen, was auf einer Autobahntoilette so lauert. Die Campingtoilette ist definitiv eines der besten Camping Gadgets für einen entspannten Urlaub.

Wir haben bereits in der Vergangenheit über die verschiedenen Optionen geschrieben, als wir unseren Campingtoiletten Vergleich geschrieben haben. Doch die Wahl fällt trotzdem schwer! Welches Klo passt am besten zu unseren technischen Begabungen und unseren Bedürfnissen?

Die Zeit, die es kostet, sich damit zu beschäftigen, lohnt sich immer. Falsch ist es auf jeden Fall das Thema Campingklo nicht zu beachten, denn gerade der Luxus der eigenen Toilette macht das Camping Erlebnis perfekt. Wenn die Toilette nur mehr Stress schafft, ist das eher kontraproduktiv.

Ich habe auf jeden Fall vor, mir eine Campingtoilette zu holen, mit der ich voll zufrieden bin. Ich will etwas, das meinen Bedürfnissen entspricht und das wirklich mobil ist. Die Bedienung, Entsorgung und Pflege ist allerdings ein Problem, das mir im Magen liegt und das wir nun lösen wollen.

Am wenigsten Probleme bereitet wohl eine transportable Campingtoilette. Die transportable Variante ist praktisch für eher kleine Fahrzeuge und Vans. Sie muss nicht fest eingebaut werden und braucht lediglich ihren Stauraum während der Fahrt.

Je nach Anspruch und Fahrzeug kann man die Größe auswählen und hat die Wahl zwischen zahlreichen Ausführungen. Je nachdem was man braucht, nutzt die Toilette einen Feuchttank mit Chemikalien und Wasser oder einen Trockentank. Beides hat Vorteile und Nachteile, auf die wir in unserem letzten Artikel zum Thema genauer eingegangen sind.

Der Vorteil der mobilen Campingtoilette ist, dass wir keinen Anschluss an ein Wassersystem oder eine Steckdose brauchen. Der Tank wird einfach mit Wasser gefüllt und im darunterliegenden Fäkalientank landet dann alles mithilfe einer Pumpe, die betätigt wird.

Etwas luxuriöser ist eine fest eingebaute Toilette. Die hat, wie die Zuhause, einen Sitz mit Deckel und darunter einen eingesetzten Fäkalientank in Form einer entnehmbaren Kunststoffkassette. Das Wasser wird mit einer kleinen elektrischen Pumpe aus dem Frischwassertank gepumpt.

Normale Einbaumodelle von Wohnmobil-Toiletten oder Campingtoiletten benötigen chemische Zusatzstoffe. Irgendwie muss der Kassetteninhalt ja zersetzt werden und zwar möglichst schnell, denn sonst stinkts im mobilen Heim. Deshalb braucht man auch oft spezielles Toilettenpapier für Campingtoiletten! Und am besten auch etwas Abstand zur Campingküche.

Wer ein ganz neues Wohnmobil kauft oder mietet, hat den Vorteil eines Systems, das die Zersetzung mit Sauerstoffzufuhr abwickelt und umweltfreundlich jedwede Chemikalien überflüssig macht.

Die Unterschiede zwischen einem Tank, der mit Chemie läuft, und einem, der mit Sauerstoff läuft, ist eher in der Handhabung. Keiner davon ist mehr oder weniger luxuriös als der andere, nur anders zu bedienen.

Bevor man die Chemie-Toilette benutzt, muss der Trennschieber zum Tank geschlossen sein, während er bei der Toilette mit Sauerstoffzufuhr hingegen geöffnet ist. Wer modernisieren will, kann übrigens das Chemieklo durch ein Klo mit Sauerstoffzufuhr ersetzen. Der Tausch ist normalerweise kein Problem.

Das sind natürlich auch nicht alle Systeme, nur die häufigsten, die man in einem Camper antrifft. Außerhalb dieser gibt es unter anderem auch die Unterdruck- oder Vakuum-Toilette, die fast schon eine Raumschiff-Atmosphäre hat, die allerdings normalerweise auch teurer ist.

Wie entsorge ich den Inhalt meines Campingklos?

Je nach Inhalt fällt die Entsorgung natürlich auch bei jedem Campingklo anders aus. In keinem Fall ist vergraben oder einfach in den Wald kippen der richtige Weg. Der Inhalt einer Campingtoilette ist üblicherweise Sondermüll und sollte dementsprechend entsorgt werden.

Bei Chemietoiletten ist es wichtig, immer die richtige Dosierung des Zusatzes abzumessen, was normalerweise an den Hersteller-Angaben abzulesen ist. Wie viel hinzugegeben wurde, kann maßgebend für die Entsorgung sein.

Bei Toiletten mit Sauerstoffzufuhr sollte man beachten, dass beim Entnehmen der Kassette der Entlüftungsschlauch abgezogen wird und vor dem Einsetzen immer ein wenig Wasser im Tank ist.

Auch der Transport zur Entsorgungsstelle ist kein Problem, denn die Kassetten haben heutzutage immer Räder und einen ausziehbaren Griff, um sie sicher und leicht transportieren zu können, besonders da wir ja mit unseren Campern ohnehin mobil sind! 

Und ja, ihr habt richtig gelesen, ihr solltet den Inhalt eurer Campingtoiletten immer an speziell dafür vorgesehenen Entsorgungsstellen entsorgen. Nicht nur ist es illegal, das nicht zu tun, es ist auch gefährlich. Kläranlagen können die Chemiezusätze nämlich nicht abbauen. Das heißt, ihr gefährdet das Frischwasser eurer ganzen Region, wenn ihr den Inhalt herunterspült.

Die Reinigung vom Campingklo

Wie zu Hause auch muss das Campingklo immer schön sauber und hygienisch geputzt werden. Die Kassette sollte entleert werden, ehe sie so voll ist, dass die Warnlampe leuchtet, denn dann kann es zu ekligen Notfällen kommen, die man lieber vermeidet.

Am wichtigsten ist es, die Dichtungen zu beobachten, denn es kann sehr schnell äußerst unangenehm werden, wenn diese nicht mehr in Ordnung sind. Spätestens wenn es im Wohnmobil unangenehm riecht, ist die Dichtung kaputt und muss ersetzt werden

Das Campingklo - Was muss man wissen?

Mit Hund
11 Tipps für einen entspannten Campingurlaub mit Hund

Mit unseren 11 Tipps wird dein nächster Campingurlaub mit dem Hund ganz entspannt verlaufen.

Der kommende Herbst ist die perfekte Zeit fürs Campen mit Hund. Der beste Freund des Menschen kann durch gefallenes Laub tollen, durch Bäche rennen, Stöckchen und Kastanien holen… Doch Urlaub mit dem Hund geht zu jeder Jahreszeit! Wir planen gerade schon für den nächsten Sommer vor, was wir im Urlaub machen wollen oder können.

Wir wollen mit unseren beiden Zwergschnauzern campen und haben uns jetzt zuerst mal kundig gemacht, an was wir alles denken müssen. Die wichtigsten Punkte zum Thema Camping mit Hund im Sommer bei heißen Temperaturen teilen wir heute mit euch! Denn gerade im Sommerurlaub tun sich unsere Hunde immer besonders schwer. Dazu kommt, dass die Ferienzeit auch die Zeit ist, in der am meisten Hunde an Autobahnraststätten zurückgelassen werden. Ob die Besitzer hier schon im Stress waren, den Hund falsch transportiert, zum Beispiel bei Hitze im Fahrzeug eingesperrt haben, sparen wollten, da Hunde oft zusätzlich berechnet werden, oder einfach zu faul waren, auf den Hund einzugehen, bleibt hier in der Luft. So oder so ist es inakzeptabel.

Für uns ist es wichtig, dass es euch allen beim Camping und beim Vanlife mit Hund gut geht, und die Reise mit Wohnwagen oder Wohnmobil für alle stressfrei und erholsam verläuft. 

Am Ende dieses Artikels findest du auch Infos darüber, woran du erkennst, ob dein Hund einen Hitzeschlag hat.

Impfpässe sind gecheckt, Wasserkiste verstaut, Fressen für die Tage am Meer eingepackt, Hundetransportbox sicher untergebracht, dann kann die Fahrt in den Urlaub  jetzt losgehen.  

1. Trügerische Sicherheit Klimaanlage

Eine Klimaanlage garantiert keine echte Sicherheit für zurückgelassene Haustiere im Wohnmobil. Es kann nämlich immer was schiefgehen. Die Klimaanlage im Wohnmobil gehört heutzutage auch schon zum Standard. Aber Vorsicht, wer sein Haustier in Sicherheit glaubt, kann sich bitter täuschen. Klimaanlagen laufen oft nur über den Landstrom, denn sie ziehen kräftig Energie aus Autobatterie oder Powerstation. Was bedeutet das? Das kann sich jeder selber ausmalen. Da kann eine Batterie mal leer werden. Was, wenn man es nicht rechtzeitig merkt? Viele Camper, haben viel Energieverbrauch, da kann einfach mal eine Sicherung durchbrennen, genauso kann es sein, dass jemand den Stecker mit unbeabsichtigten Folgen zieht. Man kann sich also nicht verlassen, dass der Hund im Auto vor Hitze geschützt ist, nur weil man eine Klimaanlage vor dem Aufbruch einschaltet. Es braucht immer frische Luft.

2. Autoklimaanlage: Noch schlimmer

Ein weiterer Punkt, was die Klimaanlage betrifft, ist der, dass viele nicht daran denken, dass man während der Fahrt lediglich die Autoklimaanlage nutzen kann. Damit ist aber nur der vordere Fahrgastbereich gekühlt. Wenn du Durchzug machen willst, um Luft ins Wohnmobil zu lassen, solltest du darauf achten, dass dein Hund nicht im Zug liegt. Sonst kannst du am Ziel zuerst mal einen Tierarzt aufsuchen. Die Vierbeiner können sich sonst leicht Entzündungen zulegen!

3. Notfall-Wasserschlauch

Hast du den Wassernapf vergessen und findest auf dem Wanderweg auch kein Bächlein am Wegesrand, in dem sich dein Hund erfrischen kann? Vielleicht hast du aber eine bunte Kacktüte dabei! Diese kannst du im Fall der Fälle auch mit Wasser füllen und es dann mit deinem besten Freund teilen. Er kann vorsichtig daraus trinken.

4. Abkühlung unterwegs

Wenn es richtig heiß wird, helfen sogenannte Kühlpacks oder Wassermatten. Die gibt es im Tierhandel oder im Internet zum Bestellen, du kannst aber auch ein Kühlpad, das für Menschen gedacht ist, unter die Hundedecke legen. Je nachdem sucht er die Kühle oder legt sich daneben. 

5. Mobiler Schatten am Zielort

Eine Strandmuschel oder ein kleines Zelt geben auch schön Schatten. Sie sind leicht zu transportieren und auf jeden Fall nützlich. Falls der Wind den Sand mal aufwirbelt, ist eine Strandmuschel oder ein Zelt auch ein guter Schutz für deinen Hund. Du kannst ihm seine Wasserschüssel und sein Futter auch ohne, dass sie versanden hineinstellen. Aber nicht die Luftdurchlässigkeit vergessen, damit der Hund sich keine Herzattacke holt!

6. Immer Ruhe bewahren

Was auch wichtig ist: Bring deinem Hund oder den Hunden bei, am Campingplatz Ruhe zu geben. Wenn der Hund das lernt, kannst du dich nämlich auch mal in aller Ruhe auch mal vom Wohnmobil entfernen. Er hat dann seinen Lieblingsplatz. Es ist ziemlich lästig, wenn er jedes Mal kläfft, wenn jemand an deinem Platz vorbeiläuft. Er hat hier seinen Rückzugsort, einen schönen Platz, seinen Korb, die ihm bekannte Hundetransportbox oder eine Outdoor Matratze, Wasser und ist angeleint an der Schleppleine. Und wenn er deine Nachbarn nicht belästigt, kannst du ohne ihn auch mal am Kiosk kurz etwas besorgen, ohne ihn mitzunehmen. 

7. Hundefreundlich Campen

Wenn möglich, sollte man mit dem Hund einen hundefreundlichen Campingplatz mit Rasenuntergrund aussuchen. Dann kann sich das Tier unter das Wohnmobil ins kühle Gras legen. Wir waren gerade erst am Campingplatz Südheide, an welchem zum Beispiel auch extra Duschen für Hunde sowie eine Hundewiese angeboten werden. 

8. Eis für die perfekte Kühlung

Hunde mögens gar nicht heiß, daher kühlen wir mit Eis! Du kannst zum Beispiel Eiswürfel hinlegen und deinen Hund dran lecken lassen oder du frierst ihm gleich Leberwurst in Würfeln ein. Auch einfach ein mit Eiswürfeln gekühlter Behälter, aus dem er die Erfrischung schlecken kann, kann hier Wunder wirken.

9. Keine Sorge, uns geht’s gut!

Wenn du in der Lage bist, die Temperatur in der fahrbaren Hundehütte zu kontrollieren, hänge einen großen Zettel an die Türe. So können besorgte Passanten erkennen, dass die Tiere keine Not leiden. Immer wieder kommt es vor, dass besorgte Menschen die Polizei holen, weil sie die Tiere hören, die ihr Heim bewachen und anschlagen, wenn sich ein Fremder nähert. Uns selbst erging das übrigens im Herbst so, die Hunde bellten, als wir kurz einkaufen gingen, das Auto hatten wir in Sichtweite. Doch die Erzieherinnen vom gegenüberliegenden Kindergarten hatten Angst, die Hund würden frieren und so musste die Polizei ausrücken. Die Polizisten waren sehr nett und meinten, das würde öfter mal vorkommen, da es immer wieder extrem wohlmeinende Menschen gäbe. Keiner kann ja riechen, ob der Hund gut versorgt ist, mit Wasser, Klimaanlage, Ventilator etc.

10. Achtung Asphalt

Wenn du mit deinem Hund Gassi gehst, achte vor allem im Süden und an sehr heißen Tagen auf die Temperatur des Asphalts. Er kann sich auf dem heißen Pflaster nämlich leicht die Pfoten verbrennen. Das ist aber nicht das Schlimmste, was die Hitze mit deinem Hund anstellen kann. Kommen wir also zu unserem letzten Punkt:

11. Anzeichen für einen Hitzschlag beim Hund

So erkennst du, ob ein Hund, hoffentlich niemals deiner, kurz vor einem Hitzschlag ist oder sogar schon in höchster Lebensgefahr. Folgende Symptome können auf einen Hitzschlag bei Hunden hinweisen:

  • Abgeschlagenheit
  • Unruhe oder Taumeln
  • Krämpfe
  • Atemnot
  • Ohnmacht 

Was kann man da tun? Zuerst auf jeden Fall einen kühlen, schattigen Platz suchen und dann:

  • die Pfoten mit einem feuchten Tuch umwickeln und kühlen
  • Trinkwasser anbieten
  • ein Handtuch in kaltes Wasser tauchen und über den Hund legen
  • den nächsten Tierarzt anrufen

Fazit: Camping mit Hund – Vorbereitung ist alles!

Das Reisen mit Hund im Wohnmobil oder Camper kann eine wundervolle Erfahrung sein, die euch beiden unvergessliche Momente beschert. Doch wie du siehst, erfordert es auch eine Menge Vorbereitung und ein Gespür für die Bedürfnisse deines Vierbeiners. Klimaanlagen bieten keine absolute Sicherheit, und die Hitze des Sommers kann schnell zur Gefahr werden. Mit ein paar einfachen Maßnahmen – vom Mitführen von Kühlmatten über die Auswahl eines hundefreundlichen Campingplatzes bis hin zum Schutz vor heißem Asphalt – schaffst du jedoch die besten Voraussetzungen für einen entspannten Urlaub.

Denke daran, dass dein Hund ein Familienmitglied ist, das genauso viel Aufmerksamkeit und Schutz verdient wie du selbst. Wenn du seine Bedürfnisse stets im Blick behältst, steht einem harmonischen Campingabenteuer nichts mehr im Wege. Also, Leine los und auf zu neuen Abenteuern – natürlich mit Rücksicht auf die Vierbeiner, die uns immer treu begleiten! 🐾

11 Tipps für einen entspannten Campingurlaub mit Hund

Abenteuer
Mit dem Wohnmobil in Spanien unterwegs

Wir beraten euch für euren nächsten Campingtrip nach Spanien. Wo müsst ihr mit dem Wohnmobil unbedingt hin?

Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, ihren Urlaub ums Wohnmobil herum aufzubauen. Das hat viele Vorteile: Man ist unabhängig von Unterkünften und kann die Landschaft ganz aus der Nähe kennenlernen. Besonders im Sommer, der gerade sein Ende erreicht, kann die Reise Entspannung pur sein. Und wer dem nasskalten Wetter mit Camping im September entkommen will, der kann direkt auf Reise gehen und südlichere Gefilde aufsuchen!

Spanien ist eines der beliebtesten Länder für einen solchen Wohnmobiltrip. Und das aus gutem Grund! Die Landschaft ist abwechslungsreich, die Menschen sind warmherzig und die Möglichkeiten für eine Reise mit dem Wohnmobil sind hervorragend. In diesem Beitrag erfahrt ihr alles über die schönsten Sehenswürdigkeiten und was ihr unbedingt beachten solltet, wenn ihr mit dem Wohnmobil in Spanien unterwegs seid.

3 Sehenswürdigkeiten, die du mit dem Wohnmobil in Spanien nicht verpassen solltest

Wenn du dich für einen Urlaub in Spanien mit dem Wohnmobil entschieden hast, kannst du auf eine Menge verschiedener Sehenswürdigkeiten gespannt sein. Die Landschaft ist unglaublich abwechslungsreich und es gibt so viel zu entdecken – von atemberaubenden Stränden über schroffe Berge bis hin zu weitläufigen Wäldern und grünen Tälern.

Auch die Städte und alten, geschichtsträchtigen Burgen und Kathedralen haben jede Menge Charme und sind einen Besuch wert. Wenn du also vorhast, eine Wohnmobilreise in Spanien zu unternehmen, solltest du dir die folgenden Sehenswürdigkeiten nicht entgehen lassen:

1. Die Alhambra in Granada

Die Alhambra ist eine maurische Festung, die sich auf einem Hügel in der Stadt Granada befindet. Sie wurde im 13. Jahrhundert erbaut und ist heute eines der meistbesuchten Touristenziel in Spanien. Die Alhambra bietet Besuchern eine beeindruckende Aussicht auf die Stadt sowie auf die Sierra Nevada. Im Inneren der Festung befindet sich ein Labyrinth aus Gängen und Plätzen, die mit prächtigen Springbrunnen, Bädern und Säulenhallen geschmückt sind. Sie ist visuell einzigartig und auf jeden Fall einen Besuch wert!

2. Die Meerenge von Gibraltar

Die Meerenge von Gibraltar ist eine enge Meeresstraße zwischen Spanien und Marokko, an der sich der Atlantik mit dem Mittelmeer trifft. Hier findest du eine spektakuläre Aussicht auf das Meer sowie auf die beiden Länder. Wenn du mit dem Wohnmobil unterwegs bist, kannst du an einem der vielen Parkplätze am Rand der Meerenge Halt machen und die Aussicht genießen. Auch die einzigen wild lebenden Affen in Europa kannst du hier bestaunen! Und in einem schockierend britischen Shopping-Distrikt zollfrei einkaufen!

3. Die Mezquita in Córdoba

Die Mezquita ist eine frühere Moschee, die sich ebenfalls in Córdoba befindet. Sie wurde im 8. Jahrhundert errichtet und war lange Zeit die größte Moschee des westlichen Islams. Heute ist die Mezquita eine Kathedrale und gehört zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Spaniens. Sie beeindruckt durch ihre Größe und Architektur, insbesondere durch ihren großen Innenhof mit Brunnen und Bäumen. In den Gebäuden um den Hof herum befinden sich zahlreiche Geschäfte, Cafés und Restaurants. 

Die besten Reiseregionen für deinen Wohnmobiltrip durch Spanien

Egal, ob du dich für die klassische Route entlang der Costa Brava entscheidest oder doch eher abseits der ausgetretenen Pfade wandern möchtest, ein Wohnmobiltrip durch Spanien ist immer eine gute Idee. Denn das Land bietet unglaublich viel Abwechslung und du kannst dir sicher sein, dass es dir nicht so schnell langweilig wird.

Entlang der Costa Brava

Die Costa Brava ist eine der beliebtesten Küsten Spaniens und bietet unzählige Möglichkeiten für einen unvergesslichen Wohnmobiltrip. Hier findest du auf 220 Kilometern nicht nur traumhafte Strände, sondern auch abgelegene Buchten und kleine Fischerdörfer, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Die Region ist bekannt für ihre atemberaubenden Strände und Buchten, die malerischen Dörfer und die abwechslungsreiche Landschaft. Die Costa Brava ist auch ein Paradies für Wassersportler und erlaubt Windsurfen, Kiten und pure Entspannung am Strand. Einfach den Camper am Strand aufstellen, die Wohnmobil Markise ausfahren, und ausspannen!

Andalusien - Sonne, Strand und Flamenco-Tanz

Andalusien ist bekannt für seine atemberaubend schönen Strände, seine leckere Küche und seine vielfältige Kultur. In Andalusien könnt ihr euch an den traumhaften Stränden entspannen, die leckere spanische Küche genießen oder beim Flamenco-Tanz die temperamentvolle Lebensfreude der Andalusier erleben. Auch die oben genannten Sehenswürdigkeiten wie die Alhambra in Granada oder die Mezquita in Cordoba solltet ihr euch hier auf keinen Fall entgehen lassen.

Nehmt euch genug Zeit für die Fahrt

Auch wenn ihr die Strecke vorher gut geplant habt, solltet ihr nicht zu viel und lange auf einmal fahren. Gerade in Spanien gibt es viel zu sehen und ihr wollt sicher nicht die Hälfte der Sehenswürdigkeiten verpassen, weil ihr zu müde von der Fahrt sind. Plant also etwas mehr Zeit ein, als ihr wahrscheinlich braucht und macht immer wieder Pausen zwischendurch.

Bucht euren Stellplatz rechtzeitig

Die besten Stellplätze in Spanien sind meistens schon früh ausgebucht. Wenn ihr also sichergehen wollt, dass ihr einen Platz bekommt, solltet ihr euren Stellplatz rechtzeitig buchen. Viele Anbieter bieten online die Möglichkeit an, den Stellplatz zu reservieren. Auf diese Weise könnt ihr euch auch schon im Vorfeld über die verschiedenen Optionen informieren und den richtigen Platz auswählen.

Informiert euch über die jeweilige Region

Bevor ihr in eine neue Region fahrt, solltet ihr euch über die Besonderheiten der Gegend informieren. Manche Regionen haben besondere Regeln oder Einschränkungen, die ihr beachten solltet. Auch auf die Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in der Region solltet ihr vorbereitet sein. Dafür gibt es zahlreiche Reiseführer und Websites, auf denen ihr euch informieren könnt.

Seid flexibel

Auch wenn ihr alles im Vorfeld genau geplant habt, kann es immer mal vorkommen, dass etwas anders läuft als geplant. Bleibt daher flexibel und lasst euch von unvorhergesehenen Ereignissen nicht stressen. So könnt ihr euren Urlaub voll und ganz genießen!

Mit dem Wohnmobil in Spanien unterwegs

VanLife
5 Vanlife-Jobs, bei denen du von überall arbeiten kannst

Social Media Manager, Übersetzer oder Webdesigner diese Jobs eignen sich perfekt um Remote vom Camper van zu arbeiten.

Geld. Ein Thema, über das die Deutschen nicht so gerne sprechen. Und dass, obwohl es in unserer modernen Welt eigentlich alltäglich ist, Geld auszugeben und es zu verdienen. Ich tue ersteres zwar lieber, der heutige Blogpost soll sich dennoch mit zweitere befassen, nämlich dem Geld verdienen. Für die viele Menschen bedeutet das, morgens in ein Büro zu fahren, acht Stunden zu arbeiten und abends wieder heimzufahren. Doch es gibt sie: die Verrückten, die Freiheitsliebenden, die ganz einfach von dort arbeiten, wo sie gerade sind. Doch welche Möglichkeiten gibt es, um von unterwegs aus dem eigenen Camper Geld zu verdienen? In diesem Text will ich Euch 15 Jobs vorstellen, welche perfekt zum Vanlife passen und welche ihr von der ganzen Welt ausüben könnt. Remote Jobs, was so viel bedeutet wie „aus der Ferne arbeiten“, werden immer beliebter und seit der Corona-Pandemie auch häufiger. Doch welche passen zu dir? Vielleicht ist ja hier etwas dabei, was dich anspricht und die nächste Bewerbung verlässt schon ganz bald dein E-Mail - Postfach.

Welche Länder sich besonders gut für Remote Work eignen, verrät der TUI Workation Index. Auf Basis von neun Kriterien wie Breitband Speed und Safety Index wurden 60 Länder miteinander verglichen.

Blogger/in oder Co-Blogger/in

Das ist so ungefähr das, was ich gerade mache. Viele Reisende starten mit Beginn der Reise ihren eigenen Blog. Manche wollen nur ein digitales Tagebuch führen, Bilder hochladen und Freunde und Familie auf dem Laufenden halten. Ein Blog eignet sich aber auch gut, um Geld damit zu verdienen. Das kann zum Beispiel durch Kooperationen mit Campingplätzen, Outdoor -Ausstattern oder anderen Brands, welche zum Thema deines Blogs passen, geschehen. Und das Schöne an einem Blog: du kannst über jedes Thema schreiben, was dich begeistert. Für mich ist es genau das, über was ich gerade schreibe. Das Leben im Camper und alles was dazugehört. Für dich kann es etwas völlig anderes sein, solange du es von unterwegs aus verfassen und hochladen kannst ist alles super. Doch nicht nur Blogger sind ortsunabhängig in ihrer Arbeit

Social Media Manager/in

Auch Social Media Manager haben oftmals die Möglichkeit, remote zu arbeiten. Das kann entweder in einer Festanstellung funktionieren, aber auch als Freiberuflerin oder Freiberufler. Falls du ein Händchen für aktuelle Trends online, stilvolle Bilder und smarte Texte hast und gerne mit einer Community zu tun hast, ist der Job als Social Media Manager genau das Richtige für dich. Du betreust dann beispielsweise die Social Media Accounts von Kunden, behältst die Community im Auge, beantwortest Kommentare und bereitest Posts und Stories vor. Diese Arbeit kann sehr abwechslungsreich sein und viel Spaß bereiten – vor allem wenn du sie mit Blick auf den Strand in Portugal machst.

Online-Shop erstellen

Smart, smarter, passives Einkommen. Eine der wohl großartigsten Möglichkeiten von unterwegs zu „arbeiten“, ist es ein passives Einkommen zu generieren. Dies kann unter anderem durch einen Online-Shop funktionieren. Falls du ein geniales Produkt hast, kannst du dies über einen Online-Shop von so gut wie überall auf der Welt verkaufen. Das Stichwort ist Dropshipping, hier hast du mit den Produkten häufig nicht einmal direkten Kontakt. Die Spanne an möglichen Produkten ist lang: ein eigenes Klamotten-Label, ein Shop für gebrauchte Surfboards oder ein Shop, der Fotos im Stil von Disney-Filmen nachzeichnen lässt und dir digital zuschickt. Ich durfte letztens mit einem Pärchen aus München sprechen, die genau so etwas aufgebaut haben und jetzt gerade ihre Weltreise in Portugal gestartet haben.

Also wie wäre es zum Beispiel mit einem Onlineshop für Hängematten oder einem Strandmuschel Vergleich?

Sprachlehrer/in oder Übersetzer/in

Du sprichst mehr als eine Fremdsprache fließend und diese ist nicht unbedingt Lateinisch? Perfekt! Du bist geboren für den Job als Übersetzerin oder als Übersetzer bzw. Sprachlehrer/in. Viele Menschen, die von unterwegs arbeiten sind in diesem Bereich tätig. Egal, ob es ganze Bücher oder einzelne Textabschnitte sind, als Übersetzer/in kann man oft ortsunabhängig arbeiten. Als ich letztes Jahr in einem AirBnB in Schweden bei einer schwedischen Familie im Gartenhäuschen geschlafen habe, habe ich das Ehepaar gefragt, welchem Beruf sie nachgehen. Das Häuschen war mitten im nirgendwo, abgelegen und weit weg von jeglicher Zivilisation. Die Frau arbeitete als Übersetzerin, ihr Mann als Autor. Selbstständig, in den Sommermonaten von ihrem Ferienhaus an der schwedischen Westküste und im Winter aus ihrer Wohnung in Malmö. Das hörte sich ziemlich cool an. Eine Freundin, die ich vor wenigen Wochen traf, arbeitet online als Englischlehrerin für Kinder. Sie ist mittlerweile weitergereist nach Marokko und wird den Winter über in Mexiko sein. Ein Traum, wenn ihr mich fragt.

Webdesign

Wie Du eventuell schon gemerkt hast, haben die meisten Jobs, die ich hier vorgestellt habe etwas mit dem World Wide Web zu tun. Das ist ganz normal, denn durch das Internet ist es sehr einfach geworden, sich über eine Entfernung zu connecten und auch aus der Ferne zu arbeiten. Doch mit dem Internet kamen auch Unternehmenswebseiten auf. So gut wie jedes Unternehmen hat mittlerweile eine eigene Website. Und die muss von irgendjemandem erstellt werden. Und dieser jemand könntest du sein, von unterwegs, aus deinem gemütlichen Camper. Denn als Webdesigner ist man oftmals auch eher ortsungebunden, wenn es um die Arbeit geht. Solange das Internet stimmt und du gute Skills hast, kann man damit sogar ganz gut verdienen. Die Entwicklung einer Homepage, App oder eines Webshops lassen sich viele Unternehmen richtig was kosten, sodass die Tankkosten für den nächsten Monat mit einem Auftrag abgedeckt sein sollten.

Es gibt unzählige Jobs, die von unterwegs aus deinem Camper heraus ausgeübt werden können. Viele davon haben etwas mit der Welt online zu tun und benötigen Internet und einen Laptop. Es gibt zusätzlich natürlich die Möglichkeit über Seiten wie workaway oder ähnliches vor Ort an Jobs in der Landwirtschaft zu kommen. Sowas kann ab und zu eine schöne Abwechslung sein. Wichtig ist einfach, dass Du dir einen Remote-Job zutraust, eventuell einen entsprechenden Hintergrund hast und es einfach mal versuchst. Oftmals stellt man sich das Geld verdienen von unterwegs nämlich schwieriger vor, als es letztendlich ist. Und ein Vorteil: auf vier Rädern brauche ich zumindest nur einen Teil des Geldes pro Monat, was ich in München mit Miete und allem zum Leben wichtige zahlen würde.

Probiert’s aus und habt Spaß.

Liebe Grüße

5 Vanlife-Jobs, bei denen du von überall arbeiten kannst

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