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Vom Bayerischen Wald bis Ostfriesland – Aktivurlaub mit dem Camper

Wer Nähe zur Natur und Fitness auf der Reise will, findet hier die besten Ziele für Aktivurlaub mit dem Camper in Deutschland

„Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah.“ Diese schönen Verse des Dichterfürsten Johann-Wolfgang von Goethe kann man nicht oft genug rezitieren, wenn es um das Thema Urlaub geht. Manchmal geht es weniger darum, mit dem Camper Strecke zu machen und neue Länder zu entdecken, als vielmehr darum, möglichst wenig Zeit hinter dem Steuer und dafür umso mehr Zeit mit besonderen Aktivitäten am Zielort zu verbringen. Ein Aktivurlaub mit dem Camper in Deutschland ist dann genau das Richtige. Und mit unseren Tipps bekommt ihr jede Menge Inspiration für die besten Aktivurlaubsziele im Norden, Süden, Osten und Westen des Landes – und für die Mitte natürlich auch.

Ein Traumziel für alle unter euch, die gerne Wandern und Klettern und urig-magische Wälder lieben, ist der Bayerische Wald. Der große und der kleine Arber, der Osser, der Dreisesselberg und der Große Rachel mit dem Rachelsee in dem sogar eine Hexe hausen soll – der Bayerische Wald entführt Outdoorfans in eine unberührte Natur, in der es jede Menge zu entdecken gibt.

Zudem gibt es hier für Naturfreunde jeden Alters etwas zu erleben. Der Nachwuchs hat keine Lust auf steile Wege bergauf? Dann nimmt man eben die Seilbahn und läuft nur bergab. Im Kletterwald Englmar sind bestimmt alle gern dabei. Und wer eine Auszeit vom Wandern und Klettern nehmen möchte, macht einen Abstecher in den Bayerwaldpark für eine wilde Fahrt mit der Achterbahn.

Mit Pinguinen schwimmen im Spreewald

Viel Wasser, viel Wald – aber viel flacher als in Bayern: Das ist der Spreewald. Die Ferienregion in Brandenburg ist ein tolles Ziel mit dem Camper. Hier finden sich zahlreiche wunderschöne Campingplätze in der Nähe idyllischer Städtchen und Dörfer. Ein großer Vorteil ist zudem, dass die Gegend nicht überlaufen ist. Den Spreewald als Ziel für die kleine Auszeit oder den längeren Urlaub kann man immer noch als Geheimtipp bezeichnen.

Wenn ihr schon einmal im Spreewald seid, dürft ihr euch auf gar keinen Fall eine ausgedehnte Kanufahrt entgehen lassen. Wasserläufe mit einer Länge von insgesamt 1550 Kilometer mäandern durch die tiefen Wälder und die weiten Wiesen. 275 dieser Kilometer können mit dem Kanu befahren werden. Die Gegend ist aber auch ausgezeichnet für lange Radtouren geeignet. Es gibt nur wenige Steigungen.

Eine Attraktion der besonderen Art findet ihr im Spreeweltenbad in Lübbenau. Hier könnt ihr nicht nur Freizeitbad und Saunabereich genießen, sondern mit Pinguinen schwimmen. Wenn das kein erinnerungswürdiges Erlebnis ist!

Surfen und Teetrinken in Ostfriesland

Wer Wassertiere liebt, wird auch beim Campingurlaub in Ostfriesland auf seine Kosten kommen. In den Städten Aurich und Leer gelten die Seehundstationen als Highlight. Das größte Highlight in Ostfriesland ist und bleibt aber natürlich die raue Nordsee mit ihren zahlreichen Möglichkeiten für Wassersportler. Wenn ihr schon immer einmal Surfen oder Segeln lernen wolltet, seid ihr in einer der Surf- und Segelschulen vor Ort bestens aufgehoben. Auch Wasserskifahren und Kiten sind hier möglich.

Wer nach einem aufregenden Tag entspannen will, kauft sich am besten einen Vorrat Ostfriesentee und genießt diesen stilecht mit Kluntje direkt vor dem Camper an einem Platz mit Meerblick, wie es sie im Campingpark Friesensee zu ergattern gibt.

Über den Wolken in der Eifel

Vom Norden begeben wir uns nun in den Westen – genauer gesagt in die Eifel. Die Landschaft der Eifel ist geprägt durch Feuer, Wasser, Luft und Erde. Vulkankegel, friedliche Seen, weite Landschaften und eigenwillige Felsformationen gibt es in der Eifel zu bewundern. Die Eifel bietet darüber hinaus traumhafte Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten. Burgenromantik und Ritterspiele bekommt man auf einer der zahlreichen Burgen der Region wie Burg Blankenheim, Burg Eltz und Burg Pyrmont.

Die Eifel ist aber auch nicht zu letzter ein großartiger Ort, um sich in die Lüfte aufzuschwingen und sich bei einer Ballonfahrt oder beim Flug mit dem Gleitschirm die traumhafte Landschaft aus der Vogelperspektive auf einmalige Art und Weise einzuprägen.

Sommerrodeln in der Rhön

Ab in die Mitte. Begeben wir uns last but not least in die Rhön, im Herzen Deutschlands. Die Rhön kann nicht nur mit einer traumhaften Landschaft punkten, sie bietet auch eine sehr gute Infrastruktur für Camper. Selbst bei vielen Gastwirten sind diese herzlich willkommen und die Restaurants bieten Stellplätze für Wohnmobile. Habt ihr euren persönlichen Lieblingsplatz gefunden, gibt es in der Rhön einiges zu erkunden. In jedem Fall ist ein Fußmarsch durch das Rote Moor eine gute Idee. Auch die Wasserkuppe solltet ihr nicht auslassen. Die Segelschule dort bietet Mitfluggelegenheiten. Wem das zu wagemutig ist, der fährt vielleicht lieber mit der Sommerrodelbahn bergab. In der Doppel-Sommerrodelbahn können sogar Rennen gefahren werden.

Vom Bayerischen Wald bis Ostfriesland – Aktivurlaub mit dem Camper

Abenteuer
Camperreise durch Portugal - Der ferne Westen Europas

Darum nehmen wir euch heute ein weiteres mal mit nach Portugal und zeigen euch unsere liebsten Ziele außerhalb von Lissabon!

Wir haben in letzter Zeit einige Male über Portugal geschrieben. Der Grund dafür ist einfach: Ihr wart immer noch nicht da! Und das ist eine echte Schande. Portugal ist ein eigenes Land mit eigener Kultur und einer Gesellschaft, wie ihr sie sonst fast nirgendwo findet. Wer nur mehr Spanien erwartet, der erlebt hier eine große Überraschung.

In unserem letzten Beitrag über Portugal haben wir euch nach Lissabon entführt und euch die Camperwelt in und um die Hauptstadt des Landes gezeigt. Heute nehmen wir euch mit auf eine Reise durch unsere anderen Lieblingsziele im Land, von Sintra bis an die Algarve, und zeigen euch, was die schönsten Orte Portugals Campern zu bieten haben.

Sintra – Juwel im Hinterland

Unweit der portugiesischen Küste und mitten im Gebirge verbirgt sich ein kleines Juwel, die Stadt Sintra, die mit ihren einzigartigen Palästen und einem Naturschutzgebiet der Extraklasse aufwarten kann. Sintra ist von Lissabon aus in nur 45 Minuten mit dem Zug zu erreichen und bietet seinen Gästen nicht nur Kultur und Prunk, sondern auch eine unberührte Naturwelt, wunderschöne Berglandschaften und eine artenreiche Tierwelt.

Die Fahrt mit der Eisenbahn quer durch das Land beginnt am Bahnhof von Rossio. Der erste Halt hinter Lissabon ist Benfica, umrahmt von Hochhäusern und kleineren Villen. Weiter geht es vorbei an Wohnblöcken und Damaia/Sta.Cruz, Rebuleira und Queluz Belas. Ihr tuckert gemächlich dahin und könnt euch über eine Pause vom eingeengten Alltag im Wohnmobil freuen. Mit dem Zug durch das ursprüngliche Portugal zu Fahren ist eine Genugtuung für die Seele. Ein Ort nach dem anderen fliegt an eurem Zug vorbei. Diese sind weitestgehend vom Tourismus verschont geblieben und leben nach ihrer eigenen Tradition.

Sintra ist das genaue Gegenteil von Lissabon. Hier gibt es zahlreiche Paläste, ein riesiges Waldgebiet und einen Nationalpark. Palacio Nacional de Sintra ist ein großer Palast, der durch zwei große Schornsteine geprägt ist. Es ist der Stammsitz der Könige des Hauses Avis. Ebenfalls sehr beliebt und bekannt ist der Palazo Peno oder das Castelo dos Mouros, welches aus dem 8. und 9. Jahrhundert stammt und auf stolzen 429 Metern Höhe thront. Von diesem Berg aus gibt es einen einzigartigen Blick über die weite Landschaft bis hin zur Küste.

Direkt hinter der Stadt erstreckt sich der Nationalpark. Hier verstecken sich Seen in dichten Wäldern, wunderschöne Wasserfälle und idyllische Natur. Genießt euren Campingurlaub stadtnah, doch macht einen Ausflug mit dem Zug ins Umland und in die Stadt Sintra, denn hier gibt es noch das ursprüngliche Portugal, von dem in Lissabon und Porto nicht ganz so viel zu sehen ist.

Porto – Grüner Norden

Der prächtige Tejo, der durch Portugal fließt, prägt die Stadt Porto, durch die sich im Norden der Douro schlängelt, der ebenfalls gen Atlantik fließt. Die Ponte Dom Luis I. ist die Brücke, die die Stadt Porto mit ihren zwei Teilen verbindet. Auch auf dem Douro gibt es Schifffahrten, die romantisch und interessant sind. Hier erfahrt ihr viel über die kleine Stadt im Norden, die kleine Schwester vom prächtigen und quirligen Lissabon. Mächtig ist die Kathedrale von Porto, die mitten in der Altstadt auf einem Berg thront.

Porto ist genauso hügelig, wie Lissabon. Auch hier könnt ihr vom Fluss hinauf in die Altstadt über zahlreiche Treppen steigen. Auf dem Weg dorthin liegt eine Bar an der anderen. Wie auch in den anderen Regionen Portugal ist der Portwein hier sehr beliebt. Denn dieser schmiegt sich sanft an den Gläserrand und gibt nach einem deftigen Mittagessen einen genüsslichen Abschluss. Danach kann euch eure Reise durch die altmodische Innenstadt, bezaubernde Cafes und Bücherladen und den allgemeinen Charme führen, den dieser andere Pol Portugals zu bieten hat.

Die Algarve – raue Küste, wildes Meer

Ganz anders, als die beiden Städte im norden ist der wildromantische Süden von Portugal. Wenn ihr hier einen Campingurlaub macht, dann solltet ihr euren Fokus auf die rauen Felsen, die wunderschönen Sandstrände und die einzigartige Natur legen. Vielleicht könnt ihr die letzte Bratwurst vor Amerika am westlichsten Kap Europas genießen und euer Campingmobil an einem Platz hoch oben auf den stürmischen Klippen abstellen. Denn von hier aus bietet sich ein wunderbarer Blick hinab auf den tosenden Atlantik.

Die Algarve ist eine Besonderheit Portugals. Der schöne Süden mit Städten wie Portimao und Lagos kann mit dem Wohnmobil separat auf einer Tour erkundet werden. Schaut euch die Leuchttürme an, das wilde Gebirge im Hinterland mit malerischen kleinen Dörfern und natürlich den Sonnenuntergang, der im Westen über dem Atlantik ein Bild der Sehnsucht bietet.

Fazit

Egal, ob ihr euch für den Norden, die Mitte oder den Süden entscheidet, Portugal bietet für alle Urlauber ein ideales Umfeld. Ihr könnt verschiedene Campingplätze anfahren, euch einen ruhigen Stellplatz suchen und die Zeit in der Natur und Landschaft genießen. Die Küste des Atlantiks ist von Norden bis in den Süden sehr rau und dadurch für Surfer beliebt. Vor allem rund um Lissabon sind die Strände mit perfekten Winden gesegnet, sodass der Sport auf dem Brett sehr viel Spaß macht. Der Süden ist vor allem im Sommer ein Touristenziel Nummer 1, wenn ihr im Atlantik ein erfrischendes Bad nehmen könnt. Aber auch im Norden gibt es schöne kleine Städte und grüne Landschaften, denn hier regnet es häufiger als im Süden. Genießt euren Urlaub mit dem Wohnmobil in Portugal!

Camperreise durch Portugal - Der ferne Westen Europas

Abenteuer
Lissabon - Campingurlaub in der Perle von Portugal

Kommt mit Camper4All nach Lissabon und erlebt einen Campingurlaub in und um Portugals Hauptstadt.

Portugal ist ein kleines und nahezu unscheinbares Land im Westen Europas, das neben Spanien oft vergessen wird. Doch die Landschaften hier sind einzigartig und traumhaft. Und auch kulturell hat das Land sehr viel zu bieten. Lissabon ist die Hauptstadt von Portugal und immer einen Besuch wert. Was ihr in der beeindruckenden Hauptstadt erleben könnt, auch mit dem Camper, demonstrieren wir euch heute.  

Portugals Hauptstadt ist ein besonderes Highlight für viele Wohnmobilfreunde. Ihr könnt hier nicht nur die Kultur der Stadt erleben, sondern auch die schönsten Campingplätze in der Nähe entdecken. Mit eurem Wohnmobil seid ihr auf der Reise auch sehr flexibel, da ihr an keinen Ort gebunden seid. Die Stadt und das umliegende Land können auf eigene Faust auf eine ganz besondere Art und Weise entdeckt werden.

Die Stadt Lissabon selbst liegt am Tejo, der mit einer breiten Mündung in den Atlantik läuft. Es gibt den Lisboa Camping und Bungalows, wo es zahlreiche Unterkünfte für PKW-Fahrer gibt. Für euer Wohnmobil ist dort ein idealer Stellplatz vorhanden und ihr könnt von diesem Platz aus die Metropole erkunden. Lissabon ist übrigens sehr hügelig, weshalb wir euch gute Wanderschuhe empfehlen würden, wenn ihr die Altstadt unsicher machen möchtet. Ein Hügel grenzt an den nächsten. Die Altstadt ist urig, zieht sich jedoch durch mehrere Viertel.

Das größte Highlight der Stadt sind die alten Holzstraßenbahnen, die von einem Stadtviertel ins nächste fahren – ein Meilenstein der Geschichte, der hier noch lebendig ist. Die meisten der Bahnen sind aus den 60er Jahren. Die Jahreszahl 1755 werdet ihr hier immer wieder hören, denn hier gab es ein verheerendes Erdbeben mit vielen tausenden Toten und zahlreichen eingestürzten Gebäuden. Der Architekt Pombal hat diese wieder aufgebaut und viele neue Straßenzüge in Windeseile restauriert. Damit wurde er in ganz Portugal und über seine Grenzen hinaus berühmt. Heute steht auf einem großen Platz in Lissabon, der nach ihm benannt wurde, eine neun Meter hohe Statue des Künstlers.

Tramfahrten durch die Hauptstadt

Die bereits erwähnten Straßenbahnen tragen viel zum Gesamtbild der Stadt bei. Sie fahren auf einer Route von 10 Kilometern durch die wichtigsten Stadtteile der Metropole am Tejo. Rote und gelbe Wagen fahren mit einer Stange am Stromabnehmer durch die Stadt. Solch eine Technik gab es in den 50er und 60er Jahren, als diese Straßenbahnen zum Dauereinsatz auf den Strecken kamen. Nicht nur in Lissabon, sondern in zahlreichen Städten Europas fuhren die alten Holzwagen, in denen die Fahrer vorne drin standen und mit einem Rad lenkten. Heute nennt man die Strecke zwischen Castelo de Sao Jorge und Bairro Alto, dem legendären Altstadtviertel, auch die Touristenlinie. Hier gibt es ab und zu einen großen Flohmarkt, auf dem jede Menge Souvenirs und alte Dinge angeboten werden. Dieser findet wöchentlich statt und zieht tausende Besucher an.

Auf der gesamten Strecke durchquert die alte Bahnlinie jedoch auch noch einige andere Viertel von Lissabon, wie Mouraria, Baixa, Alfama, Madragoa, Graca und Chiado. In den Bahnen ist jedoch Vorsicht vor Taschendieben geboten, denn diese können so manche gutgläubige Urlauber ausrauben und an der nächsten Haltestelle einfach von der Bahn springen. So sind schon viele Touristen um ihr hart verdientes Geld gekommen.

Der wohl schönste und zentralste Campingplatz, den ihr bei eurer Lissabon-Tour aufsuchen könnt, ist Lissabon Camping und Bungalows. Wie der Name schon sagt, gibt es hier nicht nur Stellplätze für euer Wohnmobil, sondern auch Bungalows für Gäste, die mit dem Auto anreisen oder einen Mietwagen vor Ort haben. Je nach Lust und Laune, ob ihr Campen oder in einem Bungalow wohnen wollt, könnt ihr hier wählen. Wer jedoch mit dem Wohnmobil ankommt, für den ist der Stellplatz die billigste und beste Variante. Der Campingplatz ist stadtnah, sodass ihr die Sehenswürdigkeiten von Lissabon bestens mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden könnt. Das Wohnmobil hat in diesen Tagen eine wohlverdiente Ruhepause.  

Belem – ein Ort, der mehr als ein Kloster beherbergt

Neben Lissabon ist auch der Vorort Belem weltbekannt. Nicht nur für die leckeren kleinen Küchlein, die es im gesamten Portugal in den Bäckereien gibt, sondern auch für sein altes Kloster, das direkt am Tejo liegt. Der Fluss ist die Lebensader der Stadt und fließt bis zum Atlantik.

Das bekannte Hieronymitenkloster ist ein Höhepunkt der portugiesischen Baukunst. Das Gebäude hat eine lange Geschichte und die Kirche wurde der heiligen Maria geweiht. Der Stil des Bauwerks geht auf die Manuelinik zurück, einen portugiesischen, spätgotischen Stil. Das Gebäude ist 300 Meter lang und hat eine Kalksteinfassade, die durch den angrenzenden Park mit seinen Grünflächen in Szene gesetzt wird. In den beiden Flügeln des Gebäudes sind das Marinemuseum und das archäologische Museum untergebracht. Der Kreuzgang im Innenhof ist riesig und mit einer großen Grünfläche in der Mitte verziert. Das Kloster allein ist nicht das einzige beliebte Bauwerk von Belem, sondern auch der Torre, der Turm von Belem, der am Ufer des Tejo steht und seit 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Auch dieser hat eine weitreichende Geschichte, zum Beispiel als Leuchtturm und auch als Gefängnis.

Die Pasteis de Belem, die kleinen Küchlein oder Blätterteigtaschen, sollen hier die besten von ganz Portugal sein. Es gibt sie bereits seit 1835 und sie wurden der Legende nach genau in diesem Kloster erfunden. Der Vanillepudding zergeht auf der Zunge und ein Sprichwort besagt, wenn diese Pasteten nicht hier probiert worden sind, ist man nicht in Lissabon gewesen. 

Die Küste von Lissabon

Etwas weiter entfernt von der Hauptstadt befindet sich die Küste und eine wunderschöne Halbinsel. Genießt euren Ausflug in kleine Städte wie Aroeira im Hinterland und natürlich die gesamte Halbinsel, die sich direkt an den Atlantik schmiegt. Hier gibt es nicht nur einen Nationalpark mit viel unberührter Natur, sondern auch zahlreiche Strände für Surfer. Fonte da Telha oder Praia de Sao Joao sind nur zwei Beispiele für das beliebte Hobby. Durch die günstigen Windverhältnisse können hier viele auf ihre Kosten kommen.

Der Praia da Mata ist im Sommer ein beliebter Badestrand mit zahlreichen Sonnenschirmen und Liegestühlen. Die mit Stroh gedeckten Sonnenschirme sind ein Highlight für alle Badefreunde. Man nennt diesen Küstenabschnitt, der auf seinen 15 Kilometern mit zahlreichen Bars bestückt ist, Costa da Caparica.

Cascais ist eine Kleinstadt, die direkt an der Küste liegt. Bis hierher fährt die touristische Bahn. Neben dem Flair als Fischerdorf gibt es hier noch zahlreiche Restaurants und Cafés. Ähnlich wie an der Algarve, ist hier die Küste schwer zerklüftet. In Cascais gibt es als spezifisches Beispiel den Höllenschlund, eine Bucht, die von steilen Felsen und zahlreichen Höhlen geprägt ist. Bei einem Glas Vino Verde, dem grünen Wein der jungen Beeren, könnt ihr den Abend hier gemeinsam ausklingen lassen.

Ein weiterer Tipp für einen Ausflug auf der Halbinsel ist das kleine Fischerdorf Fonte da Tehla, welches sich direkt an der Küste Portugals befindet. Unzählige Fischerboote liegen hier vor allem abends an Land, die am nächsten Tag wieder in See stechen und fangfrische Fische an Land bringen. Um auf die Halbinsel zu gelangen, müsst ihr von Belem aus mit der Fähre über den Tejo fahren. Der Ankunftshafen heißt Trafaria.  

Das Carris Museum - Ein letztes Highlight in Lissabon

Alle Fans, die sich für die alten Straßenbahnen begeistern konnten und auch alte Busse mögen, sollten das Carris Museum unter der Tejo Brücke 25th Avril besuchen. Es ist ein Highlight nicht nur für ÖPNV -Begeisterte, sondern auch für Menschen, die sich für die Geschichte des 20. Jahrhunderts interessieren. Die Firma Carris hat hier ein richtiges Museum aus alten Bussen und Bahnen errichtet. Die Geschichte reicht von den ersten Straßenbahnen, die mit Pferden durch die Stadt gezogen wurden, bis hin zu neueren Modellen. Aber auch Busfreunde kommen hier auf ihre Kosten. Alte Doppeldecker fuhren früher durch Lissabon und prägten das Stadtbild genauso wie die nostalgischen Holzbahnen. Auch Werkzeuge für Straßenbahnen sind im Museum ausgestellt. Wenn ihr Durst oder Hunger bekommt, dann könnt ihr in dem Busrestaurant „Bus Village“ speisen. Dieses wurde aus einem alten Bus gebaut!

Fazit

Wer schon in Deutschland Stadtcampen war oder einfach gerne Städtetouren mit Campen verbringt, der kommt in Lissabon auf seine Kosten, egal ob als Einzelziel oder als Teil einer größeren Camperreise durch Portugal. Die Stadt hat mit ihrer eigenen Geschichte zu glänzen, die besonders für Touristen, die nicht viel von ihr wissen, faszinierend sein kann.

Lissabon - Campingurlaub in der Perle von Portugal

Abenteuer
Montenegro – Kinderfreundlicher Geheimtipp für Camper

Wir nehmen euch mit nach Montenegro, wo ihr mit der ganzen Familie einen großartigen Campingurlaub erleben könnt!

Wieso soll es jedes Jahr Italien oder Spanien sein? Auch andere Länder Europas sind ein Highlight, gerade für die Familie, auch wenn sie nicht auf jedem Reisebüro-Poster sind. Montenegro ist solch ein Geheimtipp. Denn nicht nur Alleinreisende, sondern auch Familien mit Kindern können die wunderschönen Landschaften, die freundlichen Campingplatzbesitzer und die schönen weißen Sandstrände genießen. Das Wasser ist seicht und hat keine großen Wellen, da das Land in der Bucht der Adria liegt. Mit dem Camper habt ihr die besten Bedingungen für einen ruhigen und erholsamen Urlaub.

Das kleine und unscheinbare Land Montenegro liegt im Südwesten des Balkans und die Anreise von Deutschland aus ist weit. Ihr fahrt erst einmal durch den Süden von Deutschland, passiert dann Österreich und Slowenien, Kroatien und ein Stück von Bosnien bevor ihr Montenegro erreicht. Ihr könnt alternativ auch mit dem Flugzeug anreisen und vor Ort ein Wohnmobil mieten, was vielleicht mehr Sinn macht, wenn man die Benzinkosten betrachtet. Wenn ihr euch für den kurzen Weg mit dem Flieger entscheidet, dann braucht ihr 2,5 Stunden und landet in Podgorica oder Tivat. Ihr könnt jedoch auch einen kürzeren Weg nehmen, in dem ihr bis zum italienischen Bari mit dem Wohnmobil fahrt und mit der Fähre übersetzt. Die Fahrt von Bari ins montenegrinische Bar dauert 11 Stunden.  

Wunderschönes Montenegro für die ganze Familie

Montenegro ist für Familien mit Kindern immer noch ein absoluter Geheimtipp. Hier gibt es wunderschöne Sandstrände mit klarem und flachem Wasser, einzigartige Städte, wenig Müll, grüne Flächen und wilde Landschaften. Um genau zu sagen, alles, was ein Camperherz begehrt, wird hier geboten.

Es gibt zahlreiche Sandstrände entlang des Mittelmeeres, einer davon heißt Velika Plaza und ist der längste Strand der gesamten östlichen Adria mit mehr als 13 Kilometern Länge. Das Wasser ist hier sehr flach, was besonders mit Kindern, die noch nicht schwimmen können, großartig ist. Solltet ihr noch einen Campingplatz für die nächsten Tage suchen, dann checkt auf dem Campingplatz „Safari“ ein, der am mittleren Abschnitt des Strandes liegt. Die Stellplätze befinden sich hier unter schattigen Kiefern, was eine magische Atmosphäre bietet. Die Sonne lacht hier auch im Sommer und die Temperaturen der Adria steigen bis zu 24 Grad. Ihr werdet euch fühlen, wie in einer Badewanne, denn so klar und warm ist das Wasser hier in der Bucht.

Stari Bar – eine antike Ruinenstadt

Eine Reise in den Norden des Landes ist als Nächstes auf der Liste. Mit einigen Stopps könnt ihr es auf eurer Reise schnell bis in die Bucht von Kotor schaffen. Wenn ihr antike Städte und Lost Places liebt, dann schaut euch die Ruinenstadt Stari Bar an, die bereits im Jahre 1979 nach einem Erdbeben und verschiedenen Kämpfen komplett aufgegeben wurde. Heute stehen jedoch noch zahlreiche Häuser hier, sowie ein gut erhaltener Uhrenturm, der als Wahrzeichen, schon von weitem gen Himmel emporragt. In der Nähe wurde später die Hafenstadt Bar erbaut, die Stadt, in der die Fähre von Bari ankommt. Sie wird auch Novi Bar genannt, das „Neue Bar“.

Stari Bar liegt an einen Hang geschmiegt und erzählt über 2000 Jahre Geschichte. Zwischen den Ruinen gibt es wunderschöne Ausblicke auf die entfernte Küste und das azurblaue Meer, bei dem ihr bis auf den Grund schauen könnt. Besonders beliebt ist die felsige Küste, die den Landstrich prägt. Nachdem ihr Eintritt gezahlt habt, könnt ihr einem Rundweg folgen und zahlreiche schmale Gassen nutzen, die zu Moscheen und Kirchen führen. Auch ein osmanisches Aquädukt kann heute noch in der Stadt besucht werden und ist sehr gut erhalten.

Skutarisee – größter See des Balkans

Weiter geht die Fahrt zum gigantischen Skutarisee. Dieser liegt an der Grenze zu Albanien und ist der größte See der gesamten Balkanhalbinsel. Neben dem Gardasee ist er sogar der größte See Südeuropas. Bei tollem Wetter könnt ihr mit der gesamten Familie hier einen Badestopp einlegen. Es gibt zahlreiche Spielplätze und schattige Orte zum Ausspannen. Im Norden befindet sich ein Naturpark mit zahlreichen Vögeln und Wassertieren. Hier gelangt ihr über eine Brücke an einer Engstelle des Sees vorbei, der im Norden schon ziemlich vermoost und mit Algen bedeckt ist. Es werden Bootstouren über den See angeboten, die für die ganze Familie ein Highlight sind. Man fühlt sich wie in Asien oder am Amazonas, mehr Regenwald als Europa.

Nationalpark Lovcen – bewegende Geschichte und unberührte Natur

Besonders schön ist ein Ausflug in den Nationalpark Lovcen, der sich hoch oben in den Bergen befindet. Wie schon erwähnt, hat Montenegro zahlreiche Kontraste und dementsprechend könnt ihr auf 1660 Metern Höhe, in einer der schönsten Gegenden des Landes, das eher makabre Grab des montenegrinischen Fürsten, sowie des Dichters Petar Njegos besuchen. Es gibt einen steilen Tunnel zum Mausoleum, der nur zu Fuß zu erreichen ist. Wenn ihr oben angekommen seid, dann schaut einfach über die Berge und genießt es, halb Montenegro überblicken zu können. Von hier aus könnt ihr einen ersten Blick auf die Bucht von Kotor werden, welches das Endziel eurer Reise sein wird.

Auf der anderen Seite des Panoramablicks befindet sich der Skadar-See und die Grenze zu Albanien. Verteilt die verschiedenen Ausflüge auf unterschiedliche Tage und lasst euch viel Zeit mit eurer Familie, das Land und seine Vorzüge zu entdecken. Nehmt euch auch Zeit, mit den Kindern Spielplätze zu besuchen, die von den ganzen Sehenswürdigkeiten sonst schnell gelangweilt werden. Am See zum Beispiel gibt es zahlreiche wunderschöne Campingplätze für eine kleine Auszeit. Camp Virpazar liegt mitten in der Natur und hat einen wunderschönen Blick auf die Berge. Hier könnt ihr im Schatten der Bäume euren Camper aufschlagen. Auch Camping Dodosi ist eng mit dem See verbunden und lädt zum Verweilen ein.

Bucht von Kotor als Abschluss einer Montenegro Reise

Wenn ihr all diese Highlights mit eurem Camper angeschaut habt, dann gelangt ihr in die Bucht von Kontor. Die Straße dorthin führt über zahlreiche Serpentinen und durch Haarnadelkurven, die einen wunderschönen Blick auf das Meer erlauben. Vorsicht aber vor Motorradfahrerin, die brausen hier oft mit rasanten Geschwindigkeiten durch die Kurven.

Abends erstrahlt das Meer in einem einzigartigen Glanz, wenn die Sonne sich darin spiegelt und untergeht. Um den Campingplatz Todorovic zu erreichen, müsst ihr die Bucht mit der Fähre überqueren. Der Platz liegt in der Nähe des Örtchens Kostanjica. Dort legt auch die Fähre an. Ihr könnt einchecken und euch einen wunderschönen schattigen Platz unter einem der großen Bäume suchen. Es gibt auch Feigenbäume auf dem Campingplatz, in deren Schatten ihr verweilen könnt. Fühlt euch auch auf eurer letzten Etappe der Montenegro-Reise  wie zu Hause.

Unterhalb des Platzes gibt es einen Anleger, wo ihr direkt ins kühle Nass springen könnt. Der familienfreundliche Campingplatz hat zwar nur notdürftige Sanitäranlagen, doch eigentlich könnt ihr gleich am Morgen ein kaltes Bad in der schönen Bucht nehmen. Der Ort Kotor ist ebenfalls einen Besuch wert. Solltet ihr die Serpentinenstraße nicht noch einmal mit dem Camper zurücklegen wollen, dann könnt ihr den Bus nehmen, dieser fährt täglich, auch am Sonntag mehrmals. Die Fahrt dauert nur eine halbe Stunde und schon steht ihr mitten in den Altstadtgässchen der kleinen Stadt. Auch die Fahrt entlang der gesamten Bucht und die Ausblicke sind ein Erlebnis für sich.

Busfahren ist in Montenegro, genau wie in Kroatien und Albanien, nicht teuer. Die Strände entlang der Bucht sind eher felsig, Sandstrandfreunde sollten dahingehend lieber ihren Aufenthalt in Budva oder Ulcinj verlängern. Denn allein das kleine Budva hat 17 Sandstrände zu bieten. Direkt am Fluss gibt es auch leckere Lokale. Ebenfalls gibt es hier ein- oder mehrtägige Wandertouren, sowie Überlebenstraining entlang des Tara-Flusses, des zweitgrößten Canyons der Welt. Die Landschaft ist unberührt und einzigartig, hier lohnt es sich auf alle Fälle einen Abstecher zu machen. Schaut mit der ganzen Familie in die wilden Wassermassen, die an euch vorbeiziehen und genießt einen Ausflug auf einem Rafting Boot für einen ganz besonderen Abschluss für euren Campingurlaub in Montenegro. Nun wird es Zeit, das Wohnmobil wieder anzulassen und euch auf den Heimweg zu machen. Entweder im Flugzeug, mit der Fähre über Bar oder Bari, oder aber quer durch halb Europa, wie auf der Hinfahrt.

Fazit

Montenegro ist als Geheimtipp für Familien mit Kindern immer eine Reise wert. Hier gibt es alles, was das Camperherz begehrt: Vielseitige Landschaftsformen, wunderschöne kleine und größere Städte, aber auch Strände, die das Herz höher schlagen lassen. Probiert doch mal etwas ganz anderes aus! Zumindest eure Kinder werden eine einzigartige Erinnerung davontragen.

Montenegro – Kinderfreundlicher Geheimtipp für Camper

Abenteuer
Korsika – Sonneninsel Frankreichs im Mittelmeer

Wie könnt ihr mit dem Camper nach Korsika reisen? Was gibt es dort zu sehen? Wir nehmen euch mit!

Es gibt viele Ziele, bei denen Leute einfach nicht an den Camper denken. Man bucht Hotels, überlegt sich, wie man Essen und Unterkunft bezahlt und vergisst den eigenen Campervan im Hinterhof. Besonders beim Inselurlaub passiert vielen dieser Gedankensprung. Wir finden das schade! Denn dank Fähren, Brücken und Tunnels, muss man auch auf der Insel oft nicht auf Camper verzichten!

Korsika ist die größte Insel Frankreichs und liegt nördlich von Sardinien. Hier gibt es zahlreiche Fährverbindungen vom Festland und ihr könnt an den weißen Stränden und in den kleinen mediterranen Dörfern und Städten euren Urlaub so richtig genießen, denn Korsika liegt im Mittelmeer und hat neben Kultur, atemberaubender Landschaft und freundlichen Menschen noch viel mehr zu bieten. Es gibt zahlreiche Campingplätze an den Stränden und im Inselinneren zu entdecken, mehr als 200 Stück in der Hauptsaison.

Die Anreise mit dem Camper ist nicht so kompliziert, wie man vielleicht denken würde! Einige Fähren fahren regelmäßig zur Insel. Am schnellsten sind hier die Expressfähren, doch die kosten einiges mehr als eine normale Überfahrt. Um Geld zu sparen, bucht einfach eine Nachtkabine. Am Abend geht die Reise von Südfrankreich aus los und am nächsten Morgen seht ihr die Insel schon am Horizont. Ein leckeres Abendessen wartet auf euch in einem der Restaurants, sowie eine gemütliche Schlafmöglichkeit. Das Wohnmobil steht auf dem Zwischendeck und ihr gelangt gemächlich und doch luxuriös auf die schöne Mittelmeerinsel. Natürlich könnt ihr auch mit dem Zug fahren, die Fähre nutzen und vor Ort ein Wohnmobil mieten. Es ist euch überlassen, wie ihr euren Urlaub gestalten möchtet.

Die kürzeste Fährstrecke führt von Livorno in Italien nach Bastia. Auch von Sardinien aus gibt es Fährverbindungen, die zwischen den Inseln pendeln. Korsika hat nicht nur einzigartige Stände, sondern auch wunderschöne alte Städte und antike Ruinen, die teils noch aus der Römerzeit stammen. Es gibt zum Beispiel eine alte Römerstraße, die südlich von Ghisonaccia freigelegt wurde oder Ausgrabungen beim Strand von Sperone. Die Artefakte sind aus der Zeit der Römer und bis heute noch beliebte Touristenorte. Schaut sie euch an und genießt einen Blick über das azurblaue Meer, welches von so vielen Punkten der Insel aus zu sehen ist.

Der wilde Norden – Cap Corse und La Balagne

Solltet ihr mit der Fähre in Bastia ankommen, so empfiehlt es sich, den Norden anzuschauen. Hier gibt es nicht nur das Cap Corse, welches bekannt für seine wunderschöne und wilde Landschaft ist, auch kleine mittelalterliche Fischerdörfchen schmiegen sich an die Küste, wo ihr denkt, die Zeit ist stehen geblieben. Die Fischer fahren mit ihren Kuttern hinaus aufs Meer, so wie schon in uralten Zeiten. Ihr könnt mit dem Camper die komplette Straße entlangfahren und das Cap Corse einmal umrunden. Wenn ihr Richtung Südwesten weiterfahrt, dann gelangt ihr auf die L’Ile-Rousse, eine Insel, die zu einem Spaziergang einlädt und Calvi, den Kurort, an dem ihr unendlich die Seele baumeln lassen könnt. Bevor ihr eure Tour jedoch beginnt, schaut euch die Altstadt von Bastia an, sowie die Zitadelle. Auch das Hafenstädtchen Erbalunga ist einen Besuch wert. Die mittelalterlichen Gassen laden zum Bummeln ein.

Wenn ihr jedoch eher Ruhe möchtet, dann fahrt ins Dorf Nonza mit seinem mittelalterlichen Charme und den schwarzen Sandstrand, der von einem Vulkanausbruch vor vielen Tausend Jahren herrührt. An heißen Tagen solltet ihr hier Badeschuhe tragen, sonst verbrennt ihr euch die Füße. Im Dorf Patrimonio gibt es gleich zwei Hausweine, die ihr am Abend, nachdem ihr euer Wohnmobil auf einem geeigneten Campingplatz abgestellt habt, genießen könnt. Die korsischen Rebsorten Nieluccio und Malvoisie haben einen besonderen Geschmack durch die sonnengereiften Beeren hier und sollten unbedingt mal probiert werden. Den Abschluss der Tagestour bildet der Monte Cinto, der höchste Berg Korsikas mit 2706 Metern. Hier könnt ihr eine ausgedehnte Wanderung oder Radtour machen, um den Sonnenuntergang über dem Meer zu beobachten. Ihr merkt schon, Korsika hat sehr viel zu bieten.   

Korsikas Westen im Überblick

Die Wohnmobilreise geht weiter, vom Norden in den Westen, der ebenfalls zahlreiche wunderschöne Campingplätze aufweist. Hier reist ihr am azurblauen Meer des Golfs von Porto, der wegen seiner vielen Felsformationen zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Auch geologische Besonderheiten stehen hier im Mittelpunkt der Tour. Wenn ihr eine längere Zeit im Westen verbringen möchtet, dann lohnt sich die Wanderung ins geschützte Reservat von Scandola. Denn hier darf keiner mit Wohnmobilen oder Autos hinfahren. Es ist nur entweder mit dem Boot von Cargese aus bis Girolata oder zu Fuß erreichbar. Dafür seht ihr viele seltene Pflanzen und Tiere, die zum Teil in keinem anderen Lebensraum existieren und vom Menschen geschützt werden. Bringt aber Zeit für eine Wanderung mit!

Wollt ihr einen Strandausflug machen, so sollten die berühmten Calanques de Piana auf dem Plan stehen. Dies sind rote, schroffe Felsen, die sich majestätisch aus dem azurblauen Meer erheben und damit einen einzigartigen Kontrast bilden.

Der größte Hafen in der Region ist Porto, der nicht weit von Evisa und der Spelunca-Schlucht entfernt liegt. Hier ragen über 1000 Meter hohe Gipfel in die Höhe. Umsonst wird dieser Teil von Korsika nicht Grand Canyon Europas genannt. Ein tiefer Schlund liegt direkt vor euch. Seid also vorsichtig! Es lohnt sich hierher zu wandern und die unberührte Landschaft zu genießen. Auch mit einem Mountainbike ist diese Strecke spektakulär.

Von Ajaccio bis Bonifacio den Süden Korsikas entdecken

Weiter wunderschöne Sandstrände und einsamen Buchten passierst du vom Westen auf dem Weg nach Süden. Die Südküste ist ebenfalls ein Highlight. Besucht Bonifacio, die südlichste und wohl schönste Stadt der Insel, die mit ihrer Zitadelle hoch oben auf einem Kreidefelsen thront und viele Urlauber das ganze Jahr anzieht. Dann geht die Reise weiter in den Südwesten der Insel, zur Stadt Ajaccio, von der aus man eine Bootsfahrt zu den Sanguinaires Islands machen kann. Diese haben wunderschöne Sandstrände und sind vom Tourismus zu großen Teilen verschont geblieben. Genießt den Tag in den kleinen und einsamen Orten und sucht einen der Traumstrände auf. Sie sehen aus, wie in der Karibik und so fühlt ihr euch auch, wenn ihr weitab von den Tourismuspfaden wandelt.

Auch die Lavezzi-Inseln, vorgelagert und doch wunderschön, liegen weitab von den Routen der Urlauber. Solltet ihr jedoch die Hauptinsel Korsika bevorzugen, so empfehlen sich die Strände Rondinara, Tamaricciu und Palombaggia. Die wohl korsischste Stadt, die ihr auf der gesamten Rundreise kennenlernt, ist Sartene. Diesen Namen verdankt sie dem Schriftsteller Prosper Mérimée. In der Stadt werden viele religiöse Bräuche aus alten Zeiten praktiziert und auch das Handwerk der Insel steht hier im Mittelpunkt.

Camping auf Korsika

Die traurigen, aber nicht unerwarteten Nachrichten zuerst: Es ist strengstens verboten, auf Korsika wild zu campen. Die Franzosen sind auch auf ihrer südlichsten Insel sehr streng und eine Strafe kann bis zu 400 Euro kosten. Deshalb sucht euch einen der 200 ausgeschriebenen Campingplätze und bucht im Vorfeld. Vor allem während der Saison im Juli und August ist das ratsam, denn dann wird die Insel voll. Natürlich könnt ihr auch mehrere Campingplätze auf eurer Route wählen, denn nur so lernt ihr die vielen Gesichter der Insel kennen.

Nun kommt es noch darauf an, wann ihr die Insel besuchen möchtet. Die Saison geht von Ende Mai bis Ende September. In dieser Zeit sind alle Plätze geöffnet. Wintercamping ist hier seltener und ihr müsst eure Plätze im Vorfeld genau recherchieren, sodass ihr nicht vor verschlossenen Toren steht. Die meisten Anlagen gibt es direkt am Meer und unter wunderschönen Pinien. Solltest du jedoch lieber privat Campen wollen, kannst du das auch. Bauern, Winzer und Privatpersonen bieten Besuchern über das Internet ihre Wiesen als Campingmöglichkeit an. Ob dort natürlich die Standards vom Campingplatz mit Strom und Sanitäranlagen herrschen, müsst ihr selbst in Erfahrung bringen. Das ist von Privatperson zu Privatperson unterschiedlich.

Fazit

Ein Urlaub auf Korsika kann eine wahre Herausforderung sein. Ihr müsst erstmal mit der Fähre von Italien oder Frankreich aus anreisen und könnt dann die wunderschöne Insel mit ihren karibikähnlichen Sandstränden kennenlernen. Ihr findet größere Städte, wie Bastia, aber auch Porto im Westen der Insel. Noch weitreichender ist das fast 3000 Meter hohe Gebirge, die Klippen, die immer wieder auf der Insel zu finden sind und die wilde Landschaft, die teils durch Naturparks geschützt ist. Nehmt auf alle Fälle einen öffentlichen Campingplatz oder eine Privatunterkunft bei einem Winzer oder Bauern, sonst wird campen hier ganz schnell sehr teuer… und vor allem illegal!

Korsika – Sonneninsel Frankreichs im Mittelmeer

Abenteuer
Finnland – Campen zwischen Ostsee und der finnischen Seenplatte

Wer mit dem Campervan der Hitze enkommen will, der findet in Finnland ein einzigartiges Ziel für eine Camperreise!

Hoch oben im Norden von Europa und direkt an der russischen Grenze befindet sich Finnland. Finnland ist vergleichsweise klein und nicht viele Menschen machen hier regelmäßig Urlaub, deshalb zählt das skandinavische Land noch immer für viele als Geheimtipp. Das bedeutet zwar etwas weniger Infrastruktur für Tourismus und Camperreisende, aber der Underdog zu sein hat auch Vorteile!

Natürlich sind Dänemark, Schweden und Norwegen populärer. Doch vor allem im Sommer mittlerweile auch überlaufener. Finnland dagegen liegt ruhig im Nordosten Europas und ist bequem mit einer Fähre von der Ostsee aus erreichbar. Die beste Verbindung geht von Travemünde nach Helsinki. Hier könnt ihr gut und günstig übernachten und euer Wohnmobil auf dem Zwischendeck abstellen. Am nächsten Tag seid ihr in einer völlig anderen Welt.

Helsinki – quirlige Hauptstadt mit skandinavischem Flair

Wenn ihr ein Land richtig kennenlernen wollt, dann solltet ihr euch die Hauptstadt ansehen. Denn hier liegt nicht nur der Regierungssitz, sondern auch viel Kultur und Geschichte. Wer wissen will, wie die Leute in einem Land so drauf sind, der sollte gucken, wie sie sich auf nächster Nähe zueinander verhalten.

Helsinki ist eher eine kleine Hauptstadt, die jedoch mit ihrem prunkvollen weißen Dom aufwarten kann. Er ist nicht ohne Grund das Wahrzeichen der Stadt. Erklimmt die zahlreichen Stufen und schaut auch in das Innere des Gotteshauses, es lohnt sich. Auch der Hafen, von dem aus Schiffe und Fähren ins benachbarte St. Petersburg aufbrechen, ist sehr groß. Ein schöner Campingplatz, der nahe am Zentrum liegt und ebenfalls mit der Metro erreichbar ist, ist der Rastila Campingplatz. Nur 18 Minuten und ihr seid mitten im Stadtzentrum. Einen besseren Platz, um eine Stadt zu erkunden und Parkgebühren zu sparen, gibt es nicht.

Ein weiteres Highlight ist Suomenlinna, eine Festungsanlage, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Bereits seit dem 18. Jahrhundert erhebt sie sich majestätisch über der Stadt. Modebewusste Menschen und Kunstliebhaber können das Designviertel Punavuori kennenlernen. Auch das ist ein Teil Helsinkis, der bei einer Reise ins Programm aufgenommen werden kann und für Abwechslung sorgt.

Hämeenlinna – Seenland in atemberaubender Natur

Ihr fahrt mit dem Wohnmobil am nächsten Tag weiter und erreicht nach ca. 100 Kilometern Hämeenlinna. Die kleine Stadt glänzt mit großen, grünen Parks, landschaftlichen Schönheiten und einigen Burgen. In der Nähe liegt der Ort Littala mit einem Glasmuseum, welches verschiedene Unikate ausstellt und wo ihr die Glasherstellung hautnah erleben könnt. Verschiedene Designer haben hier ihre Schmuckstücke ausgestellt, die mit vielen finnischen Designs bestückt sind. Sie sind verkäuflich und gelten als hochwertige Sammlerobjekte, die meist nicht lange im Museum verweilen. Wenn ihr also großes Interesse und viel Geld mitbringt, könnt ihr sogar eins mit nach Hause nehmen!

Ein See schmiegt sich hier an den nächsten und jeder verströmt idyllische Ruhe. Diese sind von Wald umgeben und es gibt nur wenige Städte in der Umgebung. Ihr könnt am See Vanajavesi einen geeigneten Campingplatz finden. Dieser liegt stadtnah und idyllisch in einem Park, mitten in der Natur. Der Aulanko Campingplatz hat zahlreiche Stellplätze und ein typisches finnisches Restaurant. Von hier aus habt ihr einen guten Blick zum ältesten Golfplatz des Landes.

Tampere - zwischen Industrie und Natur

Tampere dürfte vielen schon bekannt sein durch seinen kleinen Flughafen, auf dem von Ryanair auch Maschinen aus Deutschland landen. Die alte Industriestadt hat ein besonderes Flair, denn sie ist nicht vergleichbar mit den großen Städten in Deutschland. Ihr fahrt heute knapp 80 Kilometer mit dem Wohnmobil und könnt in der kleinen Shoppingmeile von Tampere die Läden unsicher machen. Die Stadt wurde Ende des 18. Jahrhunderts komplett neu konstruiert und hat sich so schnell zum Innovationszentrum des Landes entwickelt. Es ist ein Erlebnis für alle Sinne, entlang des alten Fabrikgebäudes zu wandeln und die Möglichkeit zu haben, in die zahlreichen Cafés und Restaurants einzukehren.

Sucht euch das Beste nach eurem Geschmack aus. Es gibt ebenfalls zahlreiche Galerien von Künstlern und Museen. Wenn ihr euch entspannen wollt und die Natur genießen möchtet, dann fahrt hinaus an die beiden Seen Näsijärvi und Pyhäjärvi. Hier befindet sich auch der nächste Campingplatz, der Härmäla heißt und nur vier Kilometer von Tampere entfernt liegt. Ihr könnt euer Wohnmobil beruhigt aufbauen und fahrt mit dem Linienbus in die Innenstadt, so erspart ihr euch die mühselige Parkplatzsuche für ein größeres Gefährt. Schaut euch vor allem mal den Sonnenaufgang über den Seen an, der ist wunderschön und ihr könnt so richtig die Seele baumeln lassen.

Ruuhimäki und Jyväskylä – zwischen Wäldern und Seen 

Viele von euch denken jetzt wohl, dass Finnland nur Seen und Wälder zu bieten hat, doch dem ist nicht so. Es gibt auch viel beeindruckende Architektur, wie in Jyväskyla, die der finnische Architekt Alvar Aalto geprägt hat. Viele Gebäude wurden in seinem Stil hergerichtet.

Einen Abstecher ist auf alle Fälle die alte Kirche wert, die aus dem Jahr 1765 stammt. Sie ist komplett aus Holz und zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Dorthin fahrt ihr mit eurem Wohnmobil ca. 185 Kilometer und könnt euch die traumhafte Landschaft genau anschauen. Bevor ihr in Jyväskyla angekommen seid, macht erstmal einen Abstecher ins Bistro Sylvi. Hier lernt ihr die urige finnische Küche kennen. Nicht nur der Name steht für Sylvi, die dritte Herrin des Hofes Varjola, sondern auch die Gaumenfreuden, die hier über die Theke gehen. Sie war eine legendäre Beeren- und Pilzsammlerin, aber auch eine kreative Köchin und nette Gastgeberin. Bei ihr stand damals schon die Bauernküche im Mittelpunkt.

Eine halbe Stunde später erreicht ihr die Stadt und könnt euer Wohnmobil auf eurem ausgewählten Campingplatz abstellen. Hier gibt es zum Beispiel den Campingplatz Ruuhimäki am See Ruokonen. Ihr könnt hier Boote mieten und über den See zu einer kleinen Insel paddeln. Der Campingplatz hat auch einen eigenen Strandabschnitt und eine finnische Sauna zu bieten. Diese gibt es hier häufig, denn das ist die Lebenslust, die Hygge, der Finnen. Generell ist die Sauna in Skandinavien sehr beliebt. Das liegt am Klima und den kalten Wintern. Eigentlich kam die Idee des Saunierens jedoch von den alten Römern.  

Kuopio – Am Ufer des Kallavesi Sees

Wir fahren immer weiter in den Norden und haben ein Ziel nach 130 Kilometern – Kuopio. Dies ist der nördlichste Punkt unserer Wohnmobilreise, bevor es wieder gen Süden geht. Kuopio liegt mitten auf der Seenplatte, am Ufer des Kallavesi Sees. Die Stadt ist groß, jedenfalls für skandinavische Verhältnisse und von sanften Hügeln und Wäldern umgeben. Ein beliebter Aussichtspunkt ist der Puijo-Turm von dem aus ihr über die gesamte wunderschöne Landschaft blicken könnt. Hier finder sich einer der schönsten Ausblicke in ganz Finnland. Ihr könnt auch auf den See hinausfahren und mit einer Aussichtsfähre von der Wasserseite aus die Stadt Kuopio genießen. Neben verschiedenen Lokalen gibt es hier ebenfalls viele Yachten und kleinere Fischerboote, die die Idylle vor Ort nur unterstreichen.

In zahlreichen Restaurants direkt am Wasser könnt ihr leckere finnische Gerichte probieren. Solltet ihr nur für einen kurzen Kaffee einkehren wollen, so könnt ihr ins Pikku-Pietrari, einem Stallgebäude aus Holz gehen, das sich nah am Marktplatz befindet. Und nach dem Markt könnt ihr euch eine sehr skandinavische Aktivität gönnen. Wie schon erwähnt, gibt es in Finnland nämlich viele verschiedene Sauna-Arten. Das Highlight des Tages könnte ein Abstecher in der größten Rauchsauna der Welt in Rauhalahti sein. Sie ist immer dienstags geöffnet, im Sommer auch freitags. Mit dem Ferienzentrum Rauhalahti liegt auch in der Nähe der Rauchsauna ein großartiger und beliebter Campingplatz. Genießt die Idylle an den Seen und die quirlige Stadt Kuopio mit ihren urigen kleinen Gassen.

Joensuu – verträumter Ort mit Musik

Einmal im Jahr steppt hier der Bär, nämlich, wenn das Musikfestival stattfindet. Dann sind Tausende von Menschen vor Ort und möchten der schönen Musik lauschen. Kommt ihr jedoch außerhalb dieser Zeit, ist Joensuu eher ein verträumter Ort. Solltet ihr für euren Kaffee noch ein geeignetes Stück Kuchen wollen, dann schaut mal bei Maarit Hätinen vorbei, einem Laden, der  wunderschöne, verzierte Torten anbietet. Ihr Geschäft heißt Wok & Chococafe Hyve & Pahe.

Für die Nacht empfehlen wir den nächstgelegenen Campingplatz am Pyhäselkä See. Dieser heißt Holiday Linnunlahti. Ihr wundert euch bestimmt, wieso die Namen so lang und kompliziert auszusprechen sind.

Anttola und Mikkeli – 1000 Seen und vieles me(e)hr

Finnland wird „Land der tausend Seen“ genannt, wenn ihr einmal auf der Landkarte schaut, dann werdet ihr merken, dass das vielleicht gar nicht reichen kann. Ein See liegt neben dem Anderen und ihr seid mit eurem Caravan mittendrin. Schaut euch das seichte Wasser einmal an, welches in winzigen Wellen an das Ufer brandet. Am Saimaa-See, nur einem der 1000, befindet sich das schönste Pfarrhaus des Landes. Es ist liebevoll restauriert und steht wie ein Eindringling mitten in der Idylle der finnischen Landschaft. Im Pfarrhaus selbst ist ein Restaurant untergebracht, in dem die finnischen Traditionsspeisen im Mittelpunkt stehen. So könnt ihr Kulinarik mit Kultur verbinden und habt noch dazu einen wunderschönen Blick über das Wasser und den See. Wer Abgeschiedenheit und wenig Tourismus mag, der ist hier genau richtig. Die Zutaten des Lokals stammen teilweise aus einem eigenen Garten. Auch der Kuchen wird vor Ort hergestellt.

Da in dieser Region die Berge beginnen, macht doch einfach eine Wanderung hoch hinauf zum höchsten Gipfel der Region, dem Neitvuori in Süd-Savo. Direkt in Anttola beginnen die ersten Wanderwege. Der Campingplatz, auf dem ihr heute übernachtet, ist nur knappe 20 Kilometer vom Ort entfernt. Er liegt in Mikkeli. Auch hier erstreckt sich der Saimaa-See und macht den Campingplatz Lakeistenranta zu etwas ganz Besonderem. Wenn die Sonne hinter dem See blutrot versinkt, dann ist es hier noch viel ruhiger als am Tag. Nach über 200 Kilometern mit dem Wohnmobil sei euch die Ruhe und der Frieden der herannahenden Nacht gegönnt.

Lappeenranta – an der russischen Grenze

Die Fahrt geht heute 120 Kilometer am Ufer des Saimaa-Sees entlang und bis fast an die russische Grenze. Versucht nicht dort hinüberzukommen, denn ihr braucht ein Visum, sonst ist das nicht möglich. Doch der Tourismus ist auch hier im schönen Finnland auf Hochtouren.  Lappeenranta hat allerhand zu bieten, wie Anglerkurse, Nordic Walking und verschiedene Sportarten. Wichtig ist, dass ihr euch mit der Natur auseinandersetzt und die Ruhe genießt. Denn von der gibt es weit außerhalb der Hauptstadt Helsinki genug. Das Huhtiniemi Tourist Resort ist dabei der perfekte Anlaufpunkt. Wenn ihr euer Wohnmobil hier parkt, dann habt ihr direkten Blick auf den See und könnt einen gekauften oder selbstgefangenen Fisch grillen. Die Schönheit der Wasseroberfläche ist atemberaubend und die finnische Natur steht hier im Mittelpunkt.

Porvoo – das Ende einer aufregenden Reise

Nun beginnt die Reise gen Süden und wir nähern uns Helsinki. Der letzte Ort ist Porvoo, der mit seiner hübschen Altstadt zahlreiche Großstädter anzieht. Er liegt mitten im Schärengebiet an der Ostsee und ist ruhiger als die quirlige Hauptstadt. In der Altstadt befindet sich ein Süßwarenladen, der typisch finnische Produkte anbietet. Auch das allzeit so beliebte Lakritz kann in allen Varianten gekauft werden.

Schaut bei Brunberg vorbei, bevor ihr euren Caravan abstellt und den Campingplatz Sun Camping besucht, der noch einmal die Ruhe und Idylle Finnlands symbolisiert. Er liegt mitten in einem Park und nur 1,5 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Zur Not könnt ihr von eurem Standort auch zu Fuß die Stadt unsicher machen. Doch Vorsicht beim Süßwarenkauf, denn der Beutel kann ganz schnell ganz schön schwer werden. Von hier aus sind es noch 55 Kilometer bis Helsinki, wo ihr am kommenden Abend wieder auf die Fähre fahrt und über Nacht nach Deutschland zurückkommt.

Fazit

Viele Menschen beschäftigen sich nicht mit Finnland, weil es ein unscheinbares Land ist, das weitab vom Massentourismus liegt. Klar kennt jeder die Hauptstadt Helsinki und war vielleicht auch schon da. Doch der Rest des Landes ist eher unscheinbar und doch so wunderschön. Die zahlreichen Seen, die endlose Weite über den Wäldern und die Ruhe gehören zu den größten Attraktionen des Landes. Doch auch die Gemütlichkeit, die das glücklichste Volk der Welt widerspiegelt. Wieso sind sie denn so glücklich? Natürlich, weil sie fernab leben von jeglicher Hektik und dem Alltagsstress, dem viele Menschen hierzulande ausgesetzt sind. Findet also auch ihr euren Ruhepol im Land der 1000 Seen – dem schönen und unscheinbaren Finnland, am äußersten Nordosten von Europa.

Finnland – Campen zwischen Ostsee und der finnischen Seenplatte

Abenteuer
Mit dem Caravan durch Südengland – von Dover bis Exeter

Was ihr zwischen Dover und Exeter mit dem Caravan in Südengland erleben könnt, findet ihr hier!

Die meisten gehen nach England in den Urlaub, weil sie die großen Touristenziele anziehen. Und ja, London hat viel zu bieten, doch besonders für Touristen gibt es so viel mehr zu sehen als nur das. Auch, wer lieber in die Wildnis Britanniens will, kann nicht nur in Schottland viel erleben. Wir sind große Fans von Südengland, einer Welt für sich, die eine ganz eigene Reise wert ist.

Also steigt in den Camper und sucht euch die nächste Fähre. Südengland wartet und ist zumindest etwas weniger heiß als wo ihr herkommt!

Ähnlich wie bei Camperreisen nach Irland, kommt man auf dem Weg nach England nicht um die Fähre herum, wenn man den Camper mitbringen will. Doch schon nach einer Stunde seid ihr mit einer dieser Fähren in einer neuen Welt. Riesige Kreidefelsen, urige kleine Häuser und wunderschöne Sandstrände prägen das Landschaftsbild von Südengland. Bereitet euch auf eine atemberaubende Reise mit eurem Wohnmobil vor, lernt die Stellplätze entlang der Küste kennen und genießt die Ruhe der Welt um euch her. Südengland ist ein Traum für jeden Caravan Fahrer, zumindest, solange ihr euch an den Linksverkehr gewöhnen könnt!

Dover und die Kreidefelsen von England

Gemächlich schippert die Fähre einmal quer über den Ärmelkanal und am Horizont könnt ihr schon bald die Kreidefelsen von Dover sehen. Hoch oben spazieren Leute, schauen in die brandende Küste und genießen den Ausblick über das Land. Dover selbst ist eine Kleinstadt im Süden von England. Hier gibt es zahlreiche urige Gassen und die so für England typischen Häuser und Cottages. Gleich am Hafen findet ihr verschiedene Fish & Chips Imbissbuden und andere leckere Delikatessen, an die jeder bei England denkt. Bei der Ankunft erwartet euch viel Freundlichkeit, nette Menschen und traumhafte Strände. Legt hier einen kleinen Stopp ein und lernt die Hafenstadt von einer ganz besonderen Seite kennen. Majestätisch und erhobenen Hauptes thront Dover Castle hoch auf den Felsen.

Bei einem Besuch lernt ihr die Geschichte der Stadt von einer besonderen Seite kennen. Solltet ihr die Südküste einmal vom Meer aus betrachten wollen, könnt ihr auch einfach Bootstouren buchen. Der Baustil ist aus jeder Perspektive prägend und einzigartig.

Entlang der Südküste und im Hinterland gibt es wunderschöne Campingplätze, der wohl bekannteste ist jedoch Folkstone Camping und Caravaning, denn er liegt etwas weiter westlich der Stadt direkt am Meer. Hier könnt ihr euer Wohnmobil inmitten steiniger Hügel und Felsen aufschlagen und euch ein ländliches Feeling um die Nase wehen lassen. Auch Ruhe ist vorprogrammiert.

Hastings – Seebad mit Flair

Folgt der Küste und ihr kommt schon bald nach Dungeness. Dieser Ort liegt mitten in einem Naturschutzgebiet und wird durch einen wunderschönen schwarzen Leuchtturm hoch über der Küste geprägt. Hier ist es sehr ländlich und tausende von Seevögeln brüten und leben an den Felsen. Folgt der Küstenstraße bis nach Hastings, das gute 90 Kilometer von Dover entfernt liegt. Vor allem an sonnigen Tagen ist die Seestadt ein Blickfang, mit ihren bunten Häusern in der Altstadt, dem breiten Sandstrand, der zum Spazierengehen und Baden einlädt und der Seilbahn, die hinauf zum Hastings Castle führt. Die Burg liegt auf einem Plateau in den Klippen und hat eine weitreichende Geschichte. 

Auch andere Sehenswürdigkeiten, wie Alexandra Park mit seinem kleinen See, das Fishermen’s Museum und Smugglers Adventure, eine Höhle mit verschiedenen Kulissen und Schauspielen aus den vergangenen Zeiten prägen den Ort. Wenn ihr euer Wohnmobil abstellen wollt und Ruhe bevorzugt, dann empfehlen wir Freshwinds Camping. Etwas quirliger geht es im Combe Haven Holiday Park zu, der für Familien mit Kindern ideal ist. Denn hier werden nicht nur neben herkömmlichen Stellplätzen auch Mobilheime und andere Unterkünfte angeboten, sondern es gibt auch eine Art Freizeitpark mit Pools und Planschbecken für die Kleinen.

Portsmouth – Großstadt am Ärmelkanal

Die Fahrt geht weiter, wenn ihr den Campingplatz in Hastings verlasst. Schaut euch auf dem Weg nach Portsmouth unbedingt den Badeort Eastbourne an. Schon allein die riesige Seebrücke ist einzigartig, die hier in den Ärmelkanal ragt. Der breite Sandstrand lädt vor allem in den Sommermonaten zum Relaxen und Sonnenbaden ein. Doch das ist noch nicht alles: Hier wurden auch zahlreiche berühmte Filme und Serien gedreht, die in England spielen, wie Little Britain, Harry Potter oder Tagebuch eines Skandals. Die Stadt ist ein modernes Seebad mit vielen wunderschönen Häusern.

Gleich dahinter beginnen die Kreidefelsen Beachy Head mit ihrem atemberaubenden Leuchtturm mitten im Meer. Die Wellen branden um ihn herum und Gischt spritzt bis hinauf zum Dach, wenn ein rauer Wind über das Wasser fegt. Auch hier sollte ein Stopp eingeplant werden. Zahlreiche Parkanlagen und Motcombe Gardens prägen den Ort, die immer wieder einen Besuch wert sind. Im Sommer wimmelt es hier von Touristen, doch im Herbst und Frühling ist es ruhig und ihr könnt euren Aufenthalt in Frieden genießen.

Danach geht es weiter, über die Küstenstraße bis nach Portsmouth, einer modernen Hafenstadt, die in einer Bucht liegt. In vergangenen Zeiten war sie für die Schifffahrt sehr relevant und noch heute könnt ihr hier verschiedene Schiffs- und Marinemuseen besuchen. Auch die Museumsschiffe Mary Rose, HMS Victory und HMS Warrior liegen im Hafen vor Anker und es gibt eine U-Boot-Ausstellung, die besonders spannend ist. Kulturbegeisterte sollten sich die riesige Kathedrale und die beiden Burgen anschauen, Portchester Castle und Southsea Castle. Den Abend könnt ihr auf dem Spinnaker Tower ausklingen lassen. Dieser sieht aus wie das Burj el Arab in Dubai und hat oben in der 2. Etage ein Panorama-Restaurant. Viel Spaß beim englischen Menü.

Campingplätze gibt es in und um Portsmouth genug. Schaut euch zum Beispiel Southsea Leisure Park an, der mit seinen kleinen Holzhütten und den zahlreichen Wohnmobilstellplätzen direkt ans Meer einlädt. Zahlreiche weitere Plätze gibt es auf Haylling Island, einer Insel, die etwas weiter östlich von Portsmouth liegt. Hier wäre zum Beispiel The Oven Camp Site mit einem großen Kinderspielplatz und zahlreichen Standmöglichkeiten für das Wohnmobil einen Aufenthalt wert.

Isle of Wight

Nicht nur die deutschen Ostseeinseln sind einen Besuch für Inselcamping wert. Ein Abstecher auf die größte Insel im Süden Englands ist empfehlenswert. Vorsicht: Hierhin müsst ihr eine Fähre nehmen, denn die Insel ist nicht mit dem Festland verbunden, wie heutzutage zahlreiche andere Inseln, Usedom zum Beispiel oder Rügen. Die Isle of Wight ist sehr ländlich. Osbourne House ist ein beliebtes Ausflugsziel mit seinen riesigen Gärten und dem Museum, aber auch Godshill Model Village ist ein toller Ausflugsort. Wer Affen und Esel auf der Insel sehen möchte, für den gibt es zwei Parks. Für einen Tagesausflug oder eine Übernachtung ist Isle of Wight genau das richtige Ziel. Die Insel verströmt Ruhe und Abgeschiedenheit. Direkt im Ort, wo die Fähre anlegt, befindet sich ein wunderschöner und moderner Campingplatz, Grange Farm Camping and Cottages Isle of Wight. So könnt ihr die erste Fähre am nächsten Tag zum Festland zurücknehmen und habt die Insel umfassend erkundet.

Poole – größter Naturhafen Europas

Die Fahrt geht weiter nach Southampton. Auch wenn ihr keine Titanic-Fans seid, solltet ihr euch die Stadt einmal anschauen. Hier begann nicht nur die Fahrt des großen Dampfers, sondern es gibt auch heute noch ein Titanic-Museum vor Ort. Und es ist nicht das einzige Museum, das einen Besuch wert ist. Tudor Haus und Garten ist das älteste Museum der Stadt mit über 800 Jahren Geschichte. Hier wird eine umfangreiche Historie Southamptons geboten, gepaart mit einem bildhübschen Park.

Nach eurem Zwischenstopp fahrt ihr weiter entlang der Küste und passiert kleinere Orte, wie Christchurch, bis ihr das Seebad Bournemouth erreicht. Hier überschneiden sich Kultur und Moderne. Bournemouth ist eine Studentenstadt mit zahlreichen Pubs und einem wunderschönen Park. Von hier gelangt ihr auch schnell zum breiten Sandstrand und könnt sogar noch eine Runde mit dem Riesenrad oder einem Ballon am Seil drehen.

Von hier aus geht es weiter nach Poole zum größten Naturhafen Europas, Brownsea Island. Hier denkt ihr, die Zeit ist stehen geblieben. Natürlich fährt auch hier nur eine Fähre hin und wenn ihr die Insel erreicht, könnt ihr wandern oder mit euren Rädern weiterfahren. Das gesamte Eiland steht unter Naturschutz, da hier das Rote Eichhörnchen lebt, welches sonst nur noch auf der Isle of Man in Schottland beheimatet ist. Sucht euch einen schönen Campingplatz, wie zum Beispiel South Lytchett Manor Caravan and Camping Park in der Nähe von Poole. Hier gibt es nicht nur Wohnmobilstellplätze, sondern auch kleine Holzhütten.

Exeter – schönes Städtchen in der Grafschaft Devon

Von Poole aus geht es dann entlang der Küste. Swanage ist ein weiteres Highlight auf eurer Reise. Denn hier in der alten Stadt gibt es einen kleinen Bahnhof, der aus der Zeit gefallen zu sein scheint. Genau hier fährt auch von der Küste der Express ins Hinterland nach Corfe Castle. Ihr solltet unbedingt eine Fahrt mit dem alten Dampfzug machen, bevor eure Reise euch entlang der Jurassic Coast und durchs tiefe Dorset führt, das vor allem im Hinterland magisch ist. Die Küsten sind schroff und umgeben von hohen Klippen.

Eines der beeindruckendsten Ziele hier ist Durdle Door, ein Steintor, welches mitten im Ärmelkanal steht. Es gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe und zur englischen Kreideküste. Im Sommer könnt ihr vor Ort eine längere Rast einlegen und baden gehen. Der Strand ist einer der beliebtesten der gesamten Küste. Wir durchqueren die Hauptstadt von Dorset, Dorchester und statten Thomas Hardy einen Besuch ab. Dieser ist bekannt für den Ort. Er war ein erfolgreicher Autor und konnte mit Rosamunde Pilcher und Jane Austen mithalten.

Von Dorchester aus fahrt ihr weiter durchs Hinterland und erreicht am späten Nachmittag oder frühen Abend Exeter. Dies ist euer nächstes Ziel, die Hauptstadt von Devon. Dafür habt ihr die Küste verlassen. Mehr als 2000 Jahre Geschichte stehen nun vor euch, wenn ihr auf die Stadt blickt, die von den Römern gegründet wurde. Ihre Stadtmauer zeigt ihren römischen Ursprung bis heute. 1114 wurde die Kathedrale St. Peter erbaut, in seinem ganzen Prunk und Glamour. Später war die Wollindustrie dafür verantwortlich, dass die Stadt reich wurde und zahlreiche prunkvolle Bauten im spät georgianischen Stil errichten ließ.

Neben zahlreichen Museen, die diese lange und komplexe Geschichte erkunden, findet ihr die „Underground Passages“ aus dem 14. und 15. Jahrhundert in der Stadt. In den unterirdischen Gängen könnt ihr eine Führung machen. Kennt ihr die Katakomben in Paris? Nicht so groß und berühmt, doch ebenfalls mystisch geht es hier zu. Sucht euch einen Campingplatz, der nicht weit vom Stadtzentrum entfernt ist, und genießt einen Trip zu Fuß oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Nahe der Pferderennbahn befindet sich zum Beispiel South Lytchett Manor Caravan and Camping Park mit zahlreichen Stellplätzen. Genießt das Flair einer größeren Stadt und beendet so euren Campingaufenthalt in England.

Fazit

Wenn ihr mit dem Pfund Sterling umgehen könnt und fleißig am Rechnen seid, dann können wir euch einen Urlaub im Vereinigten Königreich empfehlen, denn hier gibt es nicht nur das besondere Flair der urigen Häuser und Pubs, auch die Landschaft ist einzigartig. Ihr bewegt euch etwas entfernt der Touristenrouten und genießt die steilen Klippen der Kreidefelsen. Schaut euch die neumodischen Badeorte an, genießt jedoch auch die uralte Natur entlang der Jurassic Coast bis nach Durdle Door und weiter in die Hauptstadt Devons, nach Exeter. Von hier aus ist es dann bis Lands End in Cornwall auch nicht mehr weit.

Mit dem Caravan durch Südengland – von Dover bis Exeter

VanLife
10 Ideen von Social Media für deinem nächsten Campervan Ausbau

Wer nach wirklich innovativen Ideen für den Camper-Ausbau sucht, der muss bei den DIY-Künstlern aus der Social Media suchen.

Über Tipps zum Vanausbau sowie Basisidee und Inspirationen für den Campervan-Bau haben wir in vielen Artikeln schon geschrieben, auch wie ihr am besten startet und worauf du zum Beispiel bei der passenden Camper Isolierung achten solltest. 

Doch in diesem Artikel wollen wir einmal träumen und euch die Fundstücke und Ideen präsentieren, die wir uns für den nächsten Ausbau wünschen oder die vielleicht auch klassische Hersteller einmal inspirieren könnten. Wir sprechen hier nicht  nur von dem, was wir alle schon einmal gesehen haben, wie einer Dachterrasse am Van, sondern von Innovationen und Features, die dich wirklich staunen lassen. 

Jetzt genug mit dem Schwärmen und direkt rein in unsere Social Media Fundstücke, die euer Basisfahrzeug aufwerten und die wir sowohl bei bekannten Vanlife-Influencern, als auch auf kleiner DIY-Accounts gefunden haben.

1) Clevere Platznutzung mit Schrank und Dusche 

Ein verschiebbarer Kleiderschrank, wie cool ist diese Idee...  Wir sind immer zu viert unterwegs und haben ständig Probleme mit Platz und Ordnung im Wohnmobil. Im hier verlinkten Video hat LucasRavizza einfach den Kleiderschrank so verbaut, dass er im Badezimmer verschwinden kann. 

@camperhacker What do you think of this van tour?🚐 We are in awe of this incredible stop motion video of @jon_carmichael ‘s camper, built by @Lucas Ravizza 👏 Have you ever seen a better space saving design than this slide out wardrobe in the bathroom?🤯 If you want to convert a van yourself and need tutorials/ advise, check out Vanlife Acadamy by clicking the link in our page bio😀 #conversion #spacesaving #vantravel #realestate #homeonwheels #vanlife #camping #campinglife #campervan #travel #explore #weroam #travellife #traveller #roadtrip #wanderlust #traveladdict #nomad #campzine ♬ original sound - CamperHacker

2) Rückbank anders gedacht

4 Sitze mit Gurt, perfekt auch für Kinder und eine große Lounge, die sich zum Bett umbauen lässt. Wir sind begeistert von dieser Umsetzung und dem Grundriss, der einmal mehr zeigt, dass Jorvik Van Conversions sich hier echt Gedanken gemacht hat.

3) Schlafen mit Weitblick 

Tageslicht pur, die zusätzliche Schiebetür geht sicher auf Kosten des Gewichts bei dem Ausblick, aber ist auch kein großes Thema. Tagsüber auf dem Sofa bzw. in eurer Lounge chillen oder auch als Rückzugsort, um ruhig zu arbeiten, denn mit den Schiebetüren bekommt ihr den kompletten Ausblick, seid aber vor Wind und Lärm geschützt und müsst nicht mit offenen Hecktüren schlafen. 

@vancubic Asi convertimos nuestro sofa en una cama para dos personas!! De esta forma durante el dia podemos tener un salon/comedor (os enseñaremos la mesa en el siguiente video) y la cama abierta solo para cuando la queramos usar! #camperizatuvida #camper #furgocampers #campervan #furgo #furgocamperizada #furgoneteros #furgocamper #furgonetacamperizada ♬ Sugar (feat. Francesco Yates) [Extended Mix] - Robin Schulz

4) Getrennte Schlafkabinen für Kinder

Genau, richtig gelesen! Wir haben tatsächlich einen Campervan mit Schlafkabinen für Kinder entdeckt. Tolle Idee für alle Familien, so hat jeder seinen Rückzugsort und kann seine eigene Schlafkabine dekorieren und gestalten. Das macht den Camper noch viel mehr zum Zuhause! Optimal ergänzt ihr euer Fahrzeug noch um ein Hoch oder Aufstelldach, um den Raum noch besser nutzen zu können.

5) und 6) Sofa wird zur Dusche und Tür zum Fahrerbereich

Die nächste beeindruckende Idee, die wirklich nicht jeder hat, ist ein Sofa, das sich zur Campingdusche umfunktionieren lässt. Und im gleichen Van haben wir auch direkt die nächste große Inspiration gefunden!

Wir alle kennen die Diskussionen sowie die Vorteile von offenen Fahrerkabinen und drehbaren Sitzen, doch wer hat schon einmal über eine Türe im Fahrerbereich nachgedacht? Die Vorteile liegen auf der Hand: Neben einem praktischen Sichtschutz für die Wohnkabine lässt sich der Fahrerbereich so auch als Schleuse bei schlechtem Wetter nutzen, oder zum Beispiel am Strand, wenn ihr sonst Sand mit ins Fahrzeug nehmt. 

7) und 8) Mobiles Soundstudio und Lounge mit Dachfenster

Podcasts von unterwegs aufnehmen und danach chillen im Heckbereich unter dem Sternenhimmel. Das große Dachfenster bringt viel Licht in den Wohnraum und schafft eine freundliche, helle Atmosphäre. 

@vanlifebuilds Music Studio in a van for our clients! TAG your fave musician 🎶🎤🎹 #musicstudio #vanlife #vantour #camper #fyp #vanconversion ♬ Send Me on My Way - Guy Meets Girl

9) Viel Stauraum und eine Toilette im Mittelpunkt

In diesem Beispiel ist der Camper-Grundriss einmal ganz anders umgesetzt. Während wir Toiletten normalerweise immer direkt an der Seitenwand oder im Heck platziert sehen, ist in diesem innovativen Grundriss das Badezimmer mit Campingtoilette in der Mitte platziert. Das schafft einen Rückzugsort im Heck, genügend Stauraum durch Schubladen am Treppenaufgang links und rechts von der Toilette sowie eine offene Fahrerkabine mit großzügigem Essbereich. 

10) Küche mit großer Arbeitsfläche 

Soundstudio, zusätzliche Türen, Badezimmer und Lounge mit großem Dachfenster waren schon absolute Highlights und Inspirationen. Was aber noch fehlt, ist eine neue Idee für die Campingküche. In unserem Fundstück auf TikTok von Vanbuilds wurde die Küchenzeile komplett neu überdacht. Die Arbeitsplatte verläuft schmaler werdend in das Heck und gegenüberliegend findet sich das Badezimmer sowie ein seitliches Hochbett, das ebenfalls genügend Stauraum im Heck schafft. 

@vanlifebuilds We build homes in vans! Could you live in this one??! #vanconversion #camperlife #vantour #vanlife #vantour #fyp ♬ Blinding Lights - Loi

Unser Fazit: 

Wer sein eigenes Fahrzeug ausbauen möchte, sollte sich frühzeitig Gedanken zum Grundriss machen und seine Pläne den genauen Bedürfnissen anpassen, die die Camper mit sich bringen. In sozialen Medien wie TikTok, Instagram und Pinterest finden sich viele Innovationen, die wir uns auch von etablierten Herstellern wünschen würden und oftmals nicht in Serie gebaut werden. Falls du dich entscheidest, dein eigenes Reisemobil auszubauen oder noch weitere coole Ideen siehst, freuen wir uns auf deine Nachricht oder eine Roomtour durch deinen Van.

10 Ideen von Social Media für deinem nächsten Campervan Ausbau

Wohnwagen
Es werde Licht! - Beleuchtung im Camper

Wie beleuchtet man einen Camper? Was ist praktikabel und was hat Stil? Wir geben euch alle Details zur Beleuchtung im Camper.

Licht im Camper: So beleuchtest du dein mobiles Zuhause richtig

Warum Beleuchtung im Camper so wichtig ist

Wer schon einmal nachts im Camper versucht hat, etwas zu finden, weiß: Ohne eine durchdachte Beleuchtung wird das Leben auf vier Rädern schnell kompliziert. Besonders in Campervans oder umgebauten Lieferwagen kann Licht knapp werden. Häufig gibt es nur die Beleuchtung der Fahrerkabine – viel zu wenig für den Alltag. Auch in größeren Wohnmobilen mit Fenstern ist es bei Dunkelheit schnell stockfinster.

Anders als in einem festen Zuhause lassen sich im Camper keine Kabel einfach hinter Wänden verstecken. Wer seinen Camper selbst ausbaut, muss sich deshalb früh Gedanken über die richtige Beleuchtung machen. Denn die Auswahl der Lampen beeinflusst nicht nur die Atmosphäre, sondern auch den Komfort und die Energieeffizienz. In diesem Beitrag gehen wir der Frage nach, wie du dein mobiles Zuhause ideal beleuchtest – funktional, gemütlich und stromsparend.

Das richtige Licht für jede Situation

Die richtige Lichtkombination sorgt dafür, dass dein Camper nicht nur praktisch, sondern auch gemütlich ist. Doch nicht jedes Licht ist für jeden Bereich deines mobilen Zuhauses geeignet.

  • Wohn- und Schlafbereich: Warmes, dimmbares Licht schafft eine gemütliche Atmosphäre.
  • Küche und Bad: Helles, weißes Licht im Badezimmer-/Küchenbereich sorgt für gute Sicht und mehr Funktionalität.
  • Multifunktionsbereiche: Eine Allzweckleuchte mit verschiedenen Helligkeitsstufen ist hier ideal.
  • Außenbeleuchtung: Perfekt für laue Sommerabende im Vorzelt oder einfach, um den Campingplatz im Blick zu behalten.

Ein gut durchdachtes Beleuchtungskonzept spart nicht nur Energie, sondern erhöht auch den Komfort auf Reisen.

Energieversorgung: Wie speist du deine Beleuchtung?

Egal für welche Lichtlösung du dich entscheidest – Strom brauchst du auf jeden Fall. Die Energiequelle kann variieren:

  1. Batteriebetriebene Lampen: Praktisch und flexibel, aber auf regelmäßige Akkuladung angewiesen.
  2. Camper-Batterie: Viele Lampen werden an die zentrale Stromversorgung des Campers angeschlossen.
  3. Powerstationen mit Solarbetrieb: Eine Powerstation oder Solar-Powerstationen sind umweltfreundliche und unabhängige Lösungen.
  4. Stromanschluss auf dem Campingplatz: Perfekt für längere Aufenthalte an einem Ort.

Schon allein für das Nachladen von Akkus und Powerbanks lohnt sich ein gelegentlicher Campingplatzbesuch. Wer komplett autark unterwegs sein möchte, sollte auf eine effiziente Stromnutzung achten.

LEDs als beste Wahl für Camper-Beleuchtung

LEDs sind die beste Lösung für die Beleuchtung im Wohnmobil. Warum?

  • Energieeffizient: Geringer Stromverbrauch und lange Lebensdauer.
  • Platzsparend: LEDs sind klein und unauffällig.
  • Wenig Hitzeentwicklung: Kein zusätzliches Aufheizen im Camper.
  • Vielfältige Möglichkeiten: Von LED-Streifen über Einbauleuchten bis hin zu dekorativen Varianten.

Lumen-Richtwerte für verschiedene Bereiche:

  • 700–800 Lumen für Arbeitsbereiche (Küche, Schreibtisch)
  • 500–600 Lumen für das Badezimmer
  • 400 Lumen für ein Leselicht
  • 400–500 Lumen für den Wohnbereich

Ein gut durchdachtes LED-System spart also nicht nur Energie, sondern sorgt auch für genau das richtige Licht an den richtigen Stellen.

Unsere Beleuchtungsideen für den Camper

Ob beim Selbstausbau oder zur Nachrüstung – es gibt viele Möglichkeiten, den Camper optimal zu beleuchten:

Feste, kabelgebundene Beleuchtung

Diese Lösungen sind dauerhaft installiert und bieten eine zuverlässige Lichtquelle:

  • Einbauleuchten: Klassische Deckenlampen mit niedriger Bauhöhe.
  • LED-Streifen: Einfach zu installieren, perfekt für indirekte Beleuchtung.
  • Lichtleisten: Besonders in Küchenbereichen praktisch.
  • Dimmbares Licht: Perfekt für eine flexible Nutzung des Wohnraums.

Flexible und mobile Beleuchtung

Nicht alles muss fest verbaut sein. Hier einige Ideen für portable Lichtquellen:

  • Lichterketten: Stimmungsvolle Beleuchtung für Innen- und Außenbereiche.
  • Tragbare Akkulampen: Ideal für draußen oder wenn du Licht flexibel nutzen möchtest.
  • Clip-on-Lichter: Praktisch für Lesebereiche oder als Nachtlicht.
  • Solarbetriebene Außenlampen: Laden sich tagsüber auf und spenden abends Licht.

Fazit: Die perfekte Beleuchtung für deinen Camper

Ein gut durchdachtes Beleuchtungskonzept ist entscheidend für den Komfort in deinem Camper. Egal, ob du den klassischen „Vanlife“-Look mit Lichterketten möchtest oder beim Vanausbau auf eine funktionale und stromsparende LED-Lösung setzt – die richtige Beleuchtung macht den Unterschied. Wichtig ist, dass du früh planst, welche Lichtquellen du brauchst, damit der Einbau nicht zur nachträglichen Herausforderung wird.

Letztendlich gilt: Mit der richtigen Beleuchtung kannst du dein mobiles Zuhause nicht nur stilvoll gestalten, sondern es auch wirklich genießen – bei Tag und Nacht!

Es werde Licht! - Beleuchtung im Camper

Abenteuer
Winter in Schweden mit dem Camper erleben

Wir entführen euch auf einen winterlichen Urlaub nach Schweden und zeigen euch, was ihr im märchenhaften Norden erleben könnt

Eisig kalt weht die Luft zum Wohnmobilfenster herein. Das ein oder andere Rentier versucht ein letztes Gras unter dem Schnee zu ergattern. Die Landschaft ist in Puderzucker getaucht und das Meer glitzert im Sonnenlicht.

Schweden ist eine völlig andere Welt im Winter. Es fühlt sich wie ein magisches Königreich an, in dem die Zeit stehen geblieben ist. Kaum Touristen sind unterwegs und die Orte wirken auch an kalten Nachmittagen nahezu verlassen. Doch durch all den Schnee und die idyllischen Wälder ist eine Winterreise durch Skandinavien ein besonderes Highlight für alle, die auf eine ganz eigene Art Nähe zur Natur fühlen wollen.

Natürlich ist es wichtig, dass ihr euch für eine solche Reise vorbereitet. Euer Camper braucht eine gute Heizung, solide Dämmung gegen die Kälte und am besten auch Ketten und ähnliche Hilfsmittel, die Wintercampen deutlich einfacher machen. Aber wer sich für die Reise bereit fühlt, der kann in Schweden einen ganz anderen Campingurlaub erleben!

Zur dunklen Jahreszeit ist Schweden ein Wintermärchen, doch der raue Norden sollte bei längeren Wohnmobiltouren zu dieser Jahreszeit gemieden werden. Denn dort ist es nur wenige Stunden hell und schwere Stürme, auch Schneestürme, kommen häufig vor. Niemand will nach dem Aufwachen merken, dass man wegen Schneefall einfach nicht mehr fort kann. Manchmal ist das Nordkap sogar vollständig gesperrt. 

Deshalb ist im Winter Südschweden eine sehr gute Alternative. Die Schneewahrscheinlichkeit liegt hier zwar auch bei 100 Prozent, vor allem in den endlosen Wäldern und an den schönen Seen, doch ist der Schnee meistens nicht ganz so tief. Auch hier kann es knackig kalt werden und ohne Wintermantel kommt man nicht weit. Doch Südschweden von Stockholm nach Malmö reizt zu jeder Jahreszeit. So gelangt ihr zu den drei größten Städten des Landes, die touristisch sehr relevant sind, lernt jedoch auch die pure Natur der Nationalparks kennen. Schweden ist ein Land der Gegensätze. Die Straßen innerhalb der Nationalparks sind manchmal sehr steinig und ähneln Feldwegen. Es ist nicht selten, dass auf einmal ein Elch vor dem Wohnmobil steht. Deshalb fahrt vorsichtig und genießt euer Abenteuer, denn nirgends sind Städte und Natur so eng verbunden wie hier in Skandinavien.

Schwedens Hauptstadt Stockholm und ihr besonderes Licht

Für eine Hauptstadt ist Stockholm klein, doch sie hat einen besonderen Glanz und viele nostalgische Sehenswürdigkeiten, die eng mit der Wikingergeschichte zusammenhängen, wie das Vasa-Museum und Skansen, ein Freilichtmuseum der etwas anderen Art. In alten Holzhütten könnt ihr das Leben der alten Schweden nachvollziehen und wisst, wie es damals auf dem Land zuging. Trotz des geringen Komforts waren die Menschen hier glücklich und gaben ihre Sitten und Bräuche über Jahrhunderte weiter, bis heute. Auch wenn manche, wie die gehörnten Helme, eher eine Erfindung der Neuzeit sind!

Musikfans können das ABBA-Museum besuchen, ein Museum für eine Band, die wohl keine Einleitung braucht. Für Familien mit Kindern lohnt sich ein Besuch in Gröna Lund, einem Freizeitpark, den ihr mit dem Tivoli in Kopenhagen vergleichen könnt. Möchtet ihr mitten in der Natur campen, aber auch die Stadt erkunden, so entscheidet ihr euch für den Ganzjahrescampingplatz Swecamp Flottsbro, der gerade einmal 15 Kilometer von der Innenstadt Stockholms entfernt liegt. Skipisten und Skiloipen gehören zum Territorium.

Mälartal

Knuffige rote Häuser liegen am drittgrößten See des Landes. Mälaren heißt er und einige größere Städte liegen direkt in seiner Nähe. Das gemeinsame Touristenmotto in der Region ist die stadtnahe Natur, die hier mit viel Wasser und Wald einhergeht. Enköpping, Västeras, Eskilstuna und Strängnäs sind die vier großen Städte, die sich an die Ufer des Sees schmiegen. Quirlige Altstädte, wunderschöne Gassen und noch dazu die Natur mitten in der Stadt erwarten euch hier.

Mariefred gehört zu Strängnäs und sollte ebenfalls bei einer Reise durch das Mälartal auf dem Plan stehen. Die Stadt ist durch ihr Schloss Gripsholm und Kurt Tucholsky bekannt. Wenn ihr mit dem Wohnmobil in die Region fahrt, passiert ihr die Gemeinden Köping, Hallstahammar und Sigtuna und die Straßen 56 oder 55, die mit Klappbrücken über den See verlaufen. Im Sommer werden Ausflüge mit kleinen Booten angeboten. Einige gehen zur Insel Björkö mit ihrer Wikingerstadt Birka. Doch auch im Winter ist die Region idyllisch und meist mit Schnee bedeckt. Die kleinen Orte scheinen auch tagsüber zu schlafen, aber die Menschen sind so herzlich, wie eh und je… wenn man sie dann mal antrifft.

Größte Seen Schwedens

Die beiden größten Seen von Schweden sind der Vättern und der Vänern. Sie haben eine maximale Tiefe von mehr als 100 Metern und befinden sich in Mittelschweden. Im Winter reichen die Temperaturen hier nur bis zum Gefrierpunkt, recht warm für den schwedischen Winter, und zahlreiche Niederschläge bereichern die Region. Die Fläche von Vänern ist mehr als 10-mal so groß wie der Bodensee, der größte See der ganzen EU, und teilt das Land fast in zwei Teile. Man bezeichnet den See auch als kleines Binnenmeer, das rundum mit malerischen Küstenorten gespickt ist.

Das Gewässer liegt in drei Provinzen: Värmland, Västergötland und Dalsland. Auch der Vättern, der zweitgrößte See Schwedens, ist ein wahres Paradies. Er befindet sich nahe der Grenze Norwegens und Oslo, die Hauptstadt davon, liegt näher als Stockholm. Eine der beliebtesten Städte am See ist Örebro mit ihrem quirligen Stadtzentrum und dem gleichnamigen Schloss.

Um die Seen findet ihr zahlreiche Campingplätze, die ihr ansteuern könnt. Beliebt ist der Ganzjahrescampingplatz in Munkeberg, der zu Värmland gehört. Der dazugehörige See ist den ganzen Winter über mit einer dicken Eisschicht bedeckt und lädt zum Schlittschuhlaufen ein. Aber auch Eisfischen und Eiswandern kann hier zur beliebten Freizeitbeschäftigung werden. Ein besonderes Highlight ist die Schneemobilsafari.  

Göteborg

Zwischen tausenden von Schereninseln gelegen, ist Göteborg eine der größten Städte Schwedens. Hier gibt es nicht nur einen riesigen Fjord, durch den die Fähren in die Stadt fahren und sogar Kreuzfahrtschiffe anlegen können, sondern auch einen idyllischen Stadtkern, wunderschöne kleine Häuser und ein quirliges Treiben. Frischen Fisch gibt es täglich auf den Teller und das bei den glücklichsten Menschen der Welt. Auch wenn im Winter zeitig die Sonne untergeht und wenig Tageslicht die Straßen von Göteborg erhellt, so ist die Stadt zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert.

Im Süden der Stadt befindet sich Göteborgs Camping Lilleby, welcher direkt am Strand und am Meer liegt. Neben klassischen Wohnmobilstellplätzen werden hier auch Mobilheime für die Camper angeboten.

Smaland

Auch Smaland liegt im Süden von Schweden und ist bei Wintercampern beliebt. Denn vor allem um die Weihnachtszeit gibt es in der Bilderbuchregion, aus der auch Astrid Lindgren und ihre Welten stammen, zahlreiche Weihnachtsmärkte und eine großartige Atmosphäre zwischen all den roten Schwedenhäusern. Die frostigen Felseninseln vor der Küste, die Schären heißen, ziehen ebenfalls zahlreiche Touristen an, doch auch die Seen, die sich hier überall finden. Sie sind zwar nicht die größten des Landes, doch sie liegen idyllisch in den Wäldern des Landes. Auch das eine oder andere Rentier kann euch hier vor die Linse treten.

Malmö

Ganz im Süden von Schweden und an der Spitze des Landes befindet sich Malmö, direkt gegenüber von Kopenhagen auf der dänischen Insel Seeland. Viele Leute fahren hier über Seeland und Dänemark nach Schweden und genießen so eine richtige Skandinavienrundreise. Die Brücke über den Großen Belt ist manchmal günstiger als eine Fährüberfahrt, die von Travemünde nach Trelleborg geht und eine Nacht dauert.

Das Wahrzeichen von Malmö ist der Thorso Tower, der auch in der fernen Umgebung weitläufig sichtbar ist. Sogar von dem Leuchtturm auf Stevens Klint im dänischen Seeland aus ist dieser prunkvolle Turm am Horizont zu sehen. Malmö hat des Weiteren zahlreiche alte Häuser im Stadtkern und wunderschöne Parks zu bieten, die zum Verweilen einladen.

Fazit

Viele Urlauber wollen einfach nur warmes Wetter und entscheiden sich daher vor allem im Sommer für die skandinavischen Länder. Doch auch im Winter könnt ihr hier einzigartige Momente erleben. Der viele Schnee, die zahlreichen Pisten und die unberührte Natur ohne hohe Touristenzahlen machen das Land zu einem besonderen Erlebnis. Auch der Glanz von Skandinavien ist trotz wenig Helligkeit überall zu spüren und verströmt seinen besonderen Charme. Sucht eure einige der bezaubernden Campingplätze heraus und fühlt euch in eurem Wohnmobil auch in Skandinavien wie zu Hause.

Winter in Schweden mit dem Camper erleben

Abenteuer
Wunderschöne Algarve – Portugal zu jeder Jahreszeit

Eine Tour entlang der Alrarve führt euch zu jeder Jahreszeit durch die schönsten Orte in Portugal. Wir nehmen euch mit!

Wart ihr schonmal im Süden von Portugal? Rau und windig liegt die Küste mit ihren zerklüfteten Felsformationen vor euch. Im Sommer könnt ihr hier baden, doch nehmt euch vor den starken Strömungen an einigen Stränden in Acht. Und während sie im Sommer besonders schön ist, ist die Algarve auch einen Besuch außerhalb der Hauptsaison wert. Ihr könnt hier wandern, die verschiedenen Städte erkunden und euch das romantische Monchique Gebirge im Hinterland anschauen. Wunderschön sind zum Beispiel auch die zerklüfteten Sandstrände, die mit vielen kleinen Buchten aneinandergereiht sind und den Charakter der Algarve ausmachen.

Haben wir euer Interesse geweckt? Dann freut euch auf mehr! Mit dem Wohnmobil könnt ihr zu jeder Zeit einen großartigen Urlaub an der Algarve in Portugal planen! Und wir zeigen euch die schönsten Ziele.

Die Algarve ist ein Winterreiseziel, doch häufig fliegen bis Faro keine Flugzeuge. So müsst ihr in Lissabon eure Wohnmobiltour starten. Ihr könnt die Algarve mit einigen Tagen Hauptstadt verbinden, schaut euch die antiken Straßenbahnen hier an und schippert über den Tejo. Im Sommer dagegen braucht ihr die 300 Kilometer nicht zurücklegen und könnt ein Wohnmobil direkt an der Algarve mieten.

Startet ihr in Lissabon, werdet ihr die längste Brücke Europas überqueren, die ganze 18 Kilometer lang ist und einen atemberaubenden Blick über den Tejo bietet. Wenn ihr Lissabon den Rücken gekehrt habt, dann seht ihr Pinienwälder und das ursprüngliche Portugal mit seinen kleinen Dörfern und den ruhigen Straßen und Gassen. Das Land ist außerhalb der Metropole weniger besiedelt als Deutschland. 300 Kilometer liegen vor euch und eine Menge Abenteuer, bis ihr die wilde Küste nach knapp 5 Stunden Fahrt über Serpentinen erreicht habt. Ihr durchquert das Alentejo, eine Landschaft, die sich von Lissabon bis ins Hinterland der Algarve erstreckt.  

Eine Rundreise für die Sinne

Schaut euch die Algarve einmal genauer an und bestaunt die rauen Felsen im Meer und den Atlantik, der mächtig ans Ufer peitscht. Vor allem in den Wintermonaten ist das Klima warm und sonnig, doch das Meer kalt und stürmisch. Die zahlreichen Kontraste lassen euch ein neues Bild von dem unscheinbaren Land im Westen Europas bekommen. Portugal ist so anders als Spanien, grüner und von seiner natürlichen Schönheit her unvergleichlich. Einen Blick vom Strand aus jedoch könnt ihr euch erlauben und euer Wohnmobil auf einem der zahlreichen Campingplätze entlang der Küste parken.

Ein wunderschöner Ort ist Portimao, hier gibt es nicht nur den wunderschönen Sandstrand, sowie kleine Buchten, die sich der Küste entlangschlängeln, sondern auch einen Yachthafen und ein quirliges Stadtzentrum. Während er im Sommer überlaufen ist, ist der zweitgrößte Ort an der Algarve im Winter eine wahre Idylle. Eines der berühmtesten Cafés entlang der Küste ist das Casa Inglesa, das „Englische Haus“. Es liegt direkt am Wasser und bietet neben zahlreichen leckeren Törtchen und Kuchen mit einem deftigen Kaffee auch selbstgemachte Pralinen an. Hinter der Theke zieren rote Herzen mit Himbeerfüllung und blaue Fische mit dunkler Schokofüllung die Auslage. Als erstes Frühstück an der Algarve, mit der Sonne im Nacken und einem guten Roman auf dem Schoß, solltet ihr das Café nicht verpassen. Es ist das älteste des Ortes und existiert bereits seit 1922. Im Hafen von Portimao befindet sich eine verwitterte Burg, ein Lost Place, der trotz seinem verfallenen Zustand noch majestätisch über der Stadt Ort thront. Es ist ein Gerippe der Geschichte Portugals und prägt trotz allem bis heute den Ort.

Auf eurem Ausflug in die Vergangenheit könnt ihr hier weiterziehen, zum westlichsten Punkt Portugals. Dieser nennt sich Cabo de Sao Vincente und ist für die letzte Bratwurst vor Amerika bekannt. Auch der große Leuchtturm, der sich hoch oben auf der Klippe befindet und den Schiffen in der Nacht einen sicheren Weg weist, ist der letzte vor dem Atlantik. Im Winter ist es hier recht ruhig und ihr könnt die Natur allein genießen. Im Sommer dagegen wird das Kap von vielen Touristen heimgesucht, die ebenfalls einmal den westlichsten Punkt Europas erreichen möchten.

Von hier aus wendet ihr euch gen Norden und fahrt die Küste entlang bis nach Sarges. Hier scheint ebenfalls die Zeit stehen geblieben zu sein. Es gibt einige Souvenirläden, eine Töpferei und Surfschulen an der Hauptstraße. Überall stehen Straßenhändler, die Obst verkaufen, auch Apfelsinen und Orangen, für die Portugal bekannt ist. Weite Klippen erstrecken sich vor dem Atlantik, der seine riesigen Wellen an der Küste bricht. Hier ist die Heimat der Surfer und euer Wohnmobil könnt ihr auf einer Plattform hoch oben abstellen, von der aus das Forte de Beliche erblickt wird. Die Landschaft ist einzigartig und nahezu unberührt. 60 Meter tiefer brandet das Meer gegen die Küste. Und nun müsst ihr den ganzen Weg wieder zurückfahren, denn es gibt hier nur eine Straße, die sich entlang der Küste schlängelt. Wenn ihr am Abend erschöpft, aber glücklich auf eurem Campingplatz ankommt, dann ist der Vinoh Verde, der Grüne Wein aus der Region, die beste Alternative, um den Tag ausklingen zu lassen.   

Armacoa del Pera und Albufeira

Schaut euch entlang der Küste um und genießt jeden einzelnen Ort, wie Armacoa del Pera, einen kleinen Küstenort, der sich ungefähr in der Mitte der Algarve befindet und der im Sommer ein beliebter Touristen-Hotspot ist. Die Strände der einzelnen Orte sind wunderschön, ockerfarben, sandsteinfarben, gelb, orange und braun. In der Sonne glänzen die verschiedenen Farbtöne noch mehr, doch auch an trüben Tagen könnt ihr das Farbenspiel bewundern. In den Wintermonaten habt ihr die Städte entlang der Algarve außerdem ganz für euch. Ihr könnt die bunten Fischerboote auf dem Wasser schaukeln sehen und romantische kleine Buchten besuchen. Bereist ihr Portugal im Herbst oder im Winter, sind die Orte nicht überlaufen und ihr könnt dem Wind zuhören, wie er um die Klippen im Wind raunt. Es ist warm genug, dass ihr euch auf ein Handtuch legen und die Zeit genießen könnt.

Albufeira ist eine der weißen Städte mit wunderschönen kleinen Häusern, die aus der Maurenzeit stammen. Sie schmiegen sich gemütlich an einen Hang und lassen euch viele Treppen emporsteigen, wenn ihr einen Spaziergang durch die vielen Gassen machen wollt. Es gibt zahlreiche Restaurants, die leckere Fischgerichte anbieten und Souvenirshops mit Schlüsselanhängern und vielen anderen kleinen Touristenspielereien. Schaut einfach vorbei, parkt euer Wohnmobil an der Seite und genießt das Gefühl des Ortes. Es werden geführte Ausflüge an kleinen Buden angeboten, doch im Winter solltet ihr auf eigene Faust losziehen, denn die meisten Touren finden mangels Teilnehmern nicht statt. Vielleicht habt ihr aber Glück und ihr könnt bei einer Delfinsafari mitmachen. Die Tümmler bewegen sich vor der Küste Portugals und springen vor den Booten hoch in die Luft. Wenn ihr den Strand aufsuchen wollt, dann lauft doch durch die ausgespülte Höhle, die von der Altstadt hinunter zum Strand führt. Bei Flut wird der Strand in zwei Teile gespalten, doch bei Ebbe könnt ihr ihn in seiner ganzen Länge erwandern und zahlreiche Muscheln sammeln.

Fahrt mit dem Wohnmobil ins Hinterland – Serra de Monchique

Nicht nur die einzigartigen Strände bieten eine Genugtuung für die Urlauber, sondern auch das Hinterland. Es nennt sich Monchique Gebirge und hat atemberaubende Schluchten, wunderschöne Wanderwege und kleine urige Dörfer zu bieten. Doch Vorsicht, manche Straßen sind so eng, dass ihr mit eurem Wohnmobil ganz schön kurbeln müsst.

Der erste Ort, der empfehlenswert ist und wo ihr denkt, dass die Zeit stehen geblieben wäre, ist das Caldas de Monchique, ein kleiner Bergort, der, mit seinen heißen Quellen, sprich im Nirgendwo liegt. Wer Ruhe und Frieden sucht, der kann hier noch sehr viel davon finden. In einer kleinen Bar in einem Felsen kann man schön eine Kaffeepause einlegen, bevor man die 32,5 Grad heißen Bergquellen besucht. Nur sieben Kilometer entfernt befindet sich Monchique, nachdem das gesamte Gebirge benannt wurde. Wenn ihr zwischen all den weißen Häusern durchschaut, habt ihr einen wunderbaren Blick über das Tiefland vor euch, das sich bis zur Küste der Algarve erstreckt.

Folgt ihr der Hauptstraße, dann gelangt ihr an eine alte Kirche, die von einem Friedhof umgeben ist. Hier gibt es einen weiteren Aussichtspunkt und einen Brunnen. Nun gelingt euch der Blick auf das unterhalb gelegene Monchique und das wunderschöne Tiefland. Die Straße führt weiter hinauf in das Gebirge, welches nicht nur 445 Meter hoch ist, wie der Ort selbst, sondern 902 Meter. Die Spitze des höchsten Berges ist mit dem Auto befahrbar. Kurz vor dem Ziel gelangt ihr an einer Weihwasserquelle vorbei, wo die Portugiesen ihre 5 Liter Wasserflaschen auffüllen. Und nun erreicht ihr mit dem Wohnmobil die Spitze des atemberaubenden Foia. Auf dem Gipfel befindet sich ein Restaurant, welches zu einem Mittagessen mit spektakulärem Blick einlädt. Ab und zu weiden Kühe hinter dem Restaurant und ihr könnt die wunderschöne Landschaft genießen.

Folgt dem Fluss Andore, wenn ihr den Rückweg antretet und macht unbedingt einen Zwischenhalt in der Stadt Silves, die mit ihren weißen Häusern an die Maurenzeit erinnert. Die Stadt mit ihrer großen Festung, von der aus ihr einen wunderbaren Blick auf die Altstadtgassen habt, ist wahrlich einzigartig und erinnert an 1001 Nacht und den Nahen Osten. Solche Orte gibt es zahlreiche im Gebirge von Monchique.  

Genießt den Strand, Alvor, Lagos und den Zigeunermarkt in Loule

Genießt bei eurem Aufenthalt unbedingt einen Strandspaziergang, denn nur so lernt ihr die verschiedenen Strände der Algarve und ihre Felsformationen richtig kennen. Sie erinnern teils an Durdle Door an Englands Südküste. Entweder befinden sie sich direkt am Strand oder im seichten Wasser und werden vom Meer durchspült. Imposante Felsformationen gibt es hier an jedem Strand, doch auch Höhlen am Ufer prägen das Landschaftsbild. Genießt einen Spaziergang am Strand im Winter, denn hier sind zwar die Wellen ein wenig wilder, aber ihr seid allein. In einer der zahlreichen kleinen Höhlen, die sich am Strand befinden, ist es vollkommen still und ihr hört nur das Rauschen der Wellen. So etwas findet man sonst fast nirgendwo, eine solche Nähe zur See.

Ein weiteres Highlight auf eurer Wohnmobilreise ist der Ort Alvor mit seinem wunderschönen Hafen, der an einem Fluss liegt, an dem die Möwen siedeln. Die Algarve ist bekannt für ihre zahlreichen Wassertürme, deren Zeit jedoch schon lange abgelaufen ist. Viele zählen als Wahrzeichen des Ortes, kaum welche sind heute noch im Betrieb. Weiter geht die Reise nach Lagos, in eine etwas größere Stadt im Westen von Portugal, die ebenfalls von den Mauren und Römern geprägt wurde. Auch die Phönizier haben hier ihren Stil hinterlassen. Parkt euer Wohnmobil am Hafen und lauft durch die Altstadt zum Fort Pau da Bandeira. Die Uferpromenade, die Praca da Republika beherbergt viele Buchläden, Souvenirläden und Restaurants. Lagos besitzt die längste Stadtmauer Portugals, die von König Manuel I. erbaut wurde. Das berühmteste Gotteshaus ist die Santa Maria mit ihrem wunderschönen Altarbild und einer Nachbildung eines portugiesischen Dorfes über dem Eingang der Kirche.

Neben all den schönen Orten solltet ihr euch Loule für den Samstag aufheben, denn hier gibt es einmal pro Woche einen bezaubernden Markt mit langer Tradition. In einer Halle wird täglich frischer Fisch für das Mittagessen und Abendessen verkauft. In der Weihnachtszeit befindet sich hier ebenfalls ein kleiner Weihnachtsmarkt, der bei sommerlichen Temperaturen etwas fehl am Platz wirkt.

Entlang der östlichen Algarve – Faro, Olhao, Tavira, Vila Real de Santo Antonio

Bevor ihr die Rückfahrt antretet, solltet ihr euch den Osten der Algarve noch einmal anschauen. Mit eurem Wohnmobil fahrt ihr durch verschiedene Orte, wie Faro. Hier gibt es einen Präsidentenpalast und eine alte Stadtkirche, gepaart mit einem offenkundigen maurischen Einfluss. Dahinter beginnt das 60 km lange Naturschutzgebiet Ria Formosa mit seinen Salinen, welches sich bis zur spanischen Grenze hinzieht. Es wird von Booten und zahlreichen Inseln geprägt.

Der Osten der Algarve ist noch ein Geheimtipp für Urlauber. Hier lebt man vom Fischfang und den Austern, nicht von Touristen, wie in Portimao, Lagos und den anderen großen Städten. Entlang der Ostküste erreicht ihr auch bald Olhao mit seiner wunderschönen Insel Armona und dem Leuchtturm. Der Stil der Mauren erinnert an eine arabische Medina. Das Wahrzeichen dieses bescheidenen, kleinen Ortes jedoch ist eine Meerjungfraubüste mit langen Haaren.

Architektonisch völlig anders als Olhao ist die römische Stadt Tavira am Rio Gilao. Wie in Lissabon gab es auch hier 1755 ein starkes Erdbeben, das einen Großteil des Ortes zerstörte, welcher jedoch in den darauf folgenden Jahren wieder liebevoll aufgebaut wurde. Das Wahrzeichen der Küstenstadt ist das Castelo dos Mouros mit einem einzigartigen Ausblick über den Strand.

Wenn ihr der Küste weiter folgt, dann erreicht ihr zeitnah den spanischen Grenzort Vila Real de Santo Antonio am Fluss Guidiana. Hier gibt es einen kleinen aber feinen Yachthafen und zahlreiche enge Gassen. Die Häuser wurden im Stil von Lissabon nach dem Erdbeben 1755 errichtet. Sonntags ist hier immer ein Markt auf dem Praca Marques de Pombal zu finden, der durch einen gigantischen Obelisken geziert wurde. Es gibt auch eine Fähre ins spanische Avemonte. Mit dem Wohnmobil jedoch könnt ihr die 1991 eingeweihte Brücke benutzen und schon wird Portugal verlassen. Mit vielen Eindrücken könnt ihr nun nach Lissabon zurückreisen.

Fazit

Eine Reise an die Algarve lohnt sich auf alle Fälle. Im Winter sind hier weder im Westen noch im Osten viele Touristen und ihr könnt mit den Einheimischen kommunizieren. Es gibt viele Sehenswürdigkeiten, jedoch auch Natur und Landschaft. Genießt die Zeit hier auf einigen der schönsten Campingplätze in Portugal.

Wunderschöne Algarve – Portugal zu jeder Jahreszeit

Abenteuer
Campen oder Mietwagenrundreise - Ein Vergleich

Wir helfen bei der Entscheidung, ob die Reise mit dem Camper oder die Mietwagenrundreise die beste Wahl für dich ist.

Reisen ist das Schönste auf der Welt, für viele von uns. Für alleinstehende Menschen, aber auch Pärchen oder ganze Familien kann ein Campingtrip nicht nur für Entspannung sorgen, sondern auch Erfahrungen schaffen, auf die man den Rest seines Lebens zurückblicken kann. Aber Camping ist nun mal nicht für jeden. Und auch für einen Roadtrip gibt es andere Optionen, je nachdem, was allen Mitreisenden Spaß macht. Das Leben auf engem Raum ist eben nicht für jeden etwas!

Wir haben uns heute die zwei Optionen angeschaut, die mich immer am meisten angelächelt haben, wenn ich ein neues Land besuchen möchte. Ist eine Camperreise die richtige Wahl, oder leihe ich mir lieber ein Auto und reise von Pension zu Pension? Welche Vorteile bieten diese zwei Optionen?

Früher war Camping eine Herausforderung für die ganze Familie, aber auch oft die einzige wirklich mögliche Option. Viele hatten nicht viel Geld, um eine große Auslandsreise zu finanzieren. Viele fuhren mit mehreren Kindern und ihrem eigenen PKW, sowie einem Zelt in die südlichen Länder und ans Meer. Heute ist Campen für viele selbst mit Luxus verbunden. Große, gut ausgestattete Wohnmobile einer hohen Preisklasse, hochwertige Campingplätze in traumhaften Locations. Egal, ob ihr die vor Ort mietet oder einen eigenen Caravan habt – beides kostet Geld und das nicht zu wenig.

Vielen Familien ist das Mieten eines Wohnmobils einfach zu teuer. 100 Euro pro Nacht könnt ihr sicher einplanen und dann kommen die Kosten für den Campingplatz und die Verpflegung sowie Benzin dazu. Bei einem 10-tägigen Urlaub kommt ihr da leicht auf über 1000 Euro. Die Mietwagenrundreise ist für jene, die nicht so oft auf Reisen gehen, sogar eine günstigere Option.

Mietwagenreisen könnt ihr auch in Ländern machen, wo ihr nicht so leicht mit dem Camper hinkommt, besonders wenn vor Ort einen auszuleihen eher umständlich wäre. Einen Mietwagen könnt ihr vornweg schon im Internet buchen, so habt ihr deutlich mehr Auswahl und könnt auch leichter eine günstige Option finden. Auch ist es möglich, mit dem eigenen Auto loszufahren, mit Zwischenübernachtungen ans Ziel zu kommen und somit noch einmal eine Menge Geld zu sparen.

Beim Mieten eines Autos müsst ihr mit ungefähr 300 Euro pro Woche rechnen. Dazu kommen die Unterkünfte vor Ort. Diese können günstig auf Seiten wie Airbnb gebucht werden können, aber wer etwas mehr Luxus will, kann sich auch auf teure Hotels stürzen. Das Budget liegt hierbei am unteren Ende ungefähr bei 600 Euro, also halb so viel, wie wenn ihr den Camper mietet, deren Mietkosten weit höher sind.

Nachteile einer Mietwagenrundreise gegenüber Campern

Auch wenn es mit Kindern im Camper schnell zu eng werden kann, sind Kinder auch besonders froh darüber, nicht regelmäßig ihre Unterkunft wechseln zu müssen. Auch können sie jede Nacht im gleichen Bett schlafen und ihr seid nicht auf längere Fahrten angewiesen, um am Abend noch eure Unterkunft erreichen zu können.

So ging es uns im Urlaub. Wir unterschätzten die Strecke zwischen dem französischen Ärmelkanal und der Stadt Amiens, die nahezu 3 Stunden betrug. Die Stadt Eretat gefiel uns so gut, dass wir dort noch zu Abend aßen und gegen 20 Uhr den Weg ins Landesinnere antraten. Nun mussten wir jedoch mit unserem kleinen Sohn noch 3 Stunden fahren, bis wir die Unterkunft beziehen konnten. Der Kleine war im Auto völlig übermüdet und auch ich wurde immer unruhiger. Als wir dann dort eintrafen, hatten wir Gott sei Dank ein Check-in mit Schlüsselbox, sonst wäre die Vermieterin wohl sehr sauer gewesen, dass unsere Anreisezeit kurz nach 23 Uhr war.

Was ich damit sagen möchte, ist, dass ihr mit Mietwagenrundreise an eure Ziele gebunden seit und diese natürlich auch im Laufe des Tages und oft zu abgesprochenen Zeiten erreichen müsst. Ihr müsst im Vorfeld die Entfernungen genau planen und die Unterkünfte meist auch dann schon bezahlen. Campingplätze sind vor allem außerhalb der Hauptsaison normalerweise nicht so umkämpft. Ihr könnt auf den nächstbesten gehen und euch eine Parzelle für eine Nacht mieten, so vermeidet ihr lange Autofahrten im Zielgebiet mit Kindern und den dazugehörigen Stress.  Erreicht ihr den vorgesehenen Campingplatz an dem Tag nicht mehr, so könnt ihr euer Auto einfach auf einem anderen abstellen. Wobei ihr auch hier natürlich mit Buchungen im Voraus auf Nummer Sicher gehen könnt.

Camping bringt Naturnähe, auch in Städten

Eine andere Besonderheit beim Camping ist die Naturverbundenheit, auch wenn man nicht autark Wildcampen geht. Kaum steigt ihr aus dem Camper, seid ihr mitten im Grünen und auf den kleinen luftigen Parzellen der Campingplätze etwas vom städtischen Trubel entfernt. Selbst, wenn ihr einen Platz mitten in Paris oder London bucht, sind grüne Wiesen, Bäume und die freie Natur eine willkommene Abwechslung. Naturverbundene Städtetouren stehen auf dem Plan. Kleinstädte bieten oft mehr Attraktionen für Familien mit Kindern als Metropolen. Hotels in den Metropolen können meist sehr überlaufen sein und steril wirken. Es gibt viele, die keine Bettenburgen und überfüllte Restaurants mögen. Da kann man durchaus verstehen, dass ein Campingplatz mit einer grünen Parzelle mehr Idylle verspricht als ein Hotel, in dem 400 Leute jede Nacht untergebracht werden. Zumal die Hotelpreise auch immer teurer werden.

Die Vorteile einer Mietwagenrundreise

Das Leben aus dem Koffer kann manchmal mühselig sein, aber es ist auch deutlich simpler. Zu Hause gibt es so viele Dinge, die verstaut und aufgeräumt werden müssen, doch auf Reisen packt man den Koffer und zieht von einer Unterkunft zur nächsten und das mit einem kleinen Mietwagen, den man überall parken kann. Ein Reisemobil ist ein Stück Zuhause, das man überallhin mitnehmen kann. Aber viele von uns gehen spezifisch auf Reisen, um das Zuhause für eine Weile zurückzulassen.

Und auch wenn man am Ziel angekommen ist, gibt es noch viel Arbeit am Camper zu erledigen, an die man in einer Pension einfach nicht denken muss. Es gibt Vorzelte, die man aufbauen und dann wieder abbauen muss, die Stühle und der Tisch, der vor dem Gefährt steht, muss zusammengeklappt werden und es kommt jede Menge Arbeit auf die Familie zu. Wichtig ist auch, alle Utensilien, die kaputt gehen können, in den Schränken zu verstauen.

Bei einer Mietwagenrundreise packt ihr nur die Koffer und könnt bequem weiterreisen. Die Pensionen, die ihr euch sucht, haben eine große Küche, damit ihr selbst kochen könnt und ein Bad mit Dusche und WC. Sie werden auch regelmäßig gereinigt und sind meistens zumindest etwas einladend. Auf dem Campingplatz dagegen nutzt ihr mit vielen anderen Campern einen Gemeinschaftsraum für die Hygiene.

Fazit

Es ist hier wichtig zu sagen, dass keine der beiden Optionen besser oder schlechter ist. Welche für dich die richtige ist, hängt eher davon ab, welche Art des Reisens dir lieber ist. Schaut euch um und überlegt im Vorfeld, ob ihr eine Rundreise mit verschiedenen Pensionen und Unterkünften buchen wollt, nur eine kleine Region mit einer Pension besichtigt oder lieber flexibel mit dem Camper unterwegs seid. Alle drei Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Doch nur ihr allein könnt entscheiden, auf welche Art und Weise ihr euren Urlaub verbringen wollt.

Campen oder Mietwagenrundreise - Ein Vergleich

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